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Künstliche Intelligenz: Hiermit programmiert Ihr eine eigene KI

Künstliche Intelligenz: Hiermit programmiert Ihr eine eigene KI

Plattformen mit künstlicher Intelligenz sollen durch Einsatz von Maschinen die kognitiven Funktionen des menschlichen Verstandes simulieren. Dazu gehören die Fähigkeit zur Problemlösung, das Lernen, Argumentieren, soziales Verhalten und Intelligenz im Allgemeinen. Dafür setzen die Systeme auf Dinge wie Sprach- und Bilderkennung zusammen mit maschinellem Lernen. Wir zeigen Euch, welches Unternehmen derzeit an welchem KI-System schraubt und was Nutzer davon haben.

Microsoft: Azure Machine Learning Studio

Über Azure Machine Learning bietet Microsoft eine erweiterte Cloud-basierte Analyse, die das automatische Lernen für Unternehmen vereinfachen soll. Dafür stehen eine Reihe von Tools bereit, die individuell zur Verbesserung des jeweiligen Geschäftsmodells beitragen sollen. Das Unternehmen setzt auf ausgeklügelte Algorithmen, die stetig aktualisiert werden und bereits auch auf der Xbox, bei Bing und Microsoft R angewendet werden.

microsoft azure machine learning
Microsoft Azure bietet Algorithmen für Unternehmen / © Microsoft

Was mit Microsoft Azure entwickelt wird, kann dann innerhalb weniger Minuten als Webservice bereitgestellt werden, der sich mit beliebigen Daten überall auf der Welt verbinden kann. Wer will, kann seine Idee auch im Machine Learning Marketplace veröffentlichen und der Community zur Verfügung stellen, in dem es auch mehrere Möglichkeiten gibt, die vom Redmonder Unternehmen zur Verfügung gestellten APIs zu nutzen.

Zu den vielen großen Unternehmen, die sich auf Microsoft Azure verlassen, gehört auch BMW. Mit dessen Bestrebungen, Autonomen Fahren weiter voran zu bringen, haben wir uns bereits in einem speziellen Artikel befasst:

Google Cloud Machine Learning Engine

Die von Google Cloud bereitgestellten APIs ermöglichen es, eigene Modelle fürs Machine Learning zu erstellen. Die auf Cloud Prediction basierenden maschinellen Werkzeuge können bei der Datenanalyse für Anwendungsgebiete wie die Spamerkennung und mehr helfen.

Die sogenannte Google Prediction API bietet auch Trainings- und Vorhersagedienste, die zusammen oder einzeln genutzt werden können. Nach dem Training werden Muster in Daten erkannt und Vorhersagen erstellt. 

tensorflow framework
Google schlägt TensorFlow als Framework vor, das Sie bei der Erstellung Ihrer KI-Apps verwenden können / © TensorFlow

Mit diesen Funktionen können Nutzer Anwendungen erstellen, die Aufgaben ausführen können, wie z.B. die Vorhersage der Filme oder Produkte, die ein Benutzer kaufen möchte. Google bietet Einsteigern auch bereits fertige Modelle zum Herunterladen und Bearbeiten über das TensorFlow SDK, ein Open-Source-Framework, das speziell für das maschinelle Lernen entwickelt wurde. Andernfalls kann auch ein kompatibles ML-Framework verwendet werden.

Dialog Flow (ex API.AI)

Dialog Flow ermöglicht es Benutzern, natürliche, einzigartige Sprachinteraktionen für Chat-Bots, Anwendungen, Dienste und Geräte zu erstellen. Es verfügt über Werkzeuge für das Verständnis natürlicher Sprache, um einzigartige Gesprächsszenarien oder entsprechende Aktionen zu entwerfen und Interaktionen mit Benutzern zu analysieren.

Das System nutzt vordefinierte Wissenspakete, die über mehrere Jahre gesammelt wurden. Darunter enzyklopädische Daten, Wetter, Nachrichten, Reservierungen, Flugpläne und vieles mehr. Unter den verschiedenen Unternehmen, die die Leistungsfähigkeit von Dialog Flow genutzt haben, gehören Domino's Pizza, Singapore Airlines, Mercedes-Benz, The Wall Street Journal und viele mehr.

Premonition

Als Anwalt kann man von seinen Klienten als gut wahrgenommen werden, obwohl man eigentlich gar nicht so gut ist und anders herum. So gibt es da draußen sehr teure Anwälte, die sich dann als bloße Testamentsvollstrecker erweisen. Auf der anderen Seite gibt es günstige Anwälte, die tatsächlich einen phänomenal guten Job machen. Doch hättet Ihr geahnt, dass Eich eine Künstliche Intelligenz bei der Suche nach dem passenden Anwalt helfen kann? 

Dafür könnte man sich eines Tages auf Premonition verlassen, ein KI-basiertes System, das die größte Datenbank von Anwälten, Klagen und Richtern der Welt erstellt hat. Das System kann mehr als 50.000 Dokumente pro Sekunde lesen und analysieren und schlägt anschließend vor, an welchen Anwalt man sich je nach Fall wenden und vor welchem Richter man dafür erscheinen sollte.

Darüber hinaus kann Premonition auch das Stundengehalt des Anwalts, die durchschnittliche Dauer des Prozesses in Bezug auf den Zeitpunkt und den möglichen Prozentsatz des Sieges berechnen. Aber auch als Anwalt selbst versucht sich die Künstliche Intelligenz bereits:

Kennt Ihr andere KI-Plattformen und maschinelles Lernen, die auf unsere Liste gehören? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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