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Von Menschen für Menschen: Google Play Musik startet kuratierte Playlisten

Endlich gibt es auch in Deutschland kuratierte Playlisten. Als siebtes Land weltweit startet der Suchmaschinen-Gigant nun auch in Deutschland mit dem tollen Feature in Google Play Musik. Interessanterweise werden diese besonderen Playlisten nicht von einer Maschine oder einem Google-Algorithmus erstellt, sondern von Menschen.

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Am Dienstag lud Google in Berlin zu einem Google-Play-Musik-Event ein, auf dem man ein neues Feature vorstellte: kuratierte Playlisten, die Euch das Suchen von Musik erleichtern sollen, sodass Ihr mit einem Klick eine Playlist mit über 3,5 Stunden Spielzeit abspielen könnt. Die ganzen Playlisten werden dabei direkt auf der Startseite von Google Play Musik als oberst Kachelleiste eingezogen. Ein Update der Google Play Musik APK ist nicht notwendig.

Google Play music playlisten launch
Elliot Breece stellte in Berlin die neue Funktion in Google Play Music vor.   / © ANDROIDPIT

Die Idee von kuratierten Playlisten ist nichts Neues, denn schließlich hat Google im vergangenen Jahr Songza gekauft, und somit diesen Service erworben. Zuerst wurde Songza nur im englischsprachigen Raum, also USA, Kanada, Australien, Großbritannien, Irland und ja, auch Brasilien, gestartet und ab sofort ist Deutschland das siebte Land, das diese neue Form von Playlisten erhält. 

Von Menschen für Menschen

Das Interessante an diesem neuen Feature ist nicht der Umstand, dass Google diesen neuen „Concierge Service“ gestartet hat, sondern dass Google bei diesem Dienst nicht auf einen Algorithmus vertraut, sondern auf die Kenntnisse und Ohren von echten Menschen. In der Hamburger Deutschlandzentrale sitzen laut Aussage von Google erfahrene Musikredakteure, DJs oder auch Blogger aus der Musikszene, die tagtäglich spezielle Playlisten erstellen oder bestehende mit neuen Songs anreichern. 

Warum betreibt Google eigentlich solch einen Aufwand bei einfachen Playlisten? Google ist der Meinung, dass sie durch die Spezialisten bessere und vor allem auf die lokalen Vorlieben abgestimmte Playlisten erstellen können. Wie soll auch ein Algorithmus herausfinden, dass in Deutschland Schlager angesagt ist und in eine solche Playlist neben Helene Fischer auch Wolfgang Petry vertreten sein sollte? Nun ja, technisch machbar wäre das sicher, aber optimal nicht zwangsläufig.

google play music playlisten neu
Die neuen kuratierten Playlisten wurden als neue Kachelleiste auf der Startseite von Google Play Music eingezogen. / © ANDROIDPIT

Auf dem Event hatte ich schon die Gelegenheit gehabt, den, wie Google es selbst gerne nennt „Concierge Service" in Play Musik auszuprobieren und ich muss sagen, dass die Playlisten sehr umfangreich sind und tatsächlich das beinhalten, was sie versprechen. Aber ob man diese tatsächlich andauernd nutzt, stelle ich doch mal in Frage.

Die Playlisten sind mehr dazu da, um Stimmungen zu untermalen oder einfach mal etwas Neues zu hören, das man nicht in der eigenen Musiksammlung hat. Für den romantischen Abend reicht also einfach ein Klick auf die entsprechende kuratierte Playliste und schon hat man passende Musik. Fast könnte man sagen, dass man mit der neuen Funktion einen „Instant Music“-Button erhalten hat. 

Die neue Funktion steht, wie schon häufiger in diesem Artikel erwähnt, ab sofort für Google-Play-Abonnenten zur Verfügung. Falls ihr das Google-Play-Musik-Abo noch nicht abgeschlossen habt, dann könnt Ihr es für 30 Tage testen und bei Gefallen für 9,99 Euro im Monat starten. Natürlich könnt Ihr dann auch sämtliche Tracks aus der 30 Millionen Songs umfassenden Bibliothek herunterladen und offline genießen. 

Und? Hat Google Euer Musiker-Herz etwas höher schlagen lassen?

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35 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:

  • C. F.
    • Blogger
    26.08.2015 Link zum Kommentar

    ich öffne im browser einfach soma.fm und bin bestens bedient


  •   40

    9,99 € hier, 9,99 € da... alles nutzloser Mist, für das einem die Kohle aus der Tasche gezogen werden soll.
    ************ und gut is, dann ist die Musik wenigstens auf der Festplatte und kannst damit machen was du willst, sogar Playlists :D ... aber Tunein und Konsorten geht natürlich auch ;-)


    • Hallo Blowfly, wir haben die Seite auf die du verwiesen hast mal unkenntlich gemacht, da diese illegal ist. Bitte unterlasse das Posten von illegalen Webseiten und Content.


      •   40

        die Seite selbst ist nicht illegal. Erst der Download könnte evtl. illegal sein, aber auch das ist nicht ganz klar. Und streamen kann man dort auch ... Rundum-Service sozusagen ;-)
        Auf der Seite selbst wird aber überhaupt nichts gehostet.


      •   26

        Musik kostenkos downloaden und dann noch die möglichkeit diese Musik auf der Festplatte zu speichern (oder sonstwo) ist aufjedenfall illegal.


    • Das sehen die Künstler anders. Wenn ich in einem Restaurant etwas essen gehe bezahle ich ja auch oder beim Friseur. Wieso sollte man es dann bei Musik anders machen? Vielleicht verdienen sie durch Streaming nicht besonders viel wie im Vergleich zum Album-Verkauf, aber immerhin etwas.


      •   40

        was meinst du wo mir ungefragt Geld aus der Tasche gezogen wird und wo ich das ganz anders sehe. Tut mir leid aber da kann ich keine Rücksicht mehr drauf nehmen wer was verdient oder nicht. Im übrigen sind diese ewigen Auto, Restaurant, Friseur und ähnlichen Vergleiche nicht zielführend. Diese Leute erbringen genau eine Dienstleistung oder erstellen ein Produkt und kassieren dafür genau einmal. Ein Musiker bastelt ein paar Stunden oder ein paar Tage an einem Stück rum ... machen wir es einfach und setzen 10 Stunden an. Was für einen Stundenlohn setzet der Musiker an ? Sagen wir 100 Euro. Dann ist das Lied genau 1000 Euro wert. Mit welchem Recht erlaubt sich der Musiker eigentlich aus genau einem Stück Musik von 10 Stunden Aufwand zig Millionen virtuelle Kopien zu machen, ohne zusätzlichen Aufwand und millionenfach abzukassieren ? Wesentlich genauer trifft es die Musik mit einem Bild zu vergleichen. Der Maler malt ein Bild und kassiert Summe X genau einmal (!) für sein Werk. Oder der Musiker gibt ein Konzert (=Dienstleitung) und kassiert dafür genau einmal.
        Der Musiker und die Industrie dahinter kassiert nur ab weil es technisch machbar ist aus einem Lied Millionen virtuelle Kopien zu generieren. Bzw. es werden noch nicht mal Kopien angefertigt, man lädt sich ja nur ein paar Bytes runter, das ist nix, heiße Luft.
        Wenn man das Essen im Restaurant auch einfach kopieren könnte, hätte auch niemand mehr Lust dafür richtig viel Geld zu bezahlen.
        Ich weiß es ist überspitzt formuliert und es gibt gute Gründe dafür und dagegen, aber diese ewigen Simpel-Vergleiche mit dem Auto oder Restaurant treffen die Problematik nicht. Musik ist im heutigen Zeitalter, wo jeder zu Hause mit ein paar Kenntnissen relativ schnell einen Track zusammengeklickt hat, eigentlich nichts mehr oder fast nichts mehr wert. Wenn überhaupt, im niedrigen einstelligen Cent-Bereich pro Track...dafür würden sich vermutlich auch die allermeisten wieder legal Musik runterladen.
        Und aus Essen oder Autos lassen sich bis heute zumindest noch keine millionfachen virtuellen Kopien anfertigen ;-)


      • @ Blowfly: na das ist ja mal ein interessanter Kommentar :)


      •   40

        jo - und mir ist noch was eingefallen. Google schert sich nämlich einen Schei$$dreck darum ob Musik legal erworben wurde oder nicht. Jedermann kann seine ganze MP3-Sammlung zu Google uploaden und die wird sofort als legal anerkannt und steht mir überall zu Verfügung, völlig egal wie du zu deiner MP3-Sammlung gekommen bist.


  • Hmmm... also ich höre mir über TuneIn einfach nen Internet-Radiosender an, der genau den Sound spielt, den ich mag... den ganzen Aufwand mit diesen Playlists spare ich mir


    • Und skippst ein Lied vor, das dir nicht so zusagt?


      • Nein, dann wechsle ich lässig mit zwei, drei Klicks auf einen vergleichbaren Sender aus meinen Favoriten ;)


      • Wie umständlich ;)


      •   40

        wie nervig wenn ich bei den PLaylisten von 100 Tracks 95 mal auf Skip klicken muss, weil mir die Tracks des Playlisterstellers nicht gefallen ;-)
        Wäre ja auch ein arger Zufall wenn er genau meinen Geschmack treffen würde.


      • Also ich persönlich sehe jetzt echt auch keinen Mehrwert in Playlists (egal, ob von einem Algorithmus oder von einem "Moderator" erstellt) gegenüber einem gestreamten Internet-Radiosender... bei beidem weiss man ja nicht, was als nächstes zu hören ist und ob einem dies dann gefällt. Und die Skip-Funktion bei den Playlists ist mir halt bei Weitem nicht € 9,99 pro Monat wert, wenn ich einen Internet-Radiosender für lau wechseln kann, wenn mir die Mucke mal nicht gefallen sollte.

        (Und nein, ich gehöre nicht zu denjenigen, denen 50 Cent für eine App zuviel sind, aber wenn ich für etwas zahlen soll, dann muss ich schon einen entsprechenden Mehrwert für mich sehen ;) )


      • Dann hast du das Prinzip nicht verstanden. Die Lieder in einer Playlist müssen mit nicht alle 100% gefallen, die müssen zu einer Situation passen. Beispiel: ich trinke Kaffee und höre Coffeehouse Music...noch ein Beispiel: ich gehe laufen und höre Jogging Musik. Fazit: die Lieder in einer Playlist müssen mir nicht gefallen, sie müssen aber eine gute Atmosphäre/Stimmung erzeugen. Das kann z.B. Spotify mit seinen Playlists sehr gut, schade nur das Spotify in meinen Augen verschießen hat.


      • Nun gut, dann konsumiere ich halt offenbar Musik einfach anders als Du... ;)


      • Genau, jeder wie er es mag ;)


      • @Blowfly Dann startet du die Playlist halt erst gar nicht.


      •   40

        Weiss ich vorher was in der Playlist gespielt wird ?
        Wahrscheinlich sagst du klar, kannst du ja Titel/Interpret vorher anschauen.
        Klar kann ich das, aber wenn ich nichts davon kenne ? Gerade im elektronischen Bereich gibt es soviel Zeug wo Namen Schall und Rauch sind, dass mir das auch nix nützt.

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