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Home Hub: Das Gesicht des Google Assistant

Der Kampf um die Vorherrschaft in Eurem Wohnzimmer geht in die nächste Runde: Google hat mit dem Home Hub seinen Smart-Home-Lautsprecher mit Display als Antwort auf Amazons Echo Show vorgestellt. Auch wenn der Release in Deutschland noch bis ins Frühjahr 2019 auf sich warten lässt, findet Ihr hier alle Infos dazu.

Mit dem Echo Show hatte Amazon kurz vor Weihnachten 2017 ein Smart-Home-Gerät auf den deutschen Markt gebracht, das nicht nur per Spracheingabe, sondern auch über ein Display bedient werden kann. Doch wie schon bei den smarten Lautsprechern, will Google dem Online-Händler den Markt nicht allein überlassen. Und da soll das Home Hub dagegenhalten.

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Home Hub sieht aus wie ein geständertes iPad. / © AndroidPIT (screenshot)

Google Home Hub sieht wie ein verkleinerter Google Home Max aus, an dessen Vorderseite ein iPad geklemmt wurde. Die mit Stoff überzogene Basis ist in den Farben Sand, Aqua, Kreide oder Kohle verfügbar und besitzt die gleiche Waben-Stoff-Struktur wie der Google Home Mini. Dort ragt auch das in beiden Varianten weiße Stromkabel heraus.

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Dieses Bild von der Rückseite des Google Home Hub stammt aus Leaks. / © MySmartPrice

Viel Audio, ein Display, aber keine Kamera

In Home Hub sind mehrere Fernfeld-Mikrofone für die Spracheingabe integriert und der Ton wird unterhalb des sieben Zoll großen LC-Displays aber auch nach hinten hin ausgegeben. Auf der Rückseite ist der Switch zum Deaktivieren des Mikros. Eine Möglichkeit, den Winkel des Displays zu ändern, gibt es nicht.

Google Home Hub selbst hat keine Kamera; anders als etwa der (ebenfalls im kommenden Frühjahr nach Deutschland kommende) JBL Link View oder der Konkurrent Amazon Echo Show. Videoanrufe über Skype oder Google Duo werden damit zunächst ausfallen. Stattdessen sind Voice Calls über WLAN möglich; in den USA und Kanada funktionieren auch Anrufe ins normale Telefonnetz. Aber wer weiß? Vielleicht funktionieren ja eines Tages Video-Anrufe über per WLAN vernetzte Kameras.

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Googles Home Hub hat keine eigene Kamera. / © Android Headlines

Smart Home zum Anfassen

Mit der Material-Design-typischen Karten-Navigation erstellt Ihr ein Dashboard zur Überwachung und Steuerung Eurer Google-Home-kompatiblen Smart-Home-Geräte (derer gibt es über 10.000). Alternativ steuert Ihr sie mit Sprachbefehlen per Google Assistant.

So wählt und steuert Ihr Videos oder Musik von ausgewählten Anbietern, sowie verschiedene Smart-Home-Geräte und Sicherheitskameras. Per Voice Match unterscheidet Google Assistant bis zu sechs Benutzer anhand der Stimme. Wetter, Kalender oder die Route zur Schule, Uni oder zur Arbeit können dann direkt auf dem Display angezeigt, statt wie bisher nur auf's Smartphone gesendet werden.

Im Leerlauf kann Google Home Hub als digitaler Bilderrahmen fungieren. Passend dazu hat Google Live Albums vorgestellt. Im Google-Konto gespeicherte Fotos werden dank Machine Learning automatisch bestimmten Alben zugeordnet, die sich dann auf dem inaktiven Home Hub anzeigen lassen. Manuelles Sortieren und auswählen entfällt also und ein kontinuierlicher Strom an neuen, persönlichen Bildern sei garantiert.

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Home Hub versieht Eure Smart-Home-Steuerung endlich mit einem Touch-Panel. / © AndroidPIT (screenshot)

Was steckt im Home Hub? Technische Daten

Hinter dem sieben Zoll großen LCD-Panel befinden sich WLAN-Antennen mit 802.11b/g/n/ac für 2,4 GHz und 5 GHz. Bluetooth wird natürlich auch unterstützt. Es hat einen einzigen Vollspektrum-Rundum-Lautsprecher sowie weitwinklige Mikrofone. Zwar fehlt eine Kamera, aber es gibt einen Lichtsensor. Anhand dessen Daten passt das Display Helligkeit und Farben an. Home Hub misst 67 x 178,5 x 118 mm und wiegt 480 g.

Google Home Hub: Preis und Release

Der Google Home Hub wurde zwar zusammen mit den neuen Pixel-Smartphones am 9. Oktober 2018 präsentiert, doch kommt er erst im kommenden Frühjahr zu uns nach Deutschland. der US-Preis wird 149 US-Dollar betragen. Bei uns wird er voraussichtlich teurer. Eventuell wird es zum Start Kombi-Angebote geben, aber dazu halten wir Euch dann auf dem Laufenden.


Das Titelbild zeigt den "normalen" Google Home.

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