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Moto Maxx im Test: Das wahre Motorola-Flaggschiff

Das Moto Maxx ist die internationale Variante des in den USA exklusiv über den Mobilfunkanbieter Verizon vertriebenen Droid Turbo von Motorola. Und der Name “Maxx” ist in der Tat Programm, denn nicht nur das Display löst mit QHD ultrahoch auf, auch der Akku mit einer Kapazität von 3.900 mAh ist wahrlich riesig. Wie sich das Moto Maxx jedoch in der Praxis schlägt, erfahrt Ihr in meinem ausführlichen Test.

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Bewertung

Pro

  • Akku
  • Interner Speicher
  • Verarbeitung

Contra

  • Kapazitive Buttons

Motorola Moto Maxx: Preis und Verfügbarkeit

Offiziell wurde das Moto Maxx noch nicht für Deutschland angekündigt, es gibt aber Gerüchte, dass es auch in ganz Europa erscheinen soll.

Die Basisvariante in Schwarz und Rot kostet bei Verizon ohne Vertrag 599 Dollar. Daneben gibt es die Variante in "Ballistic Nylon" zum Preis von bis zu 649 Dollar. Sie ist aus einem anderen Material gefertigt und kommt optional mit 64 GB internem Speicher. 

Motorola Moto Maxx: Design und Verarbeitung

Bisher war ich kein Fan des Motorola-Designs, doch das Moto Maxx spricht mich an, da es einen praktischen und trotzdem eleganten Look hat. Es wiegt 169 Gramm und ist an der dicksten Stille 11,2 Millimeter dick, was vor allem dem großen Akku geschuldet ist. Das Moto Maxx fühlt sich aber weder klobig noch schwer an, sondern sehr ergonomisch, und es liegt gut in der Hand.

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Moto Maxx im Test: Das Moto Maxx spricht die gleiche Designsprache wie andere Motorola-Geräte auch. / © ANDROIDPIT

Die Rückseite lässt sich nicht entfernen und hat eine auffällige Nylonstruktur und ist sehr robust und unanfällig gegenüber Kratzern. Die Front ist komplett aus Glas und mit Gorilla Glass 3 geschützt.

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Moto Maxx im Test: Die Nylon-Rückseite. / © ANDROIDPIT

An der oberen Kante auf der Vorderseite ist der Lautsprecher angebracht, auf eine Benachrichtigungs-LED verzichtet Motorola aufgrund der Active-Display-Technologie aber. Unterhalb des Displays findet man fixe kapazitive Buttons, eine Design-Entscheidung, die für Motorola inzwischen recht unüblich ist.

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Moto Maxx im Test: Der Lautsprecher ist an der Oberkante angebracht. / © ANDROIDPIT

Interessant ist die Unterbringung der Nano-SIM, denn der Einschub ist hinter der Lautstärke-Wippe versteckt und dadurch sehr unauffällig.

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Moto Maxx im Test: Der Einschub für die Nano-SIM ist in der Lautstärkewippe versteckt. / © ANDROIDPIT

Zum Lieferumfang gehört ebenfalls ein In-Ear-Headset, das identisch mit dem des Moto X (2014) ist, aber zumindest für mich im Test des Moto Maxx nicht besonders bequem saß.

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Moto Maxx im Test: das In-Ear-Headset. / © ANDROIDPIT

Motorola Moto Maxx: Display

Der OLED-Bildschirm des Moto Maxx hat eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel und eine Größe von 5,2 Zoll. Blickwinkel sind sehr stabil und auch die Farben wissen zu gefallen. Die Helligkeit könnte jedoch etwas höher sein, denn bei direkter Sonneneinstrahlung kann man schon mal Probleme beim Ablesen des Displays haben. Einzelne Pixel lassen sich dank einer Pixeldichte von 565 ppi aber nicht erkennen.

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Moto Maxx im Test: Einzelne Pixel sieht man beim Moto Maxx nicht. / © ANDROIDPIT
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Moto Maxx im Test: Blickwinkel sind sehr stabil. / © ANDROIDPIT

Motorola Moto Maxx: Software

Das Moto Maxx läuft derzeit noch mit Android 4.4.4 KitKat, soll laut Motorola aber ein Update auf Lollipop kriegen. Die Software auf dem Moto Maxx ist nahezu mit Stock-Android identisch und wurde von Motorola nur durch ein paar Zusatz-Apps und -Funktionen erweitert. “Ok Google”, der Satz mit dem die Spracherkennung gestartet wird, kann beliebig durch einen anderen Satz ersetzt werden und zum besseren Umstieg von einem anderen Smartphone (iOS oder Android) steht Motorola Migrate bereit.

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Moto Maxx im Test: Die Software ist kaum von Stock-Android zu unterscheiden. / © ANDROIDPIT

Motorola Moto Maxx: Performance

Im Moto Maxx werkelt ein Snapdragon 805, ein Quad-Core mit einer Taktung von 2,7 GHz. Dieser wird von 3 GB RAM unterstützt, doch nicht nur hier klotzt Motorola. Auch der interne Speicher ist mit 64 GB großzügig bemessen. Die Kombination aus potenter Hardware und auf die Hardware sorgfältig optimierter Software sorgen für eine äußerst flüssige Performance und in meinem Test des Moto Maxx habe ich kein Spiel gefunden, das nicht flüssig lief.

Motorola Moto Maxx: Kamera

Die Hauptkamera auf der Rückseite schießt Bilder mit einer Auflösung von 21 Megapixel und hat 2 LED-Blitze links und rechts von der Linse, die übrigens von Sony stammt und auch in dunklen Umgebungen überzeugen kann.

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Moto Maxx im Test: Das Moto Maxx hat einen Dual-LED-Blitz / © ANDROIDPIT

Schärfe und Detailreichtum der Bilder gefallen, zusätzlich sind auch noch Videoaufnahmen in 4K möglich.

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Moto Maxx im Test: Fotoaufnahme in heller Umgebung. / © ANDROIDPIT
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Moto Maxx im Test: Außenaufnahme bei Sonnenschein. / © ANDROIDPIT

Motorola Moto Maxx: Akku

Ein Monster! Man muss schon ein absolut extremer Poweruser sein, um den Akku in weniger als 24 Stunden leer zu kriegen. Mit 3.900 mAh hat der Akku des Moto Maxx eine besonders hohe Kapazität und in meinem Test des Moto Maxx waren bei moderater Nutzung locker drei Tage Laufzeit drin, bevor es wieder ans Ladekabel musste. Leider gibt es aber keine Energiesparmaßnahmen, hier muss man auf Alternativen im Google Play Store ausweichen, möchte man den Akku zusätzlich schonen.

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Moto Maxx im Test: Über Micro-USB wird das Moto Maxx mit Strom versorgt. / © ANDROIDPIT

Der im Lieferumfang enthaltene Turbo-Charger verspricht eine Erhöhung des Akkustands um 25 Prozent bei einer Ladedauer von gerade mal 15 Minuten. Das funktioniert aber nur, wenn der Akku weniger als 75 Prozent hat, anderenfalls wird es mit normaler Geschwindigkeit aufgeladen.

Motorola Moto Maxx: Technische Daten

Abmessungen: 143,5 x 73,3 x 11,2 mm
Gewicht: 176 g
Akkukapazität: 3900 mAh
Display-Größe: 5,2 Zoll
Display-Technologie: AMOLED
Bildschirm: 2560 x 1440 Pixel (696 ppi)
Kamera vorne: 2 Megapixel
Kamera hinten: 21 Megapixel
Blitz: Dual-LED
Android-Version: 4.4.4 - KitKat
Benutzeroberfläche: Stock Android
RAM: 3 GB
Interner Speicher: 64 GB
Wechselspeicher: Nicht vorhanden
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 805
Anzahl Kerne: 4
Max. Taktung: 2,7 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, NFC, Bluetooth 4.1

Abschließendes Urteil

Das Moto Maxx kann im Test in fast allen Bereichen überzeugen und vor allem der große Akku sowie die herausragende Performance sind zwei große Pluspunkte. Aber auch der große interne Speicher weiß zu gefallen und rundet das Gesamtpaket, das sich Moto Maxx nennt, ab. Lediglich die fixen kapazitiven Buttons finde ich nicht mehr zeitgemäßg und das KitKat-Design der Buttons ist spätestens nach dem Lollipop-Update für das Moto Maxx unabänderbar veraltet. Hier hätte Motorola lieber auf die bewährten Software-Tasten setzen sollen, die auch schon beim Moto X oder Nexus 6 zum Einsatz kommen. Sollte das Moto Maxx auch nach Deutschland kommen, solltet Ihr es beim nächsten Smartphone-Kauf auf jeden Fall in die engere Wahl nehmen.

(Dieser Artikel wurde von Nico Heister übersetzt)

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Top-Kommentare der Community

  •   29
    Kelly R. 16.03.2015

    Kapazitive Tasten ein Nachteil? Warum denn das bitte?

  •   56
    Nico Heister 05.11.2014

    Die Rückkamera IST doch die Hauptkamera, oder schießt Du alle Deine Fotos nur mit der Frontkamera?

  • kakamann 16.03.2015

    Also ich persönlich finde kapazitive Buttons VIEL besser als Onscreen buttons , weil durch sie keine Pixel verschwendet werden \ mehr Platz auf dem eigentlichen Display ist , des weiteren finde ich die alten KitKat Buttons sehr viel schöner als die Lollipop Buttons , bei denen man durch merkwürdige Designentscheidungen nur noch schwer erkennen kann , wrlche Taste welchen Zweck hat , sogenanntes " Material Design " ... Wenn es nach Deutschland kommt wird es meine Wahl werden .

96 Kommentare

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  •   23

    Wenn das Display Full HD wäre! Dann perfekt!!! Sonst ist alles mega geil!

  • Also Motorola würde ich mir sofort nach 4 Jahren Samsung sofort holen. Aber dazu nach Brazilien fliegen kann ich nicht.

  • also zumindest einen nachteil haben kapazitive tasten: sie sind nicht anpassbar!
    ich würde durchdrehen müsste ich ein Samsung gerät mit diesem dämlichen verdrehten layout nutzen.
    onscreen tasten kann man stattdessen anordnen wie man will und sogar noch zusätzliche tasten hinzufügen

  • Ach kommt schon also wie Buttons nun schon aussehen ist doch nicht so relevant? Oder lieg ich da falsch?

  • Widersprechen die Tasten nicht den Google-Richtlinien?

  • Also AP, das ist ja wohl kaum ein Test. Kap. Tasten als Negativpunkt anzuführen zeugt von einem Bericht der wohl eher die Meinung des Autors wiederspiegelt und keinem objektiven Test.

    • Falls es dir sonst noch nichts aufgefallen ist: Der "Test" ist der Samenerguss eines Spec-Heads, der völlig unkritisch irgendwelche Datenblätter in Textform wiedergibt. Ich könnte jetzt einen ellenlangen Kommentar schreiben, was alles Blödsinn, unkritisch ist oder einfach nicht stimmt, aber das wäre eine noch größere Verschwendung als der Artikel selbst.

  • Was geht denn mit euch "Kapazitive Buttons" als negativ aufzuführen? Ich finde sie sogar SEHR positiv... irgendwie gehts nur noch bergab mit der Seite hier...

  • Also auf dieser Seite kann man immer wieder nur einen Schreikrampf bekommen :-(
    Wie blöde muss man sein, dass "Kapazitive Buttons" als negativ ausgewiesen werden. Was für ein Unsinn. Es gibt nichts besseren!

  • Hallo zusammen, funktioniert das Moto Maxx oder Droid Turbo auch in Europa mit einer z.B. SIM Karte von einem Deutschen Anbieter? Kann mir da jemand weiterhelfen? Danke....

  • Blurryface
    • Blogger
    17.03.2015 Link zum Kommentar

    Warum sind Kapazitive Buttons ein Contra???
    Denke das sollte ehr als "Neutral" gewertet werden.

  • Endlich der Nachfolger meines Razr HD.... Wurde auch Zeit... ☺

  • Also mir gefällt es und das der Akku nicht austauschbar ist, ist kein Minuspunkt... Es gibt schon einen Grund für fest verbaute Akkus: Das Handy ist IMMER zu orten und in 2-3 Jahren werden alle Smartphones fest verbaute haben. Die nörgler sollten sich jetzt mit Smartphones zu decken

    •   25

      😂 Is klar, wenn es ausgeschaltet ist kann man es Orten? Interessante Theorie die du da an den Tag legst....

      •   26

        @Tim C.
        ... genau, so isses.
        Möchtest Du nicht auf keinen Fall geortet werden - Handy einfrieren.

      • Das sind Fakten und keine Theorie. Nur wenn Akku draussen ist fließt kein Strom. Erst mal erkundigen dann Senf dazu geben

    • Wenn das Handy ausgeschaltet ist kann man es nicht mehr Orten.

      • Doch kann man. solange Akku drinnen ist fließt Strom.... Ist Grundwissen

      • Du bist ja ein Witzbold. Natürlich kann Strom fließen, doch wenn das Smartphone AUS ist, ist es AUS. Per Definition ist das Betriebssystem nicht funktionsfähig, weshalb auch keine Daten gesammelt, analysiert oder verschickt werden können. Genauso kann man in keiner Funkzelle registriert sein, weil kein OS vorhanden ist, welche die Verbindung etabliert. Und per Remote lässt sich das Smartphone auch nicht starten, da für diesen Befehl eben schon eine Verbindung bestehen müsste, welche wieder ein OS voraussetzt, dass diesen Befehl ausführt.

        Es kann auch Strom durch einen Stuhl fließen, aber dadurch kann man diesen immer noch nicht orten.

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