Grobe Kosten einer App-Entwicklung

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  • Forum-Beiträge: 3

29.01.2018, 09:50:03 via Website

Hallo liebe Community,

wir sind vier Studenten der FH Münster und haben im Rahmen eines Uniprojektes eine Idee für eine Musik-App entwickelt, um den Musikmarkt erst in Münster und später in ganz Deutschland transparenter zu gestalten und Musiker mit Veranstaltern (und umgekehrt) zu verbinden.

Nun geht es darum, die groben Kosten für die Entwicklung dieser App abzuschätzen. Da wir Laien in diesem Bereich sind, würden wir uns über eure Hilfe sehr freuen! Folgende Infos zur App können wir euch geben:

Im Großen und Ganzen soll sich unsere App an der Funktionsweise der AirBnB-App orientieren:
- Zwei Nutzergruppen (Musiker & Veranstalter), die jeweils Profile erstellen und diese mit ihren Social-Media-Kanälen verknüpfen können
- Funktionen:
--> Filterfunktion
--> Notifikationsfunktion
--> Bewertungsfunktion
- Zahlungsoptionen über die App (VISA, PayPal, Sofortüberweisung)
- Zwei Versionen (Premium und frei)
- Wenn möglich, Verfügbarkeit auf zwei Betriebssystemen (falls nicht Android und iOS umsetzbar ist, vorzugsweise Android)
- Algorithmus, basierend auf:
--> Profilinformationen
--> Aktivitäten / Klicks
--> Ratingfunktion
--> Buchungsverhalten / vergangene Veranstaltungen
- Ein Backend liegt uns noch nicht vor

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Viele Grüße aus Münster
Maike, Laura, Christoph und Anja

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  • Forum-Beiträge: 2.902

29.01.2018, 09:53:55 via Website

Hallo Maike, Laura, Anja und Christoph,

(der Herr kommt zum Schluss :-) )

grob überschätzt : Ein Profi mit ordentlicher praxisnaher ( und langjähriger Erfahrung)
würde für dieses Paket um die 200-300 Arbeitsstunden benötigen.
Da müsste er aber schon fix herangehen.

— geändert am 29.01.2018, 09:56:02

Liebe Grüße - Stefan
[ App - Entwicklung ]

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  • Forum-Beiträge: 3

29.01.2018, 09:57:00 via Website

Hallo Stefan,

danke für deine schnelle Antwort :-) 300-400 Arbeitsstunden abgerechnet mit 50€ pro Stunde, oder wie viel muss ich dafür ansetzen? 50€ erscheinen mir realistisch.

VG
Anja

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  • Forum-Beiträge: 2.902

29.01.2018, 10:00:16 via Website

Ich habe oben ein wenig reduziert -

Gute Entwickler sind meistens Freelancer , also eher 80-100 Euro für die Stunde netto ansetzen.
Oft wird allerdings ein Pauschbetrag als Projekt vereinbart .

Man darf nie dabei vergessen , dass davon i.d.R 30-40 % Steuern zu entrichten sind.

— geändert am 29.01.2018, 10:02:45

Liebe Grüße - Stefan
[ App - Entwicklung ]

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  • Forum-Beiträge: 267

29.01.2018, 10:16:37 via Website

Hallo!

Eine App kann durchaus Kosten von 40.000,- Euro aufwärts verursachen. Auch mehrere 100.000,- Euro sind kein Problem. Je nach Vertrag zuzüglich Wartungskosten. Die Apps der Bahn z.B. kosten richtig viel.

Gruß, René

Die Musik beginnt da, wo das Wort unfähig ist, auszudrücken. (Claude Debussy)

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  • Forum-Beiträge: 2.902

29.01.2018, 10:19:48 via Website

Hallo Rene,

die vier Fragesteller wollten lediglich eine grobe Abschätzung der oben angegebenen Funktionen haben.
Nicht , was eine App kosten könnte.

— geändert am 29.01.2018, 10:29:24

Liebe Grüße - Stefan
[ App - Entwicklung ]

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  • Forum-Beiträge: 267

29.01.2018, 10:31:27 via Website

Ich würde sogar mit 150,- bis 230,- Euro Netto pro Stunde kalkulieren. Mit 300 Stunden mindestens.

— geändert am 29.01.2018, 10:31:53

Die Musik beginnt da, wo das Wort unfähig ist, auszudrücken. (Claude Debussy)

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  • Forum-Beiträge: 2.902

29.01.2018, 10:34:56 via Website

Ich würde sogar mit 150,- bis 230,- Euro Netto pro Stunde kalkulieren. Mit 300 Stunden mindestens.

Rene : Bei aller Liebe

Woher hast du denn diese Phantasie-Preise ? - Wer zahlt dir denn persönlich diese Summen ?
230,-- + Ust für eine Entwicklerstunde (nicht Support / Service) bei einer App ? - Aber hallo :-)
(Wohlbemerkt in einem Projektrahmen)

Dann würde ich aber in den letzten vergangenen Jahrzehnten Dumpingpreise gemacht haben :-)

— geändert am 29.01.2018, 10:44:20

Liebe Grüße - Stefan
[ App - Entwicklung ]

Bruce W.

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  • Forum-Beiträge: 267

29.01.2018, 10:50:27 via Website

Ich selber programmiere nur in VBA (hobbymäßig). Es gibt aber Programmierer die soviel verlangen, aber vielleicht in Brutto. Die haben aber auch ganz andere Kosten. Da muss man halt nach einem günstigen Programmierer schauen.

Die Musik beginnt da, wo das Wort unfähig ist, auszudrücken. (Claude Debussy)

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  • Forum-Beiträge: 2.902

29.01.2018, 10:54:18 via Website

Rene - lass Dir gesagt sein :

Da hat man dir einen ordentlichen Bären aufgebunden :-)
Das ist weit entfernt von jeglicher Realität :-)

Bitte jetzt weiter im Topic ....

Liebe Grüße - Stefan
[ App - Entwicklung ]

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  • Forum-Beiträge: 15.637

29.01.2018, 11:05:20 via Website

Agenturen verlagen typischerweise für die Entwicklerstunde 100 bis 150 Euro.
Wenn ein Entwickler auf eigene Rechnung arbeitet, kann er mit 70 bis 100 Euro rechnen. Nur wenige, mit entsprechenden Referenzen können höhere Stundensätze durchsetzen.

Ich setze immer App-Entwicklung für Android und iOS voraus.

— geändert am 29.01.2018, 11:20:15

Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht!

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  • Forum-Beiträge: 267

29.01.2018, 11:11:37 via Website

70,- Euro ist auch schon viel Geld für Studenten. Aber man muss ja nicht gleich bei HaCon anfragen.

Die Musik beginnt da, wo das Wort unfähig ist, auszudrücken. (Claude Debussy)

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  • Forum-Beiträge: 2.902

29.01.2018, 11:11:44 via Website

Nur wenige, mit entsprechenden Referenzen können höhere Stundensätze durchsetzen.

Auch dann nicht - Die Goldgräber - Zeiten sind vorbei -

Vereinzelt könnte man für eine kleinere nachträgliche Änderung eines bereits bestehenden Projektes dies noch erreichen. Begründet darauf, dass man sich nochmals einarbeiten muss.

Aber in einer laufenden Projektarbeit ( siehe TE ) ist das unrealistisch.

Liebe Grüße - Stefan
[ App - Entwicklung ]

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  • Forum-Beiträge: 267

29.01.2018, 11:50:19 via Website

Es sei denn man ist eine große Firma und kann es sich leisten. ;) (Wenn ich da an meine Heizungsfirma denke, die für 20 Minuten Arbeit schon 80,- Euro Netto verlangt, sind die Programmierer dagegen billig)

— geändert am 29.01.2018, 11:51:28

Die Musik beginnt da, wo das Wort unfähig ist, auszudrücken. (Claude Debussy)

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  • Forum-Beiträge: 374

29.01.2018, 14:14:42 via Website

René H.

Es sei denn man ist eine große Firma und kann es sich leisten. ;) (Wenn ich da an meine Heizungsfirma denke, die für 20 Minuten Arbeit schon 80,- Euro Netto verlangt, sind die Programmierer dagegen billig)

Und Ärzte ebenso. Für die IT: 240€ netto Stundenlohn können auch nur die wenigsten abgreifen.

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  • Forum-Beiträge: 3

29.01.2018, 18:57:05 via Website

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten! Hiermit können wir schon einiges anfangen!

Liebe Grüße aus Münster

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  • Forum-Beiträge: 267

30.01.2018, 10:03:47 via Website

Haakon T.

Und Ärzte ebenso.

Nur mit dem Unterschied das man da gezwungen ist die Leistungen in Anspruch zu nehmen (jeder muss/sollte seine Gastherme warten lassen. Und deshalb können Heizungsfirmen die Kosten so hoch ansetzen wie sie wollen, bis zur Wuchergrenze). Einen App-Entwickler kann man sich aussuchen.

Die Musik beginnt da, wo das Wort unfähig ist, auszudrücken. (Claude Debussy)

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  • Forum-Beiträge: 2

05.02.2018, 12:25:37 via Website

Mal nur so am Rande angemerkt: Für 20 Euro die Stunde bekommt man idR. halt auch dieselbe Qualität raus.
Wenn man das aber anders angehen will, als sich ne Agentur zu krallen, wodurch meist irre Kosten verursacht werden, und man möglicherweise trotzdem mit nix halben und nix ganzem da steht ..

ich würde mir an Stelle der TE fähige Mitstreiter organisieren - gibts im studentischen Umfeld ja durchaus einige - und das auf Beteiligungsbasis hochziehen. Wenn also das Ding anfängt, in irgendeiner Form Geld abzuwerfen, z.B. Vermittlungsgebühren, Premium-Account, Werbeschaltung beim freien Account etc., bekommen die Mitstreiter einen Anteil davon ab. Und je weiter sich das Projekt entwickelt, desto mehr kommt rein - Folge: Mehr Motivation, das Ding noch weiter zu pushen etc. pp.

Zur Entwicklung selbst sei gesagt: Nicht bis zum Megaprodukt entwickeln, nur um dann nach ewig verschobenem Release-Termin feststellen zu müssen, dass sich andere bereits besser und schneller darum gekümmert haben. Stattdessen die Basis fertig stellen, und Features schrittweise einbauen. Am besten mit öffentlicher Beta-Phase, wodurch man automatisch direktes Feedback hat, wo es denn noch hakt, was noch besser gemacht werden könnte, oder wo ein neues Feature sinnvoll wäre. Und natürlich, wo es rund läuft, oder auch, was man eher weglassen sollte.

cu, w0lf.

— geändert am 05.02.2018, 12:25:53

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  • Forum-Beiträge: 12

08.02.2018, 23:45:48 via Website

Also ich würde sagen 25$(einmalig) für den Google Play Developer Account. Damit du die App in den Store tun kannst. Bei Apple 99$ (jährlich). Dann kommt noch das Webspace hinzu damit ihr das ganze hosten könnt. Kann kostenlos sein oder für Geld. Ich empfehle die kostenpflichtige Variante da man mehr Funktionen hat. Würde sagen 7,99€ würde das monatlich kosten. Dann kommt der Programmierer hinzu.

Also Fazit:
Android:
20€ einmalig Google Play
7,99€ monatlich Webspace

Apple:
81€ jährlich
7,99€ monatlich Webspace


= ~ 15€ monatlich

  • Programmierer
    Kosten je nach Aufwand/Zeit

Man muss ja noch die Wartung noch beachten also eigentlich eine Festeinstellung.

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  • Forum-Beiträge: 374

09.02.2018, 08:06:48 via Website

Wolf Ginsterbusch

ich würde mir an Stelle der TE fähige Mitstreiter organisieren - gibts im studentischen Umfeld ja durchaus einige - und das auf Beteiligungsbasis hochziehen. Wenn also das Ding anfängt, in irgendeiner Form Geld abzuwerfen, z.B. Vermittlungsgebühren, Premium-Account, Werbeschaltung beim freien Account etc., bekommen die Mitstreiter einen Anteil davon ab. Und je weiter sich das Projekt entwickelt, desto mehr kommt rein - Folge: Mehr Motivation, das Ding noch weiter zu pushen etc. pp.

Das wäre ein eher schlechtes Geschäft für den Studenten. Der könnte nämlich mit den benötigten Fähigkeiten auch problemlos als Werkstudent arbeiten und stünde finanziell deutlich besser da. Ich empfehle da gerne die Lektüre von Tom Sawyer, und danach kann man sich diese gerne vorgeschlagenen Beteiligungsmodelle ja noch einmal durch den Kopf gehen lassen ;)

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