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Cowboy Bike im Test: Das E-Bike mit App, aber ohne Kette
Hardware Apps Mobilität 8 Min Lesezeit 24 Kommentare

Cowboy Bike im Test: Das E-Bike mit App, aber ohne Kette

Update: Jetzt mit Video

E-Bikes gibt es wie Sand am Meer, doch das Cowboy Bike ist anders. Das Pedelec sieht minimalistisch aus, ist technisch aber ziemlich ausgefuchst. Im Test zeigt das E-Bike, dass das oft, aber nicht immer eine gute Idee ist.

Cowboy kommt aus Belgien und ist dort seit gut einem Jahr erhältlich, nun kommt es auch nach Deutschland, Frankreich und die Niederlande. Das E-Bike ist ein Single-Speed-Rad, hat also keine Gangschaltung. Der selbst entwickelte Motor leistet 250 Watt und sitzt im Hinterrad. Der Akku hat an der Sattelstütze seinen Platz und ist abnehmbar. Die Lichter sind in den Rahmen und den Akku integriert. Das besondere an dem minimalistischen, mattschwarzen Gefährt ist die App, die zusammen mit dem Rad entwickelt wurde. Statt einer Kette kommt ein Riemenantrieb zum Einsatz.

Wie fährt sich das Cowboy Bike?

Das Cowboy Bike ist ein ziemlich schnelles Rad und ganz klar für die Stadt konzipiert. Die Übersetzung von 3,1:1 ist sportlich, ohne Motor ist das Anfahren am Berg ein wenig zäh. In der Ebene und bei freier Straße ist man auf dem E-Bike im Test aber richtig flott unterwegs, vor allem dann, wenn man es eilig hat. Da werden aus 45 Minuten, die Google Maps für eine Strecke quer durch Berlin berechnet, schon mal nur 30 Minuten, und das trotz Beachtung der Ampeln und Verkehrsregeln. Die Sitzposition ist recht sportlich, der Lenker mit 54 Zentimeter Breite gut bemessen. Rahmen und Gabel bestehen aus Aluminium 6061. Die 16,1 Kilogramm Gewicht machen das Rad kaum schwerer als viele normale Fahrräder ohne Motor.

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Mit dem Cowboy Bike ist man flott unterwegs. / © AndroidPIT

Das Cowboy Bike ist schnell, das muss man anderswo Abstriche machen. Das E-Bike verfügt über keine Federung, weder an der Gabel noch am Hinterrad oder in der Sattelstütze. Schutzbleche, Gepäckträger und ähnlichen Firlefanz hat sich der Hersteller gespart. Die Marken-Komponenten und die saubere Verarbeitung sorgen für ein hochwertiges, stabiles Fahrgefühl - da knirscht und knistert nichts.

Was macht die Cowboy-App?

Um das Cowboy Bike aufzuschließen und den Motor zu aktivieren, braucht Ihr die entsprechende App, die es für Android und iOS gibt. Einmal gekoppelt, verbindet sich die App via Bluetooth mit dem E-Bike. Sie zeigt während der Fahrt mit einem Balken stets genau an, wie stark der Motor gerade unterstützt. Auch das Licht lässt sich ausschließlich über die App ein- und ausschalten. Wenn das Rad einmal eingeschaltet ist, kann das Smartphone auch ausfallen, Ihr könnt trotzdem mit Motorunterstützung weiterfahren. Der Startscreen der App zeigt Euch stets den Standort des Rades an, wenn es im abgeschlossenen Zustand bewegt wird, erhaltet Ihr eine Benachrichtigung. Eine eigene Smartphone-Halterung für das Rad bietet Cowboy zwar nicht an, die von Quadlock empfiehlt der Hersteller allerdings.

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Die Cowboy-App hat jede Menge Funktionen. / © AndroidPIT

Doch die App macht noch mehr als das Rad auf- und abschließen und das Licht anschalten. Ihr könnt über die App auch navigieren und gelangt so stets sicher ans Ziel. Außerdem lassen sich Parameter des Rades einstellen, etwa der selbstredend auf öffentlichen Straßen illegale Offroad-Modus, mit dem der Motor bis 30 statt 25 km/h aushilft. Über die App habt Ihr zudem stets einen direkten Draht zum Support von Cowboy - und der geht in beide Richtungen. Entdeckt Cowboy etwa beim Einspielen eines Updates für die Motor-Steuerung über die App, dass der Akku einen Defekt hat, kontaktiert der Hersteller direkt den Besitzer des Rades und schickt Ersatz. Man merkt, dass Cowboy die App direkt parallel mit dem Rad entwickelt und nicht nur irgendwie mit hinzu genommen hat. Die Funktionen werden künftig noch erweitert.

Übrigens: Ihr könnt das Cowboy Bike natürlich auch mit mehr als einem Smartphone paaren, um Euch das Rad etwa mit dem Partner oder Mitbewohner zu teilen. Es müssen dann aber alle den selben Cowboy-Account verwenden.

Das gefällt mir am Cowboy Bike

Die vielen Funktionen der Cowboy-App sind tatsächlich herausragend und ein Alleinstellungsmerkmal im unübersichtlichen Dschungel der E-Bikes. Die Verzahnung des Rades mit der App fühlt sich sehr durchdacht und praktisch an.

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Das Cowboy Bike ist für die Stadt wie gemacht. / © AndroidPIT

Die eingebaute SIM-Karte sorgt zwar nicht für einen besseren Schutz gegen Diebstahl, dafür ist ein ordentliches Schloss und die richtige Wahl des Stellplatzes entscheidend. Das eingebaute GPS-Tracking erhöht aber zumindest die Chance, das Rad wieder zu bekommen, wenn es doch einmal gestohlen wurde. Die Benachrichtigung über die App, wenn das Rad bewegt wurde, geben einen wichtigen Zeitvorteil, denn je schneller man den Diebstahl bemerkt und darauf reagiert, desto höher die Chance, sein Rad wieder zu bekommen.

Der Motor schiebt extrem sanft und trotzdem richtig kräftig an. Die Tatsache, dass das Cowboy Bike an sich schon ein schnelles Rad ist, führt dazu, dass man sehr schnell an der Motor-Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h angelangt ist und mit vertretbarer Muskelkraft locker bis zu 35 km/h schafft. Das Rad schiebt also vor allem an, die Beine machen dann den Rest. Das schont einerseits den Akku, da der Motor bei höheren Geschwindigkeiten nicht mehr unterstützt, und sorgt für ein bisschen mehr sportliche Betätigung.

Die Reichweite des Akkus mit 10 Ah/360 Wh ist großzügig. Ich fahre generell eher schnell und bin vergleichsweise schwer, kam aber mit einer Akkuladung trotzdem mindestens die versprochenen 70 Kilometer weit, meist sogar weiter. Bei vielen anderen E-Bikes ist die Reichweite deutlich geringer. Das Ladegerät bringt den Akku in weniger als vier Stunden wieder auf 100 Prozent.

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Der Akku sitzt hinten am Rahmen und hat viel Power. / © AndroidPIT

Was die reinen Fahrrad-Komponenten angeht, gefallen vor allem die hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro, die fest zupacken, aber jederzeit gut zu kontrollieren sind. Auch die Standardreifen - 42 mm breite Gravelking Panaracer - sind gut und so breit, dass die Gefahr, in eine Straßenbahnschiene zu geraten, vergleichsweise gering ist.

Der Riemenantrieb des Cowboy Bike ist wartungsfrei, er muss nicht geschmiert werden wie eine Kette. Der Austausch ist zwar etwas aufwendiger, da hierfür das Rahmenschloss geöffnet werden muss, dafür verschleißen die Zahnräder im Antriebsstrang deutlich langsamer. Die Kraftübertragung ist sehr direkt.

Das gefällt mir nicht am Cowboy Bike

So gut die App auch ist, eine Alternative zum Aufschließen und Starten des E-Bikes wäre wünschenswert. Wenn das Smartphone oder die App nicht funktioniert, lässt sich das Rad nicht aktivieren. Zwar lässt sich das Rad auch ohne Motor recht gut fahren, wenn das Gelände nicht zu hügelig wird, aber so ist das halt nicht gedacht. Cowboy hätte das beispielsweise über den Schlüssel am Akku lösen können, hat darauf aber verzichtet.

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Ohne App geht nichts bei Cowboy. / © AndroidPIT

Apropos Akku: Der muss immer abgenommen werden, um ihn zu laden, da der Anschluss für das Ladegerät an der Innenseite steckt. Vor allem für diejenigen, die ihr Rad in der Garage parken, ist das unnötig umständlich. Die Tatsache, dass das Rücklicht im Akku steckt, gefällt optisch, macht den Austausch aber schwierig, wenn die LED einmal den Geist aufgeben sollte.

So nackt, wie das Cowboy Bike verkauft wird, ist es zudem trotz der integrierten Beleuchtung nicht wirklich alltagstauglich. Der Hersteller bietet selbst keinerlei Zubehör an, also keine Schutzbleche, Reflektoren, Gepäckträger oder ähnliches. Zwar gibt es die üblichen Aufnahmen an Rahmen und Gabel für Standard-Zubehör, doch bei einem mit so viel Aufwand gestalteten Design-Rad wäre es schön, optisch passendes Zubehör zu haben. Der Platz zwischen Vorderreifen und Gabel ist zudem arg knapp bemessen, viele Universal-Schutzbleche werden da nicht passen.

Das für das E-Bike angegebene Gesamtgewicht beträgt 110 Kilogramm. Das klingt ausreichend, allerdings zählt das Gewicht des Rades mit dazu. Bleiben 94 Kilogramm für Fahrer und Gepäck. Ich bin also schon zu schwer für das Cowboy Bike, zumindest auf dem Papier. Die Zuladung ist vor allem für Pendler, die immer noch eine Tasche oder einen Rucksack dabei haben, schon arg knapp bemessen.

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Um den Riemen zu wechseln, muss das Rahmenschloss geöffnet werden. / © AndroidPIT

Cowboy bietet das E-Bike nur in einer Rahmengröße an, die für Menschen zwischen 1,70 und 1,95 passen soll. Die Sattelhöhe ist verstellbar, der Lenker nicht. Ich bin 1,87 Meter groß, und da ist die Sittzposition durch den tiefen Lenker schon recht sportlich. Mindestens eine, besser zwei Rahmengrößen mehr im Angebot sollte Cowboy in Zukunft anbieten.

Fazit

Das Fahren mit dem Cowboy Bike macht richtig viel Spaß, der Motor schiebt extrem komfortabel und trotzdem kräftig an, das Rad ist leichtgängig und die Bremsen beißen knackig zu. Mir gefällt auch der minimalistische Look, zudem wirkt die App durchdacht. Die Schwächen sind aber ebenfalls da, und hier stört mich neben der geringen Zuladung und den fehlenden alternativen Rahmengrößen vor allem die Tatsache, dass das E-Bike ohne Smartphone nicht benutzbar ist. Das hätte man ziemlich einfach anders lösen können, ein Schloss mit Schlüssel ist ja ohnehin vorhanden. Das E-Bike ist zudem vor allem auf den Einsatz in der Stadt ausgelegt, ausgedehnte Touren mit Gepäck sind kaum möglich.

Das Cowboy Bike kostet 1.990 Euro. Das erscheint angemessen angesichts der Leistung und Austattung. Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, ob das E-Bike aus Belgien tatsächlich was für Euch ist, bucht einfach eine kostenlose Probefahrt auf der Webseite von Cowboy. Der Hersteller bringt das Rad zu Euch und Ihr könnt es ausprobieren, wenn Ihr in einer der verfügbaren Städte lebt.

Top-Kommentare der Community

  • Michael K. vor 4 Wochen

    Schutzbleche Firlefanz? Ein überraschender Regenschauer könnte diese Meinung schnell ändern. Aber einem richtigem "Cowboy" macht das wahrscheinlich nichts aus.
    Den Verzicht darauf und auf einen Gepäckträger gerade bei einem Stadtrad kann ich nicht nachvollziehen.
    Design schön und gut, aber zuerst sollte immer noch die Funktion kommen.

  • Tim Claessens vor 4 Wochen

    Das ist vielleicht ein schickes Rad aber für jemanden der nicht nur durch Berlin zum nächsten Veganen Cafe radelt um seinen Soja Latte zu trinken nicht zu verbrauchen. Wie Apple, optisch top aber technisch nicht. Dann für 2000€, meiner Meinung nach einfach zu teuer.

24 Kommentare

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  • Zitat: Die 16,1 Kilogramm Gewicht machen das Rad kaum schwerer als viele normale Fahrräder ohne Motor.

    Das stimmt nicht.

    Gelöschter Account


  • Mal was anderes... Aber zu teuer für so wenig Extras.


  • Schön, dass im Test auch das "VanMoof" verlinkt ist, das durchaus Ähnlichkeiten mit dem hier getesteten "Cowboy Bike" hat. Allerdinbgs gibt es von dem "VanMoof" ein neueres Modell, bei dem erste Kinderkrankheiten beseitigt und der Preis deutlich reduziert wurde (https://www.vanmoof.com/de_de/electrified-s2-x2).
    Im direkten Vergleich liegt das "VanMoof S2" für mich deutlich vorne!


    • Das "VanMoof" ist deutlich teurer.
      Und von wegen "Ähnlichkeiten" kann ich da nicht viel entdecken, im Gegenteil: optisch liegt das Cowboy wohl um Welten vorne.

      Wobei ich auch das in keinstem Fall gegen mein eFatBike tauschen würde:
      die 4"-Ballonreifen sehen nicht nur extremst gut aus sondern sorgen für ein geniales SchwebeGefühl... ;-)


  • Hat zwar nur halb etwas mit dem Thema zu tun, aber warum brauchen Fahrräder und vorallem E-Bikes keine Kennzeichen und E-Scooter schon, obwohl die auch nicht schneller, sondern langsamer fahren???
    Dadurch wäre es viel einfacher, die Fahrradfahrer, die auf Bürgersteigen fahren, oder rote Ampeln "übersehen", zu melden...


    • "Dadurch wäre es viel einfacher, die Fahrradfahrer, die auf Bürgersteigen fahren, oder rote Ampeln "übersehen", zu melden..."

      Typisch deutsch :D


    • Hallo m7934.
      Die Erklärung könnte in dem Begriff "Gefährt" liegen. Alles was sich von selbst bewegen kann, braucht eine Kennzeichnung. Fahrrad und E.Bike bewegen sich von selbst nicht. Ein E-Scooter bspw. schon.


  • Baut einen Trabant, der mit Zuckerrübensaft betrieben wird, nahezu abgasfrei läuft und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erreicht. 😎👍 Trabbi goes to Hollywood...


  • "Und wie will man ohne Gangschaltung den Berg hochkommen?"
    Die Frage erübrigt sich in vielen Gegenden einfach. Außerdem: wenn Fixies ihre Daseinsberechtigung haben, dann solche mit Motor erst recht.


  • "dass man sehr schnell an der Motor-Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h angelangt ist und mit vertretbarer Muskelkraft locker bis zu 35 km/h schafft."
    Wer mit vertretbarer Muskelkraft locker 35km/h schafft, benötigt gar kein Pedelec, der ist auch so schnell genug 😉 ich fahre aufm Rennrad nicht so locker 35km/h, was garantiert noch effektiver wie das Cowboy zu bewegen ist.
    Das Cowboy ist ein Rad für Poser, die dank Motorunterstützung damit sportlich aussehen wollen.
    Meine Meinung, für die Stadt reicht ein billiges Rennrad, man ist zügig unterwegs und kann es sogar auch mal kurzzeitig anschliessen. Ich nehme da meist meinen Stahlrenner. Täglich zur Arbeit (16+16) fahre ich auch mit meinen 2 guten Carbonrenner.


    • Vor allem: das Cowboy ist ein Single-Speed. Bei 35 km/h rotieren die Füßchen dann ganz ordentlich und ich würde gern den Asphalt-Indianer sehen, der das paar Minuten durchhält.


  • > Die für das E-Bike angegebene Zuladung beträgt 110 Kilogramm. Das klingt ausreichend, allerdings zählt das Gewicht des Rades mit dazu.

    Dann ist es nicht die "Zuladung" sondern das "zulässige Gesamtgewicht"


  • Man merkt, dass ihr von Fahrrädern nicht wirklich Ahnung habt. Es ist nunmal ein Stadtrad da sind Federn nicht nützlich.
    Als Androidpage beschwert ihr euch wegen einem Rad das nur mit smartphone funktioniert?


  • 3 Korrekturen

    #1 Federungen
    Ein Fahrrad welches eindeutig für die Straße konzipiert ist, sollte keine Federungen enthalten. Denn jede Feder schluckt Bewegungsenergie. Der Wunsch danach ist der selbe Irrsinn wie ein SUV in der Innenstadt - anderes Thema.

    #2 LED
    Es wird bemängelt dass die LED direkt in der Akku-Halterung verbaut sind. Was offenbar schlecht wäre, falls mal eine LED kaputt gehen würde. Ganz ehrlich: bevor auch nur eine einzelne LED den Geist aufgibt, ist der Akku vorher viermal ausgelutscht.

    #3 Riemenantrieb
    Für diese relativ neue Antriebsart spricht eigentlich nur: er kann nicht rosten und benötigt keine Wartung wie Ölen. Ansonsten spricht alles gegen einen Riemenantrieb. Ersatz ist schwieriger zu bekommen und ein Wechsel ist nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen (wegen der Vorspannung). Hinzu kommt, dass der Riemenantrieb Energie "frisst" (wegen der höheren Elastizität). Und er hält auch nicht länger als ein normal gewarteter Kettenantrieb.

    Generell zum Bike: Ein Fixie mit Akkubetrieb ist eindeutig das höchste, was sich ein Hipster kaufen kann. Jeder Sportler, Vielfahrer oder auch Preisbewusste fällt ganz eindeutig nicht in die Zielgruppe.


    • @Bubblegum: Eine gefederte Sattelstütze ist mit Rückenproblemen das Mindeste. Man wundert sich, dass Riemenantrieb an Motorrädern inzwischen Gang und Gäbe ist, wo er doch angeblich technisch keinen Sinn macht.


      • @Thorsten
        Eine Federung löst das eigentliche Problem nicht. Im Gegenteil. Durch die Federung kann es noch zu weitaus stärkeren Verstauchungen der Wirbelsäule kommen (beschleunigte G-Kräfte).

        Und noch ein Kommentar zu Riemenantrieb bei Motorrädern. Dieser fristet immer noch ein Nischendasein im Vergleich zum Angebot mit Kettenantrieb. Die Vorteile liegen auf der Hand: wartungsarm, leise, langlebig. Die Nachteile: schwerer und teurer als Kette sowie aufwendigere Montage/Tausch, aber im Grunde fast egal. Beim Fahrrad hingegen ist es relevant. Ein schnelles und einfaches Wechseln des Hinterreifens steht hier im Fokus.


    • Dass LED nicht kaputt gehen ist ein Märchen.

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