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iPhone 8: Apple macht aus der Not eine Tugend

Es ist Anfang Juli: Damit dauert es aller Wahrscheinlichkeit nur noch rund zwei Monate, bis Apple das lang erwartete iPhone 8 vorstellt. Die Erwartungen sind gewaltig – schließlich feiert das iPhone dieses Jahr seinen zehnten Geburtstag. Der profilierte Apple-Kenner Ming-Chi Kuo hat nun seine zehn Thesen zum iPhone 8 veröffentlicht.

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Dem KGI-Analysten Ming-Chi Kuo eilt ein Ruf wie Donnerhall voraus, treffen doch seine Prognosen zu neuen Apple-Geräten seit Jahren immer wieder beeindruckend gut ins Schwarze. Gerade deshalb lohnt sich ein Blick darauf, was der Branchenkenner vom neuen iPhone 8 erwartet – nicht gerade wenig, wie seine Analyse zeigt.

In der Liste finden sich einige Dinge, über die bereits lange spekuliert wird – und die als gesichert gelten. Technisch dürfte Apple mit dem iPhone 8 einige spannende Lösungen bieten. Schlechte Neuigkeiten gibt es unter Umständen aber für diejenigen, die es auf das besonders extravagante Jubiläums-iPhone abgesehen haben.

Die zehn Thesen zum iPhone 8 im Überblick

  1. Apple wird im Herbst drei neue iPhones vorstellen – zwei mit LC-Display und 4,7 respektive 5,5 Zoll Diagonale. Hinzu kommt ein 5,2 Zoll großes Jubiläumsmodell mit OLED-Panel.
  2. Das OLED-Modell des iPhone 8 wird die beste Screen-to-Body-Ratio auf dem Markt besitzen. Dem zum Opfer fällt allerdings der Fingerabdrucksensor, der unter dem flächendeckenden Display nicht verbaut werden kann. Stattdessen setzt Apple auf Gesichtserkennung mittels 3D-Frontkamera.
  3. Die 3D-Frontkamera des OLED-iPhones soll zudem für bessere Selfies sorgen; dazu werden die Daten der Tiefenerkennung genutzt.
  4. Während das normale, kleinere iPhone 8 mit 2 GByte Arbeitsspeicher und einer einfacheren Kamera auskommen muss, haben das iPhone 8 Plus und das OLED-Sondermodell eine Dual-Kamera sowie 3 GByte RAM an Bord.
  5. Alle drei iPhones wird es mit 64 und 256 GByte Speicher geben.
  6. Alle drei Modelle des iPhone 8 haben einen Lightning-Port, verwenden allerdings auch USB-C-Technologie für ein schnelleres Aufladen.
  7. Das iPhone 8 wird Stereo-Lautsprecher und eine generell bessere Audioausgabe und Empfangsqualität bieten als die Vorgänger.
  8. Das aufwändiger zu fertigende Jubiläums-Modell mit OLED-Display wird es in weniger Gehäusefarben geben.
  9. Wegen des besonderen und schwer zu fertigenden Displays wird das Jubiläums-iPhone zwar gleichzeitig vorgestellt, aber erst später zu kaufen sein. Zudem erwarten die Analysten Engpässe bei den Stückzahlen bis in die erste Jahreshälfte 2018.
  10. Bis Jahresende werden zwischen 80 und 85 Millionen verkaufte Exemplare des iPhone 8 erwartet. Kuo rechnet mit einer ungefähr gleichen Aufteilung über die drei Modelle.

Wenn die Vorhersage stimmt, wird das spezielle Jubiläums-Modell des iPhone 8 also tatsächlich ein OLED-Display mitbringen, das die komplette Front des Smartphones überzieht. Um aber noch mehr Bildschirm im Verhältnis zur Gesamtgröße unterzubringen als es etwa das Xiaomi Mi Mix schafft, müsste Apple unter anderem die Frontkamera samt Sensoren in das Display des iPhone 8 integrieren und noch dazu – wie Samsung beim Galaxy S8 – den Homebutton abschaffen.

Opinion by Steffen Herget
Apple hat den Fingerabdrucksensor erfolgreich in den Markt gedrückt, das wird ihnen auch mit der Gesichtserkennung gelingen.
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Die Sache mit dem Homebutton hat bei Samsung einen Haken: Der Fingerabdrucksensor muss nach hinten, was bei den Fans gar nicht gut ankommt. Apple wollte hier eigentlich einen in das Displayglas integrierten Sensor von Synaptics nutzen, doch der scheint immer noch nicht marktreif zu sein. Doch statt den Sensor nach hinten zu verlegen, soll sich Apple nach Meinung von Ming-Chi Kuo nun dazu entschlossen haben, dieses Bauteil einfach zu streichen! Kingt kurios und ziemlich unwahrscheinlich – auf den ersten Blick.

Denn wenn Apple es wie vorhergesagt schafft, die Gesichtserkennung mit einer 3D-Kamera an der Vorderseite des iPhone 8 ebenso gut oder sogar besser hinzubekommen wie die Erkennung mittels Fingerabdruck, könnten die Macher in Cupertino am Ende sogar als Gewinner darstehen, frei nach dem Motto: Seht her, wir haben das mit dem Fingerabdruck im Smartphone zwar quasi erfunden, aber jetzt haben wir etwas noch besseres, das Ihr alle nicht so richtig hin bekommt. Und zack, hätte man aus der Not des fehlenden Unter-Glas-Sensors eine Tugend gemacht. Dann muss die Gesichtserkennung im Test des iPhone 8 aber auch tatsächlich schneller, komfortabler und sicherer sein. 

Jubiläums-Modell kommt später und in kleineren Stückzahlen

Wer nun aber genau wegen des speziellen OLED-Displays und des extravaganten Designs ein Auge auf das besondere iPhone 8 geworfen hat, wird sich wohl gedulden müssen. Ming-Chi Kuo bestätigt die Gerüchte, nach denen das Jubiläums-iPhone später auf den Markt kommen wird als das normale iPhone 8 und iPhone 8 Plus. Wegen der schwierigen Herstellung soll es sogar bis Mitte 2018 Lieferengpässe geben. Das dürfte die Apple-Fans ziemlich ärgern, denn das Jubiläums-Modell wird sicher das spannendste der drei neuen iPhones werden.

Aspekte wie besserer Klang und Empfang sind logisch, die Speicherausstattungen ebenfalls, und weniger Farben beim Spezial-Modell des neuen iPhones werden die Apple-Fans garantiert verzeihen. Sich technisch bei USB-C zu bedienen, ist mehr als sinnvoll. Noch schöner wäre es aber, wenn Apple sich durchringen könnte, auf den Lightning-Anschluss zu verzichten und direkt einen normalen USB-C-Port zu verwenden. Doch bevor das passiert, friert vermutlich die Hölle zu.

Opinion by Steffen Herget
Innovatives Display hin oder her, die Android-Konkurrenz hat technisch mehr zu bieten als Apple.
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Was glaubt Ihr, liegt Ming-Chi Kuo mit seinen Prognosen zum neuen Apple iPhone 8 richtig? Oder wird das Jubiläums-iPhone doch ganz anders auf den Markt kommen? Stimmt in unserer Umfrage ab und verratet uns Eure Meinung in den Kommentaren. Wir sind auf Eure Meinung gespannt!

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  • C. F.
    • Blogger
    vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Man kann über das iPhone sagen, was man will: es war stets wegweisend innovativ. Und gerade ob der privacy-Bedenken vieler user gegenüber Google und Co. (und z.B. dem Fehlen geeigneter alternativer OS wie SailfishOS) wird IOS zunehmend als die "sicherere" Alternative in Betracht zu ziehen werden müssen. Hardware und Software sind perfekt aufeinander abgestimmt, da braucht's keinerlei "Muskelvergleiche" von wegen wer hat am meisten RAM, den größten Prozessor etc. Die Dinger rennen einfach. OK, ich kann die Oberfläche etc. nicht so verändern, wie ich will. Aber brauche ich das wirklich? iOS reduziert sich da auf die Funktion, die Hardware tut ihr übriges....form follows function.


    • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Stets innovativ passt eigentlich überhaupt nicht zu einem iPhone. Es war eigentlich immer schon mit zahlreichen Nachteilen behaftet und man musste schon sehr Kompromissbereit sein. Ok., die hochwertige Verarbeitung hat Apple sozusagen eingeführt, was aber auch als Nachteil zu sehen ist. Dafür haben wir jetzt überall Einwegprodukte mehr oder weniger. Die Software sehe ich in der Funktionalität noch sehr weit hinter Android. Es geht hier nicht um die optische Veränderung der Oberfläche, sondern um grundlegende Einstellungen wie zb. wichtige Funktionen in der Schnelleinstellungsleiste zu integrieren. (zb. mobile Daten) Aber das soll ja ab IOS 11 endlich kommen. Oder durchgehendes wischen durch die Homscreens. Oder das blockieren von unterdrückten Nummern. Und, und und... Kommt mir wirklich so vor wie Android vor 6 Jahren oder Windows Phone im Jahr 2012. Hardware ist spitze keine Frage. Aber der Software fehlt noch so viel wenn man die Vorteile von Android gewohnt ist. Mal schauen ob sich in ein paar Jahren da was ändert.


      • Tenten vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Das ist richtig, IOS fehlt durchaus noch das ein oder andere. Andererseits kann ich das auch von Android behaupten. Auch Android ist alles andere als perfekt, es deckt nur besser die Bedürfnisse des Spieltriebs ab. Widgets, Themes, Abkürzungen usw. Nur leider keine vernünftige Sicherung, was eigentlich viel wichtiger wäre. Jeder, der mal von einem iPhone zum nächsten umgezogen ist, wird sowas nie wieder unter Android tun wollen.


      • ds_1984 vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        weswegen nicht? schon einmal was von umzügen per smartswitch, samsung cloud, helium oder google konto gehört? das mit der sicherung ist nun wirklich keinerlei argument mehr. immer wieder erstaunlich, wie lange sich vorurteile halten.


  • Ein Smartphone ohne Fingerabdrucksensor? Nein danke. So etwas würde ich noch weniger kaufen als die aktuellen eiPhones.


  • Auf jeden fall werden sie den Sensor nicht auf die Rückseite machen wie man in einigen Renderings schon sehen konnte. Ich denke das ist für A ein No-Go. Sollte das mit der Gesichtserkennung funktionieren ok aber wie man bei dem Samsung Approach gesehen hat, kann man hier ziemlich auf die Nase fallen.

    Sollte es jedoch erst Juni 2018 kommen, dürfte es auch interessant sein was Samsung mit dem GS9 bringt. Langsam wäre es Zeit für die versprochenen klappbaren Displays.


  • Nik M. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Applepit.de mal wieder. ;-)


  • Ist mir sowas von Fratze was die rausbringen. Mein Motto ist Apfelmus tut nicht jedem gut.


  •   19
    Tom vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ich freu mich wie ein kleines Kind auf das iPhone8 Display! Wie sie Displays Weiterentwickeln können wissen wir ja alle..LCD ( iPhone,iPad) ungeschlagen! Wer glaubt Apple verbaut die Displays so wie sie von samsung geliefert werden ist selber schuld. Logisch legen Sie da Hand an.


    • Wovon redest du bitte? Hand anlegen? Da brauchst du aber einen recht feinen Schraubenzieher, um in einem mikrooptoelektronischen Bauelement rumzupfuschen. Oder meinst du Hand auflegen? Ommmmm.🙄

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