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Kommentar 3 Min Lesezeit 36 Kommentare

Zwei große Android-Updates: Huaweis Trippelschritte in die richtige Richtung

Android-Updates sind für die Nutzer ein Thema, das immer wichtiger ist, und zwar deshalb, weil sich an der verfahrenen Situation nur ganz, ganz langsam etwas ändert. Huawei hat nun Besserung versprochen und geht ein paar kleine Schritte in die richtige Richtung. Aber eben auch nur kleine.

Im Interview mit dem Huawei Blog, der sich oft dadurch auszeichnet, die Belange der Huawei-Community direkt an den Hersteller heran zu tragen, gab Kathrin Widmayr, Pressesprecherin bei Huawei Deutschland, den Strategiewechsel bekannt. In den P- und Mate-Serien des Herstellers soll es nun für jedes Modell zwei große Android-Updates geben, und zwar nicht nur für die besser ausgestatteten Modelle, sondern auch für die Lite-Smartphones.

Die zwei Jahre Updates, die man bisher als Maßstab genommen hat, orientieren sich an der Vertragssituation vieler Handynutzer in Deutschland. Alle zwei Jahre ein neues Handy, das ist noch immer häufig der Rhythmus, den die Smartphone-Käufer einhalten. Deshalb konnten es Huawei-Kunden nicht verstehen, so Widmayr weiter, wenn Google in der Lebenszeit ihres Smartphones zwei Updates herausbringt, Huawei die aber nicht weiterreicht.

AndroidPIT huawei p20 pro 3199
Nur mit Updates bleibt ein Smartphone lange gut. / © AndroidPIT by Irina Efremova

Welche Huawei-Smartphones bekommen das Update auf Android 9 Pie?

Für diese Modelle hat Huawei Updates auf Android 9 Pie bisher angekündigt:

  • Mate 9 / Mate 9 Porsche Design
  • P10 ( P10 Plus / P10 Lite
  • Mate 10 / Mate 10 Pro / Mate 10 Lite / Mate RS Porsche Design
  • P20 / P20 Pro / P20 Lite
  • Mate 20 / Mate 20 Pro / Late 20 Lite

Das ist schon einmal gut so, keine Frage. Zwei große Android-Updates, das schafft noch immer nicht jeder Hersteller, zumindest nicht abseits der Flaggschiffe. Aber auch Huawei hat noch einiges zu tun, um die Update-Versorgung wirklich konkurrenzfähig zu Apple zu machen. Klar, das ist nicht direkt vergleichbar, und die fünf Jahre direkte Updates, die es bei Apple gibt, werden wir bei Android nie sehen. Doch Raum für Verbesserung gibt es immer noch.

Man könnte etwa an der Schnelligkeit der großen Updates sowie der Sicherheitspatches arbeiten. Es dauert in aller Regel Monate, nachdem Google eine neue Android-Version fertig hat, bis sie so langsam bei den ersten Geräten ankommt. Sicherheitspatches sollten zudem verpflichtend länger ausgeliefert werden, die drei Jahre bei Android One sind eigentlich auch noch zu wenig.

Da geht noch mehr

Huawei hat bereits einige Weichen in die richtige Richtung gestellt, auch aus dem Grund, dass eine verlässliche Grundversorgung notwendig wird, um in Googles Business-Programm zu bleiben. Der nächste Schritt mit den zwei Updates für Teile des Sortiments ist gut, aber ein bisschen kleiner, als er hätte ausfallen können. Zeigt uns, was Ihr noch drauf habt, Huawei!

Welcher Hersteller macht Eurer Meinung nach bei Updates die beste Figur?

Quelle: Huawei Blog

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 1 Monat

    Warum sollte man den Herstellern verbieten, ihre Versionen anzupassen? Waren gerade diese Hersteller es doch, die Android zu seiner großen Verbreitung verholfen haben. Es liegt doch am Käufer, es ist ja beides auf dem Markt. Wenn du zügige Updates möchtest, dann kauf dir eben ein Pixel, aber jammer nicht herum, dass man anderen etwas verbieten sollte.

  • Tim vor 1 Monat

    Google ist auch nicht besser bzw. mit Apple vergleichbar. Google behauptet selbst, Hard- und Software kommt bei den Pixel-Geräten aus einem Haus und trotzdem liefern sie nur drei Jahre Updates, obwohl sie bei den gleichen Preisen, wie die iPhones, auch dementsprechend lange liefern sollten...

  • Saibot vor 1 Monat

    Zwei Jahre Updates für ein Gerät, das mit Oreo ausgeliefert wird, obwohl es schon Pie gibt sind praktisch so, als ob das Gerät gleich mit Pie ausgeliefert wird, aber nur ein Jahr Major-Updates bekommt, nur eben verwirrend formuliert

    Da wird wie bei Android One ganz schön mit den Formulierungen getrickst, wenn nicht sogar gezielt in die Irre geleitet, vor allem, nachdem jetzt auf der Google-Seite die Zeiträume von 24 Monaten Major-Updates und 36 Monaten Sicherheitsupdates verschwunden sind

36 Kommentare

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  • Aber wenn ein Update kommt regen sich viele auf das es nicht richtig läuft oder die Akkulaufzeit schlechter ist oder andere Dinge beschissen sind . Man kann es den Leuten auch schwer Recht machen.
    Ferner ist es doch so ,daß sich viele nach 3 Jahren ein neues Auto teuren Fernseher oder andere teure Sachen wieder neu kaufen und bei einem Phone für ein paar Hundert Euro wird gejammert .


  • Man könnte es auch so machen das man für ein jahres abo update bekommt für z.b 50euro wird dir garantiert das man 1jahr sichheits patches bekommt und neu Features und wann man sich ein smartphone kauft hat man das erste jahr gratis update versorgung vom jeweiligen hersteller!

    Somit würden Apple, Samsung und Huawei's existenz gesichert sein
    und es würde der markt nicht noch mehr von smartphones überschwemmt werden weil jedes jahr neuer prozessor usw. Gleich ein gerät für die nächsten 3-4Jahre sollte am markt sein in 3-4geräte würden reichen low-end hardware, mittlere hardware und natürlich high end und extreme hartware somit hätten wir kosumenten mal zeit zum verschnaufen und der hersteller auch das das nächste produkt gleich um 50% schneller und besser ist.

    P. S Microsoft hat es mittlerweile auch mitbekommen das sich sich nicht lange halten können ohne für updates geld zu verlangen.


    • Apple liefert Updates sowieso perfekt. Die brauchen sowas nicht.
      Und ich würde mir sowas auch nicht wünschen. Wir müssen schon immer mehr und mehr für die Geräte zahlen, da zahle ich nicht auch noch extra für einen Service, den andere, wie eben Apple, "gratis" dazu liefern.

      Ein einziges Gerät für 3-4 Jahre wäre zudem dumm. Es kauft sich nicht jeder zur gleichen Zeit ein neues Smartphone... Aus dem Grund ist der jährliche Rhythmus völlig in Ordnung...
      Was die Hersteller mMn lediglich tun sollten wäre, das Portfolio aufzuräumen. Vor allem Huawei und Honor übertreiben es aktuell extrem. Es braucht nicht 5 Mittelklasse-Smartphones mit nahezu identischer Hardware und Größe.
      An sich reichen 2-3 High-Ends, 2-3 Mittelklasse, 2-3 Einsteiger. Jeweils mit identischer Hardware, in unterschiedlichen Größen. Also insgesamt 3 Phablets, 3 normale Geräte und eventuell 3 kleine Geräte. Das wären 9 Smartphones, mit denen man so ziemlich alles abdecken kann.


      • Das wäre tatsächlich ein sehr guter Ansatz. Momentan wird zu viel gleich großes und fast gleich ausgestattetes hergestellt, zumindest im Bereich der großen Displays.
        Wenn Sony dicht macht, hat es sich mit kleinen Geräten erledigt.
        Bei Samsung ist ja eine solche Strategie erkennbar mit der J/A/S Serie.
        Kleinere Geräte (unter 5" 16:9 //unter 5,5" 18:9), sind aber auch da leider nur mit Hardware aus der untersten Schublade zu bekommen. Wenig Speicher/RAM, miese Performance und schlechte Qualität von Gehäuse und Display sind für Liebhaber kleiner Geräte der Alltag.


  • Es ist besser als nichts, aber trotzdem nicht so gut wie es sein soll.


  • Mein MediaPad T3 10 wurde letztes Jahr mit Nougat ausgeliefert und das war es dann auch schon. Es gab 2 Sicherheitsupdates und die EMUI-Version hat sich minimal auf 5.1.2 erhöht. Toller Verein.


  • Es ist mir einfach egal. Und ich denke, so sind die Meisten eingestellt. Wenn ich ein Major Update bekomme, bemerke ich meist den Unterschied gar nicht. Es wird durchgeführt und das Smartphone genau so weiter benutzt wie vorher. Und da ich mir jedes Jahr ein neues Flaggschiffmodell zulege, habe ich also Erfahrung mit Updates. Jo, es gibt die eine oder andere neue Funktion. Habe ich darauf gewartet? Nein!
    Ernsthaft, Updates sind keine Kaufargument für mich. Meine Frau rennt mit einem veralteten System auf ihrem Smartphone rum. Hat sie das überhaupt schon gemerkt? Nein!


  • Für mich ist bei Updates besonders wichtig das ich dadurch keine Nachteile bei Performance und Akkulaufzeit habe. Neue praktische Funktionen sind natürlich auch ein Anreiz. Besonders die Autofill Funktion seit Android 8 möchte ich nicht mehr missen.
    Wie man ja weiß wollen die Hersteller so viel wie möglich verdienen, und lange Updates für alte Geräte lohnt sich wahrscheinlich nicht, da man sich ja auf den Verkauf der neuen Geräte konzentriert.
    Aber anders herum gefragt : wie gut oder schlecht sind Smartphones, die zb. schon 1 oder 2 jahre kein Update mehr bekommen haben? Ist es nur ein Gefühl von Unsicherheit oder ist da wirklich was wahres, handfestes drann? Und auch hier zählt die große Masse : den Leuten dürfte eine auf 2 jahre beschränkte Updatezeit ziemlich egal sein, weil die 800-1200€ Smartphones verkaufen sich trotzdem wie warme Semmeln.


  • Es wird Zeit, daß nicht jeder Hersteller seine Android Version so dermaßen abändern kann, daß Updates eine Ewigkeit brauchen um ausgeliefert zu werden. Früher oder später muss es einen gewissen Standard geben der schnellere und kontinuierliche updates möglich macht. Treble ist da schon mal ein Anfang.


    • Oder es wird Zeit das die Nutzer mehr Geduld aufbringen. Wenn man in anderen Foren so schaut, sobald jemand als erstes ein Update bekommen hat sieht man teils mehrfach täglich von anderen Nutzern wie ungeduldig die sind das auf ihrem Smartphone dieses Update noch nicht verfügbar ist. Obwohl Updates ja immer in Wellen verteilt wird.


    • Warum sollte man den Herstellern verbieten, ihre Versionen anzupassen? Waren gerade diese Hersteller es doch, die Android zu seiner großen Verbreitung verholfen haben. Es liegt doch am Käufer, es ist ja beides auf dem Markt. Wenn du zügige Updates möchtest, dann kauf dir eben ein Pixel, aber jammer nicht herum, dass man anderen etwas verbieten sollte.


    • @Woolf:
      Bei Sicherheitsupdates sehe ich das auch so, die müssen zeitnaher auf allen Androiden ausgerollt werden.
      Bei Major Updates finde ich das nicht so dramatisch, solange alles funktioniert.

      Wenn alles zu einem Standart gemacht wird ohne Hersteller Aufsatz, hätte man nur noch reines Android, ohne Individualität. Und ohne zusätzliche Funktionen, die ja teils doch interessant sind.


  • "Die zwei Jahre Updates, die man bisher als Maßstab genommen hat, orientieren sich an der Vertragssituation vieler Handynutzer in Deutschland"

    Ach bitte ... als wenn die paar User in Deutschland für Huawei wirklich maßgeblich wären.

    Fakt ist, dass ca. 2/3 aller Android-Smartphones weltweit mit Marshmallow oder älter laufen. Ich denke, da sind Märkte wie Indien, China, Amerika, etc. wesentlich wichtiger für Huawei als das vergleichsweise kleine Deutschland.


    • Naja, auch in den USA und Co. sind die Verträge zwei Jahre lang ^^ Das ist nicht nur in Deutschland so.
      Ob die Update-Dauer mit der gängigen Vertragslaufzeit zusammenhängt, kann aber dennoch anzweifeln. Gerade in China laufen halt viele Leute mit einem alten Smartphone rum, weil sie sich nicht alle 1-2 Jahre ein neues leisten können. Deswegen sind in China die iPhones auch heute tatsächlich noch Statussymbole...

      Ich würde aber Deutschland gegenüber den USA für Huawei nicht als kleinen Fisch bezeichnen. Ich nehme mal an, es gibt in Deutschland mehr Huawei-Nutzer, als in den USA ^^ Denn dort kennt huawei so gut wie niemand, weil sie dort nicht gut vertreten sind. In den USA werden Smartphones Hauptsächlich mit Verträgen verkauft (darum ist es dort auch so extrem schwer, ein entsperrtes Gerät zu kriegen) und Huawei hat (oder hatte bis vor kurzer Zeit) keine Verträge mit Verizon und Co. und dementsprechend kauft dort keiner Huawei-Geräte


      • Huawei ist in den USA verboten (T-mobile, Sprint, Verizon, AT&T verkaufen Huawei nicht.) deswegen ist Deutschland viel wichtiger als die USA.


      • "Verboten" sind die Geräte nicht... man kann sie dort kaufen, aber eben nicht im Vertrag, aber so werden in den USA eben Geräte verkauft.


    • Deutschland allein ist für Huawei sicher nicht das Allesentscheidende. Aber Europa insgesamt ist mittlerweile ein wichtiger Markt besonders in Anbetracht der Probleme in den USA.

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