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Diese Smartphone-Suchtverhalten solltest Du ablegen
Tipps & Tricks 7 Min Lesezeit 121 Kommentare

Diese Smartphone-Suchtverhalten solltest Du ablegen

Als Gutenberg 1455 den Buchdruck erfand, hatten einige Gelehrte befürchtet, dass das viele neue Wissen die Menschen verwirren würde. Er sollte Recht behalten, doch hat sich das Tempo der Information noch weiter erhöht. Und im Zeitalter der rapiden Technologisierung, Social Media, und vor allem der Internet-Flachmänner namens Smartphone hat sich unser Umgang damit teils krankhaft verändert.

Das Smartphone ist vielleicht die Erfindung des Jahrhunderts. Sie hat unser tägliches Leben infiltriert und hat das Leben mehrer Generationen auf einmal verändert. Ob Sprachnachrichten oder Sofortnachrichten zur Kommunikation, eBooks und Websites zur Information oder Kalender und To-Do-Listen zur Organisation: Wir verlegen große Teile unseres Alltags in eine kleine Box mit Fenster ins Internet. Das hat unweigerlich einen Einfluss auf unser Verhalten und unsere Gewohnheiten. Welche Abhängigkeit wir dafür in Kauf nehmen, erörtern wir in den folgenden Abschnitten.

AndroidPIT love Android phones
Ihr liebt Euer Smarthone? Dann macht Euch auf Veränderungen gefasst! / © ANDROIDPIT

Es gibt keinen Zweifel darüber, dass Technologie unser leben positiv beeinflusst und ein Stück weit definiert hat. Nur wenige Klicks, dann ist der Platz im Restaurant gebucht, das Geschenk in der letzten Minute besorgt, ein Spiel gespielt, ein Buch gelesen, der richtige Weg zum Campingplatz gefunden. Doch dieselbe Technologie, die uns so viel Freude bringt, hat auch ihre Schattenseiten. Hier sind schlechte Gewohnheiten, die mit den Smartphones Einzug in unser Leben gehalten haben.

1. Wir haben die Smartphones immer im Blick

Ob Ihr Hausaufgaben macht, einen Bericht für den Chef verfasst, einen Film guckt, ein Buch lest oder auf dem Sofa lümmelt und mit Freunden Pizza esst: Das Smartphone ist bei Euch. Wahrscheinlich ist es sogar ständig in Sichtweite, damit Ihr ständig seht, ob in Gmail, WhatsApp, Facebook oder sonstwo Benachrichtigungen eintrudeln, die Ihr verpassen könntet.

Diese Gewohnheit hat leider zur Folge, dass wir uns nie ganz auf den gegenwärtigen Moment einlassen. Stattdessen kann uns eine kleine, blinkende LED wieder in die digitale Dimension ziehen und der Moment ist dahin.

smartphone office
Ignoriere das Smartphone beim Arbeiten ruhig einmal! / © AndroidPIT

2. Man kann alles swipen - nicht

Durch die Touchscreen-Displays hat sich unser Umgang mit Menüs komplett veränder. Vorbei die Zeit, in der wir mühselig durch etliche Knopfdrücke an den verkehrten Menüpunkten vorbei mussten, bis wir endlich beim richtigen Eintrag ankamen.

Wir haben uns ans Swipen, Pinchen und so weiter so sehr gewöhnt, dass wir es mitunter mit Touchgesten versuchen, wo es überhaupt gar nicht angebracht ist. Ich wette, es ist schon dem einen oder anderen von Euch passiert, dass er einen Spiegel oder einen Stern in der Hand hat und zur nächsten Seite swipen will.

Ein anderes Beispiel, das meinem Kollegen Stephan passiert ist, und das sehr gut schildert, wie die Smartphone-Nutzung uns teils auch in den Umgang mit anderen Objekten verfolgt: Nachdem er sich an die Double-Tap-to-Wake-Funktion seines LG G2 gewöhnt hatte, erwischte er sich eines Morgens dabei, wie er geistesabwesend zweimal auf sein Käsebrot tippte. Muss man noch mehr sagen? 

book swipe
Auf Papier kann man nicht swipen! / © ANDROIDPIT

3. Man verlässt sich aufs Navi; sogar auf dem Weg zum Klo

Manche von uns waren tatsächlich mal in der Lage, vor Antritt der Reise eine Karte zu studieren, sich markante Orte einzuprägen und Entfernungen und Reisezeiten selbst abzuschätzen. All diese Daten hatten wir einfach in unserem Kopf abgespeichert, lange bevor WLAN und Smartphones allgegenwärtig wurden. Jetzt springen wir spontan und komplett unvorbereitet ins Auto, werfen das GPS an, tippen das Ziel ein und machen, was der Automat uns sagt. All die Schilder, markanten Orte und sonstigen Zeichen, die uns als Orientierungshilfen dienten, sind uns nun völlig gleichgültig, da wir uns blind auf den Assistenten verlassen können.

An der kanadischen McGill-Uni hat man schon vor einigen Jahren herausgefunden, dass der konsequente Einsatz von Navigationssystemen unser Gedächtnis beeinträchtigt. Es wurde festgestellt, dass es im Hippocampus zu Verkümmerungen kommt, die kognitive Probleme zur Fogle haben. Wenn man aber ab uns zu auch einmal ohne GPS navigiert, kann man die drastischen Folgen schon stark abschwächen. Den Weg zum Töpfchen findet Ihr ja auch noch ohne. Oder?

AndroidPIT google maps gps 3
Verlasst Euch nicht komplett auf Google Maps, sondern nutzt auch einmal Euer Gedächtnis! / © ANDROIDPIT

4. Immer auf der Suche nach WLAN

Was ist das erste, was Ihr tut, wenn Ihr in einem neuen Hotel oder bei Freunden daheim ankommt? Genau, nach einem WLAN-Netz suchen und nach dem Passwort fragen. 

Keine Angst, Du bist kein Einzelfall, eher gesagt, ist es heutzutage schon fast ein Reflex. Das Problem ist hierbei ein Zustand der Angst, der dadurch zustandekommt, dass wir uns immer auf ein offenes WLAN-Netz und eine ständige Verbindung zum Internet verlassen. So verspüren einige Nutzer den Drang, jede empfangene Nachricht zu beantworten. Sollte aber keine aktive Internetverbindung bestehen, kann diese Anbindung an das Internet das Gefühl von Hilflosigkeit und Desorientierung hervorrufen - und das auf einer pathologischen Ebene. Noch vor einigen Jahren konnten wir auch ohne stetig online zu sein ruhig bleiben, doch heutzutage ist es schon fast nicht mehr vorstellbar. Sollte es Euch auch so ergehen, solltet Ihr versuchen, auch mal ein paar Stunden am Tag ohne Internet auszukommen, so schwer es auch klingen mag.

WIFI
Würdet Ihr Euch jemals in eine Kneipe ohne WLAN setzen? / © ANDROIDPIT

5. Ständig Benachrichtigungen von sozialen Netzwerken checken

Facebook war das erste soziale Netzwerk, das sich global verbreitet hat. Die Nutzung ist dabei sehr einfach gestaltet und es lassen sich ohne großen Aufwand Fotos und Videos hochladen. Natürlich kann man sich auch Leuten per Status-Meldung mitteilen und mit Freunden rund um die Welt in Kontakt bleiben. Mark Zuckerberg hat zweifellos menschliche Beziehungen revolutioniert und andere machen es ihm nach.

Facebook, Twitter und Instagram gehören zu den Top-Apps, die sich Leute auf Ihre Smartphones laden. Es sind drei verschiedene Kanäle, die dafür da sind, Inhalte zu sozialisieren und Nachrichten schnell miteinander auszutauschen. Da die Internet-Community nie schläft, ist es schwer, dem Drang zu widerstehen, ständig auf das Smartphone zu schauen, um die sozialen Kanäle nach neuen Benachrichtigungen zu scannen. Dieses Verhalten wird in einigen Studien als FOMO klassifiziert, was für "the fear of missing out" steht (zu Deutsch: die Angst, etwas zu verpassen).

So haben einige Nutzer Angst davor, besondere Events oder Nachrichten zu verpassen, und versuchen mit sozialen Netzwerken eine Leere zu kompensieren. Fühlt Ihr Euch schlecht, wenn Ihr auf Facebook Freunde auf einer Pool-Party seht oder wenn Eure Bekannten Fotos aus dem Fußballstadium bei einem Champions-League-Spiel hochladen? Dann wird es höchste Zeit, das Smartphone auszuschalten und an die frische Luft zu gehen!

facebook messenger
Schaltet ab und zu mal die Benachrichtigungen ab, damit die Angst, etwas zu verpassen, nicht mehr ganz so schlimm ist. / © ANDROIDPIT

6. Das Smartphone vor dem Schlafengehen nutzen

Die Nutzung von Smartphone, PC oder Tablet noch kurz vor dem Schlafengehen ist eine weit verbreitete, jedoch schlechte Angewohnheit. Mit den Geräten können wir Videospiele zocken, Filme gucken, Fernsehen - und das direkt vom Bett aus. Doch laut einer Studie der Harvard Medical School wirkt sich das blaue Licht, das von Geräten ausgestrahlt wird, schlecht auf den Schlafzyklus und so auch auf die Gesundheit aus.

Das von Smartphones ausgestrahlte Licht wird von unseren Augen wahrgenommen und hemmt die Melatonin-Produktion. Es handelt sich hierbei um ein Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst, was sich wiederum als Schlaflosigkeit erkennbar macht und auch andere Störungen hervorrufen kann. Im Klartext: Liegen Smartphone, Tablet oder andere Geräte in der Nähe vom Bett oder werden noch kurz vor dem Schlafen genutzt, kann es einen direkten Einfluss auf Eure nächtliche Ruhe haben. Die Lösung ist einfach: Bleibt den Geräten fern, bevor Ihr schlafen geht. Am besten schaltet Ihr die ganze Elektronik ab, lasst sie in einem anderen Raum liegen oder tragt eine Schutzbrille, die das blaue Licht des LED-Lämpchens und Displays filtert.

sleep apps teaser
Lasst doch wenigstens einmal im Schlaf das Smartphone links liegen! / © ANDROIDPIT

Welche ist Eure schlechte Smartphone-Gewohnheit? Oder habt Ihr eine komplett andere, die wir hier gar nicht bedacht haben? Teilt sie uns gerne in den Kommentaren mit, vielleicht ertappen sich manche ja bei derselben Macke.

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Top-Kommentare der Community

  • Harald Kopp 23.09.2015

    Stellt euch mal in eine belebte Fußgängerzone und bewegt euch nicht - und zählt die Sekunden bis ein Smartphone-Zombie frontal gegen euch rempelt. Meistens sind Sie weiblich, zwischen 15 und 25 Jahren und machen immer "HUCH!" :-)

  • Rafael K. 24.09.2015

    Um ehrlich zu sein finde ich die Wahl der Titel in letzter Zeit wirklich "schmerzhaft zu lesen".
    "Du solltest XYZ tun..."
    "Apps ABC solltest Du meiden..."
    "Du solltest dies, du solltest das..."

    Ich finde es unangebracht, wenn Medien mir im Imperativ Anweisungen geben. Es mag sein, dass die Zielgruppe der BILD-Leser gerne gesagt bekommt, was sie denken soll, aber ich finde es sehr traurig, dass AndroidPIT Artikel immer mehr auf diese Zielgruppe ausgerichtet werden. Es macht einfach immer weniger Spaß die Artikel zu lesen, auch wenn sie vielleicht einen Kern Wahrheit enthalten.
    Sie sind reißerisch, titeln quasi schon populistisch, suchen gradezu nach Möglichkeiten mit dem Finger zu zeigen und Schuld zuzuweisen und jedem halbwegs zur Reflexion fähigen Menschen schmerzt beim Lesen das Gehirn.

  • Tenten 23.09.2015

    Doppeltipp aufs Käsebrot öffnet das Menü und man sieht, ob noch ein Gürkchen unterm Käse liegt.

  •   40
    Gelöschter Account 23.09.2015

    "Das Smartphone hat bereits

    - deine Kamera
    - deinen Kalender
    - dein Notizbuch
    - deinen Wecker
    - deine Postkarten aus dem Urlaub
    - deine Liebesbriefe
    - u.v.m.

    ersetzt.
    Lasse nicht zu, dass es auch noch deine Familie und Freunde ersetzt".

  •   40
    Gelöschter Account 23.09.2015

    "Facebook, Twitter und Instagram gehören zu den Top-Apps, die sich Leute auf Ihre Smartphones laden."

    Wie kommst du zu dieser Aussage ? Du solltest nicht die ganzen Teenies mit dem Rest der Bevölkerung verallgemeinern.
    Ich z.B. habe nicht eine dieser sogenannten "Top-Apps" auf meinem Smartphone am laufen, und du wirst es nicht glauben, ich vermisse nichts, obwohl ich in der IT seit gut 30 Jahren arbeite. Und ich kenne mehr als genug Leute, allerdings oberhalb der Teenie-Altersgruppe, die nicht eine dieser Apps auf dem Smartphone nutzen.

    Meine Tops-Apps wären ganz andere, WetterOnline, Öffi, Whatsapp, Navi, Kalender, Email. Noch irgendeine News-App für die 20 Minuten S-Bahn-Fahrt. Das sind die, die bei mir weitaus am meisten genutzt werden. Natürlich hab ich noch alles mögliche mehr an Apps auf dem Smartphone, aber die werden bei weitem nicht so oft genutzt wie die vorher genannten.
    Also einfach zu behaupten das wären die Top-Apps halte ich schlicht für daneben.

    Ein Navi benutzt man übrigens nicht nur zum navigieren sondern um Staus zu vermeiden. Natürlich braucht niemand von Hamburg nach München ein Navi, das geht auch an Hand von Schildern problemlos, muss man nicht mal vorher auf die Karte gucken. Für evtl. Staus und deren Umfahrung fehlt mir aber noch die passende Glaskugel...und da macht sich das Navi auf dem Smartphone ganz gut. Bei mir konkret ist es sogar ein 7" Tablet mit TomTom Go, was extra dafür angeschafft wurde.
    Und wenn ich von hier nach Italien fahre musste ich früher halt ab und an mal rechts ran und auf den Karten schauen wie es weiter geht, inkl. den Beifahrer beschimpfen weil er/sie mir nicht rechtzeitig die richtige Ausfahrt genannt hat ;-) Das ist nun Gottseidank Geschichte und alles wesentlich entspannter.

    "Ich wette, es ist schon dem einen oder anderen von Euch passiert, dass er einen Spiegel oder einen Stern in der Hand hat und zur nächsten Seite swipen will."
    Bullshit....noch nie passiert und ich kenne auch niemand dem das passiert ist.

    Und ehrlich, wer auf sein Käsebrot tappt, der sollte mal schleunigst zum Onkel Doktor... jetzt wird mir auch einiges klar bzgl. der Qualiät der APIT- Artikel :D

121 Kommentare

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  • Krankhafte Mc Donalds - Generation! 😩👎

    Gelöschter Account


  • Eine Schutzbrille gegen das bläuliche Licht von Bildschirmen? Das klingt ziemlich albern. Es gibt stattdessen tolle Software wie Twilight für Android oder f.lux für den PC, die den Bildschirm abends rötlich färben. Das entspannt extrem.


  • Dieße Eigenarten legt man meist nach mehreren Phones ab.
    Dann nervts nur noch sich abhängig zu machen.
    Be free.
    Smartie ist das Gegenteil ganz mal nebenbei.

    Und mich nervt es total wenn Leute ständig am Handy rummachen während man mit ihnen redet oder arbeitet.
    Leichter Schlag auf den Hinterkopf soll helfen. Aber in der heutigen Zeit wirst ja bald verhaftet für sowas.
    Sein Privatleben am Fließband ins Netz schleudern ganz normal. Sehen sie mich hier bei AP und meinen Senf zu Smarties.
    Datenschutz ? -was'n datt

    Würde es heute noch top moderne SMS Handy's geben, könnte ich mir vorstellen umzusteigen. Dazu ein lang supporttetes Tablet. Die Toilette findet ich sicher trotzdem und meine Freunde rufen mich an.

    Lange Rede kurzer Sinn. Be free


    • Und die, die am lautesten nach dem Datenschutz jammern und wissen, dass wenn sie ihr Haus auf Google StreetView unverpixelt lassen, es am nächsten Tag komplett leergeräumt ist; posten den größten Müll auf Facebook und Co.
      Und natürlich pöbeln sie auch am lautesten herum. Ja, sie sind ja "absolut anonym" und keiner kann ihnen auf die Spur kommen!

      Gelöschter Account


      • Richtig, keine Privatsphäreneinstellungen bei Fatzebuck vorgenommen... Dann "OOooh, gucke mal. mein neuer Fernseher! Sieht super aus neben meinem IMac"... "Oh, weg!"


  • Bei mir sind fast alle Benachrichtigungstöne und LEDs deaktiviert. Nur die guten alte SMS gibt noch einen Ton von sich.


  • Wer hat ein Navi im Auto und wer zieht es dem Smartphone vor?


  • Es fehlt noch: Ständig drauf achten, das der Akku nicht leer geht.

    ^^

    Niko


  • Um ehrlich zu sein finde ich die Wahl der Titel in letzter Zeit wirklich "schmerzhaft zu lesen".
    "Du solltest XYZ tun..."
    "Apps ABC solltest Du meiden..."
    "Du solltest dies, du solltest das..."

    Ich finde es unangebracht, wenn Medien mir im Imperativ Anweisungen geben. Es mag sein, dass die Zielgruppe der BILD-Leser gerne gesagt bekommt, was sie denken soll, aber ich finde es sehr traurig, dass AndroidPIT Artikel immer mehr auf diese Zielgruppe ausgerichtet werden. Es macht einfach immer weniger Spaß die Artikel zu lesen, auch wenn sie vielleicht einen Kern Wahrheit enthalten.
    Sie sind reißerisch, titeln quasi schon populistisch, suchen gradezu nach Möglichkeiten mit dem Finger zu zeigen und Schuld zuzuweisen und jedem halbwegs zur Reflexion fähigen Menschen schmerzt beim Lesen das Gehirn.


    •   39
      Gelöschter Account 24.09.2015 Link zum Kommentar

      AndroidBILD...

      Leon


      • Nun ja, die Chip ist auch kaum besser. Und auch die Connect, wenn es nicht gerade um Smartphone- bzw. Tablet-Tests geht, ist da auch relativ "reißerisch", was zum Beispiel die "Zukunft der Aufweichung der Smartphone-Flatrates" oder was auch immer angeht.


  • Einige Punkte entsprechen wirklich der Realität, auch wenn der Double Tip aufs Käsebrot großer Käse ist, so nutzt man unbewußt diverse Android Gesten z.B. in der Firma am PC. Das Knock On ( welches ich vom meinen One Plus und meinem LG Tab verinnerlicht habe ) zu gerne auch an dummen Samsung Geräten oder dem Sony Z1 meiner Frau.

    Das größte Problem mit dem Tablet auf Schoß einen Film zu sehen, denn man ist dauernd was am Nachschlagen oder hängt mit einem Auge bei Castle Clash drin bis die Wahrnehmung zu 80% auf das Display gewandert ist.

    Aber die größte und nervigste Erscheinung und diese habe ich mir von Beginn an ab erzogen, ist im Freundeskreis beisammen zu sein und ständig iregndwelche News zu checken oder noch schlimmer "Videoabend" wenn man mit Vehemenz die tausend Videos aufs Auge gedrückt bekommt die alle Welt am Tag per WhatsApp etc. bekommen hat. Kaum einer kann noch einen guten Witz erzählen, weil er hat die Tasche voller Videos und die ganze Zeit heisst es nur "schau mal, hör mal das...".

    Eines der bezeichnensten Erlebnisse hatte ich vor kurzem auf einer Feier, wo mir eine Frau gegenübersaß die dem Teen und Twenalter schon lange entwachsen war, wie wahnsinnig auf Ihre Social Media News einhämmerte , anfing zuerst diese News mitzuteilen, wieder tippte, dann nicht so erfreuliche Nachrichten erhielt und angenervt Aufstand und die Feier verließ.

    Man muss sich in solchen Momenten wirklich fragen, wie weit man sich das Diktat der kleinen Flimmerkisten aus der Hosentasche gefallen lassen sollte und um Gotteswillen ich bin nicht gegen die Technik, im Gegenteil , habe jedoch angefangen wenn ich auf eine Feier gehe, wo ich nicht damit Rechne einen Schnappschuss machen zu müssen, konsequent das Telefon mal 3 Stunden in die Ladestation zu stecken. Da ich keine WhatsApp Videos zum zeigen habe, ich bin selbst daran Schuld, da ich meinen Bekannten vor einiger Zeit sagte: " Bitte hört auf mir diesen Müll zu schicken, ich komme mit dem unbesehen löschen nicht hinterher !" , war zwar der eine oder andere Mobile Videothekar zuerst etwas verschnupft, das ich die tollen Kunstwerke so öffentlich verschmähte, aber die Welt hat sich weitergedreht, die reden alle noch mit mir und mein Smartphone macht am Tag locker 30 bis 50 "PING" weniger.


  •   39
    Gelöschter Account 24.09.2015 Link zum Kommentar

    Bei mir ist es eigentlich auch nur Nummer 6. Finde Smartphones zwar klasse und interessant, aber süchtig würde ich mich nicht nennen.


  • Sehr guter Artikel. Mir scheint, Jessica beschreibt mich hier.
    Bücher und News lese ich ausschließlich am Phone,
    Browsen, Mails (und Moderieren): nur am Phone.
    Ein Leben ohne Netz: als AndroidPIT-Suchti undenkbar.
    Einzig auf Social Media wie Facebook und Google+ kann ich fast komplett verzichten, allerdings bin ich viel per Hangouts unterwegs.
    Was die Sache abrundet, ist die Tätigkeit, bei der ich gerade diesen Kommentar schreibe - die werde ich hier aber nicht verraten ;)

    Zehra


  • Dies trifft zum größten Teil auf Frauen zu und die Social Media Generation, wer davon abhängig ist kann einen
    Leid tun, genauso wie die ganzen Bildleser und RTL
    und Co. Zuschauer. Mit dem blättern in der Zeitschrift ist es eigentlich egal, man kann mit dem Finger die Seite umblättern ohne diese zwischen die Finger zu nehmen. Mir ist es egal solange ich nicht auf eine wichtige Mitteilung warte wer mir geschrieben hat, gibt wichtigere Dinge. Viele vergessen, daß es noch eine Realität neben dem ganzen Smartphone Gedöhns gibt.


  • Nr. 5 und 6 kann ich bei mir erkennen. Die anderen Punkte ueberhaupt nicht. Da besteht ja noch Hoffnung, dass ich (noch) nicht komplett abhængig von Smartphone und co. bin.


  • Meine ist Nummer 6! Die anderen eher selten. Aber vor dem schlafen gehen wird schon fast automatisch drauf geschaut, Nachrichten beantwortet und dann ab ins Bett 😳 Nach dem aufwachen wird auch erst mal das Smartphone gecheckt. Vorallem wenn man den Wecker (Phone) schon mal in der Hand hat....
    Das ist aber so wenn ich alleine bin.
    Wenn ich ausgehe oder Besuch habe, dann minimiere ich den Smartphonekonsum. Ich bin der Meinung es gehört zu den Manieren dazu. Ich finde es schon schade, das ein Paar zb im Restaurant sitzt, aber sich nix zu sagen hat. Beide sitzen da und schauen auf ihr Smartphone... 😒

    Gelöschter Account


    •   45
      Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      @LadyS1987 Und da wären wir schon beim Kern aller Probleme: nahezu ALLE Unarten i.V. mit dem Smartphone resultieren aus fehlender Selbstdisziplin, Unhöflichkeit, fehlende Rücksichtnahme, Kultur- und Erziehungsdefizite ("Elternhaus") und wie Du sagst fehlende Manieren!
      Insbesondere Deine Schilderung zu den "wortlosen" Pärchen im Restaurant (oder anderswo) beobachte ich erschreckend oft...
      Aber was will man sich auch erzählen, wenn man durch den ständigen Blick auf das Display das Leben nicht wahrnimmt und nichts erzählenswertes mehr "erlebt" und zudem durch Emojis und Co. verlernt hat, sich über Gefühle zu unterhalten und in Worte zu fassen... Aber es ist eben einfacher ein "<3" zu senden, als sich (vielleicht sogar charmant poetisch) zu den (schönen) Augen seines Gegenübers zu äußern und in einen Schwall von Worten zu fassen...
      Das Verlernen von Sprache ist ebenso ein unangenehmer Nebeneffekt....
      Schade!


  •   17
    Gelöschter Account 23.09.2015 Link zum Kommentar

    Bringt nix Flo. Die Lachen nur noch darüber!


  • Hey AndroidPIT Team, ich hab einen total krassen Vorschlag für euch :)
    Wie wäre es, wenn bei denen, die AndroidPIT regelmäßig lesen und nur wenige Artikel weglassen ordentliche Überschriften stehen und der Rest des Internets dann die klickgeilen abbekommt?
    Und bevor jemand meckert, ich habe nichts dagegen Überschriften provokant zu gestalten, das würde ich wahrscheinlich auch machen, es nervt bloß auf die Dauer etwas :D


  •   5
    Gelöschter Account 23.09.2015 Link zum Kommentar

    Habe vor über einem Monat Facebook und Twitter gelöscht. Auf meinem Smartphone befinden sich auch nur noch eine Handvoll Apps darunter auch nur ein Spiel. Man merkt erst wenn man damit auf hört wie krass sowas ist egal ob jetzt Soziale Netzwerke oder Smartphones einem die Zeit nehmen. Was mir auch positiv aufgefallen ist, dass man sich weniger Gedanken macht bzw mehr, wenn man in sozialen Netzwerken aktiv ist. Ich werde versuchen mein Smartphone in Zukunft noch weniger zu beachten und mich hauptsächlich mehr auf mein Hobby (Klavier spielen) konzentrieren. (Vorher wars das Smartphone bzw. Consumer Electronics im Allgemeinen)


  • 7. Unbequeme Haltung beim aufs Display schauen.

    Jeder hat sich schon mal dabei erwischt sie er sein Smartphone nach unten hielt und eine äußerst unbequeme Haltung für seinen Nacken ejngenommen hat. Zwar ist es angenehmer für die Arme, da man sie nicht in die Luft halten muss, aber nach einiger Zeit macht sich diese Haltung auch bei Nacken und Rücken bemerkbar.


  • Ich habe die "Double Tap to Wake"-Funktion versehentlich schon bei meiner Frau ausprobiert, was ist da schon ein Käsebrot.

    Gelöschter AccountGelöschter AccountJohnsonLucas


    •   45
      Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Bedenklich wird es erst, wenn du Dein Smartphone küsst!


  • Wo ist das Textupdate bzw. die hohe Relevanz des Artikels, der den Push nach oben berechtigt?


  • krankhaft ist nicht richtig, das smartphone ersetzt viel, man kauft keine Zeitung mehr somit werden Bäume geschont (hofft man) navi geht viel Schneller als eine Karte zu lesen spart viel zeit und das ist heut zu tage wichtig, häufig ist es wichtig schnell erreichbar zu sein wo man früher schauen musste wenn ich jetzt in der schnelle fragen kann der auch in meiner nähe ist, jetzt kann ich jeden fragen. Bankkonto zu verwalten und unterwegs schnell was zu überweisen ist schon super damals musste man erst auf der Bank rennen um was zu überweisen und wenn sie zu hatte oder am Wochenende dann hatte man Pech. Also das smartphone ist schon ein super bekleidet denn keiner mehr missen will der eins hat oder hatte


    • Also beim Bankkonto bleibt es auch in 50 Jahren bei der "Offline-Kontoführung" bei mir. Zu unsicher ist auch längerfristig das Online-Banking. Wer weiß, wer da noch so alles lauert. Und wer weiß, wie schnell auf so einem kleinen Handybildschirm ein "Vertipper" und man landet auf einer Phishing- oder gar überteuerten Pornoseite?
      Außerdem bin ich ja als "Sozialhilfeempfänger" VERPFLICHTET AUSGEDRUCKTE Kontoauszüge denen einmal im Jahr zu geben, damit sie genau sehen, ob sich was geändert hat, damit sie diese Hilfe entsprechend anpassen können.

      Gelöschter Account


  • Was mache ich bloß falsch? Ich erkenne mich an keiner Stelle des Artikels wieder. ;-)


  • Das Smartphone ist eben recht vielseitig und ersetzt viele andere Dinge, wie zb. den Notizblock oder Taschenkalender. Es hat niemand über negative Auswirkungen lamentiert, weil man stets einen Kalender in der Tasche stecken hatte. Ich muß zb. auch nicht mehr aus dem Haus und drei Querstraßen weit zur nächsten Litfaßsäule latschen, um zu sehen, was im Kino läuft. Und auf Reisen hatte man den Stadtplan eingesteckt. Irgendwas hatte man doch immer dabei. Der Unterschied ist: Jetzt brauche ich nur noch ein Teil das alle Funktionen erfüllt und daher logischer Weise immer dabei ist. Das hat soweit nichts mit krankhafter Abhängigkeit zu tun. Es sagt ja auch niemand was gegen Hausschlüssel aber von denen bin ich auch abhängig solange ich abends wieder in meine Wohnung will.

    Es gibt zugegebenermaßen auch eine Menge Irrer Teenager, die da zb. auf Instagram posten, man möge doch bitte dem und dem guten Kumpel 'folgen' ".. Er braucht(!!) noch 213 Folger, dann hat er 1000..." - Vielleicht habe ich was nicht mitgekriegt. Kann man da irgend was gegen einlösen ?


  • Habe mich auch schon mal dabei erwischt, wie ich in ner Zeitung durch die "Spreiz"-Bewegung der Finger ein Bild vergrössern wollte, nur weil da im Hintergrund offenbar eine hübsche Blonde abgebildet war ;)


  • Ich persönlich lasse mir meine Zeit nicht vom Mobiltelefon diktieren. Klar schau ich auf der Arbeit schon mal in Firmenmails wenn ich gerade nicht am PC bin oder so. Aber direkt drauf schauen wenn es blinkt oder bimmelt mache ich nur bei Anrufen oder wenn ich auf eine dringende Nachricht warte. Führt zwar regelmäßig dazu, dass ich dann Abends wenn ich mal drauf sehe 40-70 ungelesene Kurzmitteilungen habe, aber die sind dann in 5 Minuten durch und ggf. wenn notwendig auch beantwortet. Mir tun Leute schon leid, die das Gerät nicht einfach mal liegen lassen können weils pling gemacht hat. Wenn jemand was dringendes von mir will kann man mich anrufen, und das teile ich auch jedem der mit mir kommunizieren mag mit. Ich ignoriere die Leute nicht, nur wenn es halt kein Anruf ist, dann seh ich danach wenn es mir passt, nicht den anderen. Soviel Selbstbewusstsein und Willensstärke sollte eigentlich jede spätestens in der Pubertät entwickeln. Ist auch eine Art der Medienkompetenz...
    Nur meine zwei Cent...

    Wobei ich mich als Hobby PC Zocker aber schon das eine oder andere Mal erwischt habe ist das drücken meiner gerade favorisierten TeamSpeak Push to Talk taste wenn ich am PC sitze und Telefoniere oder gerade mit einem Kollegen spreche der bei mir im Büro ist. Da ich als Netzwerkadmin tätig bin ist das also nicht unwahrscheinlich, dass ich gerade eine Tastatur vor mir habe ;) Aber auch da denke ich mir jedes Mal wenn ich das realisiere: Oh man, so spät schon ^^


    • Und selbst wenn ich 2015 oder gar erst 2016 mein neues Smartphone in den Händen halte, werde ich es weder mehr noch weniger benutzen als mein Altes, welches ich parallel noch so lange benutzen werde, bis es ENDGÜLTIG den Geist aufgibt. Danach wird dann wiederum ein neues SP gekauft und mein baldiges Smartphone wird dann auch, sofern es möglich ist, auch "parallel" dazu betrieben, wenn es noch länger laufen sollte als gedacht.
      Und was W-Lan angeht: Dass ich nach einem "offenen" W-Lan in einem Hotel frage, liegt auch daran, dass mein Finanzbudget wie gesagt, SEHR begrenzt ist. Ich habe nicht gerade Lust, auch wenn es keine "Volumen- und Geschwindigkeitsbegrenzung" gibt, pro Megabyte 21 Cent zu zahlen. Gerade, wenn die mittlere Übertragungsgeschwindigkeit bei GPRS (LTE hole ich mir nicht, obwohl das mein neues Smartphone vielleicht könnte!) bei 15 Megabit pro Sekunde liegt, also 2 Megabyte pro Sekunde. Wenn ich da mal "traditionell" mich drei- bis viermal täglich nach dem Wetter erkundige, kommen da locker mal 2-3 Euro an zwei Tagen zusammen. Und mehr als 20 Euro möchte ich mir eh NIEMALS auf mein Smartphone laden.


      •   40
        Gelöschter Account 24.09.2015 Link zum Kommentar

        begrenztes Budget schön und gut, aber wenn du für 500 MB und 100 Minuten frei Telefonieren ca 10 Euro zahlst sollte doch alles wichtige abgedeckt sein ? Und in welchem Hotel zahlst du bitte 21 Cent pro MB ???


  • Ich frage mich, was dein Kollege Stephan mit dem Doppeltipp auf sein Käsebrot erreichen wollte...

    Gelöschter Account


  • 2mal aufs Käsebrot getippt.........OMG das ist doch schon iwie bedenklich oder?

    Marcus J.Gelöschter Account


  • Hab mich witzigerweise schon mal dabei erwischt, wie ich, wenn ich bei irgendwelchen handwerklichen Tätigkeiten Mist gebaut hab, für den Bruchteil einer Sekunde dachte:"Egal, drück ich eben den 'Undo' - Button".

    Gelöschter Account


  •   40
    Gelöschter Account 23.09.2015 Link zum Kommentar

    "Das Smartphone hat bereits

    - deine Kamera
    - deinen Kalender
    - dein Notizbuch
    - deinen Wecker
    - deine Postkarten aus dem Urlaub
    - deine Liebesbriefe
    - u.v.m.

    ersetzt.
    Lasse nicht zu, dass es auch noch deine Familie und Freunde ersetzt".


  •   40
    Gelöschter Account 23.09.2015 Link zum Kommentar

    "Facebook, Twitter und Instagram gehören zu den Top-Apps, die sich Leute auf Ihre Smartphones laden."

    Wie kommst du zu dieser Aussage ? Du solltest nicht die ganzen Teenies mit dem Rest der Bevölkerung verallgemeinern.
    Ich z.B. habe nicht eine dieser sogenannten "Top-Apps" auf meinem Smartphone am laufen, und du wirst es nicht glauben, ich vermisse nichts, obwohl ich in der IT seit gut 30 Jahren arbeite. Und ich kenne mehr als genug Leute, allerdings oberhalb der Teenie-Altersgruppe, die nicht eine dieser Apps auf dem Smartphone nutzen.

    Meine Tops-Apps wären ganz andere, WetterOnline, Öffi, Whatsapp, Navi, Kalender, Email. Noch irgendeine News-App für die 20 Minuten S-Bahn-Fahrt. Das sind die, die bei mir weitaus am meisten genutzt werden. Natürlich hab ich noch alles mögliche mehr an Apps auf dem Smartphone, aber die werden bei weitem nicht so oft genutzt wie die vorher genannten.
    Also einfach zu behaupten das wären die Top-Apps halte ich schlicht für daneben.

    Ein Navi benutzt man übrigens nicht nur zum navigieren sondern um Staus zu vermeiden. Natürlich braucht niemand von Hamburg nach München ein Navi, das geht auch an Hand von Schildern problemlos, muss man nicht mal vorher auf die Karte gucken. Für evtl. Staus und deren Umfahrung fehlt mir aber noch die passende Glaskugel...und da macht sich das Navi auf dem Smartphone ganz gut. Bei mir konkret ist es sogar ein 7" Tablet mit TomTom Go, was extra dafür angeschafft wurde.
    Und wenn ich von hier nach Italien fahre musste ich früher halt ab und an mal rechts ran und auf den Karten schauen wie es weiter geht, inkl. den Beifahrer beschimpfen weil er/sie mir nicht rechtzeitig die richtige Ausfahrt genannt hat ;-) Das ist nun Gottseidank Geschichte und alles wesentlich entspannter.

    "Ich wette, es ist schon dem einen oder anderen von Euch passiert, dass er einen Spiegel oder einen Stern in der Hand hat und zur nächsten Seite swipen will."
    Bullshit....noch nie passiert und ich kenne auch niemand dem das passiert ist.

    Und ehrlich, wer auf sein Käsebrot tappt, der sollte mal schleunigst zum Onkel Doktor... jetzt wird mir auch einiges klar bzgl. der Qualiät der APIT- Artikel :D


    • >> WetterOnline, Öffi, Whatsapp, Navi, Kalender, Email. Noch irgendeine News-App für die 20 Minuten S-Bahn-Fahrt. <<

      Bei mir sieht es nahezu identisch aus.


    • Ich glaube das kommt daher, das z.b. Facebook und sein Messenger jeweils die 1 Milliarde Downloads im Google Playstore erreicht haben.


    •   13
      Gelöschter Account 23.09.2015 Link zum Kommentar

      Die genannten Apps sind kalt dir ,,Top Apps“, weil sie die am häufigsten gedownloadeten sind.


  • Punkt 7. Du gehst nicht ohne dein Smartphone *****, wie kann man das nur vergessen bzw nicht aufzählen.


  • Stellt euch mal in eine belebte Fußgängerzone und bewegt euch nicht - und zählt die Sekunden bis ein Smartphone-Zombie frontal gegen euch rempelt. Meistens sind Sie weiblich, zwischen 15 und 25 Jahren und machen immer "HUCH!" :-)


    • 😂😂👍👌 Wohne leider in einer Kleinstadt aber im nächsten Urlaub muss ich das testen!


    • Wenn ein Smartphone-Zombie auf mich zu torkelt, bleibe ich einfach stehen.
      Auf diese Weise habe ich schon zwei S6 Glasbausteinen in die ewigen Jagdgründe geschickt. :-)


  • Es klingt unfair, aber es sind insbesondere Frauen die offensichtlich nur noch diese Art von Kommunikation kennen! Auf der Straße haben die nur noch die Augen aufm Display, und im Fahrzeug im übrigen auch... Bei uns gibt es ein klares Zeichen das die schweren bis tödlichen Unfälle mit dem Smartphone zusammenhängen. Und auch da betrifft es leider 70% der Frauen! Sorry!


    • Aha, dann mal Quellen für deine Behauptungen.

      Gelöschter AccountMiaTenten


      • Ich bin auch kein Freund von Stereotypen und Vorurteilen, es macht aber auch keinen Sinn die Realität zu leugnen:


        http://m.focus.de/familie/pubertaet/kids-im-netz/handysucht-im-check-diese-apps-machen-besonders-smartphone-suechtig_id_4365878.html

        Das ist aber eine statistische Feststellung, die nichts über das einzelne Individuum aussagt. Außerdem ist es plausibel. Frauen sind kommunikationsfreudiger und fähiger, was ja eine positive Eigenschaft ist, und Smartphone-Nutzung ist zu einem guten Teil auch Kommunikation. Jede Münze hat zwei Seiten, und es ist nur eine Frage des Blickwinkels, um auch positiven Eigenschaften etwas Negatives abzugewinnen.

        Wenn das stimmt, wäre es besonders traurig:


        https://mic.klarmobil.de/mobile/frauen-und-handy-sucht-kommunizieren-statt-fortpflanzen

        Und Frauen sind tatsächlich die besseren Autofahrer, das kann sich jeder selbst ganz leicht ergooglen (Achtung Statistik!, keine Aussagekraft über Individuen).
        Und mit Bertha Benz war es auch eine Frau, die die erste grössere Autofahrt unternahm.
        "Jemand wird durch seine Persönlichkeit liebenswert, und die Summe seiner Eigenschaften, nicht durch seine Perfektion." (Zitat M. K.) ^^


      • @Michael K.: Owei, da sind wohl einige Euro ins Phrasenschwein fällig... "Und Frauen sind tatsächlich die besseren Autofahrer, das kann sich jeder selbst ganz leicht ergooglen" stimmt. Aber auch nur dann, wenn man die Gesamtzahl an Unfällen und co betrachtet. Wenn diese Statistik pro gefahrenem Kilometer ausgewiesen ist, halten sich Frauen und Männer die Waage. Selbst Senioren schneiden dann viel schlechter als junge Autofahrer ab. Hinweis: die meisten Firmenwagen werden von Männern gefahren, LKW sowieso und auch Busse, Taxen. Natürlich kommt dann dabei heraus, dass Frauen die besseren Autofahrer sind...


      • Ich hab mal 10 € ins virtuelle Phrasenschwein geworfen.

        Hier ist so ein Bericht, der auch bestätigt, dass die Kilometerleistung nicht berücksichtigt ist:

        http://www.autobild.de/artikel/ace-studie-zur-unfallstatistik-1136888.html

        Wobei man auch da wieder argumentieren könnte, wer viel fährt, hat mehr Übung und ist weniger Unfall gefährdet. So hatten im 1. Weltkrieg die Piloten die beste Chance, nicht abgeschossen zu werden, die schon möglichst viel Flugerfahrung hatten (was aber nicht ganz vergleichbar ist, weil die weniger geschickten schon abgeschossen waren, oder noch gar nicht in der Luft).
        Aber der ganze Kommentar war leicht ironisch gemeint, um die Diskussion anzuregen.
        So ist die Stichprobe in der Studie zur Handysucht nur 164 Personen gross, und amerikanische Studenten sind auch nicht unbedingt repräsentativ für die Durchschnittsbevölkerung hier.


      • Besänftigen wir mal die Frauen- und Männerwelt mit handfesten Statistiken:
        http://www.suva.ch/studie_unfallrisiko_von_pw-lenkern_ssuv-02.11.2012-d.pdf
        "In den Altersklassen über 25 Jahren fanden sich pro Milliarde gefahrener Kilometer hingegen mehr schwerverletzte oder getötete Autofahrerinnen als Autofahrer." [...] "Die Zahlen sind eindeutig: Bezogen auf die gefahrenen Kilometer verursachen Frauen häufiger Verkehrsunfälle als Männer." [...] "Für sich allein ungenügend ist auch die Hypothese, wonach das überhöhte Risiko der Frauen auf mangelnde Fahrpraxis zurückzuführen sei. Frauen fahren im Durchschnitt zwar weniger Kilometer im Jahr als Männer, aber die 45- bis 64-jährigen Frauen fahren zum Beispiel auch weniger als die 25- bis 44-jährigen Frauen, verunfallen aber seltener als diese, und die arbeitnehmenden Frauen fahren mehr als die nicht arbeitstätigen Frauen, verunfallen aber häufiger als diese." usw. usf.
        Aber wenn Frauen der Meinung sind, sie seien die "besseren" AutofahrerInnen, scheint sich "besser" ja nicht auf Unfallzahlen und dergleichen zu beziehen. Mir aber Brause. Man könnte dann ja auch argumentieren, dass nicht-AutofahrerInnen noch weniger Unfälle verursachen.


      • O.k., das machen die Schweizer so, und die gelten ja als akkurat und überaus präzise. Ich finde es trotzdem interessant, und will es jetzt auch gar nicht werten, dass das statistische Bundesamt diesem Aspekt der Kilometerleistung offenbar überhaupt keine Würdigung schenkt. Demnach waren die Frauen bei den Unfallverursachern zwar noch besser, aber sind in der Tendenz stark absteigend.
        Wenn ich nichts übersehen habe, interessiert das Bundesamt die Fahrleistung in keiner einzigen Statistik, von denen es jede Menge in dem Papier gibt.
        Vielleicht soviel:
        Die Statistiken selber stellen ja nur Daten da, aufgeschlüsselt nach Kriterien, z.B. PS-Leistung der Fahrzeuge, Alter der Unfallverursacher, Alkoholisierung usw. Sie behaupten keinen ursächlichen Zusammenhang per se. Wäre beispielsweise offensichtlich (was tatsächlich nicht der Fall ist), dass PS-stärkere Fahrzeuge mehr Unfälle verursachen, sagt die Statistik aber nicht, dass die PS-Stärke selber die Ursache ist, sondern lässt diese offen (es könnte ja der Typ von Fahrer sein, der diese Fahrzeuge kauft, der verantwortlich ist, die schwere Beherrschbarkeit der Fahrzeuge aufgrund ihres höheren Gewichts etc.), sondern stellt nur den Zusammenhang als solchen dar. In die deutsche Statistik geht die Kilometerleistung als verdeckte Ursache mit ein, während die Schweizer sie herausrechnen.
        Der Unterschied liegt also in der Interpretation des vorliegenden Zahlenmaterials, einem grundlegenden Problem und Ursache endloser Diskussionen.
        Das schweizer Papier gibt sich allerdings mehr Mühe, die Interpretation der Daten dem Leser abzunehmen, während das deutsche mehr Wert darauf legt, die Grafiken mit Tabellen zu belegen.
        Wer noch mehr Daten will, findet in der übergeordneten Webseite jede Menge PDFs, die aber nicht mehr geschlechtsspezifisch sind.


        https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/UnfaelleFrauenMaenner5462407137004.pdf?__blob=publicationFile


    • @Micha: Selten so einen Schmarrn gelesen.


    • Genau und Frauen gehören hinter den Herd.....
      Dann schaue dir einmal die Unfall Statistik an....

      Oh man Leute.... kopfschüttelnde Grüße


  • In einer Zeitung wolltest du zur nächsten Seite swipen? WTF, dann sollte man echt sei Smartphone verkaufen


  • Androidpit du solltest...
    Du solltest aufhören damit, mir permanent zu sagen was ich sollte. Du solltest aufhören damit, mir permanent zu sagen was ich nicht sollte. Ihr führt euch auf wie die Kirche im Mittelalter. Ihr habt mir mal überhaupt nichts zu sagen. Das SOLLTET ihr wissen! Über Empfehlungen freue ich mich aber ihr seid in keiner Weise eine übergeordnete Instanz die für mich bindend ist!


  • Ich finde es völlig überzogen, sich wegen sowas aufzuregen. Wenn jemand gerne den ganzen Tag in sein Handy starrt oder sich mit Kopfhörern von der Umwelt abschirmt, dann soll er das doch machen. Er bekommt halt dann von mir die gleiche Aufmerksamkeit, nämlich keine. Ich denke auch, dass sich sowas auch wieder einpegelt. Ähnliches hat man doch auch über Fernsehgeräte gesagt, dass keiner mehr mit dem anderen redet, weil alle bloß noch nebeneinander sitzen und in die Röhre glotzen. Und ist die Gesellschaft daran zugrunde gegangen? Das ist doch nur wieder der erhobene Zeigefinger von selbsternannten Sitten- und Moralwächtern.

    dave


  • Ein Artikel, der auch mich zum Nachdenken und Überprüfen meiner Gewohnheiten anregt. Und ich gehöre nicht zur Generation der Jungen. Doch leider treffen auch bei mir einige der oben erwähnten - sich langsam eingeschlichenen - Gewohnheiten zu. Immer wieder ertappe ich mich, wenn ein Lichtchen blinkt oder ein Ton erklingt, einen Blick auf mein Smartphone zu werfen. Ich werde versuchen, das zu reduzieren und mal bewusst nicht nachzuschauen. Und ich denke, ich werde überleben!


  • Ich finde mich auch wieder und überlege doch immer wieder, wie ich ohne oder mit weniger "smart" auskommen könnte. Ich bin update-geil, dass ist auf jeden Fall meine Sucht.


  •   32
    Gelöschter Account 23.09.2015 Link zum Kommentar

    Abgesehen davon, dass ich aus reiner Gewohnheit versuche, auch Nicht-LG-Geräte mit double tap zu aktivieren, kann ich Gott sei Punk nichts des genannten bei mir feststellen.
    Im Gegenteil: Benachrichtigungen von sozialen Netzwerken sind deaktiviert, Navi nutz ich nur das im Auto und mit einsetzender seniler Bettflucht, brauch ich auch kein Smartphone, um schlecht schlafen zu können.


  • Zum Glück trifft kein einziger Punkt auf mich zu. :-)


  • Es ist schon erstaunlich, was man sich am Tag für Müll reinzieht. Ich ertappe mich hin und wieder dabei. Man will 5min chillen und schaut mal bei Facebook, liesst News etc. Dann liest man in einem Teaser wieder eine neue Info die einem Interessiert und so vergehen schnell mal 20 oder 30 Minuten.

    Die reinen Facebook News, was meine Freunde denn so alles machen, interessieren mich meist nicht. Aber trotzdem verbringe ich doch mit 30min bis 1h pro Tag auf Facebook.

    Vielleicht sollte ich Facebook von meinem Smartphone löschen. Zumindest habe ich die Benachrichtigungen deaktiviert - so nervt das wenigstens nicht.

    Gelöschter Account


    •   5
      Gelöschter Account 23.09.2015 Link zum Kommentar

      Jo kenn ich. Man scrollt und scrollt und merkt gar nicht was man mit der wertvollen Zeit im Real Life anfangen könnte.


  • Die Tatsache dass ich ständig 2 Smartphones, Wechselakku und Powerpack mit mir rumschleppe bedeutet doch nicht unbedingt dass ich süchtig bin ;-P


  •   54
    Gelöschter Account 23.09.2015 Link zum Kommentar

    Bin heilfroh, dass ich ein gutes Smartphone habe, weil ich gerne im Internet surfe. Mit dem Smartphone kann ich viel besser surfen als mit meinem kleinen Laptop (mit Windows 7), betreffs Speed. Der Laptop lahmt total, so dass ich ihn an die Wand klatschen könnte für seine Trödelei. So nutze ich den Laptop nur für internetlose Anwendungen, surfe nur mit dem Smartphone.

    Falls jemand mich fragt, warum ich mir keinen neuen Laptop kaufe, sende ich gleich die Antwort auf die Frage:
    Ich mag die Kacheln bei Windows 8 und Windows 10 (dort teilweise vorhanden) nicht. Sie nerven einfach...


    • Mach ich genau so. Der PC ist eigentlich nur noch für Office und andere Anwendungen da. Internet zu 90% nur noch per Handy. Ist einfach bequemer.


    • Irgendwann mal mit den Kacheln gearbeitet oder wie kommst du zu der Aussage:

      "Ich mag die Kacheln bei Windows 8 und Windows 10 (dort teilweise vorhanden) nicht. Sie nerven einfach..."


    • Dann wird es mal Zeit das Du Dein Windows neu installierst oder Deinen 10 Jahre alten Rechner entsorgt.
      Anders lässt es sich nicht erklären das Dein Smartphone schneller sein soll als Dein Notebook.

      Ich frage mich schon lange, wie die Leute auf die Idee kommen mit Minibildschirmgeräten ernsthaft zu surfen.
      Selbst auf einem 10" Tablet ist das Surfen alles andere als komfortabel.

      Da hole ich doch lieber mein Notebook blitzschnell aus dem Ruhemodus und surfe dann komfortabel und mit Höchstgeschwindigkeit.


      • Genau, das Smartphone kann für Webseiten nur eine Notlösung sein, ansonsten ist mein Surface auch fast jederzeit greifbar und schnell genug ist es auch.


      •   32
        Gelöschter Account 23.09.2015 Link zum Kommentar

        "Anders lässt es sich nicht erklären das Dein Smartphone schneller sein soll als Dein Smartphone."
        Ich nehme an, eins davon sollte Notebook heißen.

        Smartphones werden bei den meisten Websites auf speziell für sie programmierte Seiten umgeleitet. Nicht wenige der normalen Websites sind vollgefrumst mit jeder Menge Müll, Java, Ajax, Flash. Browser und Flash schlucken mittlerweile Unmengen an Speicher. Da ist ein paar Jahre alter Dual-Core (womöglich noch Atom) mit 2Gig Ram schnell an seinen Grenzen.


      • Das Surfen/Lesen finde ich auf 10" ganz ok, nur die Eingabe ist mir Tastatur und Maus eindeutig besser, besonders wenn man noch etwas einfügen will und dann an die richtige Stelle manövrieren muss oder man ein Stück Text markieren will ist das Smartphone eher unkomfortabel.


      • Es sei denn, man verwendet ein Note mit S Pen...


    •   32
      Gelöschter Account 23.09.2015 Link zum Kommentar

      Will mir nicht recht einleuchten, warum man sich die teils stark vereinfachten mobilen Websites auf dem kleinen Display antut. Es gibt m.E. nur sehr wenige die auf dem Smartphone wirklich besser lesbar und übersichtlicher sind.
      Und die Windows Kacheln muss man nicht nutzen. Bei Anzeige des Desktops und mit nachinstalliertem Startmenü gibt es für die normale Nutzung fast keinen Unterschied zwischen Win 7 und 8.


    •   40
      Gelöschter Account 23.09.2015 Link zum Kommentar

      seit wann braucht man die Kacheln zum Surfen ???
      Ich mag die Kacheln auf dem Notebook auch nicht, aber man kann die Kacheln auch komplett ausblenden - Classic Shell sei hier als eine Lösung für Win 8 /10 genannt.
      Und wenn dein Laptop lahmt, ist das dein persönliches Problem, zu viel Mist installiert, PC Optimize, Free Youtube Downloader und wie der ganze Mist heisst, und schon hast du einen wunderbaren Zoo von allen möglichen Spyware die das Notebook lahm machen. Da ich beruflich damit zu tun habe, schlagen fast wöchentlich solche Notebooks bei mir auf.
      Verseucht bis oben hin. Oder dein Teil ist einfach zu alt, dann könnte evtl noch ein Upgrade auf eine SSD und mehr RAM ein Wunder bewirken.
      Surfen mit dem Smartphone auf ganz normalen Webseiten (oder auch Mobile-Seiten) ist einfach nur nervig, lässt sich zwar nicht immer vermeiden, aber Freude kommt auf so einem kleinen Display (im Gegensatz zu Notebook oder PC-Monitor) und dem ganzen Gefummel mit vergrößern usw. nicht auf.


  • Wann kommt endlich der Artikel über das Nexus 6P und Nexus 5x?

    Bilder vom 6er sind schon draußen. (;

    Und die Namen sind auch bestätigt!

    LG


  • Ich finde es recht übertrieben geschrieben. Klar nimmt man es mal in die Hand, wenn man was kauft sollte man es auch nutzen. Ertappe mich aber oft das ich es einfach zum beispiel beim Einkaufen zuhause vergessen habe. Es ist auch nicht immer in Blickkontakt sondern es liegt im Wohnzimmer auf dem Telefonschrank und ab und an schaue ich mal drauf. Ich brauche es nicht ununterbrochen.


  • So falsch ist der Artikel nicht. Letztens in einem Einkaufscenter habe ich die Leute beobachtet, die mit ihrem Smartphone beschäftigt waren – fast alle spielten.
    Ich habe eine Moto 360 – wenn sie vibriert, schau ich bei Gelegenheit drauf, ob es was Wichtiges ist, beispielsweise eine Nachricht von Androidpit :-). Wenn man unter Leuten ist, so ist das eine gute Sache, fällt nicht unangenehm auf.
    Es gibt halt immer eine positive und eine negative Seite.


  • Etwas plakativ der Artikel.
    Klar werden die Smartphones sehr häufig benutzt, aber da muss man auch ein wenig differenzieren. Das von euch beschriebene Verhalten findet man hauptsächlich bei jungen Erwachsenen (18-28) und Jugendlichen.
    Ansonsten relativiert sich das nach hinten wieder raus und die Nutzung wird wieder weniger. Zusätzlich ist es auch nicht verkehrt auf den nützlichen Helfer Smartphone zu verzichten.


    • Da hast du völlig recht. Alleine die Möglichkeit zu jeder Zeit informiert sein zu können (Google, News) möchte ich nicht mehr missen. Das Internet ist halt mobil geworden. Keine Fragen bleiben mehr unbeantwortet. Das soziale reale Miteinander (schon komisch, dass man mitlerweile das normale Leben mit "real" bezeichnen muss) sollte dabei aber nicht vernachlässigt werden. Wer das schon als "störend" empfindet, hat ein echtes Problem. Ich bin mir sicher, dass es mittlerweile solche Fälle gibt.


  • Find den Artikel ziemlich übertrieben also wirklich übertrieben


  • Ich komme aus dem Ruhrgebiet. Hier wird Kneipenkultur noch gelebt. Es wird sich unterhalten, geknobelt, gescherzt, gelacht, geweint, geärgert, diskutiert, geflirtet und getanzt. Jemand der dort sitz und lieber virtuell als real lebt, wirkt sofort befremdlich. Ich und mein Bekanntenkreis haben ihr Handy nur für einen Notfall dabei. Das kann auch schon mal der Anruf zu einem Taxiunternehmen sein. Der Rest (Whatsapp, Facebook, Messenger, Email usw.) wird einfach nicht beachtet. Man vergisst es auch einfach, weil das reale Leben so viel schöner ist.

    Letztens saßen an einem Tisch vier junge Leute (etwa 18-25 Jahre), die sich absolut nichts zu sagen hatten. Jeder schaute nur aufs Display. Selbst einfachste Dialoge untereinander wurden meisst mit "Warte mal kurz..." unterbrochen. Ich hätte am nächsten Tag gerne mitbekommen, was sie anderen erzählt haben. In etwa: "Waren gestern raus. War total lustig. Musst du nächstes mal unbedingt mitkommen..." :D


  • Man kann es aber auch positiv formulieren: jene Stereotypen nutzen ihr Smartphone, wofür es gemacht wurde. Es wäre ja jammerschade, wenn man ein oft mehrere hundert Euro teures Endgerät einmal am Tag nur zu einem kurzen Telefonat nutzt. Ein Beispiel findet sich bei mir im Verwandtenkreis: Galaxy Note 3: es wird meist nur dann angeschaltet, wenn man unterwegs ist und dann auch nur, um erreichbar zu sein. Da hätte es auch ein 08/15-Phone getan. Und im Gegensatz zu Asiaten sind wir Teutonen echte Smartphone-Muffel. Das liegt vielleicht aber auch daran, dass die dortige Infrastruktur einfach besser ausgebaut ist und die Tarife erschwinglicher. Trotzdem sollte man die Etikette wahren: während eines persönlichen Gesprächs schaut man nicht ungeniert aufs Smartphone (oder auch sonst wo hin) usw.


    • Die Asiaten benutzen ihr Smartphone aber hauptsächlich zum Lesen. Lesen bildet, ist eine Weisheit dort. Das ist auch der Grund warum Asiaten gerne größere (Zoll) Smartphones kaufen. Das Nutzerverhalten in Deutschland ist weniger auf Bildung ausgelegt, als an Unterhaltung, Sozial Media, Spiele usw.


    •   54
      Gelöschter Account 23.09.2015 Link zum Kommentar

      Richtig, das erwähnte teure Gerät muss sich amortisieren, die in es investierten Mäuse (andere sagen z.B. "Kohle") einspielen. Somit muss es häufig genutzt werden 😎


  • Teils erkenn ich mich da wieder. Schon heftig, irgendwie. Allerdings, wenn ich abends feiern gehe, nehm ich mein Phone gar nicht mit. Is mir viel zu riskant. Gerade wenn Alkohol im Spiel ist. An solchen Abenden hab ich trotzdem Spaß und mich befällt keine Panik, irgendeine Nachricht oä zu verpassen.


  • Benutze bei meinem Note 4 fast ausschließlich meinem S Pen. Als ich die Tage mit meinem Freund sein neues S6 edge einrichtete, ertappte ich mich dabei, mit eben diesem meinem S Pen auf seinem 📱 rumzutippsen und wunderte mich, warum es nicht funktioniert... 😂

    Das Unwohlsein, wenn ich mein 📱 mal vergessen habe, kenne ich nur zu gut! Ich werde erst mal richtig nervös! Und oft genug verplempere ich dann bis zu einer Stunde um es zu holen.


  • also eure Rechtschreibung : Fogle ? vlt. Folge
    das mit der Kneipe ja und für das mit dem schlaf gibts blaulichtfilter apps


  • Das Verhalten ablegen.......
    und wie komme ich dann aufs Klo? :-D

    Dirk

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