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Schon mal etwas von TAT The Astonishing Tribe gehört? Dem Einen oder Anderen dürfte die Firma bzw. ein Produkt ein Begriff sein. Diese Woche habe ich bereits von TAT und ihrer grafischen Oberfläche "TAT Home" berichtet. Wer es noch nicht gesehen hat, sollte sich TAT Home unbedingt ansehen.

 

Per Zufall hab ich von einem weiteren Betätigungsfeld gehört, in dem sich TAT auch - oder wahrscheinlich vor allem - befindet. Das Produkt von TAT nennt sich "recognizr" und wird wohl bald im Android App Market zu haben sein. Recognizr ist eine Software, die Gesichter erkennt. Ist dies passiert, kann man diesem Gesicht bzw. Kontakt verschiedene Dienste zuordnen, um diese dann später schneller abrufen zu können. Ist schon ganz cool eigentlich...

So sehr mich diese Technologie allerdings begeistert, so sehr hält es mir aber auch vor Augen wo wir hinsteuern! Wie lange wird es wohl dauern bis TAT durch Google gekauft wird? Die Tage wird man zählen können.

Mir macht es an sich nichts aus gläsern zu sein. Aber geht das nicht schon einen Schritt zu weit? Die Profile, die Google von uns hat, lassen an sich jetzt schon ein nahezu lückenloses Bild von uns zu. Kombiniert man dieses dann auch noch mit einem echten Gesicht, und bekommt man vielleicht dazu auch noch die GPS-Daten des Handys von dem das Gesicht in diesem Moment abfotografiert wurde, lassen sich noch weitere Rückschlüsse auf uns, unsere Persönlichkeit, Vorlieben, etc. ziehen.

Google hat sicherlich nichts Böses damit vor. Aber was passiert in 10 oder 20 Jahren, wenn die Führung von Google vielleicht eine andere ist? Oder wenn Regierungen sich plötzlich für diese Daten interessieren? Ich meine, heutzutage werden doch bereits DVDs mit Bankdaten von Regierungen gekauft.

Ich will gar nicht zu weit abschweifen und überlasse es der Phantasie eines jedem zu überlegen was das in der letzten Konsequenz bedeuten kann und ob man sich mit diesem Gedanken wohl fühlt. Beeindruckend ist es aber allemal...

 

58 Kommentare

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  • Hey Alexander, da Apple diese Firma aufgekauft hat, glaube ich nicht daran, dass diese App noch für Android irgendwo zu haben ist.
    Hätte sie auch gerne mal getestet.


  • Hey würde gerne mal wissen wo man das app downloaden kann. Damit man nach einem persönlichen Test das Programm bewerten kann
    Postet hier doch bitte mal nen link.


  • Warum sollte Google den Laden aufkaufen?
    Die haben die Technik schon.
    Sie haben irgendwann auf einer Veranstaltung klar gesagt dass sie in Googles schon eine Gesichtserkennung drin haben die jedes Gesicht dass man vor die Kamera bekommt in der Google Bildersuche vergleicht und die Ergebnisse ausspuckt.

    Wo die Funktion ist? Die haben sie aus der offiziellen Version rausgenommen. Aber irgendwo bei Google existiert die unzensierte Version. Quasi der "Heilige Gral" der Gesichtersuche.
    Offiziell will Google noch am Datenschutz arbeiten. Sie können schlecht alle Bilder interaktiv auf ihre Server laden und dann nur von da ohne Quellenangabe zeigen. Das würde hoffentlich zu Urheberrechtsklagen führen. Nicht weil mir das Recht so wichtig ist, sondern weil es die Möglichkeiten massiv beschneiden würde.

    Evtl. will Google auch warten bis ein anderer es anbietet, um nicht der Buhmann zu sein.
    Dann bieten sie nur etwas an, was es eh schon gibt...


    Ja, ich bin dafür mit einem Gesicht nach anderen Bildern und darüber evtl. nach Informationen über die Person zu suchen.
    Man denke an den (die?) Polizisten die den am boden liegenden passenten einer Demo im vorbeilaufen noch kräftig traten.
    Oder den Vorfall mit dem Radfahrer im blauen Hemd.
    Die wären so evtl. identifizierbar. Strafanzeige bzw Privatklage wäre ohne Hilfe der Polizei oder den Ermittlungswillen der Staatsanwaltschaft möglich. Der Polizist muss nur irgendwo privat im Netz mit Foto erscheinen.
    Dann evtl. mit einem Namen oder einem Nicknamen. Damit wieder gegooglet findet nsich eine weitere Seite, ein Forum z.B., und da steht evtl. im Profil eine eigene Webseite. Und damit findet sich dann über die WhoIs-Informationen Nameund Adresse.
    Eine Möglichkeit...


    Aber auch wenn Google nur die Bilder auf den eigenen Server kopiert anzeigt (temporär), kann ich die Bilder nehmen, und bei Tineye.com nach Quellen dieser Bilder suchen. Auch wen die leicht verändert wurden.
    So könnte man trotz dieser Art "Quellenschutz" die Quellen erfahren.


    Oder Polarrose startet endlich ein eigenes Angebot dieserr Art...
    Soweit ich weiß ist die Technik in Recognizr eh von Polarrose.
    Sie müssten sie nur statt auf Facebook und mit Erlaubnis der Nutzer auf eine ganze Suchmaschine ausweiten.


  • Artikel "Augmented Identity" in Technology Review: http://www.heise.de/tr/artikel/Augmented-Identity-938137.html


  • "ohh...wie cool... :D"
    Och gottchen Junge, geh spielen aber lass die erwachsenen in Ruhe... Ist ja schlimm hier. Kaum fallen einem keine Argumente mehr ein, muss man rumtrollen.


  • @Stefan
    du hast vollkommen recht....

    --

    "Ich weiß auch viele Dinge von Leuten, bei denen sie denken, dass es keiner weiß."
    ohh...wie cool... :D


  • ihr geht alle noch so ein bisschen vom ist-zustand aus, anstatt mal ein wenig die tendenzen zu deuten... jede technik, so schön und praktisch sie auch ist, wird früher oder später missbraucht(kernspaltung->atombombe)...und techniken wie diese werden früher oder später genau so einen überwachungsstaat, wie china oder in 1984 beschrieben, ermöglichen...
    da ist es dann auch völlig egal was ihr online stellen wollt und was nicht...


  • @Christopher, der war echt gut *g*.

    Jop, das sag ich mir auch, ich speicher keine Passwörter und auch keine relevanten Kontodaten. Und bis man unter den 20000 E-Mails in meinem Konto die eine gefunden hat wo ich mal meine Kontonummer versendet habe... viel spaß! Andrerseits ist google auf grund dessen das sie so viele Informationen beherbergen und sovielen angriffen ausgesetzt sind auch eine der größten sicherheitshochburgen. Google ist in dieser hinsicht auch nur ein Dienstleister der es seinen Kunden recht machen will.

    Sensibel sind meiner meinung nach am ehesten Private Bilder, von Partys und co welche nicht jeder sehen sollte. Genauso wie manche einstellungen die man vertritt oder dinge die man Privat zu hause macht. von denen stellt man dann eben nichts online oder verbirgt sich gekonnt hinter einem pseudonym.

    @Stefan, ich werde mir den Film mal anschauen ;).


  • ich weiß immer noch nicht was mich daran so sehr stören sollte....

    selbst wenn die bösen hacker durchkommen, dann dürfen sie gern wissen dass ich mehr auf originales nutella stehe als auf nachgemachte nuss-nougat cremes...

    oder dass sich 78% aller männlichen sachsen regelmäßig einen jodeln aber nur 54% aller brandenburger


  • "aber was machst du denn was so geheim ist?"
    Redtube könnte man anführen (Nicht auf Stefan bezogen) ^^ Aber wie gesagt, man muss es ja niemandem sagen.


  • @ stefan k.
    naja das mit der cam ist schon seeehr abwegig....

    aber was machst du denn was so geheim ist?


  • "es gibt aber genug sachen die man macht und keiner wissen soll...wenn ich zum bsp allein zu hause bin."
    Ja, dann erzählst du es einfach niemandem, wo ist das Problem?

    "auch schön das du google sogar zitierst wishu...die machen ja nicht mal ein geheimnis draus..."
    Natürlich machen sie kein Geheimnis draus, dass sie Daten für die Optimierung sammeln. Lies einfach das: http://wishu-blog.net/internet/google-bashing-vom-feinsten/ dann weißt du, wie ich dazu stehe.


  • auch schön das du google sogar zitierst wishu...die machen ja nicht mal ein geheimnis draus...


  • es gibt aber genug sachen die man macht und keiner wissen soll...wenn ich zum bsp allein zu hause bin.

    was aber wenn google aufeinmal ein produkt gut verkauft das dein handy zum 24/7 überwachungsgerät macht? cam, mic, gps, alles da was man braucht. viele halten das jetzt noch für absurd, aber google überschreitet die grenzen sowieso immer und schaut dann wie es an kommt...


  • "was hier anscheinend keiner der ich-hab-ja-nichts-zu-verbergen-vertreter bedenkt ist, dass jeder irgendwas zu verbergen hat...es geht mit kleinigkeiten los..."
    Wenns niemand wissen darf, dann sag ichs auch niemandem. Oder besser "Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun.". Denn irgendwann kommt alles raus. Nicht breit gefächert, aber mindestens eine Person erfährt davon.
    Die Person, die davon weiß, muss es ja nicht unbedingt sagen. Ich weiß auch viele Dinge von Leuten, bei denen sie denken, dass es keiner weiß.


  • auch ich bin nicht im telefonbuch.
    meine gesamte familie sowie meine freundin haben insgesamt 0 treffer bei google...
    trotzdem findet man natürlich viele leute. aber nochmal: was bitte ist schlimm daran!?
    dafür ist das internet doch unter anderem da! wenn ich mich sozial engagiere sollen das doch andere sehen!
    wenn ich beruflich eingetragen bin, dann bin ich doch froh dass leute auf meine dienstleistungen oder mein geschäft aufmerksam werden!!


  • Ich würde hier ja auch gerne so einen langen text reinschreiben, aber mir fehlt gerade die zeit und auch die lust, weil ich glaube, dass die meisten von euch sich nach wie vor sicher fühlen...

    was hier anscheinend keiner der ich-hab-ja-nichts-zu-verbergen-vertreter bedenkt ist, dass jeder irgendwas zu verbergen hat...es geht mit kleinigkeiten los...und was ganz wichtig ist: klar wird google keinen mist mit unsern sachen tun, klar kann man in latitude sagen wer mich sieht und wer nicht, aber JEDER dieser dienste ist nicht geschützt vor missbrauch durch hacker...
    es gab schon genug angriffe auf google, facebook, etc...und es muss nur irgendwann ein ganz großer angriff auf google sein und die falschen leute wissen dann einfach zu viel über euch...

    als kleine anregung kann ich nur 1984 von george orwell empfehlen (film und buch...beide gut)...ich bin zwar nicht paranoid, aber trotzdem der meinung das wir uns genau dort hin bewegen, wenn wir zu leichtfertig mit unsern daten umgehen


  • *g* @wishu, wenn du nicht im Telefonbuch stehst, dann findet man dich natürlich auch nicht dort ;). Ich stehe auch nicht im Telefonbuch, denn ich denke alle die mich erreichen können sollen, wissen wie sie es tun. Übrigens kann man, wie hier schon erwähnt, auch versuchen die Suchergebnisse über einen selbst zu seinem Vorteil zu verwenden. Meldet man sich zum beispiel bei Personensuchmaschinen an, kann man die Suchergebnisse beeinflussen und somit ein wenig steuern WAS man über die Person herausbekommt.
    Auf grund meines eigenen Blogs, kann man über mich einiges erfahren, so als stünde ich eben im Telefonbuch, jedoch weiß ich das und mit ein paar kleinen Tricks ist es auch nicht mehr so einfach das direkt über Suchmaschinen herauszubekommen.
    Recherchieren nenne ich das und finde es nicht einmal schlimm. Es kann ja auch sehr zum Vorteil sein wenn ein Arbeitgeber sieht das man sich Gemeinnützig Angagiert oder das man in seiner Freizeit nicht nur auf der Faulen haut liegt....
    Am einfachsten ist es wirklich wenn man die Person schon ein wenig kennt, dadurch findet man schneller die gewünschten informationen und kann vorallem unterscheiden ob es nun zu der oder einer Anderen Person gehört. Namen sind ja nunmal keine Fingerabdrücke und heißt man dann auch noch Müller, Maier, Schuhmacher oder so, dann wird das auffinden der einen Person wirklich nicht leicht ;).

    Es ist irgendwo auch ein wenig interessant dinge über andere Menschen herauszubekommen. Wir sind im prinzip alle sehr neugierig und somit können wir unsre neugier stillen. leider wird für uns dadurch auch nicht vieles einfacher ;)


  • @Sebastian Man findet nicht jeden im Telefonbuch. Mich zum Beispiel nicht.
    Und leider findet man auch nicht jeden im Internet. Sonst hätte ich meinen Halbbruder schon längst gefunden. Unter dem Namen "Björn Stautmeister" gibt es allerdings nicht einen Eintrag bei Google.

    Also so stark wie in Amerika ist es noch lange nicht.

    "Und nun eine letzte Frage, oder eine letzte Anregung. In wie vielen Filmen und co. kommt es vor das eine Frau meint das sie nach ihrer neuen Flamme "Gegooglet" hat? und wer von euch hat nicht auch schon mal geschaut was er bei Google über bestimmte Personen herausfindet?"
    Ich google des öfteren mal bestimmte Personen. Auch gerne meinen Bruder (nicht der oben erwähnte Halbbruder) um ihm zu zeigen, dass man von seinem Spitznamen auf seinen richtigen Namen kommen kann, wenn man sich Mühe gibt. Leider bisher ohne Erfolg ^^'


  • hehe, die diskusion hier ist echt klasse :D.

    Also ich will nur mal kurz berichten was mir die letzten Tage so aufgefallen ist. Selbst wann man sich fein säuberlich von Plattformen wie Twitter, StudiVZ, Facebook und co fern hält oder einfach seinen Namen etwas anders schreibt, so ist man immer noch nicht ohne Spur im Internet.
    Steht man zum beispiel im Telefonbuch, so wird man automatisch gefunden denn alle einträge dort sind auch online verfügbar. selbst wenn dem nicht so wäre, wäre es scheiß egal denn ans Telefonbuch kommt ja eh jeder ;).
    Angagiert man sich in der Öffentlichkeit wird der Name mit hoher Wahrscheinlichkeit in irgendeinem Artikel (vorzugsweise Online) erwähnt, geht diese Arbeit noch weiter ist man häufig auch noch mit einem Bild versehen und ggf. auch noch mit Kontaktdaten.
    Auch die Arbeit lässt einen nicht grundsätzlich ohne Spuren im Internet. Sieht man mal von Sicherheitslecks bei Firmenservern ab, besteht immer noch die möglichkeit in PDF Dateien (welche mitlerweile auch durchsucht werden) erwähnt zu werden da man irgendwelche besondere Arbeit leistet, Kurse anbietet oder sonstige Dinge tut.
    Ich muss sagen, ich war erstaund wie viel ich über Menschen gefunden habe die in keiner Community aufzufinden waren. Was man über mich so findet weiß ich genau und ich habe davon auch alles selbst verbockt (wissentlich!).

    Und nun eine letzte Frage, oder eine letzte Anregung. In wie vielen Filmen und co. kommt es vor das eine Frau meint das sie nach ihrer neuen Flamme "Gegooglet" hat? und wer von euch hat nicht auch schon mal geschaut was er bei Google über bestimmte Personen herausfindet?

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