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Asus ZenFone 6 im Test: Die Smartphone-Überraschung 2019

Update: Kompletter Test
Asus ZenFone 6 im Test: Die Smartphone-Überraschung 2019

Angesichts anderer chinesischer Hersteller auf dem europäischen Markt, hatte Asus zuletzt einige Schwierigkeiten. Doch seit vorherigem Jahr kann der taiwanesische Hersteller langsam wieder mehr Aufmerksamkeit erregen. Das neue, in Valencia vorgestellte, Flaggschiff soll Asus wieder zu altem Glanz zurückbringen. Aber ist das ZenFone 6 in der Lage, es mit Konkurrenten wie dem Samsung Galaxy S10+, dem Huawei P30 Pro und dem OnePlus 7 Pro aufnehmen? Antworten gibt es in unserem Test.

Bewertung

Pro

  • Randloser Bildschirm
  • Ausgezeichnete Akkulaufzeit
  • Hervorragende Leistung
  • Rotierende Kamera
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

  • Kein drahtloses Laden
  • Keine IP-Zertifizierung
  • Haltbarkeit der rotierenden Kamera ungewiss

Günstiger als die anderen

Asus hat sein neues ZenFone 6 in der spanischen Stadt Valencia vorgestellt. Das Smartphone ist seit dem 25. Mai in Schwarz erhältlich. Eine silberne Version erscheint Mitte Juni. Preislich bleibt Asus dabei günstig: Die Version mit 6 GByte RAM und 64 GByte Speicher gibt es für 499 Euro. Für 559 Euro bekommt man die Variante mit 8 GByte RAM und 128 GByte Speicher, 599 Euro kostet das Smartphone mit 8 GByte RAM und 256 GByte internem Speicher.

Das Smartphone ist preislich somit etwas unterhalb des OnePlus 7 positioniert und bietet gleichzeitig etwas weniger internen Speicher. Im Vergleich zu anderen Flaggschiffen auf dem Markt ist das ZenFone 6 insgesamt deutlich erschwinglicher und sitzt somit zwischen der Premium-Mittelklasse und den High-End-Geräten.

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Die schwarze Version des ZenFone 6 kommt zuerst auf den Mark! © AndroidPIT

Ästhetisch ansprechend und mit schwenkbarer Kamera

Wie andere Smartphones auf dem Markt hat auch das ZenFone 6 ein großes, randloses 6,4-Zoll-Display. Ästhetisch ist das Gerät daher angenehm anzusehen, aber auch zu bedienen - eine Notch oder ein Loch für die Frontkamera fehlen.

Auch ist die Frontkamera nicht wie beim OnePlus 7 Pro oder dem Oppo Reno 10x Zoom in einem Popup- oder Haifischflossen-Mechanismus versteckt. Stattdessen entschied sich Asus für eine Klapp-Kamera, die als "Flip-Kamera" bezeichnet wird . Hierbei wird die hintere Dual-Kamera um 180 Grad umgeklappt, und dient dann als Selfie-Cam.

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Das Screen-to-Body-Ratio liegt bei 92%. / © AndroidPIT

Asus garantiert, dass die Kamera 100.000 Mal "geflippt" werden kann. Das entspricht 28 Kamerabewegungen pro Tag für 5 Jahre. Für zusätzlichen Schutz erkennt ein Sensor die Beschleunigungsrate des Telefons, sodass die rotierende Kamera im Falle eines Sturzes automatisch einklappt. Die Kamera lässt sich auch für die Gesichtserkennung nutzen, verschleißt dann aber unter Umständen schneller.

Während meines Tests ist das Telefon einige Male heruntergefallen, blieb aber unversehrt. Ich frage mich aber noch immer, wie haltbar vor allem das Kamera-Modul tatsächlich ist, aber das wird sich erst mit der Zeit zeigen können.

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Mit der Zeit wird sich zeigen, wie haltbar die Kamera ist. / © AndroidPIT

Die Wahl dieses Mechanismus mag ungewöhnlich scheinen, aber ist eine clevere Lösung, die in einem recht einheitlich gewordenen Smartphone-Markt auch noch originell ist. Damit hebt sich Asus vom Wettbewerb ab. Meiner Meinung nach ist dies auch deshalb eine interessante Wahl, weil das Smartphone damit nicht einfach eine blasse Kopie anderer High-End-Geräte ist.

Interessanterweise hat Asus einen traditionellen Fingerabdrucksensor verbaut, anstatt ihn in das Display zu integrieren. Natürlich ist das eine Kostenfrage, da die In-Display-Sensoren teurer sind. Aber angesichts dessen, dass die Fingerabdruckscanner im Display noch immer nicht allzu gut funktionieren, ist es eine gute Entscheidung.

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Trotz Glasrückseite gibt es kein kabelloses Laden. / © AndroidPIT

Weitere positive Merkmale sind eine Klinkenbuchse, Stereo-Speaker und eine Benachrichtigungs-LED. Andererseits gibt es kein kabelloses Laden und eine IP-Zertifizierung fehlt ebenfalls. Auch dem blauen Asus-Logo auf der Rückseite des schwarzen Modells stehe ich skeptisch gegenüber. Hier hätte ich etwas mehr Diskretion geschätzt.

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Noch immer gibt es die Smart-Key-Taste, auf die Ihr Funktionen legen könnt. / © AndroidPIT

Ansonsten ist das ZenFone 6 dank einer Kombination aus Metall und Glas ein elegantes Smartphone. Es liegt gut in der Hand und wirkt solide. Mit 196 Gramm ist das Smartphone ziemlich schwer und ist aufgrund seines großen Akkus recht dick.

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Die Kamera steht leicht hervor. / © AndroidPIT

IPS statt AMOLED

Asus hat sich für ein 6,4 Zoll großes IPS-Display entschieden. Die Farben wirken kräftig und das Display ist hell genug - Asus verspricht 600 nits. Auch in sonnigen Umgebungen wie Valencia. Mit einem AMOLED-Bildschirm, wie das beim OnePlus 7, kann das Display aber nicht mithalten.  

Das ZenFone bietet eine Full-HD-Plus-Auflösung. Für die meisten Benutzer reicht das aus. Wer mehr möchte, wird jedoch das OnePlus 7 Pro wegen seiner Auflösung und der Bildwiederholfrequenz von 90 Hz bevorzugen.

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Es gibt keine Notch... / © AndroidPIT

Letztlich ist der größte Vorteil, dass es keine Notch gibt. Alle Anwendungen werden so tatsächlich im Volbild dargestellt. Das sieht gut aus und ist ein echter Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Android Pie und ZenUI 6

In der Vergangenheit wurde Asus häufig zu Recht wegen seiner mit Bloatware infizierten Oberfläche kritisiert. Doch Asus hat sich weiterentwickelt und bietet nun ein sauberes Betriebssystem, das einem Stock-Android sehr nahe kommt. Noch ist aber nicht alles ist perfekt. Noch immer gibt es allerlei zusätzlich Apps wie Facebook, Messenger und Instagram, aber Asus macht erhebliche Fortschritte.

Mit dem ZenFone 6 stellt Asus auch ZenUI 6 vor, eine Android-Version auf Basis von Android 9 Pie. Asus hat auch die nächsten beiden großen Android-Updates, Android Q und Android R, für sein neues Smartphone in Aussicht gestellt.

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Die Oberfläche ist recht dich an Stock Anroid. / © AndroidPIT

Die neu gestaltete Benutzeroberfläche enthält neue Animationen und wurde so konzipiert, dass sie einfach mit einer Hand zu bedienen ist. Ein Spielmodus verhindert, dass Ihr während des Zockens gestört werdet. Einen Dark Mode gibt es ebenfalls. Viele kleine Funktionen erleichtern einem ebenfalls die Arbeit mit dem Smartphone.

Während meines Tests erwies sich das ZenFone 6 als angenehm in der Handhabung und ist extrem flüssig zu nutzen. Das Update WW_16.1210.1904.113 behebt die kleinen Standby-Probleme, die zu Beginn des Tests aufgetreten sind.

Power unter der Haube

Mit dem Snapdragon 855 und seinen 6 oder 8 GByte RAM ist das ZenFone 6 perfekt gerüstet, um mit anderen Flaggschiffen zu konkurrieren. Unser Testgerät mit 8 GByte RAM und 256 GByte ROM zeigte eine gute Leistung und erhitzte sich nicht sonderlich.

Der ZenFone 6 ist für alle Einsatzbereiche gerüstet und macht in diesem Punkt keine Kompromisse. High-End-Smartphones steht es in nichts nach. Das bestätigen auch die Benchmarks. Für weniger als 500 Euro ist es einfach eines der leistungsfähigsten Smartphones, die man derzeit kaufen kann. Ihr müsst auf kein Spiel verzichten und könnt es sogar in der besten Auflösung spielen.

Asus ZenFone 6 Benchmarks

  Asus ZenFone 6 OnePlus 7 Pro (WQHD 90 Hz) Huawei P30 Pro Samsung Galaxy S10+
3DMark Sling Shot Extreme 5 526 5 374 3 990 4 371
3DMark Sling Shot Vulkan 4915 4 758 3 995 4 276
3DMark Sling Shot 7080 6 958 3 228 4 503
3DMark Ice Storm Unlimited 75 574 65 808 35 981 56 128
Geekbench 4 (Single / Multi Core) 3379 / 10 159 3 419 / 10 773 3 283 / 9 750 4 175 / 10 031
PassMark Memory 26 576 31 375 30 190 19 777

Stereosound

Eine weitere angenehme Überraschung ist, dass das ZenFone 6 über Stereolautsprecher verfügt, die ein großartiges Klangerlebnis bieten. Das macht sich bei Musik und Videos bemerkbar. Die Lautstärke reicht aus, aber das ZenFone 6 ist nicht das beste Smartphone, was das angeht. Es gibt eine Klinkenbuchse und die liegt ebenfalls im durchschnittlichen Bereich. Die mitgelieferten Kopfhörer sind sogar ziemlich ordentlich.

Nur die Lautstärke des Lautsprechers könnte bei Gesprächen gerne etwas lauter sein, vor allem wenn man sich in lauten Umgebungen wie der U-Bahn befindet, kann die Verständigung schwer werden.

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Die Kamera dreht sich um 180 Grad. / © AndroidPIT

Eine rotierende Kamera

Anders als viele vielleicht gehofft haben, hat das Asus-Telefon nicht die aktuell angesagte Kombination aus Weitwinkel-, Teleobjektiv- und Ultra-Weitwinkelobjektiv an Bord. Stattdessen gibt es eine Dual-Kamera. Das motorisierte, rotierende Kameramodul enthält eine Hauptkamera mit dem 48-Megapixel-Sensor Sony IMX586 (f/1.79 Blende) und eine zweite Kamera mit 13 Megapixel und Ultraweitwinkel mit einem Blickwinkel von 125 Grad. Ein Motor dreht das Modul bei Bedarf um 180 Grad.

androidpit asus zenfone 6 camera
Die Kamera ist super für Selfies geeignet. /  © AndroidPIT

Die Kamera fokussiert schnell ist und die ersten Aufnahmen sehen bereits gut aus. Asus bietet auch einen HDR+- und einen Super-Night-Modus für bessere Ergebnisse bei schlechten Lichtverhältnissen. Asus setzt beim ZenFone auf die Kamera und die Rechnung scheint, in Anbetracht des Preises, auf den ersten Blick aufzugehen.

Insgesamt sind die mit ZenFone 6 aufgenommenen Bilder gut. Während der Kontrast bei einigen Aufnahmen etwas zu gering ist, ist die Farbwiedergabe recht natürlich und die Schärfe gut. Das funktioniert auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut. Es gibt genügend Details und wenig Rauschen. Allerdings ist der Nachtmodus viel schlechter als bei der Konkurrenz.

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Ein Beispiel für Landschaftsaufnahmen. / © AndroidPIT

Zwar fehlt ein Zoom, wie ihn das P30 Pro zu bieten hat, aber die rotierende Kamera bietet Raum für Kreativität. Insbesondere bei Panoramafotos oder Videos, wo die Kamera automatisch der Person folgt, auf der der Fokus liegt. Per Weitwinkel lassen sich auch schöne Landschaftsaufnahmen schießen.

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Ein Selfie mit einer sich ständig schnell bewegenden Person. ;) / © AndroidPIT

Das ZenFone 6 das erste Smartphone, das dank der Kamerakonstruktion eine Frontkamera anbietet, die mit 4K bei 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen kann. Auch die Videos sehen gut aus und die elektronische Bildstabilisierung leistet gute Arbeit.

Hier könnt Ihr mehr mit dem ZenFone 6 aufgenommene Fotos sehen:

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Die Kamera kann man auch steuern, um etwa Panoramas aufzunehmen./ © AndroidPIT

Ein Monster-Akku

Bei Asus ist es fast schon Tradition, Smartphones mit langer Akkulaufzeit anzubieten. Das ZenFone 6 enttäuscht in dieser Hinsicht ebenfalls nicht.

Der ZenFone 6 verfügt über eine Akkukapazität von 5.000 mAh, womit es auch bei intensiver Nutzung zwei Tage durchhält und damit dem Huawei P30 Pro das Wasser reichen kann. Schnell aufladen lässt sich das Smartphone mit Quick Charge 4.0. Im PC Mark Test erzielte das ZenFone 13 Stunden. Zum Vergleich: Der Huawei P30 Pro schafftet 14 Stunden, das S10+ 10 Stunden. In Bezug auf Display-On-Zeiten könnt Ihr mit etwa 7 Stunden rechnen.

Aufgrund der hohen Akkukapazität dauert ein vollständiger Ladevorgang gute zwei Stunden. Die Software könnte noch besser optimiert sein, aber das ist ein kleiner Kritikpunkt. Im Übrigen müsst Ihr auf kabelloses Laden verzichten.

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In diesem Smartphone steckt ein 5.000 mAh großer Akku. / © AndroidPIT

Asus Zenfone 6 (2019): Technische Daten

Abmessungen: 159,1 x 75,4 x 9,2 mm
Gewicht: 190 g
Akkukapazität: 5000 mAh
Display-Größe: 6,4 Zoll
Display-Technologie: LCD
Bildschirm: 2340 x 1080 Pixel (403 ppi)
Kamera vorne: 48 Megapixel
Kamera hinten: 48 Megapixel
Blitz: Dual-LED
Android-Version: 9 - Pie
Benutzeroberfläche: ZenUI
RAM: 6 GB
8 GB
Interner Speicher: 128 GB
256 GB
64 GB
Wechselspeicher: microSD
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 855
Anzahl Kerne: 8
Max. Taktung: 2,84 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, NFC, Dual-SIM , Bluetooth 5.0

Fazit: eine echte Überraschung

Mit seinem ZenFone 6 setzt Asus auf Originalität und überrascht mit einer rotierenden Kamera. Das neue Flaggschiff des taiwanesischen Herstellers hat mit seinem ansprechenden Design und seinen guten technischen Eigenschaften einiges zu bieten. Zumal Leistung und Akkulaufzeit ebenfalls hervorragend sind.

Auch die Kamera leistet gute Arbeit und das zu einem günstigeren Preis als bei der Konkurrenz. Damit wird das Asus ZenFone 6 zur direkten Konkurrenz für das OnePlus 7 und das Honor 20 Pro - falls dieses je auf den Markt kommt. Das ZenFone 6 gehört damit zu den Smartphones mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Top-Kommentare der Community

  • Maximilian HE vor 6 Monaten

    Tolles Gerät.
    Ich muss gestehen, dass mir das Smartphone rundum sehr gefällt, trotz desvöllig unnötig fehlenden Xi's.

    Bei dem Preis wird es hoffentlich einige Käufer finden, leider ersetzt es mein Mate 20 Pro in keinster Weise.

    Trotzdem!
    Weiter so Asus.

  • Roberto vor 6 Monaten

    Schade, leider kein AMOLED-Display. Aber an sich ein gutes Gerät. Ich mag es wenn Hersteller nicht auf In-Display-Technologien beim Entsperren setzen, da mit Panzerglasfolien hier oft Probleme entstehen.

  • H.E. vor 6 Monaten

    Ob nun Exot oder Underdog ist doch egal. Man sollte es jedem selbst überlassen was er kaufen mag. Wiederverkaufs Wert haben doch die meisten Android Geräte sowieso keinen sehr hohen, also was soll´s.

27 Kommentare

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  • @Tim
    Natürlich ist die Kamera ein Pluspunkt, und natürlich muss man trotzdem auch Abstriche machen für funktionen die andere garnicht bieten.
    Einmal der Panoramamodus, wo wenn man möchte am Ende sogar noch selbst mit drauf ist.
    Dann die hervorragende Videofunktion, wo man auch zu sich selbst schwenken kann und wieder von sich weg zum zu Filmenden Objekt oder Landschaft. Das sind Alleinstellungsmerkmale und darum ist die Kamera auch ein Pro.

    Und ganz nebenbei macht sie auch Selfies mit der Hauptkamera, wenn man das machen möchte.

    Das p30 pro hat natürlich die besser Kamera, aber der Video Modus ist für die Füße und man muss mit ner notch leben


  • Für echte Laufzeittests sollten Videos gestreamt werden. Das ist halbwegs realistisch, da viele Kunden Videos schauen.

    Da wird man dann sehen, dass die niedrigere Auflösung durchaus Vorteile hat.


  • Moin, an für sich ein tolles Handy, aber Praktisch für mich wegen der Kamera und den Glasrücken keines für mich.
    Wieso überhaupt dieser Irrsinn, wenn ich mir anschaue wie wenig Platz die Technik auf der Vorderseite des Handys braucht, um alle notwendigen Sensoren unter zu bringen. Das bisschen Fläche muss doch drin sein finde ich.
    Dann der Wahnsinn mit der Glasrückseite, meist zu glatt und dazu noch zerbrechlich. Wenn dann noch am kabellosen Laden gespart wird völlig unnötig.


  • für mich kommt Asus aus Prinzip nicht mehr in Frage: wer erst offiziell ankündigt, dass ein Gerät das update auf das neue Betriebssystem bekommt, dann das Erscheinen weit hinaus schiebt - und letztendlich das Gerät und somit die User abschreibt, kann mich als Kunde vergessen!


  • Tom vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Irgendwie ein billiger oneplus 7 pro knockoff. Ne, dann lieber das "original" mit 90 hz oled.


  • Zu groß, ganz einfach für mich.


  • Tim vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Ich frage mich, wieso "rotierende Kamera" bei den Pluspunkten steht, wenn ihr selbst sagt, dass dessen Haltbarkeit ungewiss ist. Zudem ist es deutlich anfälliger und anders als vielleicht beim OP7 Pro ist das Ding wirklich unendlich weit weg von wasser- und staubgeschützt - dank dieser rotierenden Kamera.
    zudem musste bspw. der OIS deswegen dran glauben und so weiter. Und trotzdem ist es ein Pluspunkt? Zumal "randloses Display" ja auch als Pluspunkt genannt wird, das kann es also eigentlich nicht sein.


  • Preis-Leistung hört sich gut an, bei der Flip-Kamera hätte ich aber echt bissel Sorgen!

    Weit ist Asus gekommen und nutzt nun auch schnelle Snapdragon SOCs Respekt! Von der Akkuscheibe können sich Samsung, Sony und LG gerne ein Paar Scheiben abschneiden 🔋

    Wie war bisher die Updates-Lage bei den alten Asus Smartphones? Gibt es hier aktive Asus Zenfone User bei Apit?


    • Tim vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Wieso, Samsung verbaut doch mittlerweile ziemlich große Akkus? ^^ LG und vor allem Sony stimmen - keine Ahnung wie die auf die Idee kamen, solche winzigen Akkus seien gut oder ausreichend...
      Aber Samsung? 4100 mAh beim S10+ und von den ganzen "Mittelklässlern" mal ganz zu schweigen ^^ Nur die Software versaut alles. Die Hardware-Basis ist da.

      Beim Thema Updates war Asus hingegen bisher alles andere als gut. Bestenfalls auf Niveau von LG und mehr muss man dazu dann wohl nicht sagen.
      Allerdings haben sie dieses mal ihre Software massiv entschlankt bzw. bis auf 1-2 Apps ALLES an Veränderung gegenüber Stock rausgeschmissen.


  • Tolles Gerät.
    Ich muss gestehen, dass mir das Smartphone rundum sehr gefällt, trotz desvöllig unnötig fehlenden Xi's.

    Bei dem Preis wird es hoffentlich einige Käufer finden, leider ersetzt es mein Mate 20 Pro in keinster Weise.

    Trotzdem!
    Weiter so Asus.


  • 5000 mAh und 2 Tage Laufzeit?.... mmmh mit Einschränkungen ... Aber ansonsten top Gerät. Dann lieber das Cubot Max 2 2019. Beim Cubot Max 2 ist der Name Programm. Maximale Displaygröße und maximale Akku Laufzeit von 5000 mAh sprechen für das Smartphone, das aber gleichermaßen auch mit typischerweise maximalen Maßen und Gewicht von 212 gramm daherkommt. Erfreulich ist, dass Cubot tolle Arbeit bei der Optimierung der Software geleistet hat und man sich auf ein gut zu bedienendes Smartphone freuen können. Kleine Patzer leistet sich das Handy in Sachen Kamera und Displayauflösung. In diesen zwei Punkten hätte der Hersteller gerne noch eine Schippe mehr drauflegen können. Wer aber ein Phablet mit 6,8 Zoll Display sein eigen nennen möchte und 15 Std. Laufzeit soll hier zugreifen.


  •   20
    Gelöschter Account vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Leider kein kabelloses Laden. Nix für mich. Schade.


  • top Teil , Display hätte einen kleinen Tick größer sein können und das mit der Kamera ist auch nicht so meins. aber sd Kartenslot und einen riesen Akku.👍


  • Für mich ist das Smartphone perfekt. Kamera ist überhaupt nicht wichtig. Geschweige denn Selfies. Kann man Fotos schießen? Ja! Wer besseres will holt sich eine Spiegelreflexkamera... Meine klare Meinung.

    Viel wichtiger ist Speicher RAM und Leistung. Es muss flüssig laufen, nicht hacken und laden bis der Arzt kommt.

    Habe mir vor nicht mal einem Monat ein Honor geholt, sonst würde ich es mir direkt holen.


  • Sieht mal wieder so aus als hätte Asus ein gutes und ungewöhnliches Smartphone im Programm.
    Der Preis ist auch mehr als Fair.
    Wenn es auch noch die Langzeitqualität vom Zenphone 2 hat (welches mehrfach in meiner Familie im Einsatz ist)
    könnten es ein würdiger Nachfolger werden.


  • Schade, leider kein AMOLED-Display. Aber an sich ein gutes Gerät. Ich mag es wenn Hersteller nicht auf In-Display-Technologien beim Entsperren setzen, da mit Panzerglasfolien hier oft Probleme entstehen.


  • Asus ist im Smartphonemarkt ein Exot, zumindest hierzulande. Das macht einen Wiederverkauf schwer. Man sollte sich gut überlegen ob man da zuschlägt. Zumal es auch beim Zubehör keine große Auswahl geben dürfte.


  • Mit 500mAh auch bei intensiver Nutzung zwei Tage überstehen.

    Das sehe ich nicht. Das entspräche einem Verbrauch von 2500 mAh pro Tag. Dafür muss man kein Heavy User sein, wenn man auch noch die große Bildschirmdiagonale bedenkt. Ich will den Akku keinesfalls schlecht reden. Andere Hersteller bieten schließlich weniger, aber ich bezweifle die im Artikel getroffene Aussage.


  • Tim vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    An sich recht solide, aber mich stört einfach massiv dieses Glasrücken + kein Qi Konzept. Entweder Qi einbauen oder keine gottverdammte Glasrückseite... Glas hat abseits von kabellosem Laden ausschließlich Nachteile.

    Und auch diese Mechanik hat mal wieder mMn viel zu viele Nachteile für die wenigen Vorteile, die es bietet. Die Kamera hat aufgrund des wenigen Platzes im Modul nicht einmal einen OIS...


    • H.E. vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Das mit dem Glas auf der Rückseite, da bin ich voll bei dir. Ich verzichte lieber auf Qi habe aber dafür ein etwas unempfindliches Gerät welches ich nicht in Watte packen muss. Mit der Kamera, nun das ist immer etwas wo man nicht allgemein urteilen kann.


    • Also ich persönlich sehe nicht so unbedingt den praktischen Vorteil des kabellosen Ladens. Die meisten Ladeadapter haben inzwischen eine Möglichkeit, sich die Ladestärke und -geschwindigkeit mit dem Handy eigenständig auszuhandeln.

      Und bei 99,99% der Geräte muss man sich die Lade-Matte ja zusätzlich zum Gerät kaufen.

      Und ob jetzt die Matte an einem Kabel hängt oder das Handy, finde ich eher irrelevant.

      Ist aber nur meine persönliche Meinung, wer Wert darauf legt, kann das gerne nutzen.

      Mein Gerät könnte es auch, aber bevor ich 3 Stunden warte bis das kabellos aufgeladen ist oder eben ne Stunde schneller mit direktem Laden bin, da nehme ich die schnellere Variante und bisher habe ich noch keine Akkuleistungseinbußen festgestellt.


      • Tim vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Der Punkt ist: Du musst es nicht nutzen. Es tun immer alle so, als könnte man nur noch kabellos laden, sobald so eine Spule verbaut wurde.
        Für mich ist der praktische Vorteil von kabellosem Laden einfach, dass ich den (großteils einzigen) Anschluss nicht mehr belaste und zudem nicht ständig das Kabelende suchen muss und auch nur eine Hand dafür brauche. Ich kann das Handy einfach mit einer Hand auf die Station legen und fertig.
        In Verbindung mit einem AOD habe ich zudem (dank vertikaler Ladestation) eine Art Nachtuhr.
        Um die Ladegeschw, geht es mir persönlich dabei kaum. Ich will einfach nicht ständig das Ladekabel ins Handy einstecken.

        Dass man die Ladestation zusätzlich kaufen muss, sehe ich auch nicht als Argument. Denn auf der anderen Seite ist Qi ein offizieller standard, der von allen modernen Smartphones mit kabellosem Laden unterstützt wird. Bei Aufladen via Kabel hingegen brauchst du unter Umständen immer wieder neue Kabel, weil das eine Handy vielleicht noch MicroUSB hat, dann USB-C und in nem Jahr willst du vielleicht mal ein iPhone haben o.Ä. Mit Qi kannst du die ohne irgendwelche Veränderung aufladen.

        Am Ende ist es natürlich Geschmackssache, klar. Darum ging's mir in meinem Kommentar aber eben auch nicht ^^ Mir ging es explizit um diese Deppen-Idee, (anfälliges) Glas auf der Rückseite zu verbauen, aber eben kein kabelloses Laden, obwohl das der EINZIGE Vorteil davon ist.
        Glas hat abgesehen davon, wie geschrieben, nur Nachteile gegenüber Kunststoff oder Metall.
        - Es leitet schlecht Wärme
        - es bricht schnell
        - es verkratzt schnell
        - es ist das Gegenteil von griffig (vor allem im Sommer mit schwitzigen Händen)
        - es ist schwerer

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