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Darum verwende ich weiterhin WhatsApp

Sobald der Kauf von WhatsApp durch Facebook bekannt wurde, setzte sich eine Lawine der Empörung in Bewegung, auch hier auf AndroidPIT. Links und rechts liest man “WhatsApp ist tot”, “ich habe die App jetzt deinstalliert” und dergleichen. Dem kann ich nur mit einem ungläubigen Kopfschütteln begegnen. Hier meine Gründe.

facebook stephan whatsapp teaser
© AndroidPIT

Räumen wir zuerst kurz die ganze Emotionalität aus dem Weg: Mir ist bekannt, dass viele von Euch keine Facebook-Freunde sind. Das ist ok, aber für die Sache nicht wirklich relevant. Ich nutze Facebook nach anfänglicher Skepsis gerne, gleiches gilt für WhatsApp. Aber auch das ist irrelevant. Worum es mir geht ist: Völlig unabhängig davon, ob Facebook und WhatsApp mit unseren Daten Schindluder treiben - wer einen oder beide der Dienste vor der Übernahme genutzt hat, hat danach kein plausibles Argument, auszusteigen, geschweige denn, sich künstlich aufzuregen.

Die plötzliche Empörung ist scheinheilig

Zum einen ist mir nicht klar, woher das Vertrauen kommt, das viele Nutzer WhatsApp anscheinend schenken, wenn sie meinen, dass die App jetzt, da sie zu Facebook gehört, nichts mehr tauge oder deinstalliert gehöre. Hat WhatsApp jemals etwas getan, um diesen Status als relativer Saubermann zu verdienen (gleiches gilt übrigens für die Messenger-Alternativen, die nun plötzlich leichtgläubig in den Himmel gelobt werden)? Wir erinnern uns, dass der Messenger selber schon mehrfach in der Kritik stand, da er mit Nutzerdaten angeblich fahrlässig umgegangen ist und über ihn versendete Nachrichten nicht verschlüsselt werden. 

Die Sorge um die Telefonnummer ist undurchdacht

Und das gerne bemühte Argument, “nun hat Facebook meine Telefonnummer” - nun ja, WhatsApp haben wir diese doch freiwillig hinterhergeworfen, was unter anderem Malware-Apps ihr dreckiges Geschäft überhaupt erst ermöglicht hat, da WhatsApp offenbar wenig sorgsam mit den Nummern umgeht (zur Meldung). So groß scheint die Angst um die Telefonnummer also nicht zu sein. Und was sollte Facebook damit anstellen, das WhatsApp nicht schon längst getan hat oder früher oder später getan hätte (und was daher bei der Registrierung billigend in Kauf genommen wurde)? Bei Facebook ist das Angeben der Nummer immerhin bisher optional.

Die Verteufelung von Facebook ist naiv

Dann wäre da der offenbar in die Hirne eingebrannte Eindruck, Facebook sei ein Arm der NSA, während selbige Verschwörungstheoretiker dann aber ohne rot zu werden proklamieren, dass sie ohnehin nur Hangouts verwenden und dieses viel besser sei. Google - die Mutter aller Datensammler - ist nun also mehr zu trauen als Facebook, oder wie ist das zu verstehen? Diese Position sollte im Duden als Definition von “Naivität” angeführt werden. Und woher kommt schon wieder die Annahme, dass WhatsApp Telefonnummern und Nutzerdaten nicht schon längst weitergegeben hat - ob wissentlich oder nicht? Ihr wisst, WhatsApp hat seinen Sitz ebenfalls in den USA.

Wer glaubt, jetzt wird sofort alles anders, irrt

Jene Nutzer, die lediglich besorgt sind, dass die Nutzungsqualität von WhatsApp nun leidet, sagen wir, weil Werbung integriert wird oder ein Facebook-Account unmittelbar notwendig wird, denen sei unser Artikel "Was bedeutet die Facebook-Übernahme für WhatsApp?" ans Herz gelegt. Zusammengefasst ist das Argument, dass Facebook es sich schlichtweg nicht leisten kann, drastische oder kuzfristige Veränderungen an WhatsApp vorzunehmen, weshalb diese Sorge unbegründet ist.

Fazit

​Ich wiederhole: Es geht hierbei nicht darum, die Praktiken von Facebook oder WhatsApp grundsätzlich zu verteidigen. Deren Geschäftsmodelle sind nicht Gegenstand dieses Artikels. Aber in dem Moment, in dem ich die Dienste verwende, akzeptiere ich sie, ob aus Überzeugung oder als notwendiges Übel. An den Fakten hat sich nach der Übernahme nichts verändert. Wer also jetzt plötzlich aufschreit, sollte noch mal genau in sich gehen und sich zwei Dinge fragen:

  • Ist der Grund für meinen Ärger nicht in Wirklichkeit einfach nur die Tatsache, dass ich emotional gegen Facebook eingestellt bin?
  • Habe ich meine Teilnahme an Facebook/WhatsApp vor der Registrierung genügend durchdacht, und hätte ich es nicht vielleicht von vornherein sein lassen sollen?

Top-Kommentare der Community

  • Willi 20.02.2014

    Ich finde, hier liegt ein gravierender Denkfehler zu Grunde.
    (Entschuldige, dass ich so direkt und persönlich einsteige, aber der Artikel, war ja bewusst provokant geschrieben ;-) )
    Es ist nicht scheinheilig, sich jetzt nach Alternativen umzusehen und endlich mal darüber zu diskutieren, was da eigentlich passiert - mit 'meinen' Daten und meinen Rechten daran.
    Es war überfällig - ja, bisher hat es jeder Whatsappnutzer verschlafen und umso besser ist es jetzt mal zu handeln. Dass hier alle, die diese Dienste nutzen, einen Fehler gemacht haben, in dem sie ihre Daten verkauft haben, kann man glaube ich so stehen lassen. Aber zu sagen, wer jetzt etwas ändern will, würde das aus der falschen Empörung heraus machen, hat nicht verstanden, wie wichtig es ist, dass man sich darüber empört und dementsprechend handelt - erst wenn die Menschen auf andere - sicherere Dienste ausweichen, sind die 'Riesen' dazu gezwungen umzudenken.
    Es ist zwar nicht eure Pflicht aufzuklären, aber als Technik-Magazin wäre es an dieser Stelle wesentlich sinnvoller, als zu beschwichtigen und abzulenken. Nutzt den Schwung!

  • Micha B. 20.02.2014

    Was hat denn das mit Scheinheilig zu tun? Klar ist Whatsapp nicht besser, aber so waren diese Daten immerhin von denen getrennt die noch bei FB sind, habe nicht ohne Grund keine Telefonnummer und ähnliches da abgegeben.
    Deswegen für mich ein sinnloser Artikel.

  • 18
    Flash Fan 20.02.2014

    Stefan, was Du offenbar nicht genug durchdacht hast, ist schlicht und einfach, dass die Übernahme durch Facebook für viele nur der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Nach den permanenten Sicherheitslücken, dem sorglosen Umgang mit persönlichen Daten, der NSA-Affäre usw. reicht es jetzt. Facebook hat nicht zig Milliarden für ein paar Telefonnummern gezahlt, sondern es geht natürlich um die Beziehungsnetzwerke und auch um die Inhalte für möglichst genaue Konsumerprofile an denen man dann durch Werbung oder durch Verkauf der Profile verdienen kann und da wird man viel verdienen müssen.
    Erst einmal wird nichts passieren, vielleicht wird WhatsApp sogar wieder kostenlos, was bei der Kaufsumme ohnehin nur Peanuts wären. Dann werden die AGBs Schritt für Schritt angepasst und letztlich überschreibt sich Facebook die Rechte an Deinen Texten, Sprachnachrichten, Videos und Bildern. Anders würde der Deal überhaupt keinen Sinn machen.
    Klar, Du hast nichts zu verbergen, aber einige scheinbar unwichtige Details Deines Lebens wären für Deinen Chef, den Personal-Chef Deiner zukünftigen Firma, Deine Krankenkasse, Schufa, Finanzamt usw. SEHR interessant und dafür zahlt man dann gern. Klar, das wäre nicht legal, aber dass interessiert unsere Politiker eh nicht, wie wir gerade erleben und warum Du bei einer Krankenversicherung nicht genomnen wirst oder keinen Kredit bekommst, muss ja nicht begründet werden...
    Und ja, von Facebook halte ich nichts. Wenn ich mich im Netz selbst darstellen möchte, dann mache ich eine Webseite und wenn ich das nicht kann, dann lerne ich es. Sicherlich werde ich nicht die Bildrechte an meinen Bildern an ein Unternehmen abtreten.

  • 38
    Senior Valmano 20.02.2014

    Dann viel spass Stefan ohne mich. Hasse facebook und werde definitiv wechseln.

  • MaKlaMos 20.02.2014

    Warum bezahlt jemand 19Mrd $ für 0.5 Mrd User, die pro Jahr maximal 500Mio $ einspülen? Dank Steuer und Storegebühren sicher deutlich weniger. Keine Werbeeinnahmen aber Serverkosten.
    Vielleicht wird es ja billiger wenn die Facebookaktie sinkt.
    Dieser Deal stinkt, wie so vieles in dieser Szene.

396 Kommentare

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  • Ich muss immer etwas schmunzeln, wenn sich hier ein paar Leute einen abjaulen wegen ihren Daten und bla bla. Da wird einfach die Panikmache aus anderen Kanälen nachgelabert. Da stellen sich immer alle so hin, als wären es Atomwissenschaftler und ihre Daten irgendwie "heiß begehrt". Grundsätzlich ist hier nichts mehr an Daten sicher. Ergo muss man mal sein Verständnis für die Situation neu kalibrieren. Die Leute regen sich sinnbildlich über nasse Füsse auf, haben aber noch nicht geschnallt das sie in einem Marmeladeneimer mit auf dem Ozean paddeln. Mindestens zwei Drittel dieses ganzen Daten-Ozeans sind dem Rest der Welt mal vollkommen Tüte. Es wird Panik unter der Meute entfacht und das Thema einiger weniger, zum Thema "aller" gemacht und schon rennt eine Herde blökender Datenesel durch die Gassen und trägt die Botschaft nun noch in den letzten Winkel zum nächsten Vollpfosten. Klar, ich habe auch mein Kennwort bei meinen Accounts und das gebe ich auch nicht bekannt, aber meine Daten, mein Gott, ein paar Bilder aus meinem Leben und der Rest sind im Grunde genommen alles nur irgendwelche Rechtfertigungs- oder Abwehrschreiben gegenüber Behörden die uns sowieso schon in den Popo reinschauen. Ich kann den Anspruch an Privatsphäre schon nachvollziehen und ich habe den auch, aber so wie sich hier man ihrem Verfolgungswahn hingeben und dabei aber schon mitten in der Meute stehen, das ist einfach mal vollkommen sinnfrei. Heute kann JEDER mit etwas Sachverstand und Interesse, innerhalb von ein paar Tagen die Daten eines Netzwerkes auslesen. Die Programme dazu sind größtenteils kostenlos und wer da selbst noch "Ladehemmung" hat, lässt sich das dann eben von einem Siebenjährigen auf YouTube erklären. Die Erkenntnis des Ganzen wird aber eben nur eines sein, dass es sich der Mühe eben nicht lohnt, weil das Niveau schon so niedrig liegt wie es schlimmer nicht mehr geht. Wer jetzt nicht versteht was ich meine, braucht nur mal sich anschauen was die Medien uns für Schrott vorsetzen, um auch den letzten Vollpfosten zu entertainen. Wer nichts zu verbergen hat, dem ist es doch einfach mal vollkommen Tüte ob sein "Ich hab Dich lieb Schatzi" die NSA oder sonst wer liest. Wenn die nix besseres vorhaben, meinet wegen. Komisch ist nur eines, wenn unsere Regierung mal so schnell aus der Hüfte Gesetze beugt um noch mehr Geld aus seinen Bürgern raus zu pressen, da schweigen auf einmal die ganzen blökenden Datenesel...

  • Fefe hat in seinem Blog den besten Artikel geschrieben. Benutzen könnt Ihr was ihr wollt, ihr werdet eure Daten immer hergeben! Ob so oder so ;-)

    http://blog.fefe.de/?ts=adfb2675

  • Dein Fazit würde ja bedeuten, dass es sinnlos ist seine Taten zu überdenken und seine Meinung ändern zu können, um eventuell eine aktuell laufende "Fehlentscheidung" zu revidieren. Sicherlich wird es viele geben, die vom Strom mitgerissen die Entscheidung treffen WhatsApp den Rücken zu kehren, aber viele werden sich das sicherlich gut überlegt haben, ob sie einem Teil ihres Kommunikationskreises den Rücken kehren, weil einige sicherlich nicht mitwandern werden. Ich finde es also nicht richtig, alle in eine Schublade zu stecken. Ich für meinen Teil habe nur die Welle genutzt, die ich schon immer "erhofft" habe, um meinen (Achtung, etwas übertrieben formuliert;) Seelenfrieden zu finden ;-) Solange wir die Freiheit haben zu tun was wir tun wollen, sollten wir dies (sozialverträglich) auch tun.
    Dennoch nichts für ungut, jeder darf seine Meinung äußern.

  • das ist alles ein zweiseitiges schwert,....aber hey daten werden gesammelt weil wir alles (fast) kostenlos haben wollen,... der preis ist wie jeder weiss seine persönlichen daten,....

    wurde a scho angeredet sofort auf eine alternative umzusteigen,....
    was bringt das einen?

    wenn man auf der sozialen schiene fährt sollte man net rumjammern,....

    whatsapp erfüllt seinen dienst, genauso wie facebook,...

    und die nsa bekommt so oder so an persönliche daten heran, auch ohne fb und co 😁

  • Hat jemand zufällig vergessen, dass manche auch wechseln, weil sie nicht für WhatsApp zahlen wollen und sowieso die meisten jetzt auf Telegram wechseln?
    Ich muss nicht mal Nachteile von WhatsApp aufzählen, sondern nur Gründe, warum ein Umstieg auf Telegram Sinn macht. Erstens: Man kann es auf mehreren Geräten gleichzeitig nutzen, auch auf dem PC. Zweitens: Man kann jegliche Dateien bis 1GB senden und Bilder werden nicht auf dem Gerät, sondern über den Server synchronisiert. Drittens: Man kann Secret Chats machen, die auch wirklich sicher sind.

  • Je mehr Menschen von Kommunikation über Server in den USA, Kanada, UK oder Australien weg kommen umso besser! So einfach ist das. Zumal Kryptografie für WhatsApp, so weit ich weiß grundsätzlich nicht vorhanden ist.
    Was sind also bitte die Nachteile nicht mehr WhatsApp zu nutzen???
    Verschlüsselte Kommunikation sollte Standard sein!!! Was für Alternativen man nutzt ist dann jedem selbst überlassen.

  • Das Problem liegt meiner Meinung nach darin, dass nun die Verbindung zwischen Facebook und Telefonnummer geschaffen wurde. Und diese war Facebook ganze 19 Milliarden wert!!
    Denn die Kombination aus Facebook, das bereits bei den meisten Nutzern mit allen möglichen Privaten Daten gefüllt ist, und aus Handynr schafft den komplett Gläsernen Bürger. Es war bisher ja auch kein Problem an beide Daten ran zukommen, das einzig schwierige war diese zwei miteinander zu verbinden; sprich welche Nummer gehört zu welchem Facebook User.

    Das ist auch Google's Ziel. Jedoch haben sie dank Android extrem viele Handynr, nur kein richtiges Social Netz (Google+ setzt sich einfach nicht durch gegen FB). Bei FB genau das Gegenteil. Gutes Social Netz mit sehr vielen Daten, jedoch wenige Handynr (ausser bei denen die die FB App installiert haben).

    Man stelle sich vor auf was für einen Wert Facebook aufsteigt dank der Verbindung dieser komponenten. Man hat nun die Möglichkeit eine Vollständige Akte der User anzulegen. Infos wie momentaner Standort, letzte Telefongespräche, private Nachrichten, Freundeskreis, Politische Einstellung, Arbeitgeber, Aussehen usw. sind nun vorhanden.

  • sry

  • statt "nach"

  • ich meinte die NSA

  • An alle Anderen hier in der lustigen, kleinen Community sage ich nur: Löscht eure angelegten Accounts und lasst Gras über die Sache wachsen, überlegt doch mal, Facbook und Whatswrapp haben eure Daten verkauft, die nach euch gnadenlos ausspioniert... Also es kann nur noch schlimmer werden!

  • @ Lutz: Dann müsste Facbook auch belangt werden, da sie die Daten unvorsichtig an Dritte verkaufen! Also, da denke ich, dass du dich einem Juraseminar unterziehen sollst... oder einfach mal ins Gesetzbuch reinschnupperst, eins von beiden.

    • Das Jura- oder besser Datenschutzseminar würde ich Dir vorschlagen: Ich gebe meine Daten bewusst an Facebook nachdem ich deren AGB zugestimmt habe, worin steht, dass sie die verwerten dürfen.
      Bei WA habe ich keine AGB gesehen, geschweige denn bestätigen müssen und ich gebe in dem Moment nicht nur meine Daten sondern auch die all meiner Bekannten dorthin ohne deren Einwilligung zu haben.
      Einfach mal im BDSG stöbern was erlaubt ist und was nicht^^

  • Dem Beitrag ist nichts hinzu zu fügen! Die ganze Hysterie ist nicht zu verstehen.

  • Ich habe WA viel zu lange benutzt, es wie alle andere installiert ohne nachzudenken, weil man es auch nicht besser wusste und kein Test auch nur im entferntesten auf Datenschutz und Datensicherheit eingeht. Sorry - aber dieser Artikel ist naiv - und nichts anderes!

    Nach deutschem Datenschutzrecht haben sich alle Nutzer strafbar gemacht, da sie das ganze Telefonbuch übermitteln mussten: das ist unerlaubte weitergabe personenbezogener Daten an Dritte!

    ".......wer einen oder beide der Dienste vor der Übernahme genutzt hat, hat danach kein plausibles Argument, auszusteigen..."
    Falsch:
    Die Übernahme hat jetzt nur bei vielen den berechtigten Anstoß gegeben die Datenhoddelei nicht mehr länger hinzunehmen. FB bekommt vielleicht noch die Daten, die schon vorliegen, aber auf keinen Fall weiteren Einblick in meine privateste Kommunikation!
    FB zu nutzen ist zudem etwas ganz anderes, man macht es in dem Bewusstsein dass es öffentlich ist - aber SMS u.ä. ist privat!

    Ich wünsche mir gerade von einer Profi-Redaktion zukünftig, dass mehr auf Datensicherheit und Datenschutz eingegangen wird - und insb. auch die Rechte der Apps prüft und in Frage stellt!
    Ich denke über den Punkt des ersten Hypes, der ersten blinden Begeisterung über die tollen Möglichkeiten sind wir so langsam weg und können uns mal mit der Realität beschäftigen - es gibt Apps, die zeigen dass das eine das andere nicht ausschließen muss ;)

  • "wer einen oder beide der Dienste vor der Übernahme genutzt hat, hat danach kein plausibles Argument, auszusteigen, geschweige denn, sich künstlich aufzuregen."
    @Stephan Serowy
    mit dieser aussage liegst du komplett falsch!
    Die Vergangenheit ist nicht die Zukunft,
    Vieleicht solltest du dir das mal durch den kopf gehen lassen!

    Die sache ist wie folgt: Noch vor 2 Jahren hat jeder jeden sche** bei Facebook gepostet, mittlerweile ist das so das kaum jemand mehr was dort postet und wenn dann überlegt sichdie Person es meistens 2 mal.
    Private sachen sind kaum mehr welche da, nur die alten einträge.
    Und wenn man Whatsapp weiter nutzen will für den Privaten Talk dann könnte man auch wieder anfangen Privates bei Facebook zu posten.

    Aus diesen Grund und weil endlich auch andere gewechselt sind, nutze ich Whatsapp nicht mehr.
    (ja früher schon aber immer mit skepsich wegen der verschlüsselung)

    Man kann immer ein Schlussstrich ziehen egal wann, egal wieso!
    Beispiel: Wenn ich ein Auto nicht mehr benötige und zugleich arbeitslos werde muss es nicht heißen das ich das auto wegen der Arbeitslosigkeit verkaufe!
    @Stefan k.
    Und alle die wechseln als naiv und dumm abzustempeln find ich eusers dreist

  • 2

    Ok, ich verstehe das dies hier ein Kommentar darstellt aber ich kann nicht verstehen das androidpit es zulässt, das hier Kommentare veröffentlicht werden, die andere Menschen beleidigen (naiv)! Eines vorweg... eure App fliegt gleich auch von meinem Handy! Nun zur Diskussion... JA, auch ich war und bin sogar noch begeistert über die Funktionen von Whatsapp und JA ich habe mir vorher nie so wirklich Gedanken darüber gemacht was WA mit den Nutzungsrechten so alles anfangen kann ABER das Argument das es jetzt zu spät ist es zu installieren finde ich naiv! Mit der Deinstallation entziehe ich WA die Rechte WEITERHIN auf mein Telefon zuzugreifen, also WEITERHIN Zugriff auf meine Fotos etc. zu haben! Die Fotos die sie schon haben, muss ich dann jetzt leider akzeptieren! Wenn jeder so denken würde wie du (Stefan) dann bräuchte man in der Welt ja nie etwas ändern! Ich kann die selbe alte Karre fahren, die die Umwelt belastet, weil ich habe die ja sowieso schon lange gefahren und die Umwelt ist schon verpestet! Es ärgert mich einfach das WA alle Datenschützer einfach ignoriert! Bisher dachte ich immer, das wir Deutschen immernur meckern und dann doch alles akzeptieren (Bsp. Dosenpfand, Spritgeld) aber die Anzahl meiner Kontakte bei Threema, sagt mir etwas anderes! Natürlich kann ich auch dieser App nicht 100% vertrauen aber sie gibt sich wenigstens Mühe im Gegensatz zu WA! Jeder soll das machen was er für richtig hält aber hier drauf loszugehen finde ich nicht in Ordnung! ICH fühle mich wohler wenn ich WA nicht mehr auf dem Handy habe und DAS allein zählt! Ach und übrigens, der Facebookkauf hat nur indirekt mit meiner Entscheidung zu tun!

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