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4 Min Lesezeit 13 Kommentare

Pixel Slate: Alle Infos zum Google-Tablet mit Chrome OS

Das Pixel Slate ist Googles neues Tablet. Das läuft aber nicht mit Android, sondern Chrome OS. Mit seiner Ansteck-Tastatur und der Stift-Unterstützung soll es sowohl gegen Microsofts Surface als auch gegen Apples iPad Pro antreten.

Wenn man darüber nachdenkt, ist Darwins Theorie nicht auf den Menschen beschränkt: Produkte müssen sich entwickeln, um zu überleben. Die natürliche Selektion wird die weniger Kreativen verschwinden lassen. Das hat auch Google verstanden und versucht mit dem Pixel Slate nicht nur Tablets, sondern auch dem eigenen Betriebssystem Chrome OS auch außerhalb der Chromebooks neues Leben einzuhauchen.

Pixel Slate: Die Ausstattung des Google-Tablets

Das Pixel Slate an sich besitzt ein 12,3 Zoll großes Low-Power LC-Display (3.000 x 2.000 Pixel) im 3:2-Format, das sich neben den Fingern auch mit dem Pixelbook Pen bedienen lässt. Rechts und links neben dem Bildschirm finden im 290 x 202 Millimeter großen Aluminium-Gehäuse noch zwei nach vorne gerichtete Stereo-Lautsprecher Platz. Beim Antrieb gibt es mehrere Kombinationen, aus denen Käufer wählen können.

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Das Pixel Slate bietet ein großes Display mit spezieller energiesparender LCD-Technik. / © Google

Das schwächste Modell läuft mit einem Intel Celeron Prozessor mit wahlweise 4 GByte RAM und 32 GByte Speicher oder 8 GByte RAM und 64 GByte Speicher. Eine Stufe höher gibt es einen Intel Core M3 der 8. Generation mit 8 GByte RAM und 64 GByte Flash-Speicher oder einen Intel i5 der 8. Generation mit ebenfalls 8 GByte RAM aber einem 128 GB großen Festspeicher. Das Top-Modell wird vom Intel i7 der 8. Generation angetrieben und bietet mit 16 GByte Arbeits- und 256 GByte Flash- auch den größten Speicher.

Energiespender ist in allen Fällen ein 48 Wh-Akku, der über einen der zwei USB-Anschlüsse aufgeladen wird. Der Akku soll laut Google für eine Laufzeit von 10 Stunden bei gemischter Nutzung sorgen. Für Fotos und Videotelefonie gibt's hinten und vorne eine 8-Megapixel-Kamera. Wo Apple beim iPhone für die Frontkamera den Namen FaceTime-Kamera etablieren wollte, versucht Google das jetzt übrigens mit dem Namen Duo Cam.

Auf GPS, NFC oder LTE-Konnektivität müssen Käufer verzichten, da das Pixel Slate lediglich Bluetooth 4.2 und WLAN ac unterstützt. Der Fingerabdrucksensor ist mit dem Power-Button kombiniert.

Pixel Slate: Chrome OS statt Android

Besonderes Merkmal des neuen Google-Tablets ist, dass hier nicht Android OS, sondern das von Chromebooks bekannte Chrome OS installiert ist. Die Wahl ist eine großartige Idee, ist doch das Betriebssystem deutlich besser für große Displays optimiert ist als Android, wo Google es in den letzten Jahren verpasst hat, ordentlich Anpassungen vorzunehmen.

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Das Pixel Slate soll sich für Arbeit und Freizeit gleichermaßen eignen. / © Google

Damit haben Nutzer Zugriff auf einen vollwertigen Desktop-Browser, können weiterhin Android-Apps darauf starten und leichter Multitasking nutzen. Ersten Reviews der US-Kollegen zufolge macht sich das besonders in Verbindung mit der Touch-Bedienung sehr gut. In Verbindung mit der dazugehörigen Tastatur kann das Pixel Slate so auch als Laptop-Ersatz herhalten.

Pixel Slate: Mit Tastatur zum Laptop-Ersatz

Bereits das Pixel C ließ sich durch die magnetische Tastatur zu einer Art Laptop umwandeln und Google bringt die gleiche Erfahrung auch auf das Pixel Slate, um ein All-in-One-Erlebnis zu bieten. Die Idee ist nicht neu und wurde von der Konkurrenz (vor allem Samsung Tablets) übernommen.

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Fürs Pixel Slate gibt's eine Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und Trackpad. / © Google

Besonderheiten der Google-Tastatur sind die runden Tasten, die darüber hinaus beleuchtet sind und die Möglichkeit den Bildschirm-Winkel flexibel einzustellen. Natürlich dient diese nach vorne geklappt auch gleichzeitig als Displayschutz.

Pixel Slate: Preis und Release

Das Google Pixel Slate gibt es in fünf Varianten mit vier unterschiedlichen Prozessoren und kostet damit zwischen 599 und 1.599 US-Dollar. In den USA ist allerdings selbst der Vorverkauf noch nicht angelaufen. Ob das Google Pixel Slate nach Deutschland kommt, ist derzeit noch offen.

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Das Pixel Slate gibt es in fünf Varianten. / © Screenshot: AndroidPIT

Für das optionale Folio-Keyboard mit den runden Tasten und Hintergrundbeleuchtung sowie Trackpad müssen Käufer weitere 199 US-Dollar auf den Tisch legen. Der PixelBook Pen kostet noch einmal 99 US-Dollar.

Was sagt Ihr zum Google Pixel Slate? Würdet Ihr Euch wünschen, dass das Tablet auch nach Deutschland kommt oder lässt Euch das Chrome-OS-Gerät kalt?

Quelle: Google

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13 Kommentare

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  • Googles Fehler ist immer wieder der viel zu hohe Preis. Das ist seit dem ersten Pixel Phone so, das war beim Pixelbook und dem Pixel C so und das ist auch jetzt wieder so. Google hat keine annähernd so loyale Käuferschaft wie Apple, also kann es sich das auch nicht leisten. Genau aus diesem Grund wird leider auch das (sehr hübsche) Pixel Slate floppen.


    • Da bin ich genau deiner Meinung. Für den Preis bekomme ich schon ein ordentliches Covertible (z.B. die Swift-Reihe von Acer) mit Windows. Als Tablet mag ChromeOS ja ein tolles System sein, wer aber einen Laptop-Ersatz möchte, der ist von der Programmauswahl immer noch besser bei Windows aufgehoben, zumindest bei dem Preis.


  • Gott wie langweilig und teuer.
    Schade Google....


  • Bis zu 1600 USD für ein Tablet/Notebook mit Chrome OS ist schon mutig. Da scheint mit das Geld für ein Surface aber deutlich besser investiert.


  • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    "Wenn man darüber nachdenkt, ist Darwins Theorie nicht auf den Menschen beschränkt"
    Und seit wann bezieht sich diese Theorie nur auf den Menschen? :D sie bezieht sich in der Regel (mindestens) auf Lebewesen im Allgemeinen :D

    Das Slate finde ich persönlich immer noch überteuert... von dem $200 Keyboard mal ganz zu schweigen... schon die 160€ für das iPad Pro-Keyboard finden die meisten, zurecht, überteuert und dann haut Google da noch mal mehr drauf 🤦🏻‍♂️

    Anscheinend ruckelt das Ding dann auch nich wie sonst nichts und ja...


  • Ansich ein nicht untinteressantes Gerät aber die Aufpreispolitik für die besseren Prozessoren und das Zubehör ist zu sehr auf Fanboys getrimmt um attraktiv zu sein. Habe meiner Freundin gerade erst nen Laptop für die Arbeit besorgt. Da gabs für 500€ nen 15 Zöller mit nem i5-8250U, 8 GB RAM und ner 256 GB SSD.
    Jetzt ist ein Tablet natürlich eine etwas andere Kategorie aber wenn ich bedenke das man das Slate ja auch als Notebook Ersatz nutzen soll dann aber für die vergleichbare Ausstattung 1200$ zahlen muss (999$ für den i5 + 200$ für die Tastatur) plus Steuern, sehe ich nicht wie sie damit ihre Geräte breit bei den Leuten beliebt machen wollen.
    Man muss sich doch erst einmal eine respektable Nutzerbasis schaffen bevor man den Premiumgeldbeutel anzapft.


    • Kommt ganz auf die Innereien an. i5 ist nicht gleich i5 und RAM nicht gleich RAM dasselbe gilt für die andere Hardware. Oben drauf kommt noch die Marke die bezahlt wird und die Verarbeitung in Form von Gehäuse etc.


      • OK was denkst du denn ist da für ein i5 und was für ein RAM gemeint das es den Aufpreis wert wäre? In einem Tablet wird bestimmt keine Hardware wie in einem Desktop PC verbaut, wäre auch überhaupt nicht zu kühlen.

        Aber man kann es auch innerhalb der Slate Versionen vergleichen. Für die einzelnen Ausbaustufen wird einfach jeweils etwas zu viel an Aufschlag berechnet. Daher auch der hohe Endpreis.

        Versteh mich nicht falsch. Kann sich jeder kaufen wer mag und ich gehe auch davon aus, dass die Geräte qualitätsmäßig top sind bis sich etwas anderes herausstellen sollte.
        Ich finde einfach nur das Google mit seiner Hardware bei den Preisen zu schnell Richtung Apple prescht. Die haben aber schon Jahrelang ihre Anhängerschaft aufgebaut. Wer auf Preis/Leistung achtet wird sowieso woanders stöbern, aber etwas kundenorientierter könnte bestimmt nicht schaden.


  • Und wieder nicht in Deutschland zu bekommen, fand ich beim Pixelbook schon schade, hätte es wirklich gerne gehabt. Mal schauen ob es sich über USA bestellen lässt, die Oberfläche kann man hoffentlich auf Deutsch umstellen...


    • Bleibt nur die Tastatur ( Cover ) , da wird nix mit Umstellen. Zum Arbeiten on Tour wäre mir eine QWERTZ Tastatur schon wichtig und der Preis lässt für mich keine Einschränkungen zu. Zu dem Kurs verlange ich Hardware die ich auch in meiner Region nutzen kann ohne Klimmzüge oder besser Aufklebern auf dem Keyboard. Sonst nutze ich auf meinem Yoga lieber Bluestacks , das kommt mich billiger.
      Alles andere was Chrome OS kann geht unter Windows ja locker auch.


    • > die Oberfläche kann man hoffentlich auf Deutsch umstellen...
      Ja, kann man.
      Aber das US-Layout der Tastatur bleibt natürlich trotzdem (keine Umlaut-Tasten, viele Zeichen an einer anderen Stelle)


  • Ich war schon verärgert, daes das erste Pixelbook nicht in Deutschland verkauft wurde. Das das jetzt bei der zweiten Generation wieder so ist, macht es das nicht besser. Diesmal wird es dann halt über Großbritannien gekauft, zwar mit UK Layout aber das Tablet bleibt ja das gleiche

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