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2 Min Lesezeit 7 mal geteilt 36 Kommentare

Android-Gamer sind nicht blöd, also traut uns endlich mehr zu!

Kleine Android-Spiele für zwischendurch sind mitunter sehr unterhaltsam, ab und zu darf es aber auch gerne eine Android-Game mit mehr Tiefgang sein. Von denen gibt es leider viel zu wenige und das stört mich tierisch!  

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Aerger ueber Android Spiele
Der Mensch lebt nicht von Casual Games allein.  / © ANDROIDPIT

Nintendo wird auch Spiele für Android veröffentlichen - YEAH! Es handelt sich dabei aber nicht um Portierungen bekannter Marken - OCH NÖ! Tja, als Android-Gamer muss man sich oft mit der “abgespeckten” Version zufriedengeben oder mit Games, die einen nur wenig fordern. Im Falle von Nintendo könnten einige sehr gute Android-Spiele erscheinen, die sich an die Geschmäcker der Mobile-Spieler richten, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass ich von Publishern und Entwicklern wie ein Kleinkind behandelt werde. So nach dem Motto: “Der spielt auf dem Tablet und Smartphone, dem dürfen wir nicht zu viel zumuten!”

Dieses Gefühl drängt sich mir vor allem bei “Beliebte Spiele” im Google Play Store auf, denn hier sehe ich viele, sehr viele Spiele, die in die “Casual-Ecke” gehören. Nichts gegen Android-Games, die leicht zu erlernen und die perfekt für die kleine Game-Session zwischendurch sind. Aufgrund der doch eingeschränkten Steuerung bei Tablets und Smartphones ist es außerdem schwer, Titel mit eine komplexen Handhabe auf ein Android-Gerät zu bringen.

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The Banner Saga: Bitte mehr Spiele dieses Kalibers. / © Versus Evil

Es gibt da draußen aber auch Android-Spieler, die mehr wollen als Farmen aufzubauen oder auf eher blöde Gegner zu ballern. Zumindest bin ich fest davon überzeugt, dass es sie gibt. Für diese Spieler wird meiner Meinung nach zu wenig angeboten und es wäre an sich auch im Interesse von Publishern und Entwicklern, die Zielgruppe ebenfalls anzusprechen.

Bringt also mehr Titel wie The Banner Saga oder XCOM: Enemy Within auch für Android heraus, die etwas mehr Einarbeitung benötigen, die dann aber auch mit einem insgesamt “reicheren” Spielerlebnis aufwarten. Oder anders gesagt: Manchmal hat man einfach Lust auf einen schnellen Burger, manchmal darf es aber auch ein teures Steak sein!

Top-Kommentare der Community

  • forenuser 26.03.2015

    These/Forderung: Android-Gamer sind nicht blöd, also traut uns endlich mehr zu!

    Gegenthese: Aber zu geizig.

  • Sebastes Marinus 27.03.2015

    Wenn ich wieder mal einen Spieler sehe, der bei einem Android-Ego-Shooter mit nur einem Daumen abwechselnd zielt und abdrückt anstatt zwei Finger zu benutzen, sich kein bisschen mit der Konfiguration der Steuerelemente und Sensibilität(wenn vorhanden) auseinandersetzt und sich danach über die schlechte Steuerung auskotzt.. fällt mir gleich ein weiterer Grund ein, warum komplexere Spiele so unbeliebt sind und deswegen der Markt dafür so klein.

    Es ist die "Kann ich nicht/geht nicht/will ich nicht/gehört nicht auf mobile Geräte/alles zu klein/funkt sowieso nur mit Controller, weil.. eben drum/und ohne Haptik schon mal gar nicht- Fraktion", die einfach alles ausbremst.

    Und während ich schon im zB. oben genannten Genre mit Touch-Steuerung jeden Controller-Nutzer mit Leichtigkeit vom Bildschirm putze, weil -einmal das Konzept verinnerlicht- man viel genauer und schneller zielen kann als mit nem schwammigen Analogstick, heult der ewig Gestrige noch rum.. und deinstalliert.

36 Kommentare

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  • Ich persönlich finde auch, dass die Spieleauswahl doch sehr klein ist. Zum einem hat man gefühlte 500 verschiedene Candy Crush und Clash of Clans Versionen und zum anderen sind der Rest entweder zu schlecht entwickelt oder verlieren nach ein paar Tagen, Stunden oder sogar Minuten den Reiz. Man muss wirklich Glück haben um mal ein Spiel zu finden, welches man auch mal über Wochen spielen kann. Bei dem jetzigen Hardwarestand der Handys muss es doch möglich sein Apps zu entwickeln, die Konsolenspielen sehr nahe kommen. Zum Beispiel wären so PlayStationhits wie Call of Duty, oder Watch Dogs meiner Meinung kein großes Problem mehr. Nur ich denke auch, dass wie ich viele Androiduser nicht bereit sind, 30- 50€ für ein Androidgame zu zahlen. Hinzukommt dass kein Mensch sich ein Handy kauft um zu spielen. Das spielen is halt nur ein kleiner netter Nebeneffekt und für einen Nebeneffekt gibt man nicht so viel Geld aus. Außerdem gibt es leider zu viele Menschen die einfach sagen, dass das nicht auf Handys gehört oder die Steuerung zu schlecht ist. Dabei is das nur eine Gewöhnungssache.

  •   27

    Es heißt übrigens immer noch "Kaliber"...

    • Ich habe gerade gefühlte 25 Minuten damit verbracht, das Wort sowohl im Artikel, als auch in den Kommentaren zu suchen. xD

      Gefunden.
      Endlich kann mein Leben weitergehen..

      •   27

        Tja und manch einem fällt es direkt beim Durchlesen auf. Mir wäre sowas in der Arbeit extrem peinlich und ich würde es zumindest sofort ändern.

        Aber das haben schon teilweise Komilitonen von mir nie verstanden warum der Prof auf Rechtschreibung Wert legt.

        P.S.: Strg+F funktioniert in den meisten Browsern...

  • Als Gamer Nachvollziehbarer Artikel, aber wie hier schon jemand schrieb, absolut realitätsferne Forderung.
    Ich wage mal die Behauptung, dass 80% der Smartphoneuser ihr Smartphone nicht zum spielen kaufen. Das man damit auch spielen kann ist im besten Fall vielleicht ein nettes Zusatzfeature, aber meistens absolut uninteressant. Somit wird dafür auch kein Geld ausgegeben. Das hat jetzt nicht unbedingt was mit Geiz zutun.
    Ich trinke keinen Kaffee, habe aber eine Kaffeemaschine (für Besuch *g*) Nur weil ich also eine Maschine habe, heist das nicht, dass ich mir nun auch Kaffee kaufe.
    Als nächstes hätte ich noch die technische Beschränktheit. Akku, begrenzter Speicher, begrenztes Datenvolumen, um nur einige Punkte zu nennen. Da setzten viele (die meisten?) dann andere Prioritäten als sich komplexe, aufwendige Spiele zu kaufen. Eben weil es für sie immer noch ein SmartPHONE ist.
    Schaut man sich dann die Downloadzahlen von kostenpflichtigen Spielen an, scheint sich dies auch zu bestätigen. Banner Saga hat sich z.b. lt. Playstore ca 10.000x verkauft. Kein Studio könnte mit solchen Zahlen aufwändige, komplexe Spiele finanzieren. D.h. also, wenn überhaubt, erscheinen Umsetzungen von Spielen, welche auf anderen Plattformen das Geld schon eingespielt haben. Sozusagen als Zubrot. Mit Glück sind dann eben Spiele wie GTA, XCom und Final Fantasy bei. Wobei sich dann der Gamer fragt, warum er es sich auf einen Smartphone oder Tablet holen soll, wenn er es schon längst auf PC oder Konsole hat. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber es werden auch Ausnahmen bleiben.
    Welche Möglichkeiten bleiben also dem Entwickler? Entweder er setzt auf generisches FtP/PtW oder das Konzept und Entwicklung ist so simpel (vielleicht sogar genial) und kostengünstig, dass sich verhältnissmäßig geringe Downloadzahlen und ein geringer Preis trotzdem rechnen. Sehr gute Beispiele dafür sind für mich Auralux, Osmos oder Plague inc.

    XXL

    •   27

      Plague Inc find ich jetzt nicht gerade günstig - zu Beginn ja, inzwischen nicht mehr wirklich.

  • Schöner Artikel :)

  • Wer wirklich intensiv spielen will, der tut das einfach nicht auf dem Smartphone oder Tablet, das ist ein Fakt und den kennen auch die Spieleentwickler!
    Also warum Zeit und Aufwand für Spiele verschwenden, die sich steuerungstechnisch und spielerisch einfach viel angenehmer auf einer Konsole oder einem PC spielen lassen?
    Ich greife ja selbst beim mobilen zocken lieber auf meine PS Vita zurück weil dort allein schon das Eingabegerät zum zocken tausend mal besser ist als ein, für komplizierte Eingaben völlig ungeeigneter, Touchscreen!

    •   16

      Danke! So ist es! Spielchen a la Quizduell, Simpsons und so weiter haben abgesehen von Freemium (Bitte Southpark Folge gucken, wer sie nicht kennt :D) so oder so keinen spielerischen Anspruch. Wenn die Entwickler nicht versuchen würden für PC und Konsolen optimierte Titel lieblos zu porten (GTA, MAx Payne) hätten wir dieses Problem nicht. Das es anders geht zeigt zum Beispiel Monument Valley. Aber die Entwickler entwickeln halt für den Casual-Gamer, der mal 5 min in der Bahn spielt. Wer Spiele mit Anspruch will, der guckt nicht im Play Store!!! Und auch nicht in Apples Appstore! Der greift auf eine Konsole oder einen PC zurück und im mobilen Bereich auf den 3DS oder die Vita.

      XXL

  •   51
    XXL 27.03.2015 Link zum Kommentar

    Daran wird sich wohl in Zukunft nicht viel ändern, was ich auch nachvollziehen kann. Erstens ist eine komplexe und angenehme Steuerung nicht möglich. Zweitens ist der durchschnittliche Mobilgamer ein Casualgamer wie es im Buche steht. Drittens ist dieser nicht bereit einen angemessenen Preis zu zahlen für ein Game.

    Natürlich gibt es Ausnahmen, aber es ist naiv zu glauben, dass die Hersteller wegen diesen wenigen Leuten etwas ändern an dieser Situation. Dieser dauernde Vergleich mit dem Konsolen- und PC-Gaming mit den entsprechenden realitätsfremden Forderungen macht kein Sinn, weil das eine mit dem anderen wirklich sehr wenig zu tun hat.

    •   32

      Nöö, Strategie- und Adventure-Games spielen sich auf einem Tablet genauso gut und bei vernünftig portierter Steuerung sogar besser als auf einem PC und seinen billigen Verwandten.

      Der PC- und Konsolenmarkt ist bereits gesättigt. Im mobilen Bereich geht noch was... Oder warum hat Nintendo wohl eine Kehrtwende seiner bisherigen Strategie vollzogen?

      •   27

        Weil kein Mensch mehr Nintendoprodukte kauft - im Gegensatz zur Xbox und Playstation...

  • Es gibt ja einige Möglichkeiten um gute Spiele auf Android geräte zu portieren.
    Wer auf "Nehme, Öffne, Gehe zu" - Spiele steht, den lege ich ScummVM ans Herz.

    Day of the Tentakel, Monky Island usw. laufen damit problemlos.
    Hat man dann noch nen Note 10.1 mit Stift geht die Steuerung noch besser von Hand.

    Mit Dosbox lassen sich auch andere Spiele wieder zum Leben erwecken.
    Man sollte sich nur etwas mit der Materie beschäftigen müssen.

  • Spiele, die länger dauern, gehören nicht aufs Smartphone bei mir. Allein schon deswegen, weil ich nach einer Stunde Spiel schon Angst haben muss, mit dem restlichen Akku nicht mehr über den Tag zu kommen. Und ich setze mich bestimmt nicht zu Hause neben die Steckdose, um auf dem Smartphone zu spielen. Da kann ich auch gleich den PC einschalten.

    •   27

      Vollkommen richtig. Wer sich ein Smartphone zum Spielen kauft - nunja...
      Dafür gibt es genügend Alternativen sowohl Tragbar als auch stationär.

      XXL

  • Wenn ich wieder mal einen Spieler sehe, der bei einem Android-Ego-Shooter mit nur einem Daumen abwechselnd zielt und abdrückt anstatt zwei Finger zu benutzen, sich kein bisschen mit der Konfiguration der Steuerelemente und Sensibilität(wenn vorhanden) auseinandersetzt und sich danach über die schlechte Steuerung auskotzt.. fällt mir gleich ein weiterer Grund ein, warum komplexere Spiele so unbeliebt sind und deswegen der Markt dafür so klein.

    Es ist die "Kann ich nicht/geht nicht/will ich nicht/gehört nicht auf mobile Geräte/alles zu klein/funkt sowieso nur mit Controller, weil.. eben drum/und ohne Haptik schon mal gar nicht- Fraktion", die einfach alles ausbremst.

    Und während ich schon im zB. oben genannten Genre mit Touch-Steuerung jeden Controller-Nutzer mit Leichtigkeit vom Bildschirm putze, weil -einmal das Konzept verinnerlicht- man viel genauer und schneller zielen kann als mit nem schwammigen Analogstick, heult der ewig Gestrige noch rum.. und deinstalliert.

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