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Keine Lust auf Quatschen? Bei Uber Black gibt's jetzt eine Lösung!
Apps Mobilität 2 Min Lesezeit 17 Kommentare

Keine Lust auf Quatschen? Bei Uber Black gibt's jetzt eine Lösung!

Es ist eine dieser Fragen sozialer Etikette, mit der wir alle schon einmal konfrontiert waren: Man steigt in ein Taxi oder einen Uber und ist einfach nicht in der Stimmung für einen Plausch. Aber leider fühlt sich der Fahrer in der Pflicht, einen höflichen Smalltalk zu halten. Nun hat Uber eine Lösung gefunden, um diese unangenehme Situation zu vermeiden: den "Quiet Mode".

Der Quiet Mode ermöglicht es dem Mitfahrer, dem Fahrer zu zeigen, ob man bereit für etwas Smalltalk ist. Es stehen drei Optionen zur Verfügung, über die man in der App wählen kann, ob man lieber seine Ruhe haben will, bereit ist zu quatschen oder es einem egal ist. Natürlich konnte man dem Fahrer bisher auch beim Betreten des Fahrzeugs höflich erklären, aber warum sollte man sich die Mühe der sozialen Interaktion machen, wenn man sie vermeiden kann, richtig?

Aydin Ghajar, Ubers Produktmanager, sagte Tech Crunch, dass der neue Modus etwas ist, worum die Leute schon seit langem gebeten hätten. Ghajar sagt jedoch auch, dass das Schweigen nicht verpflichtend sei und erklärt: "Der Fahrer ist ein unabhängiger Unternehmer. Wir kommunizieren nur die Vorliebe des Kunden. Der Fahrer kann mit den Informationen tun, was er will".

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Uber glaubt, dass zahlende Kunden des Premium-Services am ehesten nicht mit ihrem Fahrer reden wollen. / © Spektral-Design / Shutterstock

Andere neue Optionen ermöglichen es den Kunden von Uber Black, den Fahrern mitzuteilen, dass sie Hilfe beim Gepäck benötigen und welche ihre bevorzugte optimale Temperatur für die Klimaanlage oder Heizung im Fahrzeug ist.

Die neuen Feature-Einstellungen sowie der neue Premium Telefon-Support, werden ab heute bei allen Fahrern von Uber Black und Uber Black SUV verfügbar sein. Die neuen Anforderungen an Fahrer und Fahrzeuge sind in 35 US-Städten live, und sollen in Kürze auf weitere Standorte ausgedehnt werden.

Bislang hat das Unternehmen noch keine Pläne angekündigt, den Quiet Mode oder andere Features auch auf UberX, UberPool oder internationale Märkte auszuweiten. Doch sollte es soweit sein, erfahrt Ihr es natürlich bei uns.

Via: Tech Crunch Quelle: Uber

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Top-Kommentare der Community

  • Thomas H. vor 5 Tagen

    Ah so sieht also Fortschritt aus ? Toll, ich finde das Sch****e ! Ich bitte Euch, man kann doch dem Fahrer sagen "Ich bin müde und nicht in Stimmung für ein Gespräch!" , der Person per App den Mund zu verbieten, gar noch die Einstellungen für die Klimaanlage und das Gepäck zu posten empfinde ich als ausgesprochen unhöfflich und unsozial.

    Ja der Mensch am Steuer arbeitet in dem Moment für Euch, aber deshalb muß man ihn doch nicht ohne Respekt wie einen Leibeigenen behandeln ?! Sind wir schon so faul oder im Umgang mit anderen feige geworden, das wir uns nicht mal mehr trauen ohne App einem Gespräch aus dem Weg zu gehen ? Kann diese App in meinem Namen "Guten Tag" sagen oder fällt das auch schon unter den Punkt "ungewollte Kommunikation" ?

    Ich gehöre mit meinen fast 50 Jahren wahrscheinlich schon zu einer aussterbenden Gattung mit diesen Textbausteinen wie "Guten Tag, Auf Wiedersehen, Bitte und Danke" , aber ich lasse es mir von einer App auch nicht nehmen diese im täglichen Umfald weiterhin ganz Analog und selbst einzusetzen. Wenn ich mich nicht unterhalten möchte, kann ich das sicher freundlicher rüberbringen als nur in einer App einen Haken zu setzen.

17 Kommentare

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  • Ja ich warte gespannt auf Autopilot Taxen, wenn mich eine künstliche Intelligenz Heimfährt. Obwohl ich mit der KI eher reden würde als mit einem Fahrer aus Fleisch&Blut 😜


  • 😂 ja, sowas sollte vorher geklärt sein. Der Fahrer merkt sowas ja nicht. Ich fahre auch hin und wieder Taxi, als Fahrer und kenne alle Varianten. Auch diese das man ein Arschloch ist und nur Abzockt. Ich gebe diesen Leuten dann dann die Visitenkarte und sage Ihnen "Sie haben das Recht sich zu beschweren und Ihr zuviel gezahltes Geld zurückzufordern".
    Sowas erinnert mich dann auch immer wieder daran, daß ich die Kunden, die zufrieden und glücklich sind ...... mich mehr, dieser zu erinnern und das sind 99,9%. JA!😊


  • Claudia H.
    • Admin
    • Staff
    vor 5 Tagen Link zum Kommentar

    Ich finde es vor allem sinnvoll, wenn ich vielleicht die Landessprache nicht spreche und "mir ist nicht nach quatschen" nicht sofort im Wörterbuch finde. Ich gehöre auch zu denen, die nicht sonderlich redselig sind und freue mich, wenn ich dann sogar das "Ruhe bitte" vermeiden kann 😉


  • Eine sinnvolle App für alle, die Kommunikation mittels sprechen verlernt oder nie kennen gelernt haben. Wie funktionierte Leben eigentlich vor den Apps?


  • Wo leben wir nur🙄.... Könnte ja kalorien kosten, mal guten Tag zu sagen oder freundlich zu lächeln, trotz mieser Laune.
    Was ist wenn der Taxifahrer mal keine Lust hat?
    Ein paar Worte zu wechseln, kann auch zum eigenen Vorteil werden. Schon alleine mal fremde Leute oder Nachbarn grüßen hat noch nie geschadet. Da ich mich gern unterhalte, mach ich das schon aus Anstand. Aber die meisten glotzen ja nur noch aufs Handy, weil das wichtiger ist.


    • Ich finde es auch Schxxx, dass Uber die Kunden dazu auffordert, bloß kein freundliches Wort zu verlieren. Besser ist es doch, wenn man zum Fahrer sagt, dass er gefälligst die Schnauze halten und er die verfickte Klimaanlage nicht auf Gefriertemperatur einstellen soll.


      • Oh ja.... Klimaanlage im Anrufbus im Sommer oder Winter. Gefühlssache, aber sagt man was, dann kommen nur dämliche Kommentare. Manchmal fährt der/die Fahrer/in auch zu schnell, wegen Zeitdruck. Da hab ich auch ab und zu schon was gesagt, ob es mal etwas sanfter geht und als Antwort kam, das er fährt und nicht ich.


  • Eigentlich armselig, und ein Rückschritt in der Kommunikation, aber durchaus ausbaufähig. Ich habe auch gelegentlich keine Lust auf Small-Talk z.B. mit dem Taxifahrer. Dann halte ich meine Antworten sehr kurz, so dass der schnell merkt, dass er besser
    ruhig ist. Dass viele Fahrgäste keine Lust auf Small-Talk mit dem Fahrer haben, könnte Uber schon völlig richtig sehen, dass solche nonverbalen Methoden der richtige Weg dafür sind, bezweifle ich dennoch.
    Der gesprochene Satz kann viel mehr übermitteln, als den Inhalt seiner Worte. Die Art wie man antwortet kann dem Fahrer schon signalisieren, dass man müde ist, gereizt, oder auch dass man sich gerne mit ihm unterhält.
    Solche unausgesprochenen Informationen herauszuhören, als auch zu übermitteln, ist ein Teil sozialer Kompetenz. Es ist wichtig und vorteilhaft diese im täglichen Umgang anzuwenden und somit auszubauen. In manchen Situationen, in Bewerbungsgesprächen z.B., bei denen oft ein Psychologe abwesend ist, den weniger der Inhalt, als die Art wie dieser transportiert wird, interessiert, kann sprachliche Geschicklichkeit ein grosser Vorteil sein.
    Nur weil etwas bequem ist, ist seine Anwendung nicht unbedingt vorteilhaft.
    Natürlich liesse sich die Anwendung ausbauen, insbesondere da, wo durch große Lautstärke oder fehlen einer einheitlichen Sprache ansonsten keine Kommunikation möglich ist.
    So könnte man in einem Club mit sehr lauter Musik durch ein entsprechendes Symbol auf seinem Smartphone signalisieren, dass man jemanden "abschleppen" möchte. Zeigt der dann auf seinem Gerät eine Hand mit "Stinkefinger", ist die Antwort eindeutig. Trotzdem sind mit dieser Form der Primitivkommunikation, einer Form der Zeichensprache, viele Möglichkeiten verschenkt, Stimmungen zu transportieren oder Sympathien, aber auch in entschlossener und dennoch freundlicher Form ein Angebot abzulehnen.
    Ein Zurückfallen auf Symbolkommunikation, auch in einer fortschrittlichen Verpackung, wäre in der Tat ein Rückschritt, auch wenn sie manchmal sehr bequem sein kann.


  • Ah so sieht also Fortschritt aus ? Toll, ich finde das Sch****e ! Ich bitte Euch, man kann doch dem Fahrer sagen "Ich bin müde und nicht in Stimmung für ein Gespräch!" , der Person per App den Mund zu verbieten, gar noch die Einstellungen für die Klimaanlage und das Gepäck zu posten empfinde ich als ausgesprochen unhöfflich und unsozial.

    Ja der Mensch am Steuer arbeitet in dem Moment für Euch, aber deshalb muß man ihn doch nicht ohne Respekt wie einen Leibeigenen behandeln ?! Sind wir schon so faul oder im Umgang mit anderen feige geworden, das wir uns nicht mal mehr trauen ohne App einem Gespräch aus dem Weg zu gehen ? Kann diese App in meinem Namen "Guten Tag" sagen oder fällt das auch schon unter den Punkt "ungewollte Kommunikation" ?

    Ich gehöre mit meinen fast 50 Jahren wahrscheinlich schon zu einer aussterbenden Gattung mit diesen Textbausteinen wie "Guten Tag, Auf Wiedersehen, Bitte und Danke" , aber ich lasse es mir von einer App auch nicht nehmen diese im täglichen Umfald weiterhin ganz Analog und selbst einzusetzen. Wenn ich mich nicht unterhalten möchte, kann ich das sicher freundlicher rüberbringen als nur in einer App einen Haken zu setzen.


    • Wer behauptet denn, dass man unhöflich sein sollte? Ich finde, dass das eine hervorragende und kundenfreundliche Dienstleistung ist. Der Fahrer ist ja vielleicht auch mal froh, wenn er seine Gäste nicht vollquatschen muss. Und ein angenehmes Klima im Auto zu wünschen hat doch nichts mit Leibeigenen zu tun, sondern mit Service. Du siehst das imho zu eng.


      • Ich sage nicht das man unhöflich sein sollte, ich sage das Uber System erleichtert dies halt einfach nur. Die Menschen haben heute einfach nicht mehr die Eier in der Hose zu sagen was Sie möchten oder nicht. Deshalb ist ja eine kurze Whats App auch schon die Krönung der Kommunikation. Menschen können 10 Zeilen und 3 Bilder zu Ihrem Mittagessen auf Facebook oder Instagram posten, aber es bereitet Ihnen psyschiche Schmerzen auch nur mal guten Tag oder auf Wiedersehen zu sagen. Die zwischenmenschliche Kommuntikation verkommt und Lösungen wie die von Uber machen das nicht besser.


      • Du willst die Leute erziehen. So klappt das aber nicht. Wer es vom Elternhaus nicht mitgekriegt hat, wird es nicht lernen, weil Uber den Service nicht anbietet.


      • @Wilhelm: Du hast sicher recht, wer mit dem Express durch die Kinderstube gerast ist, dem wird man Umgangsformen nicht beibringen. Mir fällt halt heutzutage immer mehr auf, das die Menschen immer weniger kommunizieren wollen und ich bin nicht dafür immer mehr Mittel zu schaffen um dieser gesellschaftlichen Verödung Tür und Tor zu öffnen. An seiner Tastatur ist jeder ein Held, aber schon heute sind viele nicht in der Lage mal ein Telefonat über sich zu bringen. Gespräche Auge in Auge sind da noch schwieriger. Solche Tools ebenen da den Weg in eine vermeintliche Komfortzone. Erziehen will ich allerdings niemanden, ich sage nur was mir auffällt.


  • "Die neuen [..] Einstellungen [...] werden ab heute bei allen SUV-Fahrern von Uber Black und Uber Black verfügbar sein"
    - Ich habe überhaupt keine Ahnung von Uber, aber die beiden Namen sollten sich doch wahrscheinlich unterscheiden?


  • Cool! Ich hasse Smalltalk.

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