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6 Min Lesezeit 99 Kommentare

Die besten Fotogalerie-Apps für Android

Update: PhotoMap setzt ganz auf Karten

Auf jedem Smartphone gibt es eine Galerie-App. Doch die vorinstallierten Galerien sind oft recht minimalistisch. Drittanbieter und Google haben neue Lösungen, die Euch beim Sortieren und Sichern Eurer Fotos helfen. Welche Stärken diese Apps bieten, zeigen wir Euch anhand der folgenden Beispiele. Update: PhotoMap ist für Kartenfreunde gedacht.

Google Fotos: Die Galerie-App mit der Cloud-Anbindung

Google Fotos ist nicht nur Galerie-App, sondern auch eine Backup-Lösung und ein limitierter Bildeditor. Das geht so: Google Fotos lädt Eure Fotos in die Google-Cloud. Ihr könnt einzelne Bilder oder auch ganze Bildergalerien mit Freunden oder Kollegen teilen. Fals Ihr es erlaubt, können andere User Bilder hinzufügen. Besonders hilfreich ist das, wenn Ihr nach Firmen- oder Familienereignissen die Fotos der Kollegen und Familienmitglieder sammeln möchtet. Familien können sich gar das komplette Bilderarchiv freigeben.

Google stellt Euch in Verknüpfung mit Eurem Google-Konto unbegrenzten Speicherplatz für Euer Bilder-Backup zur Verfügung. Dies gilt jedoch nur für Bilder bis 16 Megapixel, größere Bilder werden nachträglich verkleinert. Dabei entstehen keine sichtbaren Verluste, wie die Huffington Post herausgefunden hat. Wer sich für den Upload in Originalgröße entscheidet, sorgt dafür, dass die Bilder zu Lasten des Google-Drive-Speichers gehen. Ausgenommen sind hier Googles eigene Pixel-Smartphones.

Feature-seitig hebt sich Google Fotos durch einen Assistenten von der Konkurrenz ab. Damit ist nicht der Google Assistant gemeint. Vielmehr schlägt Euch Google immer wieder neue Collagen oder Animationen vor, die aus den aufgenommenen Bildern erstellt werden. Die Google Lens wiederum ergänzt Objekterkennung in Google Fotos und lässt sich auf beliebige Fotos anwenden.

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Google Fotos: Bildergalerie und Foto-Backup-Lösung / © Screenshots: AndroidPIT

Google Fotos gibt es für Android oder iOS und auch die Web-App bietet eine gut bedienbare Oberfläche. Dank Chromecast-Support könnt Ihr die Urlaubsbilder einfach auf dem Großbildschirm präsentieren.

Weitere Spezialitäten der Fotos-App entnehmt Ihr unserem gesonderten Tipps-und-Tricks-Artikel zur App:

PhotoMap-Galerie: Für Kartenfreunde

Viele Kamera-Apps erlauben es Euch, Ortsdaten in die aufgenommenen Bilder einzutragen. PhotoMap bietet Euch die Möglichkeit, diese zu verändern oder überhaupt erst einzutragen, sollten sie noch nicht verzeichnet sein. Die Galerie-App zeigt Euch Bilder auf einer Karte an. In der Übersicht könnt Ihr sofort erkennen, an wie vielen Orten Ihr an einem Tag Fotos geknipst habt. Auch sonst glänzt die App aus Deutschland mit vielfältigen Optionen in puncto Sortierung und Ansichten. Online-Backup oder Bildbearbeitungsfunktionen gibt es hier nicht. 

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PhotoMap bietet Bilderübersichten mit dem Fokus auf kartenbasierte Anzeige. / © Screenshots: AndroidPIT

A+ Gallery: Die komfortable Bildergalerie

A+ Gallery punktet mit einem übersichtlichen Aufbau und vielen Möglichkeiten. Auf dem Hauptbildschirm seht Ihr die lokal gespeicherten Bilder nach der Aufnahmezeit sortiert. Ihr könnt zwischen einer Tage-, Wochen- und Jahresansicht wechseln.

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A+ Gallery / © Screenshots: ANDROIDPIT

Auf einer Karte könnt Ihr Eure Fotos anhand des Aufnahmeortes ansehen, wobei dieser leider nicht immer perfekt zugeordnet ist - was mutmaßlich an mangelnden Ortsinformationen in den Metadaten liegt. Ihr könnt auch auf Fotos zugreifen, die in der Cloud gespeichert sind. Unterstützt werden derzeit die Dienste Dropbox, Facebook und Amazon Photos.

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A+ Gallery / © Screenshots: ANDROIDPIT

A+ Gallery ist kostenlos, blendet aber mitunter Werbung ein. Ein In-App-Kauf für 1,99 Euro sorgt dafür, dass die App werbefrei wird. Ein kostenfreies Update erhaltet Ihr, wenn Ihr zehn Freunde von A+ Gallery überzeugt. Außerdem könnt Ihr mehrere farbenfrohe Themes für die App auswählen.

Piktures: Der Allrounder

Die App Piktures gehört zu einer der schöneren Apps im Play Store. Das Design ist sehr ansprechend und alle Funktionen sind intuitiv zu bedienen. Die eigenen Bilder können hier in Ordnern sortiert werden, wie von vielen anderen Fotogalerie-Apps bekannt. Wischt man in der Übersicht aber von rechts, öffnet sich eine Übersicht der verschiedenen Orte, an denen die Bilder entstanden sind. Auch eine Kalender-Ansicht ist vorhanden, sodass nur Bilder ausgewählt werden können, die an einem bestimmten Tag gemacht worden sind. Insgesamt wirkt die App sehr ausgereift, reagiert schnell und ist einfach zu bedienen. Die Einstellungen sind recht umfangreich. Hier kann man zum Beispiel einstellen, ob Bilder am TV-Gerät komplett angezeigt werden sollen oder im Fullscreen-Modus.

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Piktures bringt ein tolles Design mit. / © AndroidPIT

Piktures bietet zusätzlich die Möglichkeit an, bestimmte Bilder mit einer Pin zu sichern.

F-Stop Media Gallery: Die Anpassungsfähige

F-Stop ist wahrscheinlich die Galerie-App mit den meisten Einstellungen. Hier lässt sich fast alles anpassen: die Farben der App können selbst ausgewählt werden, der Umgang mit Metadaten kann eingerichtet werden, ein Passwort für geschützte Bilder kann erstellt werden, usw. Alle Funktionen und Einstellungen hier aufzulisten, ist schier unmöglich.

Auch bei der Performance kann F-Stop überzeugen. Bilder werden schnell geladen und auch ansonsten erlaubt sich die App wenige Denkpausen. Aber auch hier gibt es die Möglichkeit, die App gesondert an langsamere Telefone anzupassen. Dann werden gewisse Animationen reduziert, um das Telefon nicht zu überlasten.

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F-Stop hat wohl die meisten Einstellungsmöglichkeiten. / © AndroidPIT

Die App ist grundsätzlich kostenlos. Es gibt allerdings eine Premium-Version, die zahlreiche weitere Features freischaltet. Unter anderem erhaltet Ihr so die Möglichkeit, Metadaten direkt in der App zu bearbeiten, Euch Bilder auf einer Google-Maps-Karte anzeigen zu lassen und die Suche ist nun voll funktionsfähig (in der kostenlosen Version werden nur bis zu zehn Ergebnisse angezeigt)

Gallery Vault: Die sichere Galerie-App

Ihr möchtet Eure Bilder möglichst sicher auf dem Smartphone speichern? Dann ist Gallery Vault wohl Eure erste Wahl. Hier wird beim ersten Start der App direkt klar und deutlich, worum es der App vordergründig geht: die Sicherung der Fotos. Als erstes muss direkt eine PIN eingerichtet werden und ein Account erstellt werden. Hierbei wird allerdings nur Eure E-Mail-Adresse benötigt. Die App braucht etwas länger als die Konkurrenten, um alle Bilder zu laden, danach gibt es keine weiteren Performance-Probleme.

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Gallery Vault fragt schon bei ersten Start nach einer PIN. / © AndroidPIT

Die App bietet verschiedene Möglichkeiten der Absicherung. Zum einen werden die Bilder, wie schon erwähnt, durch eine PIN grundsätzlich gesichert. Es gibt sogar auch einen privaten Browser, um entspannt nach neuen Bildern zu suchen und diese direkt in Gallery Vault zu integrieren. Es gibt auch die Möglichkeit das App-Icon in der Apps-Übersicht komplett verschwinden zu lassen, damit Dritte nicht einmal erkennen können, dass die App installiert ist. Wie Ihr die App dann überhaupt starten könnt? Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten, unter anderem über Eure Telefon-App. Hier muss dann einfach ##eurePIN eingegeben werden und schon startet die App. Wer seine Fotos besonders sicher abspeichern möchte, kommt um Gallery Vault nicht herum.

Eure Favoriten

Schaut in den Kommentaren nach, ob Euer Favorit schon genannt wurde und markiert den Kommentar entsprechend mit Gefällt mir. Durch Eure Empfehlungen hat es auch schon die ein oder andere App auf diese Liste geschafft.  Wir freuen uns auf die rege Teilnahme.


Der Artikel wurde im Mai 2018 um PhotoMap ergänzt.

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Top-Kommentare der Community

  • Axl Dope 02.11.2016

    Nutze nach wie vor QuickPic (in der Version 4.5.3, die letzte vor der Übernahme durch Cheetah Mobile), da kommt für mich einfach nichts ran. Wird einfach nicht geupdated.

  • Alex 23.04.2016

    Nutze modifizierte Version von QuickPic ohne den Cloudspeicher,Werbung etc. Gibt es bei XDA die APK.

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