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8 Min Lesezeit 42 Kommentare

HTC U11 im Fokus: Das Für und Wider des Hoffnungsträgers

HTC will mit dem neuen HTC U11 verlorenen Boden gut machen und sich wieder in der Android-Spitzengruppe etablieren. Doch reicht das, was HTC vorgestellt hat, um Samsung & Co. gefährlich werden zu können? Die Meinungen dazu sind auch in der Redaktion von AndroidPIT gespalten. Hier lest Ihr, was Benoit und Steffen über das neue HTC U11 denken.

Die Diskussion dreht sich um das HTC U11, doch wir wollen hier nicht jedes technische Detail noch einmal wiederkäuen.  Wer es noch nicht getan hat, sollte daher am besten einen Blick in unseren ersten Test des Smartphones werfen. Als Hilfestellung verlinken wir Euch zu jedem Aspekt noch einmal den jeweiligen Abschnitt des Hands-on zum Nachschlagen.

Thema 1: Design

Steffen: Eines mal vorneweg: Design ist wichtig, die Optik beeinflusst den ersten Eindruck auch bei einem Smartphone ziemlich stark. Und hier kann das HTC U11 gleich zum Start ordentlich punkten: Das gebogene Glas ist mit der tollen Färbung ein echter Hingucker, die Reflexionen sehen immer wieder anders aus und lassen das Smartphone aus der Masse hervor stechen. Wer will schon noch so einen langweiligen Klotz aus Plastik oder eine hässliche Hülle!

Ich fand auch das U Play und U Ultra schon optisch gelungen, aber beim U11 hat sich HTC noch einmal übertroffen. Das Design ist eleganter, feiner geworden. Das bringt nicht nur optisch Vorteile: Das HTC U11 liegt toll in der Hand, hat ein gutes Gewicht, das den hochwertigen Eindruck unterstützt, und mit 5,5-Zoll-Display genau den richtigen Formfaktor für mich. Dass das Display nicht “randlos” ist wie bei Samsung oder LG stört mich nicht.

Benoit: Es stimmt, das Design ist gelungen. Dieses Thema ist ziemlich subjektiv, aber ich muss zugeben, dass HTC hier etwas sehr Interessantes anbietet ... zumindest wenn es noch 2016 wäre. Ein Highend-Smartphone soll vor allem angenehm in der Hand liegen und es ist schon eine Weile her, seit man mit edlen Materialien wie Metall und Glas beeindrucken konnte. HTC muss also ein wenig mehr als das bieten, um vor der Konkurrenz zu bleiben.

Seit Anfang Februar sehen wir Smartphones, die das Design im Hinblick auf das Verhältnis von Gesamtgröße und Displaydiagonale (LG G6 und Samsung Galaxy S8 / S8+) revolutioniert haben. Sicherlich ist das HTC U11 trotz der schönen Effekte im Rücken nicht darauf ausgerichtet, innovativ im Design zu sein, aber es ist ein wenig enttäuschend. Ich finde es eine Schande, dass HTC so klassisch geblieben ist - die Konkurrenz bietet für einen gleichen oder ähnlichen Preis etwas kreativeres.

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Das HTC U11 hat ein schickes Design mit Glas und Aluminium.  / © AndroidPIT

Thema 2: Edge Sense

Steffen: Richtig interessant ist eine Idee für die Benutzbarkeit des Smartphones. Die untere Hälfte des U11-Rahmens ist beim HTC U11 druckempfindlich und reagiert sogar unter Wasser oder mit Handschuhen. Ihr könnt also einfach beidseitig auf den Rahmen des U11 drücken und das Phone führt eine Aktion aus. Diese neue Funktion nennt HTC Edge Sense. Vor allem der Kamera-Schnellstart und das Fotografieren, ohne erst auf dem Touchscreen herum fummeln zu müssen, haben mich überzeugt. Zugegeben: Den Google Assistant oder die Spracherkennung muss ich nicht unbedingt mit einem Händedruck starten können

Vor allem aber: Edge Sense stört überhaupt nicht. Es sind keine Extra-Knöpfe nötig, es ist nicht zu sehen und führt auch nicht zu ungewollten Eingaben - wenn man die Empfindlichkeit richtig einstellt. HTC wird die Möglichkeiten außerdem noch weiter ausbauen. Wer sein Smartphone nicht drücken will, schaltet Edge Sense einfach ab. Da hat jemand mitgedacht und eine praktische Alternative geschaffen, das gefällt mir!

Benoit: An sich finde ich es eine gute Idee, die Nutzungserfahrung zu verbessern. Trotzdem bin ich noch nicht von Edge Sense überzeugt. HTC kündigt manchmal einige schöne Dinge an, zuletzt etwa dem Sense Companion, aber wir sind immer noch auf der Suche nach dem Nutzen. Die Möglichkeit, Edge Sense unter Wasser zu verwenden, scheint mir mehr ein Marketing-Argument als ein wirklich nützliches Merkmal zu sein. Und eine Funktionalität mit einem Potential vorzuschlagen, das so zum Start so begrenzt ist, ist fast schon lächerlich. Allerdings: Es ist immer noch besser als Samsung, das sogar einen eigenen Knopf für Bixby anbietet, obwohl der Assistent noch gar nicht funktioniert.

Viele Hersteller bieten schnellen Zugriff auf das Gerät oder die Kamera, oft durch ein doppeltes Tippen auf den Powerbutton. Der Google Assistant kann durch ein einfaches "OK Google" aktiviert werden, also bin ich auch hier nicht überzeugt. Wenn es möglich wird, Edge Sense weiter zu personalisieren, wird es interessanter.

Thema 3: Audio

Steffen: Ich höre gerne und viel Musik, und das vor allem über mein Smartphone. Das HTC U11 hat für Audio-Fans eine ganze Menge zu bieten. Mein Highlight: Die Kopfhörer sind richtig gut, und dank des Snapdragon 835 unterstützen sie nun auch Active Noise Cancellation. Schade, dass sie nur an den HTC-U-Smartphones funktionieren, aber damit kann ich in diesem Fall leben.

Endlich legt HTC dem Flaggschiff auch einen Adapter für alte Kopfhörer mit Klinke bei, und auch der hat es in sich: Das Teil hat einen eigenen DAC eingebaut und kann den Sound also hoffentlich verbessern, wenn man seine alten Kopfhörer am HTC U11 nutzt. HTC verkauft den Adapter für 20 Euro. Dem mitgelieferten Headset vergleichbare Kopfhörer dürften im Handel mindestens zwischen 80 und 100 Euro kosten. Das ist schon eine ganze Menge, die HTC hier abliefert.

Benoit: Man muss anerkennen, dass HTC hier einen guten Job gemacht hat: Die Audioqualität ist verbessert, das steht fest. Die einzige Beschwerde, die ich als Kunde habe, ist, dass diese Kopfhörer nur auf HTC-U-Geräten verwendet werden können. Es ist offensichtlich, dass das Unternehmen ein Mini-Ökosystem erstellen möchte und die Nutzer dazu zu ermutigen, mehrere ihrer Produkte zu kaufen.

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Steffen mag das HTC U11, Benoit eher noch nicht. / © AndroidPIT

Thema 4: Performance

Steffen: Ein Highend-Smartphone muss eine gute Performance mitbringen, da gibt es keine zwei Meinungen. Mit dem Snapdragon 835 hat sich HTC für den derzeit stärksten Smartphone-Prozessor entschieden, der auf dem Markt ist - der Exynos 8895 und der Kirin 960 stehen ja de facto nur Samsung und Huawei zur Verfügung. Mehr als 4 GByte Arbeitsspeicher sind nicht nötig, um das HTC U11 mehr als flott anzutreiben. Mit dieser Plattform ist das Smartphone auch in zwei, drei Jahren noch mehr als schnell genug.

Benoit: Abgesehen von Samsung (in Europa zumindest) und Huawei, werden alle Highend-Smartphones den Snapdragon 835 verwenden. Es ist also nicht wirklich das, was das HTC U11 von der Konkurrenz abhebt. In der Theorie hat es ein gutes Potenzial, mehr werden wir aber erst mit dem kompletten Test wissen.

Auf einer bestimmten Ebene ist die Größe des RAM eher ein technisches Argument als eine praktische Notwendigkeit. Wenn also in der Praxis eine Menge RAM nicht unbedingt wirklich nützlich ist, hat die Größe nur Wert auf dem Papier. Was mich aber wirklich enttäuscht hat, ist, dass HTC die Möglichkeit, Bluetooth 5.0 zu implementieren, nicht wahrgenommen hat!

AndroidPIT HTC U 11 4605
HTC liefert das U11 mit Android 7.1.1 Nougat aus. / © AndroidPIT

Thema 5: Software

Steffen: Von einem Smartphone für so viel Geld erwarte ich aktuelle Software, und die liefert HTC auch. Das ist gut, aber nicht außergewöhnlich. Spannender finde ich da schon die Strategie, die HTC mit den digitalen Assistenten verfolgt. Klar, der Google Assistant ist an Bord, aber nicht alleine. Der HTC Sense Companion und (später) auch Amazon Alexa stehen zusätzlich bereit, um mir Aufgaben abzunehmen. HTC muss es nur schaffen, die drei Assistenten sinnvoll zu verbinden.

Das HTC U11 hat ein ziemlich reines Android an Bord. Die vielen Doppel-Apps, die es bei Samsung, LG, Huawei & Co. gibt, hat HTC gestrichen - gut so! Das macht nämlich auch die Updates leichter, und hier zählt HTC ohnehin zu den vorbildlicheren Herstellern. Auch bei der Software ist das HTC U11 also ganz vorne mit dabei.

Benoit: Es sind Situationen wie diese, in denen wir die traurige Wahrheit von Android realisieren: Wir freuen uns schon darüber, ein Smartphone mit einem up-to-date System zu sehen. Was die Update-Geschwindigkeit anging, erinnere ich mich noch gut an das HTC One A9, das das Update schon 15 Tage nach der Veröffentlichung erhalten sollte … das Ende der Geschichte ist bekannt.

Ich finde es auch unglücklich, dass HTC gleich drei Assistenten anbietet. Natürlich will man niemanden enttäuschen und den Nutzern die Möglichkeit geben, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Aber es ist auch eine Schande, die Software-Schnittstelle so zu überladen. Für mich persönlich entscheidend: Der Google Assistant ist überhaupt nicht auf Französisch verfügbar!

Fazit: Ihr seid gefragt

Langer Rede kurzer Sinn: Es gibt viel Positives zum HTC U11 zu sagen, doch auch Kritik ist angebracht. Was meint Ihr, wird das HTC U11 ein Hit oder ein Flop? Wer hat die besseren Argumente, Benoit oder Steffen? Verratet es uns in den Kommentaren!

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Top-Kommentare der Community

  • HEB 22.05.2017

    Es gibt nur ein einziges Problem, und das ist das jeder 2. denkt das Samsung das Smartphone ist, und durch das fehlen der aktiven Werbung von den anderen Herstellern es leider weiterhin so bleiben wird. Leider!

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  • zum Bereich Performance: jeder weiß es eigentlich oder wer auch mal ausländische Tests zum S8 gelesen hat: Samsung ruckelt in schwierigen Apps wie dem Playstore. Allgemein takten Sie das Gerät so runter, dass es einfach lahmer ist. Gegenüber dem Pixel und U11 hat es in dem Punkt keine Chance, das zeigen schon die ersten Tests des U11. In deutschen Tests erwarte ich jedoch solche Bemerkungen eher nicht, da S835 gleich S835 :p

    ali


  • Neben den seltsamen Designformen bei S8 und G6 glänzen Samsung und LG ja nur mit abgespeckten Varianten ihrer Top-Phones auf dem deutschen Markt.
    Da gefällt mir der HTC-Ansatz schon besser, Displayrand hin oder her.
    Einzig der Preis ist mutig, aber wie man ja bei den beiden erstgenannten bereits sieht, ist der ja nur vorübergehend.
    Warten wir auf das Oneplus 5, dann purzeln die Preise...


  • Es hat zwar lange gedauert ( seit dem M7 ) aber ich finde sie haben es geschafft wieder ein Gerät zu bauen das seinen Weg zur Kundschaft finden wird. Euren Bericht finde ich sehr gut. Das Plus +- Minus mal anders auf dem Punkt gebracht :)
    Ein ausführlicher Test wäre jetzt angebracht damit wir sehen wo es sich gegen die Konkurrenz einreiht.
    Ich bin schon lange ein Fan der Marke und warte gespannt auf den lang ersehnten Erfolg 👍🏻


  • Endlich hat es jemand geschafft eine Mega gute Kamera in ein Smartphone zu bauen die nicht so heftig absteht.
    Für mich persönlich hat HTC alles richtig gemacht tolles Design sehr gute Hardware abgesehen von Bluetooth 5.0
    Für mich ist Sound sehr wichtig und da hat Htc auch alles richtig gemacht.


  • Mich erinnert die Rückseite an das Sony Tipo, mein erstes Smartphone. Bedauerlich finde ich, dass HTC vom Alubody weg gekommen ist - vermutlich aus Kostengründen. Ich persönlich fand die HTC M8 und M9 mit die formschönesten und wertigsten Handys die es auf dem Markt gab. Ich fürchte, dass die stabilen Gehäuse aus Alu ganz vom Markt verschwinden werden - fände ich extrem ärgerlich! Ich will nämlich keine Smartphone mit "Glasknochenkrankheit". Gerade oberhalb der Mittelklasse ist mir das Risiko zu hoch. Wieviele laufen mit gesprungen Handys rum: Teure Verträge um das Premiumteil zu haben und dann kein Geld für feine Sachen im Kühlschrank - ganz zu schweigen für die 300 Euro Reparatur beim "Handyglaser"! Und so sinnlose Reparaturkosten tun ja auch weh, selbst wenn man die Ocken hat. Rückseiten aus Glas werden wahrscheinlich noch weniger repariert als gesprungene Displays.


  • Es gibt nur ein einziges Problem, und das ist das jeder 2. denkt das Samsung das Smartphone ist, und durch das fehlen der aktiven Werbung von den anderen Herstellern es leider weiterhin so bleiben wird. Leider!


  • HTC hat nicht das Problem, dass sie keine guten Geräte bauen, ( wobei bei HTC ja immer mit der Lupe genörgelt wird ) sondern dass sie keiner kennt oder man einfach nur Samsung kennt und für das Non Plus Ultra hält.
    Marketing betreiben sie auch nicht wirklich, also haben sie ein Problem die Geräte an den Mann zu bringen.


    • manchmal verbockt es HTC aber auch...
      Mir fallen da zwei Beispiele ein, die einiges ausmachen:
      1. die Verwendung des QSD810 im M9. Das war eine Fehlentscheidung und hat dem Ding einen sehr schlechten Ruf eingefahren
      2. das HTC 10 (glaube ich) wurde im größten und umkämpften Markt China mit schwächerer Hardware verkauft. Wohlgemerkt dort, wo techn. Daten so sehr gefragt sind, dass sogar Samsung dort aufrüsten muss (z.B. das S8 mit 6GB/128GB). Was dämlicheres kann man eigentlich nicht machen und das hat sich in den Vorbestellungen von ein paar Hundert Geräten auch gesehen.

      Und 2017 fängt auch nicht gerade gut für HTC an. Das U Ultra trägt (völlig zurecht) den Spruch "poor use of space" mit sich, ist extrem überteuert und die Aussage, dass das nicht mal das Flaggschiff ist, war auch alles andere als schlau.

      HTC hilft also ordentlich dabei mir, das eigene Grab zu schaufeln ^^


      • Die Jahre, in denen HTC größter und erfolgreichster Hersteller von Smartphones war, sind lange vorbei. Die junge Smartphonegeneration nimmt HTC nur noch als Randerscheinung hinter Huawei, Honor und LG wahr. HTC hatte vor dem Release des iPhones marktbeherrschende Stellung im Smartphonebereich mit windows mobile Betriebssystem. Daneben gab es noch Nokia und Blackberry, wobei Nokia im Smartphonesektor eigentlich nie wirklich erfolgreich war, weil es immer aufs falsche Pferd setzte. Zunächst auf das Symbian-BS, das kaum was bot, später auf Windows Phone, welches eigentlich erst seit Windows 10 wirklich gut war und zugleich starb, weil niemand es mehr haben wollte. HTC baute das erste Android Phone und setzte sich deshalb auch schnell mit diesem BS am Markt neben Apple durch.

        Samsung versuchte es zunächst mit Tizen/Bada usw., erkannte aber früh genug, dass das nichts werden würde und investierte dann enorm, um eigene Android-Geräte auf den Markt zu bringen. Neben viel Werbung war vor allem auch Bling-Bling in der Anfangszeit für eine schnelle Positionierung am Markt verantwortlich. Billige bis hochklassige (aber billig verarbeitete)Smartphones in vielen Variationen - für jeden (damals eher: jede) war etwas dabei. HTC´s sind von jeher eher Männersmartphones gewesen, eher markant, technisch innovativ, robustes Material (vor allem viel Metall) und dabei geblieben. Das hat sich über Jahre ausgezahlt, aber den Frauenmarkt konnten sie so nicht erobern, wenn dann mit Spartensmartphones wie dem HTC Desire und den Minis.

        Jetzt verlieren die Geräte immer mehr an Gesicht, indem sie sich dem Massengeschmack, der ohnehin von Huawei, Honor und Samsung schon breit bedient wird, anpassen und kaum noch Identität zeigen - und wenn, dann oft keine besonders gelungene. HTC´s hatten meist Ecken und Kanten, waren wiedererkennbar, hatten auch technisch immer etwas, was besonders innovativ war. Hinzu kam mit HTC Sense die m.M. nach einzige Android-Oberfläche, die wirklich etwas verbesserte und mehr bot, als es die Konkurrenz schaffte. Nun verzichtet man darauf, hier weiter eigene Wege zu gehen, anstatt dem Kunden die Wahl zu lassen, indem man die Haus-Apps auf Wunsch deinstallieren kann (oder auch die Android-Pendants).

        Dass HTC auf dem EVO (3D-Kamera) und dem M8 (Doppel-Kamera mit Bokeh) die ersten - damals von den Fachblogs und -magazinen oft verrissenen - Doppelkameras herausbrachte, die heute schon fast Standard sind und damit auch hier einen Weg einleitete: Vergessen - wie so vieles andere, seien es Stereo-Sound, Metallbody, Antennenstreifen, mit dem HTC HD2 das erste Riesensmartphone vor vielen Jahren, mit dem Unibody aus Polycarbonat oder Metall waren sie ebenfalls Vorreiter schon lange vor dem iPhone. Das fehlt heute und lässt sie nicht größer werden auf dem umkämpften Markt.


      • Also ich stimme dir fast komplett zu, aber das mit den Geschlechtern finde ich schwierig. Zudem hatten fast alle meiner weiblichen Freunde ein HTC Smartphone. Bei denen war das eigentlich sogar beliebter, als bei den Männern. :D Ich weiß noch, dass jene besagten Freundinnen ein HTC Desire S, ein HTC One Mini oder auch das HTC Desire HD besaßen.


      • Das ist ja kein Widerspruch - Desire und Minis - genau diese Geräte habe ich ja oben als frauenfreundlicher bezeichnet. Das weiße HTC One X war auch ein Gerät, was von beiden Geschlechtern gleichermaßen benutzt wurde. Hingegen sind M7, M8 und M9, vermutlich auch das 10er eher Männergeräte, Frauen bevorzugen da doch mehr Apple und Samsung (zumindest das, was ich so erlebe und lese). Das soll sich ja vermutlich durch die neue Gestaltung auch bei den High-End-Geräten ändern - nur hat Samsung in diesem Jahr nochmal einen draufgelegt und ein fast unschlagbares Design hinbekommen - da kann man eigentlich nur punkten, wenn man eine Alternative anbietet, die ebenso einzigartig und unverwechselbar ist. Das trifft auf das U11 erstmal nicht zu. Davon abgesehen bin ich kein Freund von Samsung-Geräten - die Software ist mir zu überladen und erfüllt meine Bedürfnisse an ein Smartphone in wichtigen Bereichen nicht genug. Trotzdem muss ich anerkennen, dass Samsung in den letzten Jahren immer die herausstechenden Geräte mit Topp-Kameras auf den Markt gebracht haben. Das würde ich mir für HTC mal wieder wünschen: Nicht zunehmend auf die fahrenden Züge aufspringen, sondern wieder selbst einen tollen Entwurf verwirklichen.


  • Mich stört etwas, das der Akku nur 3000mAh hat... da ich gerne und viel Pokémon Go spiele (ja, das gibt's noch) wird der Akku bestimmt zu klein und nicht Ausdauernd genug sein im Vergleich zu meinem Mate 9 mit 4000mAh....


  • Für mich entscheidet rein die Software. Bessere Hardware-Specs sind am Ende dann das Geld was ich ausgeben möchte.
    Natürlich sollte es nicht ultra-hässlich sein. Aber das gibt's ja sogut wie nicht.


  • Wegen dem Design : ein Smartphone aus Plastik muss kein Klotz und auch nicht langweilig deswegen sein. Auch Hüllen gibt es die nicht hässlich sind. Ich bleibe trotzdem bei der Meinung das eine verklebte Rückseite die noch billiger wirkende Variante ist als ein gesamtes Gehäuse aus Plastik.


  • Ganz einfach wem es gefällt soll es kaufen. Die anderen eben nicht !


    •   40
      Gelöschter Account 22.05.2017 Link zum Kommentar

      5 Euro ins Phrasenschwein !


      • Oink, oink!!!!! Stimmt aber! Es gibt zuviele die von sich auf andere schließen. Des kann auch nerven..

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