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Gmail: Google macht E-Mails interaktiv und holt sie in die Neuzeit

Simone Scanu

Ein Jahr nach der Ankündigung der AMP-Unterstützung für Google Mail tritt das Unternehmen aus Mountain View endlich in Aktion. Google verteilt das Beta-Update mit der Funktion an alle seine Kunden der G-Suite und ermöglicht es künftig, mit interaktiven Mails mehr bei Gmail erledigen zu können, ohne das Programm verlassen zu müssen.

AMP for Gmail wurde entwickelt, um E-Mails interaktiv und eher wie eine Webseite zu gestalten. Auf diese Weise können Benutzer, ohne die E-Mail verlassen zu müssen, in einem Mini-Webbrowser durch Angebote blättern, sich für eine Veranstaltung anmelden oder Formulare ausfüllen - und das alles im Posteingang. Google selbst bezeichnet die Funktion als "dynamische E-Mails".

Mit dynamischen E-Mails könnt Ihr auf Kommentare direkt von Google Mail aus antworten. / © Google

Im Moment wird die Unterstützung nur auf der Desktop-Oberfläche erfolgen, aber Google plant, sie auch auf Smartphones auszudehnen. Wie bei den uns bereits bekannten AMP-Instant-Artikeln könnt Ihr jedoch nur dann eine dynamische E-Mail erhalten, wenn der Absender beschließt, dieses Format zu unterstützen und zu verwenden. Derzeit ist die Liste der Partner, die AMP-E-Mails versenden können, klein und umfasst: Booking.com, Despegar, Doodle, Ecwid, Freshworks, Nexxt, OYO Rooms, Pinterest und redBus.

Sie könnt sogar ein Hotel-Zimmer direkt aus dem Posteingang heraus buchen / © Google

Neue Unternehmen wie SparkPost, Litmus, Twilio Sendgrid und Amazon SES haben jedoch bereits eine Vereinbarung mit Google unterzeichnet, die es ermöglicht, dass E-Mails mit AMP-Support an ihre Kunden gesendet werden. Wie bereits erwähnt, werden die dynamischen Mails jedoch vorerst nur Kunden der G-Suite angezeigt. Am Ende der Beta-Phase, für die es bisher noch keinen Zeitraum gibt, wird die Funktion auch allen anderen Google-Nutzern zur Verfügung gestellt.

Die ersten Reaktionen der Kunden auf die neue Funktion sind durchmischt: Viele sagen sogar, dass das neue Format zu komplex ist und möglicherweise Missverständnisse über den Datenschutz hervorruft sowie E-Mail-Betrügern neue Möglichkeiten gibt.

Quelle: Google

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