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5 Min Lesezeit 81 Kommentare

Android Q: Alle Informationen zu Google nächstem Update

Die Preview von Android Q kann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Aufmerksame Beobachter finden schon vorab heraus, welche neuen Features auf uns warten. Jüngste Entdeckungen beihalten natives Face-Unlock, App-Downgrades und weitere Beschränkungen für Hintergrund-Apps.

Android Q: Aktuelle News

Binnen kürzester Zeit wurden drei unterschiedliche neue Features entdeckt, die mit Android Q anstehen. Diese wären:

Natives Face Unlock

XDA-Developers und 9to5Google haben unabhängig voneinander Hinweise darauf gefunden, dass Google die native Biometrie von Android um Gesichtserkennung erweitern werde. Dies sei nicht zu verwechseln mit der Smart-Lock-Komponente Face Unlock, die ein Teil der Google-Play-Dienste war. Google könnte mit nativer Gesichtserkennung die oftmals unsicheren weil leicht zu überlistenden Hersteller-Implementierungen ablösen.

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Huaweis Gesichtserkennung war zumindest zu Anfang leider unsicher; doch dasselbe gilt für viele andere auch. / © AndroidPIT

Kein Zwischenablagen-Zugriff für Hintergrund-Apps

Ebenfalls die XDA-Developers haben entdeckt, dass Android Q im Hintergrund laufenden Apps verbieten will, den Inhalt der Zwischenablage mitzulesen. Bislang werden Texte, Bilder und Passwörter beim Kopieren so im Arbeitsspeicher gelagert, dass sämtliche laufenden Apps einfach mitlesen und die Daten möglicherweise versenden können. Endlich wird diese Quasi-Sicherheitslücke gestopft.

App-Downgrades

Im selben Artikel stellen die XDA-Developers auch vor, dass ein Rollback von App-Updates möglich sei. Möglicherweise könntet Ihr dann ein App-Update rückgängig machen. Das kann helfen, wenn die neue Version einer App voller Werbung ist, abstürzt oder deutlich schlechter läuft als die alte.


Android-Q-Release im Sommer, Preview im Frühling, Name zwischendurch

Falls Google einen ähnlichen Zeitplan anstrebt wie im letzten Jahr, dürfen wir schon im März 2019 mit einer ersten Developer Preview von Android Q rechnen. Die stabile Version sollte für Android-One-Geräte und Google-Pixel-Smartphones dann gegen August ausrollen. Irgendwann davor werden dann der Name und das Maskottchen enthüllt werden.

Android-Q-Features:

Systemweiter Dark Mode

Ein dunkles systemweites Theme war den Android-Nutzern bislang verweigert worden. Stattdessen mussten sich die Nutzer über dunkle Launcher und Hintergrundbilder behelfen. App-Entwickler mussten den energieeffizienten und augenschonenden Modus einzeln implementieren. Aber für Android Q könnte ein systemweiter Dark Mode den Flickenteppich unter Android beseitigen.

Erstmals Ende Oktober 2018 fand AndroidPolice einen Eintrag im Bug Tracker von Chromium. Dort schrieb der Produkt Manager Lukasz Zbylut folgendes:

Der Dark-Mode ist ein genehmigtes Q-Feature. Das Q-Team will es möglich machen, dass alle vorinstallierten Apps den dunklen Modus von Beginn an unterstützen. Um den Dark-Mode erfolgreich zu integrieren, ist es notwendig, dass alle UI-Elemente idealerweise bis Mai 2019 einen dunklen Hintergrund besitzen.

In der Android-Q-Version, die den XDA-Developers zugespielt wurde, ließ sich die Implementierung eines systemweiten Dark Modes nun tatsächlich ausprobieren.

android q dark enable xda leak jan 2019
Bei den XDA-Developers gilt der Dark Mode von Android Q schon als gesichert. / © XDA-Developers

Damit gilt die Hoffnung als bestätigt, dass wir diesen dunklen Modus auch in der offiziellen Preview und später dann in der finalen Version von Android Q antreffen werden. Die entsprechende Option soll sich dann in den Display-Einstellungen befinden.

Aktiviert Ihr den Modus manuell, Dämmerungs- oder Uhrzeit-abhängig, wird nicht nur die Systemoberfläche dunkel eingefärbt. Auch kompatible Apps können entsprechend der Systemeinstellung ihr eventuell vorhandenes Farbprofil umstellen.

Rahman hat auch eine Entwickleroption zum Forcieren des Dark Mode in inkompatiblen Apps entdeckt, die jedoch mit Darstellungsfehlern verbunden war. App-Entwickler werden diese also nutzen können, um eines Tages in der offiziellen Developer Preview ihre Apps entsprechend zu optimieren.

Der native Dark Mode für Android Q macht leidige Work-arounds wie Hersteller-Themes oder Mods wie Substratum dann hoffentlich überflüssig. Stattdessen vereinheitlicht Google die Richtlinien, nach denen App- und UI-Entwickler dunkle Darstellung in der Systemoberfläche sowie in Apps vereinheitlichen können. Unterm Strich wird der Nutzer davon profitieren.

Überarbeitetes Berechtigungs-Management

Auch das Verwalten aktiver Berechtigungen soll mit Android Q geradliniger gestaltet werden. Nicht nur dass die Übersicht aktivierter Berechtigungen vereinfacht werden soll, auch sollt Ihr Apps endlich verbieten können, Berechtigungen auch im Hintergrund zu nutzen. So können DriveNow, MoBike und Co. Euch nur noch orten, wenn Ihr die App gerade aktiv nutzt. Oder WhatsApp darf nur Euer Mikrofon abhören, wenn Ihr die Chat-App gerade offen vor Euch liegen habt.

android q permissions xda leak jan 2019
Das Berechtigungs-Management bekommt in Android Q eine Generalüberholung. / © XDA-Developers

Google wirkt damit der oft berechtigten Befürchtung entgegen, dass einzelne Apps im Hintergrund Bewegungsprofile ihrer Nutzer erstellen oder sie permanent abhören. Eine ähnliche Funktionalität könnt Ihr übrigens bereits mit der App Bouncer erreichen.

Desktop-Modus

Kennt Ihr noch die bemühten Projekte Samsung DeX oder Huawei Easy Projection, mit denen Smartphones als PC-Ersatz genutzt werden sollten? Auch diese Insellösungen könnten bald durch den offiziellen und einheitlichen Desktop Mode ersetzt werden. Es handelt sich jedoch bisher nur um einen nutzlosen Schalter in den Entwickleroptionen. Rahman konnte keine wirkliche Funktionalität damit testen, geschweige denn zeigen.

Entwickleroptionen

Rahman traf in den Entwickleroptionen noch Dutzende weitere neue Punkte an, deren Funktion bislang obskur sind. Er spekuliert unter anderem, dass ...

  • Apps sich in Andorid Q besser in Fenstern darstellen lassen,
  • Bildschirminhalte sich nativ als Video aufzeichnen lassen,
  • Always-on-Displays sich einheitlich konfigurieren lassen.

Bedienhilfen

In den Eingabehilfen von Android Q sollt Ihr bestimmen können, wie lange Heads-up-Benachrichtigungen sowie Snackbars angezeigt werden. Das gibt Euch unter Umständen mehr Zeit, die flüchtigen Inhalte zu erfassen und darauf zu reagieren.

Rich Communication Services für Drittanbieter-Apps

Waren RCS-Nachrichten bisher nur Provider-Apps und der Google-App Messages vorbehalten, könnte sich dies mit Android Q ändern. 9to5Google will einen Commit entdeckt haben, der eine RCS-Schnittstelle für Drittanbieter-Apps öffnet. Mehr zu RCS erörtern wir im separaten Artikel:

Quelle: XDA-Developers

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81 Kommentare

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  • Android Q...🤔💭...Quaddeln vielleicht für Q?


  • Ich wusste gar nicht, dass ALLE Apps die Zwischenablage mitlesen können... Aber macht natürlich Sinn, wenn SwiftKey das plötzlich auch kann. Hoffentlich kann man die Ablage dann auch für bestimmte Apps freigeben, wie eben SwiftKey.


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Es geht nur darum, dass Apps das im Hintergrund nicht mehr können. Wenn du SwiftKey nutzt, ist die App beim Schreiben natürlich im "Vordergrund" und kann dementsprechend darauf zugreifen.


  • Macht Sinn, freu mich drauf. Besonders die Downgrade-Funktion hätte ich schon eher gebrauchen können, ist dann nicht mehr so ein manuelles Gefrickel ^^


    • Kam das bei Dir schon so oft vor, dass du eine alte Version brauchtest? Ich könnte dann die meisten Games wahrscheinlich nicht mehr daddeln :D


      • Oft nicht nein. Mehr als 1,2 Apps werden es nicht gewesen sein. Aber ich erinnere mich erst an einen Fall aus jüngster Zeit mit der App "Andfhem", wurde einfach plötzlich aktualisiert und in der neuen Version war die Backup-Funktion iwie verbuggt, genau als ich eine Backupdatei wiederherstellen wollte was dann nicht ging usw.... jedenfalls mit der alten, nochmals manuell aufgespielten Version ging es dann aber wieder :-D


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        @NilsD
        Auch bei Apps wie WhatsApp wäre das in der Vergangenheit praktisch gewesen.
        Kann mich noch gut dran erinnern, dass WhatsApp nach einem Update bei mir mal Wochenlang erst dann neue Nachrichten angezeigt hat, wenn ich die App wirklich geöffnet habe, was unglaublich genervt hat.

        Sollte das Feature wirklich wie jetzt vermutet funktionieren, wäre es eine feine Sache.


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Beim Thema "Gerfickel" muss man aber noch hoffen, dass Google das auch wirklich benutzerfreundlich gestaltet... :D Meiner Meinung nach kann Google sowas einfach nicht.
      Am Ende kann man eine App nur über irgendwelche umständlichen Menüs zurücksetzen. Unwahrscheinlich, aber ich schließe es bei Google nicht aus...


      • Ja wäre ne feine Sache das stimmt. Egal, Hauptsache es ist irgendwie möglich innerhalb des Systems, ohne manuell wieder iwo was runterzuladen und dann installieren zu müssen und *hoffen* das es beim nächsten Update, was spätestens übernächste Nacht kommt, gefixt ist. So nach dem Motto.

        Tim


  • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Wenn Android Q/10.0 nur bei allen vorinstallierten Apps einen dunklen Modus bereitstellen will, dann beseitigt man damit den Flickenteppich nicht, sondern stopft nur 2-3 Löcher. Drittanbieter-Apps müssen immer noch einzeln dafür optimiert werden und das dauert bei Android bekanntlich sehr lang ^^


    • Geht es unter iOS mit Drittanbietern wie Whatsapp z.B. schneller mit der Bereitstellung einer neuen, angepassten Version ? Oder ist die API ganz anders gestrickt das die Hersteller der Apps mit sowas gar nix am Hut haben ? Hab da keine Erfahrungswerte zu.


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        @NilsD
        Mit Ausnahms von WhatsApp und Facebook eigentlich ja ^^
        Bei iOs geht sowas meistens deutlich schneller.

        Einfach nur mal als vielleicht passendes Beispiel:
        Apple stellt mit dem X das erste OLED-iPhone vor und keinen Monat später gibt es YouTube mit Dark Mode.
        OLED gibt's bei Android seit 2010 und trotzdem kam der YouTube-Dark Mode erst vor wenigen Monaten, fast ein Jahr nach iOS ^^

        Beim Design-Wechsel von iOS6 zu 7 haben die Entwickler (außer Facebook und WhatsApp...) das auch bedeutend schneller übernommen, als bei Android von 4.4 auf 5.0 mit Material Design, was dort eine Ewigkeit gedauert hat.

        Aber doch, die App-Entwickler machen das. Das ist nicht automatisch oder so ^^

        NilsD


      • Wenn die App-Entwickler das machen und es nicht automatisch geht dann liegt es ja an denen. Kann man Google jetzt nicht so ganz den schwarzen Peter zuspielen. Vor allem, ich find ja immer gut das die kommenden Änderungen ja schon weit vor den endgültigen Veröffentlichung durchschwappen und dann erst irgendwann danach Mal langsam damit begonnen wird sowas elementares wie UI Anpassungen, Darkmode undsowas zu implementieren. Als kleiner Wald und Wiesen Entwickler mit ner kleinen Reichweite okay, aber das die größeren Unternehmen und Apps das nicht schneller hinbekommen.. oh Mann, naja irgendwann wird alles gut, in paar Monaten ^^


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        @NilsD
        das OS spielt dennoch eine Rolle. Google selbst hat mal zugegeben, dass sich Apps auf iOS deutlich leichter bauen und erstellen lassen, als bei Android. Und das allein sagt schon einiges ^^
        Natürlich kann man Google dafür nicht den schwarzen Peter zu schieben. Zumindest nicht komplett. Völlig unschuldig ist Google da mMn dennoch nicht...


  • Habe letzte Woche auf meinem OnePlus 5 das Update auf P erhalten. Seit langem ein gelungenes Update mit vielen Fehlerverbesserungen und neuen Funktionen 👍 Android Q werde ich aber wahrscheinlich nicht mehr bekommen.


  • neben android q wird dieses jahr auch höchstwahrscheinlich fuchsia os für iot devices kommen. wird interessant.

    NilsD


  • Bei allem Interesse an den neuen Funktionen, aber am neugierigsten bin ich diesmal auf den Namen. Eine Süßspeise mit Q. Das wird schwierig.


  • Samsung-Smartphones warten bis 2020 irgendwann auf das Update .


    • Jap und bekommen dazu maximal 2 Software Updates und das für ein 1000,-€ Smartphone! 😛


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      So wie fast alle anderen Hersteller auch. Das ist nicht Samsung-only. Viel mehr wird es nur wenige Hersteller geben, die bei 2-3 Geräten noch 2019 Android 10 liefern.


      • Und die Ausrede dazu das aktuelle Hardware ,welche nur 2 Jahre alt ist ,zu schwach sei für Android Version X. Ich rede nur von Oberliga. Smartphone der Mittelklasse oder Einsteigerklasse sind nach 2 Jahren zu schwächlich aber selbst ein S8 wäre noch stark genug für Android 10. Das wird aber nicht passieren.


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        @Karsten
        Ich wüsste eigentlich nicht, dass die Hersteller die Ausrede von wegen zu schwach bringen. Woher kommt dieser Mythos bitte?
        Samsung hat das in der Vergangenheit ein einziges mal gemacht und das war beim Galaxy S3 (mit Android 4.4 glaube ich), wo als Grund der nur 1GB große RAM war. Und das war anscheinend wirklich keine Ausrede, denn auch danach erschien von Samsung nie ein Smartphone mit 1GB RAM mit dieser Android-Version.
        Seit dem hat Samsung, oder irgendein anderer Hersteller, nie versucht, sich mit der Leistung rauszureden...
        Und auch beim S8 würde ich gern wissen, wo Samsung gesagt hat, es sei zu leistungsschwach für die nächste Version, wie du behauptest...


      • Wenn das kein Hersteller macht, dann müsste doch das S7 auch Android 9 bekommen. Der Exynos 8890 Octacore-Prozessor und 4 GB RAM sind doch auch heut noch stark genug für Android 9.
        Was aber nicht passiert. Wegen dem S8 und die Frage nach der Anzahl der Updates.... ich habe mir im Jahr 2017 das S8 gekauft mit Android 7. Mit Android 8 kamen massiv Probleme auf. Da habe ich am Anfang ,bevor ich das Gerät eingeschickt habe, bei Samsung Deutschland angerufen und in der kundenhotline nachgefragt. Der Berater hat zu mir gesagt das Maximum Android 9 noch kommt weil für Android 10 diverse Komponenten auf dem SOC des S8 zu schwach wären die dann die Leistung nicht mehr bringen um flüssig alles darzustellen.


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        @Karsten
        So ein kleiner Hotline-Mitarbeiter weiß natürlich auch, nach welchen Kriterien der Konzern Samsung handelt, ne... ^^ Der weiß im Besten Fall auch nicht mehr, als du...
        Samsung bringt einfach 3 Jahre Updates und 2 Major-Updates. Mit der Leistung des Geräts hat das nichts zu tun, wird aber auch von Samsung nicht als Ausrede genutzt...


      • Geb ich dir recht aber bei solch teuren Geräten sollte man schon etwas mehr Service erwarten als nur 2 Versionen. Wir reden ja mittlerweile von über 1000€ und immensen Wertverlust nach kurzer Zeit. Der wahre Preis ergibt sich erst nach 6 Monaten. Heißt ja nicht umsonst UVP. 1000 € und mehr sind die unverbindliche Preisempfehlung die sich der Hersteller wünscht aber im Endeeffekt liegt das Gerät in Wert nur bei 650 € oder irgendwie darum.


      • Das S8 zu schwach, da hast du hoffentlich ordentlich schelmisch gelacht und dann aufgelegt :-D ja eigentlich traurig sowas.


      • Ist aber die Wahrheit. Ich hab auch zu dem am Telefon gefragt ob er nicht eine andere Ausrede hat.

        NilsD


  • Wie lange starrt ihr denn auf's Handy das Euch die Augen weh tun? Vom vor die Ampel laufen oder wie ;)


    • Tja, dann kennst die Gefahr offensichtlich nicht. Daher möchte ich es dir kurz erklären. Die Augen werden nicht schmerzen, wenn du auf dein Display starrst. Aber der hohe Anteil an der Farbe Blau kann die Makuladegeneration fördern. Und nicht nur beim Display deines Handys, auch dein Flatscreen in deinem Wohnzimmer und dein Computermonitor strahlen zuviel Blaulicht aus.
      Um weißes Licht zu erzeugen, mischen die Hersteller von Displays blaues und gelbes Licht. Das blaue Licht kann die Hornhaut ungehindert passieren und Entzündungsprozesse in der Makula auslösen.
      Blaues Licht führt zur Überproduktion eines Eiweißstoffes, der eine Kettenreaktion auslöst, die zum Tod der Sehzellen führt. Dadurch kommt es zu einem Verlust des Sehvermögens.
      Blaues Licht schädigt außerdem Pigmentzellen der Netzhaut. Durch beschleunigte Alterungsprozesse produzieren die Zellen vermehrt Abfallstoffe (Lipofuszine), die wiederum die Sehzellen schädigen.
      Daher habe ich bei allen Displays, mit denen ich arbeite, den Blaulichtfilter aktiviert.
      Ist jetzt kein Allheilmittel, aber hilft.
      Am Anfang bemerkt man, dass das Bild leicht gelblich ist. Aber schon nach ein paar Minuten fällt einem das nicht mehr auf.


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        "Um weißes Licht zu erzeugen, mischen die Hersteller von Displays blaues und gelbes Licht."
        Mischen die Hersteller dafür nicht viel mehr rotes, blaues und grünes Licht? Schließlich sind das die Subpixelfarben. Gibt nur sehr wenige Fernseher (bspw. von Sony), die zusätzlich noch ein zusätzliches, gelbes oder weißes Subpixel besitzen.
        Beim allseits bekannten Blaulichtfilter wird der Blauanteil durch Dimmen der blauen Subpixel einfach nur reduziert und das Display erscheint dann durch den im Vergleich höheren Anteil grünem und rotem Licht gelblich...

        Zudem kommt mir die Erklärung etwas zu überspitzt vor ^^ Sicher, Blaues Licht KANN schädlich für die Augen sein. Es führt aber nicht unvermeidlich zur Blindheit...
        Von der Sonne kommt auch blaues Licht zu uns und dennoch kann ein Großteil der Menschheit noch sehen, obwohl sie täglich mehrere Stunden dem Sonnenlicht ausgesetzt sind ^^


  •   13
    Gelöschter Account vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ganz einfach beim Huawei Mate 10 Pro einzustellen.... 😁


    • Und jetzt sollen sich deswegen alle ein Huawei "Firmenspionage" Mate Pro kaufen? Oder was bringt die Bemerkung jetzt?


      • Bitte nicht schon wieder dieser Spionagequatsch. Das ist doch kalter Kaffee ohne die Spur eines Beweises. Auch wenn es ironisch gemeint ist.


      • Ach ja Sarah, alles Quatsch? Huawei kommt beim Netzausbau international immer weniger zum Zuge, eben wegen Spionagegefahr.
        Auch die Bundesrepublik prüft derzeit einen Ausschluss von Huawei beim 5G Ausbau. Ebenso erwägen GB und Norwegen den Ausschluss. In Australien und Japan kommen die schon nicht mehr zum Zuge.
        Aber die sind ja alle doof. Oder steckt der böse Satan USA dahinter?
        Und weißt du was? Ich habe sogar ein Huawei Smartphone.
        Aber die Gefahr, das die chinesische Regierung mich aushorchen will, ist wohl nicht gegeben.
        Ich vermute sogar, die kenne mich gar nicht:-)
        Aber als Firmenhandy sollten die Apparate besser nicht eingesetzt werden.
        Denn in der Industriespionage sind die Chinesen ganz groß.
        Eins dürfen wir nie vergessen. China ist keine Demokratie. China ist kein Rechtsstaat. China ist ein totalitäres System.
        Keiner von uns mag Trump. Aber der wird wieder abgewählt und er kann in den USA nicht machen was er will, wie wir ja heute wieder sehen.
        Das alles trifft auf Xi Jinping wohl eher nicht zu.


      • Gibt gerade einen interessanten Artikel dazu auf Computerbase, die USA übt immer größeren politischen Druck aus auf Europa...

        Am Ende geht es um Jobs entweder in China oder in den USA...

        Und Facebook, Google und Co sind da die viel größeren Daten Kraken

        Sarah


      • Natürlich spioniert China und das ist eine große Gefahr für innovative Unternehmen, das steht außer Frage. Was aber sehr wohl fraglich ist, ob sie dafür Huawei benutzen und das bezweifle ich sehr.
        Wie viele Hacker beweisen kann man auch, ohne ein Netzwerk zu bauen, ganz hervorragend Daten klauen. Huawei hingegen baut seit Jahren in vielen Ländern an den Netzen mit und nie gab es irgendwelche Probleme. Aber die sind natürlich alle doof (auch wir) und lassen sich alles andrehen, ohne zu prüfen. (Ironie off) Da muss erst die USA kommen und es allen sagen, natürlich ohne Beweise vorzulegen.
        Aber das die US-Geheimdienste bei Huawei eingebrochen sind, ist natürlich völlig okay (bewiesen durch Snowden-Dokument). Aber selbst dabei konnte wohl keine belastenden Hinweise gefunden werden. Vielmehr haben die größten Spione (US-Geheimdienste) Probleme, weil Huaweis Netze wohl schwer zu knacken sind. Was der wahre Grund für die Anfeindungen sein dürfte. Da man das aber natürlich nicht sagen kann, wird halt irgendwas vorgeschoben von dem man weiß, dass es die Menschen beunruhigt.

        Und nein ich halte China nicht für Heilige, sondern für massiv ehrgeizige Leute, die nicht zimperlich sind. Aber bisher sprechen alle Beweise für Huaweis Unschuld und bei uns gilt immer noch unschuldig bis zum Beweis der Schuld.
        https://www.golem.de/news/keine-beweise-bsi-spricht-sich-gegen-huawei-boykott-aus-1812-138262.html


  • Also, wenn ich mich richtig erinnere, dann begann doch mit der Einführung des "Material Design" erst der hell weiße Überbelichtungswahnsinn. Mal ganz nebenbei zum Design, "kreativ" ist was anderes!


  • Frage mich warum Entwickler oder Entscheidungsträger erst jetzt darauf kommen dass ein Darkmode angenehmer ist, ich verwende schon seit über 10 Jahren DarkModes dort wo es möglich ist, manchmal komme ich mir vor wie im Film Idiocrazy...


  • hatte android jelly bean nicht standard dark mode?


  • Endlich!


  • Wird denn so eine große Anzahl an Smartphones mit OLED Displaytechnik hergestellt, dass der Dark Mode geräteübergreifend etwas zum Stromverbrauch beitragen würde?
    Wurde denn auch mal eruiert, ob solch ein Modus überhaupt ergonomisch ist?


    • Also zumindest bei den Flaggschiffen gibt es bis auf 1-2 Ausnahmen fast nur noch OLED. Samsung-Smartphones haben auch bis runter in die Einsteiger-Klasse AMOLED und einige andere Hersteller vereinzelt auch.

      Die Frage ist, was mit "ergonomisch" gemeint ist. Sparsamer sind sie,, jedenfalls wen richtiges Schwarz verwendet wird, das wurde schon öfters getestet (sogar von Google selbst). Zumindest mir tun aber bereits nach recht kurzer Zeit die Augen weh, wenn ich längere Texte mit weißer Schrift auf schwarzem Grund lese... ^^


      • Das du bei weißer Schrift auf weißem Grund überhaupt irgendwas erkennen kannst xD :-P


      • Samsung ist derzeit größter Smartphone-Hersteller, aber im asiatischen Raum, wo das Hauptabsatzgebiet ist, sind die S-Modelle nicht so gefragt wie hier. Da gibt es Modelle, die es hier nicht oder nur schwer zu kaufen gibt und zwar mit LCD-Technik. Von daher würde ich mal behaupten, dass auch Samsung den Hauptabsatz nicht mit Smartphones mit OLED Anzeige macht.
        Mich würde aber mal interessieren, wie das Verhältnis von OLED-Smartphones zu herkömmlichen Smartphones ist. Laut den mir auf die Schnelle gefundenen Infos scheint dies nicht mehr als 10% zu sein.
        Zur Ergonomie: es könnte ja sein, dass pechschwarzer Hintergrund in Verbindung mit heller Schrift die Augen schneller ermüden lässt oder die Konzentration beeinträchtigt. Daher scheinen ja auch alle eBook-Reader weißen Hintergrund mit schwarzer Schrift anzubieten und nicht anders herum.


      • @NilsD
        Tja! Ist halt nur sehr anstrengend, weswegen mir wie gesagt auch die Augen weh tun :D

        @König Frank I
        Naja, die meisten eBook-Reader werben ja auch damit, dass die Schrift etc. wie in einem echten Buch aussieht. Die meisten haben aber die Möglichkeit, auf schwarz zu stellen ^^


      • Auch die E-Ink Technologie erlaubt es, die Schrift zu invertieren - sprich weiße Schrift auf schwarzem (dunklem) Grund. Die Default-Einstellung ist das aber nicht.


      • Kann ich so bestätigen: wenn ich Seiten im Netz lese, welche ähnlich dem DarkModus aufgebaut sind, dann flattern einem richtig die Augen nach einer Weile, besonders wenn man wieder auf helle Seiten zugreift. Er ist bestimmt sinnvoll, dieser Modus, aber zum Lesen für mich eher anstrengend.


      • Geht mir auch so, es strengt die Augen sehr an. Und auch optisch gefällt mir ein schwarzer Hintergrund überhaupt nicht. Anthrazit ja, aber nicht reines schwarz, aber damit spart man halt keine Energie. Ich würde diesen Dark Mode höchstens in Ausnahmesituationen nutzen, wenn ich mal sehr sparsam mit dem Akku umgehen müsste.


      • @Justus Jonas
        Bei mir ist es vor allem so, dass sich beim Lesen auf solchen Layouts die Schrift gefühlt ins Auge einbrennt und ich dann beim Wechsel auf helle Seiten oder was auch immer die Zeilen kurzzeitig so "eingebrannt" sehe, in etwa so, wie wenn man versehentlich in ein helles Licht sieht und dann überall einen Punkt sieht ^^ Und das ist halt kurzzeitig ziemlich anstrengend...


  • Google und Android Versionen. Kunden werden dumm verkauft. Hardware hat sich natürlich verbessert aber warum nur zwei Jahre Unterstützung und dann Namen Änderung? Als Beispiel Windows seit 1996 höchstens 7-8 Versionen. Das nervt . wenn es soweiter geht hat keine Reiz mehr.


    • Vergiss aber mal nicht, dass es allein seit "Windows 10" schon dutzende große Updates gab, die man durchaus auch als neue Version bezeichnen könnte - MS macht das aber nicht.
      Google (und Apple) werfen halt einmal pro Jahr eine neue Version raus. Finde ich persönlich übersichtlicher, als eben Windows, wo man teilweise kaum einen Durchblick hat, welche Features mit welchem Update dazukamen usw.


  • Na hoffentlich setzt Google das auch richtig um und zwar mit richtigem Schwarz und nicht nur Dunkelgrau wie bis Dato in bspw. YouTube.

    Aber bis ein Größteil der Entwickler das übernommen haben, dauert es eh wieder Jahre, weil Android ^^ Twitter und Co. haben es zwar schon, aber andere "große Nummern" wie WhatsApp, Facebook etc. werden dafür wieder 10 Jahre brauchen.
    An sich müssen das nämlich die App-Entwickler machen. Automatisch systemweit dürfte schlicht nicht funktionieren, weil es in falschen Anzeigen, unlesbarer Schrift (bspw. dunkelblaue Schrift auf schwarzem Hintergrund) usw. resultieren würde.


    • @Tim "weil Android?" wieso sollte es schwer sein ein dark mode in die app zu integrieren? wenn man das theming von anfang an richtig plant ist es recht simpel. android immer als schlecht darzustellen und keine argumente liefern. super.


      • Ich rede Android nicht schlecht. Es ist eine TATSACHE, dass Entwickler unter Android teilweise Jahre brauchen, um neue Funktionen wie eben Dark Modi einzubauen. Die Paradebeispiele dafür sind Facebook und WhatsApp, weshalb ich sie genannt habe.

        Deine theoretische Herangehensweise ist nichts wert, wenn es nicht mit der Realität übereinstimmt.


      • @Tim und was ist mit Twitter? Soviel zum Thema Realität.


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        @Hans Baum
        Was soll mit Twitter sein?
        Nur weil es bei einer App vielleicht nicht so ist, wie in meinem Beispiel, heißt das nicht, dass es nirgends so ist 🤦‍♂️

        Und was auch immer dieses "Soviel zum Thema Realität" soll, erklärt sich mir auch nicht.


    • Ich sage nur Material Design. Wie viele Jahre hat das gedauert, bis das endlich mal bei der Mehrzahl der Apps ankam. Und ein großer Teil der Apps sieht immer noch aus, wie im Programmierkurs der Mittelstufe zusammengebastelt. Google ist einfach zu lasch mit Vorgaben.


      • Naja bei iOS gibt es auch immer noch Apps, die ein uraltes Design haben und weil iOS völlig anders funktioniert, wird in solchen Apps auch die alte iOS-Tastatur verwendet.
        Aber das sind vornehmlich sehr kleine Entwickler und nicht solche wie Facebook... Allein wenn ich daran denke, wie viele Jahre Facebook gebraucht hat, Dinge wie die Statusleiste einzufärben, was eben mit Materiel Design eingeführt wurde.


      • @Tenten falsch. APIs sind nach den Guidelines entwickelt worden. Eine FloatingActionButton sollte auch nicht für alles verwendet werden. Die Guidlines sind online. Erst lesen dann schreiben.


      • Mir egal. Ich will ansprechende Apps und nicht dieses zusammengeschusterte Design. Deine Guidelines interessieren mich nicht die Bohne.

        Tim


    • Also wenn ich bei meinem Xiaomi ein Dark Mode Theme installiere dann ist je nach Theme auch WhatsApp wunderbar im echtem Dark Mode. Kein Root oder sonst was vorhanden. Einfach nur anderes Theme


  • Nützlich und schon sehr lange überfällig in Stock Android 📱

    Dann werden auch organischen Pixel etwas geschont und sterben später ab.


  • Wäre ja mal was, aber hoffentlich lassen die sich noch ein wenig mehr einfallen. Das Thema Updates kann man ja mittlerweile vergessen, dass bekommen sie mit Android nicht mehr auf die Kette. Ich hoffe das der Nachfolger da deutlich mehr drauf hat.


    • Was bekommt wer mit Updates nicht auf die Ketten? Ich bekomme regelmäßig und sofort Updates auf mein Pixel.


      • OnePlus 6T User hier, der dasselbe bestätigen kann


      • Also OnePlus braucht eigentlich auch recht lang für Updates. zwar nicht so lang, wie LG und Co., aber trotzdem teilweise mehrere Monate.


      • Die Frage ist dann, wer ist für dich schneller? Da fallen mir spontan nur Google, Essential und evtl. Sony ein. Zumindest bei Pie war OP sehr schnell.


      • Naja, nur weil keiner schneller ist, heißt das nicht, dass es schnell ist ^^ Schnelle Updates liefern mMn nur Google, Essential und bei iOS halt Apple. Sony braucht auch 1-2 Monate, OnePlus gern mal 3-4 usw.


    • Eins der Hauptverkaufsargumente von Android ist die große Vielfalt in Form der Hersteller-UIs.
      Wenn der "Android-Nachfolger" also an Android anknüpfen soll, müssen sie das auch weiterführen, zumal sich die Hersteller ohne nicht mehr voneinander abheben können.
      Wenn sie das aber machen, dann wird sich beim Thema Updates nichts ändern.


      • Der Systemkern wo systemkritische Prozesse, Kernel und Dienste laufen muss endlich völlig entkoppelt werden von dem was die Hersteller da drauf stülpen. Dann kann Google die systemspezifischen, sicherheitsrelevanten Updates selber fahren und der Rest kann ruhig verschimmeln nach 2 Jahren. So könnte die kunterbunte UI Vielfalt am leben bleiben.


      • @NilsD Google hat schon einiges gekoppelt. aber interessant ist, dass sie nebenbei das fuchsia projekt entwickeln. in fuchsia ist alles entkoppelt, wenn man sich die architektur anguckt.


      • Ich meinte im Sinne von Losgelöst. Unter Linux updatet man ja auch die UI separat neben dem Basissystem und beides ist voneinander unabhängig. Nur wenn das tatsächlich genau das Gegenteil sein wird in Fuchsia, dann wird es in der Tat nicht besser. Das gleiche in Grün nur unter anderem Namen..


      • @NilsD meinte entkoppelt. ups. sorry

        NilsD


      • @NilsD
        Ich glaube aber, dass das in der Praxis nicht funktioniert.
        Die Hersteller müssen trotzdem ihr komplettes System kontrollieren, ob alles läuft, und die Software anpassen... Unterm Strich ändert sich da nichts.


      • Das sehe ich nicht so. Weil vom Prinzip her ist doch Android auch nichts anderes als ein Unix-System mit ner UI drüber gestülpt, ganz vereinfacht gesagt. Und das ist in der Regel modular aufgebaut, das Basissystem wo die sicherheitsrelevanten Patches notwendig sind läuft unabhängig von der UI.
        Die Hersteller müssten nur den Apps die man installieren möchte eine Art Code zurückliefern damit diese prüfen können ob sie mit der aktuellen UI kompatibel sind oder nicht - manchmal funktionieren aktuell ja neue Apps unter einem alten Android nicht mehr und das muss man prüfen an der Stelle, da man sonst eine nicht lauffähige App installiert. *Visionende* :-D

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