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Bist Du jemand, der stark suchtgefährdet ist? Ja?? Dann solltest Du jetzt UNTER KEINEN UMSTÄNDEN weiter lesen. Denn Archipelago hat es in sich! Es sieht so niedlich und zurückhaltend aus. Dahinter steckt aber wahrlich ein Spiel, das einen Stunden, Tage, ja vielleicht sogar Wochen fesseln kann. Sofern Du natürlich Echtzeitstrategie magst!

Willst Du Dich auch fesseln lassen? Dann lese schnell weiter... 

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.1 Variiert je nach Gerät

Funktionen & Nutzen

Archipelago ist ein Echtzeit-Strategiespiel. Ziel ist es dabei alle Inseln der Karte zu erobern.

Grundprinzip und Spielregeln:

  • Gespielt wird gegen den Computer
  • Es gibt neutrale, eigene und feindlich besetzte Inseln
  • Die Zahl in der Mitte einer Insel zeigt die Stärke des Eilands an
  • Die Stärke von eigenen und besetzten Inseln steigt kontinuierlich an. Wenn man allerdings eine andere Insel angreift, nimmt die Stärke um die Zahl ab, die man zur Eroberung der anderen Insel verschickt hat. Neutrale Inseln gewinnen nicht an Stärke, bis sie ebenfalls besetzt sind
  • Größere Inseln gewinnen schneller an Stärke (Bevölkerung) als die kleineren Inseln
  • Greift man eine feindliche Insel an, schickt man Flugzeuge dorthin. Es wird ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung (ich habe nicht ausgerechnet wie hoch dieser genau ist, würde aber sagen 50%) in das Flugzeug verfrachtet und auf die Insel geschickt. Die Flugzeugpassagiere werden bei der eigenen Insel abgezogen. Ist das Flugzeug bei der Insel angekommen, wird die eigene Bevölkerung und die der Feinde gegengerechnet. Sobald man mehr eigene Bevölkerung als Feinde auf der Insel hat, ist die Insel erobert und sie wechselt die Farbe
  • Feindliche Inseln sind rot, eigene sind blau
  • Man kann auch von mehreren Inseln gleichzeitig angreifen
  • Man kann eigene Bevölkerung von einer Insel auf die nächste fliegen
  • Kreuzen sich eigene und feindliche Flugzeuge auf dem Spielfeld während des Fluges, werden die Besatzungen gegeneinander aufgerechnet. Das stärkere Flugzeug setzt dann mit vermindeter Besatzung seinen Flug fort. Diese Tatsache lässt sich übrigens wunderbar als Taktik beim Spielen einsetzen

Das Spielprinzip ist sehr schnell verstanden. Am Anfang klappt es ohne Strategie und Taktik an sich auch noch ganz gut. Aber man merkt schnell, nach einigen Levels, dass man wirklich nachdenken, und eine Strategie haben muss.

Fazit

Das Spiel hat mich absolut gepackt. So einfach zu verstehen, und doch komplex in der Anwendung, da man viel überlegen muss. Natürlich braucht man auch ein Quentchen Glück. Aber das ist aus meiner Sicht auch das Reizvolle an Archipelago (den Namen finde ich übrigens schrecklich. Ich kann ihn mir beim besten Willen nicht merken, was Ihr auch gleich beim Video merken werdet. Da hab ich ihn weder beim Intro, noch beim Outro aus genau diesem Grunde verwendet - jedes Mal als ich ihn sagen wollte, fiel er mir nicht mehr ein).

Bildschirm & Bedienung

Die Bedienung von Archipelago ist einfach: seine eigene Insel wählt man durch simples Anklicken aus, die Insel, die man angreifen möchte, ebenfalls. Mehrere Inseln kann man ebenfalls auswählen, indem man mit seinem Finger den Bildschirm berührt und, wie bei einer Maus, die entsprechenden Inseln auswählt. Dann wieder die feindliche Insel antippen - und los geht's...

Es gibt aber auch ein paar echte Schwächen, die einem echte Nervenzusammenbrüche bescheren können. Hier sei aber vorausgeschickt, dass dies nur dann passiert, wenn man bereits das Sucht-Endstadium erreicht hat. Trotzdem will ich gerade all diejenigen vorwarnen, dass es echte Probleme geben kann, wenn man am Spielen ist und dann plötzlich jemand anruft. Das Spiel wird dann in eine Art "Sleep-Mode" versetzt, aus dem es aber nicht mehr aufwacht. Nachdem Archipelago schlauerweise keine Möglichkeit hat das Spiel zu beenden (zumindest während eines aktiven Spiels), hilft nur eines: nämlich das rigorose Killen der gesamten App. Und hierfür braucht man dann auch wieder externe Programme, die ich quasi heute ganz nebenbei - als Abfallprodukt sozusagen - auch getestet habe (da war vielleicht viel Mist dabei...).

Die Grafik von Archipelago haut einen natürlich nicht vom Hocker. Aber das ist bei Android Games bislang ja nichts Neues. Sie ist aber durchaus okay, selbst wenn es im Market hierzu die eine oder andere kritische Stimme gab. Ich persönlich finde, dass dem Spiel hier Unrecht getan wird. Dass es allerdings so gar kein Sound gibt, finde ich in der Tat auch ein wenig schade. Es ist nicht unbedingt von Nöten. Aber man vermisst irgendwas...

Fazit

Wäre es ein anderes Spiel, so hätte mich das mit der fehlenden Möglichkeit das Spiel ordentlich zu beenden zu Tode genervt. Das Problem ist nämlich dabei auch, dass es ab und zu Karten gibt, auf denen man schlicht nicht - oder nur sehr, sehr schwer - gewinnen kann (Anmerkung: die Karten werden wohl per Zufall erzeugt, so dass es manchmal etwas groteske Anordnungen der Insel geben kann). Ich bin nicht der Typ Spieler, der den Schmerz des Verlustes bis zur letzten Sekunde auskosten möchte, sondern favorisiere an dieser Stelle an sich den Abbruch. Geht nur leider nicht... 

Aber ich persönlich finde dieses Spiel trotz alldem einfach genial. Ich weiss jetzt schon, dass es mein neues Lieblingsgame werden wird, und meine Effektivität darunter schwer leiden dürfte. 

Aufgrund dieser eben genannten Schwächen kann man aber auch leider keine fünf Sterne geben, sondern eben diesmal nur vier...

Speed & Stabilität

Archipelago läuft schnell und stabil. Sofern man den "Anruf-Bug" außer Acht lässt... 

Preis / Leistung

Archipelago Demo kannst Du kostenlos im Market herunterladen. Bitte beachte, dass dieser Link nur aus dem Android Browser heraus funktioniert. 

Die kostenpflichtige Version von Archipelago, die auch wir hier getestet haben, kostet $2.99 im Market. Auch hier funktioniert der Link nur aus dem Android Browser heraus.

Android Market Statistiken zu Glympse findest Du hier.

Screenshots

Archipelago

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