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4 Min Lesezeit 67 Kommentare

Neue Schikanen für Modder: Macht Google jetzt Android endgültig dicht?

Google legt Moddern die Daumenschraube an: Offenbar wird es bald erheblich schwieriger, auf Geräten mit nicht-offizieller Android-Variante die Google-Apps zum Laufen zu bringen. Eine neue gegen Lizenzen-verletzende Smartphone-Hersteller gerichtete Schutzmaßnahme betrifft in gleicher Härte auch Benutzer von Lineage OS und anderen Drittanbieter-Firmwares. Der Kollateralschaden wird jedoch offenbar in Kauf genommen; zusammen mit der Tatsache, dass Android dabei seinen offenen Charakter verliert.

Android als Open-Source-Plattform gab Nutzern sowie Entwicklern große Freiheiten bei der Gestaltung und Nutzung mobiler Geräte. Damit die Geräte jedoch untereinander kompatibel bleiben, hat Google im Laufe der Jahre einige Komponenten in sogenannten Kompatibilitätskriterien einheitlich verklausuliert und andere Komponenten komplett aus dem Android-Kern ausgelagert und stattdessen in die hauseigenen, nicht-freien Google Apps ausgelagert.

Dieser Trend sollte die zusehends fragmentierende Android-Welt zusammenhalten. Denn Hersteller lieferten keine Android-System-Updates für Geräte, obwohl deren sie Nutzer noch lange weiter verwendeten. Google brauchte also einen Spagat, um seine Dienste auf jenen Altgeräten lauffähig und aktuell zu halten. Die jüngsten Entwicklungen sind also lang zurückblickend zum Teil Googles Werk, aber zum Teil auch der Beitrag der Hersteller, die für ihre Geräte keine Android-Updates liefern.

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Moddern geht es an den Kragen - und das war gar nicht Googles Absicht. / © AndroidPIT

Was genau ist jetzt passiert?

Ein Mitglied der Modder-Gemeinde im Forum der XDA-Developers erhielt eine ominöse Fehlermeldung. Beim Einrichten des Google-Kontos auf seinem gemoddeten Smartphone erschien die Meldung "Device is not certified by Google". Das heißt, der Hersteller des Gerätes habe Google-Apps auf dem Gerät vorinstalliert, ohne das Gerät vorher bei Google zertifizieren zu lassen.

Was muss man jetzt machen?

Modder sollen ihre Android-ID jedes Mal aufs Neue per ADB-Shell-Kommando settings get secure android_id auslesen und bei g.co/AndroidDeviceRegistration freischalten lassen, um es mit ihrem Google-Konto verwenden zu können. Doch dort wird der Haken ersichtlich:

Wenn du auf deinem Gerät benutzerdefinierte ROMs verwenden möchtest, registriere dein Gerät bitte durch Angabe der Android-ID (maximal 100 Geräte je Nutzer).

Google zeigt Euch nicht an, wie viele Registrierungen Ihr noch übrig habt und gibt Euch keine Möglichkeit, den Zähler zurückzusetzen. Sind Eure Registrierungen verbraucht, müsst Ihr auf künftigen ROM-Installationen ein anderes Google-Konto verwenden. Im Play Store gekaufte Apps, Play-Music-Abos und Eure E-Mail-Adresse sind damit nicht verwendbar.

Kann man das umgehen?

Die Übertragung der Android-ID von einem Smartphone zum anderen ist theoretisch möglich. Einige Nutzer klagen dann jedoch darüber, das etliche Google-Dienste (GMS, GCM) dann nicht mehr funktionieren, das Smartphone dann also für einige Anwendungen unbrauchbar wird.

LineageOS-Entwickler Joey Rizzoli meldet sich in Reddit zu Wort und erklärt weitere Punkte, in denen das neue System zur Repressalie für Modder wird:

  • Jedes Zurücksetzen Eures Smartphones erstellt eine neue Android-ID und erfordert eine neue Registrierung.
  • Das Fälschen der ID ist möglich, aber unpraktisch.
  • Die Prüfung ist unumgänglich, da sie im Einrichtungs-Assistenten stattfindet.

Wie kommt es dazu?

Ein Google-Insider soll gegenüber den XDA-Developers erklärt haben, dass Google diese Praxis bereits bei manchen Hardware-Herstellern auf Firmwares anwendet, die nach dem 16. März erstellt wurden. Das Feature wurde jedoch noch nicht flächendeckend ausgerollt und ist nicht in jedem Fall reproduzierbar; manchmal funktionieren GApps also noch nach einer Custom-ROM-Installation ohne Beanstandung.

Dass Google die Zahl der Registrierungen auf 100 limitiert, kann OEMs erfolgreich vom massenweisen Registrieren ihrer nicht-lizenzierten Geräte abhalten. Die Limitierung auf 100 Android-IDs soll theoretisch für Modder reichen. Doch gerade ROM-Entwickler oder Enthusiasten, die mehrmals pro Monat ihre Smartphones zurücksetzen, werden dieses Limit schnell erreichen.

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Auch China-Importe lassen sich dann komplizierter mit Google-Apps versehen. / © AndroidPIT

Importe aus China sind direkt betroffen

Für OEMs wird es schwieriger werden, Google Apps als nachträgliche Installation anzubieten. Dies war gelegentlich Praxis, falls Geräte in den Verkauf gingen, die nicht mit der Compatibility Test Suite konform gingen und von Google nicht für Google Play & Co. freigegeben worden wären. Das könnte künftig insbesondere für den chinesischen Markt konzipierte Smartphones betreffen, die über Zwischenhändler nach Europa importiert werden. Letztere müssten die Zertifizierung dann in ihren Arbeitsprozess mit aufnehmen.

Google und die Daumenschrauben

Modder dürfen also erst einmal weiter modden. OEMs hingegen werden es nicht mehr so leicht haben, Google-Apps auch ohne Zertifizierung anzubieten. Doch warum legt Google so großen Wert darauf, dass sie es nicht können? Diese Frage bleibt offen, bis wir das angefragte Statement erhalten.

Modder hingegen werden schon bald beginnen müssen, ihre Android-ID jedes Mal aufs Neue freizuschalten. Gerade jene, die sich besonders in der Szene engagiert haben, werden durch die neuen Repressalien förmlich aus ihrem Hobby geekelt. Nach SafetyNet ist dies die nächste Barriere, die die Freiheit des einst so Modder-freundlichen Android eingrenzt.

Da fragt man sich schon fast: Was ist die nächste? Und welche freie Alternative hätten wir noch, wenn Android jetzt auch dichtgemacht wird? Bleibt dann nur noch hoffen auf MicroG oder Librem 5? Was ist Euer Ausweg?

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Top-Kommentare der Community

  • Peter vor 2 Monaten

    Das ist leider dann der nächste Schritt um den Kunden "legal" so schnell wie möglich ein neues Smartphone aufzuzwingen. Fest verbauter Akku, kurze Updatezeit, kein Modden mehr... Was ist der nächste Schritt? Wenn man länger als 3 Jahre das gleiche Smartphone nutzt bekommt man eine Geldbuße??

  •   37
    Gelöschter Account vor 2 Monaten

    Android lebt nicht von der Community sondern von den Käufern der Android-Geräte und Nutzer der Google-Dienste.

    Die Community ist nur eine kleine, sehr laute Gruppe sich selbst überschätzender Anwender. Die Marktbedeutung dieser Gruppe kann aber vernachlässigt werden.

  • Conrad Beckert vor 2 Monaten

    Ich betreibe ein mit Lineage gemoddetes Telefon, da ich die Google- Datenkrake etwas zurückdrängen möchte (ganz los wird man sie nicht) Eine Installation der Google Apps wäre inkonsequent. Es gibt ja Alternativen zu fast allem. (Navi mit Osmand, eigener Mailserver, Nextcloud Kalender und Adressbuch)

    Google kann entscheiden, wer auf ihre eigene Plattform darf und wer nicht. Je mehr Leute sie vergraulen, um so besser ist das für den Wettbewerb, weil alternative Dienste dadurch mehr Aufmerksamkeit erhalten.

    Das wissen die Googles aber auch und darum wird es beim Sturm im Wasserglas bleiben.

  • Takeda vor 2 Monaten

    Wird bald so wie bei iOS sein, nur halt keine 5 Jahre Updates. Es wird Zeit für Alternativen, es kann doch nicht angehen, man wird ja gezwungen, dann alles 2 Jahre ein neues zu kaufen. Da sollte ein rigel vorgeschoben werden. Android wird dann nicht mehr Android sein. Dann wird es auch schwer werden für die, die gerne China Phone kaufen. Aber Android kann auch ohne Google laufen ohne deren Dienste.

  • M.E.0815 vor 2 Monaten

    Ganz ehrlich. Wenn Google und unser Android unmoddable macht, dann brauche ich auch kein Android mehr. Da oben scheinen nur Hirnis zu sitzen die nicht wissen wie sehr Android von der Community lebt.

67 Kommentare

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  • Also heute Morgen war mein Arbeitskollege mit seinem OnePlus One und LineageOS schonmal betroffen, die Google Dienste zeigtem Ihm den Mittelfinger.

    Das man bei Google rückwirkend in die Sache eingreift finde ich absolut nicht o.k.

    Die Entwickler werden sich sicher ganz einfach mit revoldierenden Google Accounts helfen, für die Fans der Rubrik "heute flash ich dieses, morgen flashe ich das" ist das wohl erstmal das Ende des Weges.

    Die Android Welt verliert echt langsam Ihren Reiz, hundert Anmeldungen sind nun wirklich nicht die Welt. Damit muss man sich auch keine Gedanken mehr machen ob das neue Phone auf der Liste der Rom Modder steht oder nicht.
    Erst macht Google alle Dämme auf mit Treble und jetzt legen sie den Sumpf wieder trocken, ein echt nerviges Hin- und Her was dort betrieben wird.

    Samsung hatte es bereits mit dem Knox Counter bei mir verschissen, das Google jetzt anfängt die Sache noch auszubauen ist schon dolldreist.

    Ich hoffe das APit dieses Thema entsprechend pflegt, weil das ( nicht nur für mich, so denke ich ) ein echter Aufreger werden wird. Meine beiden Lineage OS Tablets ( LG G Pro und Galaxy Note 10.1 2014 ) laufen übrigens noch......mal sehen wie lange ? Damit wären schon die ersten beiden von 100 weg wenn die sich melden.

    Davon abgesehen habe ich in anderen Blogs gelesen, das die Anmeldung teils nicht funktioniert. Auch das wäre ein interessantes Thema, mal zu eroieren ob Google hier aus reiner Willkür Geräte in Backsteine verwandelt.


    • Izzy
      • Blogger
      vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Das Limit von 100 Geräten wurde bereits wieder entfernt, siehe https://heise.de/-4010614 – dort findest Du auch Hinweise, warum "die Anmeldung nicht funktioniert" (und wie man sie zum Funktionieren bringt). Hint: Es wird nicht, wie ursprünglich kommuniziert, die Android_ID benötigt. Auch nicht, wie ein XDA Update dann mitteilte, die IMEI (die wurde zwar scheinbar geschluckt, hatte aber keine Wirkung). Was es derzeit bringen soll, ist die GSF ID (Google Services Framework ID). Wie man die findet, beschreibt der verlinkte Heise-Artikel.


  • Sinine vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Gefällt mir nicht :-/

    Und diese Whitelist für Custom-Roms ändert da auch nicht viel dran. Zum einen, weil mir grundsätzliche Richtung in die das zu gehen scheint nicht behagt. Und zum anderen weil ich gar kein Freund von Registrierungen bin, und ganz besonders nicht von solchen mit begrenzter Zahl, die man aber weder selbst einsehen noch zurücksetzen kann.

    Mal sehen wie sich das im weiteren so entwickelt. Ich persönlich hoffe ja, dass Google davon vielleicht doch wieder abrückt. Bei der Accessibility-Geschichte letzes Jahr haben sie dann ja letztendlich auch wieder (zumindest ein bisschen) zurückgerudert.


    Bei meinem Fon (mittelalt bis alt, kleiner Chinesier (THL), Custom-Rom, gerootet) wird in den Einstellungen im Playstore "nicht zertifiziert" angezeigt. Funktionieren tut aber (soweit ich das überblicke) momentan noch alles, auch so eine große Warnungsmeldung ist bislang noch nicht aufgetaucht.
    Edit: "nicht zertifiziert" auch ein mittelaltes Tablet, obwohl das von einer einigermaßen etablierten Marke (Asus) ist und auch keine Custom-Rom hat, sondern nur gerootet wurde..


  •   2
    Gelöschter Account vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ok, ich mache mir jetzt Sorgen... (Amazon Fire 7 mit Google-Diensten nachinstalliert).


  • Keine gute Sache für Modder, Entwickler und die ChinaPhone Fans 😞

    Google will halt einfach mehr Kohle/Kontrolle ob dieser Schritt die Updatelage bei Android-Apps verbessert, wenn der Herstellersupport aufhört, kann bezweifelt werden 😲


  • Wir reden hier von nicht zertifizierten Geräten aus China, die man hier nicht einmal direkt kaufen kann, also dürfte es hier davon kaum welche geben. Es geht nicht um alte Sonys, HTCs oder Samsungs. Wozu also die Aufregung?


  • Izzy
    • Blogger
    vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Wenn es mit der AndroidID nicht klappt: XDA hat gerade den zugehörigen Artikel (unter https://www.xda-developers.com/google-blocks-gapps-uncertified-devices-custom-rom-whitelist/ zu finden) aktualisiert. Auch wenn "Android ID" drauf steht, ist wohl eher die IMEI gefragt.

    Davon ab stellt sich damit die Frage etwas deutlicher, ob man bei einem Custom ROM nicht besser ganz auf die GApps verzichten sollte. Wie Sicherheits-Experte Mike Kukets es (unter https://www.kuketz-blog.de/android-gapps-ohne-funktion-bei-custom-roms/ ) beschreibt:

    " Jeder der ein Custom-ROM wie LineageOS nutzt, der sollte den Warnschuss von Google wahrnehmen und sich langsam von den GApps verabschieden. Dieses Wanzenzeug von Google würde ich persönlich nie installieren." Und: "Wer diese Änderung von Google jetzt mit einer »verbesserten Sicherheit« legitimiert, der hat echt Tomaten auf den Augen."

    Kann ich nur unterschreiben.


    • chacas4 vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Wahre Worte. Zur Not kann sich ja MicroG installieren.
      Ganz auf GApps zu verzichten ist schwierig da viele Apps zumindest ein wenig Google vorraussetzen (z.B.: GCM) und man ohne den Play Store doch eingeschränkt ist was Apps angeht.
      Es geht durchaus möglich, aber manchmal ist es schon frustierend.
      Mein Smarti ist inzwischen nahezu Google frei (war aber nen langer Weg). Yalp Store als Play Store Ersatz und die wenigen Apps wie Signal die GCM sprich Google Dienste verlangen geben sich mit MicroG zufrieden. Zum Glück ist MicroG open source und keine Datenkrake a la Google.


    • Izzy
      • Blogger
      vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Update: Es wird nicht, wie ursprünglich kommuniziert, die Android_ID benötigt. Auch nicht, wie ein XDA Update dann mitteilte, die IMEI (die wurde zwar scheinbar geschluckt, hatte aber keine Wirkung). Was es derzeit bringen soll, ist die GSF ID (Google Services Framework ID). Wie man die findet, beschreibt dieser Heise-Artikel: https://heise.de/-4010614


  • Ja gut das es Xiaomi nicht betrifft.


  • Neben einer neuen Akkutechnologie, wird es jetzt langsam höchste Zeit für wenigstens ein alternatives , wirklich unabhängiges Betriebssystem . Vielleicht lässt sich das Ruder noch herumreißen , in dem man in einer weltweiten Genossenschaft Kapital für ein Betriebssystem und nutzerfreundliche Geräte bündelt . Vielleicht könnte bald Sailfish das gesuchte System werden , Shiftphone aus Hessen und Fairphone aus Holland bauen dazu dann echte Flaggschiffe mit längerer Lebensdauer .

    H G


  • Unverantwortliches Geschäftsgebaren

    Diejenigen Nutzer die nach dem Update-Aus ihr Gerät mit einem alternativen Betriebssystem absichern , bekommen noch einen Tritt und fallen in das Haifischbecken , wo sich die auf Android spezialisierte Schadsoftware nur so tummelt .
    Von Google persönlich "den Haien " vorgeworfen .

    Ferner könnten ein paar gemeinsame Schnittstellen zu der Hobbymoddergemeinschaft ein System auch nachhaltig in der Entwicklung befruchten .

    Wenn Projekt Treble nicht bald greift , sind bald auch die Flaggschiffe eigentlich nur noch billige Einweg - Ramschware mit einem 2 Jahres Ablaufdatum . Vielleicht kommt bald die Pfandpflicht , damit sie nicht am Ende noch als Elektroschrott in einem afrikanischen Bach enden , oder erhalten sie bei Samsungs Rückkaufsystem ein aktuelles Softwareupdate für den Folgenutzer ?

    Ein ganzes System entwertet sich selbst , softwareseitig durch Restriktionen durch Google , Projekt Treble haben vielleicht gerade 1% der Nutzer und schließlich die Gerätehersteller , welche den Funktionsumfang , gerade bei den Flaggschiffen , immer mehr einschränken und noch dazu Ländersperren errichten .

    Ab dem Erwerb , jedoch spätestens nach der Garantiezeit sollte ein Gerät zum entsperren freigegeben werden und künftig mit Projekt Treble werksseitig mindestens 5 Buchstabenupdates erhalten .

    Vielleicht könnte auch eine allgemeine Fair - Used - Regel , in gegenseitigem Einvernehmen mit den Konzernen entworfen werden .

    Beispiel Samsung , ein Note 8 Duos gibt es mit 64 GB Rom , 128 GB und 256 GB . In Deutschland wird nur die 64 GB Variante angeboten , ersteht ein Kunde von auswärts ein anderes Modell , wird ihm der hiesige Garantieservice verweigert . Eine rechtzeitige Partitionierung des internen Speichers wurde auch im Hinblick auf das kommende Oreoupdate nicht für nötig gehalten , so bleiben die Nutzer der hochpreisigen 8er Serie bei Projekt Treble alle aussen vor.

    Das ist Kapitalvernichtung mit Turbobeschleunigung .

    Hier reißt sich ein Konzern einmal mehr selbst seine Maske vom Gesicht und offenbart so seine hässliche , aber vor allem höchst unfaire Unternehmenskultur .

    Eine höchst fragwürdige Unternehmenskultur wird seitens einiger Hersteller und auch von Google hier allseits praktiziert .

    Eine begeisterte Androidfangemeinde hält hier in fast allen Belangen unfreiwillig ihren Allerwertesten , aber zumindest den Geldbeutel hin .


  • Ich betreibe ein mit Lineage gemoddetes Telefon, da ich die Google- Datenkrake etwas zurückdrängen möchte (ganz los wird man sie nicht) Eine Installation der Google Apps wäre inkonsequent. Es gibt ja Alternativen zu fast allem. (Navi mit Osmand, eigener Mailserver, Nextcloud Kalender und Adressbuch)

    Google kann entscheiden, wer auf ihre eigene Plattform darf und wer nicht. Je mehr Leute sie vergraulen, um so besser ist das für den Wettbewerb, weil alternative Dienste dadurch mehr Aufmerksamkeit erhalten.

    Das wissen die Googles aber auch und darum wird es beim Sturm im Wasserglas bleiben.

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