Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

2 Min Lesezeit 10 Kommentare

Wiko: Was macht ein europäisches Smartphone so besonders?

Was hebt eigentlich einen europäischen Smartphone-Hersteller von einem chinesischen ab? Lassen sich die reinen Verkaufspreise wirklich so direkt miteinander vergleichen, wie es in Kommentarspalten gerne getan wird? Wir haben uns das einmal angesehen.

Wenn man sich im Smartphone-Markt umsieht, dann stellt man sofort fest: Günstiger geht immer. Zum Beispiel Xiaomi: Diese Smartphones gibt es enorm günstig, oftmals 50 oder 100 Euro günstiger. Wie kann das gehen? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir tiefer in das Geschäftsmodell Smartphone einsteigen.

Es ist nämlich eigentlich keines: Kaum ein Hersteller schafft es, mit dem Verkauf von Smartphones Geld zu verdienen. Vom Verkaufspreis gehen ja Margen der Händler weg. Die Entwicklung der Hardware will finanziert werden, die Produktion natürlich ebenso. Und am Ende soll der Kunde auch noch vom neuen Smartphone wissen: Werbeflächen und Marketing gibt es aber nicht kostenlos. Nach dem Kauf kommt Kunden- und Software-Support hinzu.

AndroidPIT wiko view 2 pro 9015
Wiko View 2 Pro: Ein Smartphone muss mehr können als nur günstig sein. / © AndroidPIT by Irina Efremova

Xiaomi hat an allen Ecken und Enden seine Strategie auf günstige Smartphones geschliffen. Als Ersatz aber sucht man sich andere Einnahmequellen. Zum Beispiel zusätzliche Dienste, die Xiaomi seinen Kunden verkaufen kann - das klappt in China schon ganz ordentlich. Jüngst eröffnete Xiaomi offizielle Kanäle in Europa. Und siehe da: Die Smartphones sind in diesen Shops deutlich teurer als die Importware von damals.

Ein Hersteller wie Wiko entwickelt Smartphones in Europa, wobei hier natürlich höhere Kosten in puncto Löhne etc. anfallen. Auch am Support spart Wiko nicht: Kundenservice und Reparaturwerkstätten sind in Deutschland ansässig. Das alles kostet. Und so ist klar, dass Wiko und viele andere Hersteller mit den Tiefstpreisen von Importen nicht mithalten können.

Kunden sollten sich also auch Gedanken um das Drumherum des Kaufpreises machen. Im Kaufpreis stecken die Kosten der Entwicklung, Mitarbeiter der Firmen und natürlich auch für den Support.

Wie seht Ihr das: Lieber ein Billig-Smartphone oder eines, das nachhaltig entsteht und Arbeitsplätze in Europa sichert?


Wir haben mit Wiko eine Kooperation. Der Text ist jedoch ohne Einflussnahme entstanden und spiegelt die Meinung des Redakteurs wieder.

10 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Mein erstes "handy" im Kofferraum, ca 10kg. Samsung S7, läuft mittlerweile auf Android 8, HTC, ZTE etc erhielten nie updates. Samsung S3 erhielt Lineage OS, bestens. Sony Z Glaskleber löste sich im Urlaub, Sony Manila verweigerte die Reparaturannahme "Grauimporte reparieren wir auch gegen Bezahlung nicht!", die Vorlage meines Reisepasses als Urlauberbeweis nutzte nichts. Und die kleinen Repairshops hatten noch keine Ersatzteile. Nur ein kleiner Erfahrungsbericht. Bei IOS stört mich die absolute Gewinnmaximierung, bei den Gewinnen kann das Produkt nicht mal die Hälfte wert sein


  •   6
    Gelöschter Account vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ich würde bei Androidgeräten nie Xiaomi kaufen und im Bereich des Wiko View 2 Pro tummeln sich teilweise vom Preis gesunkene Weltklassegeräte!Wiko von außen schön,aber dann kommt unter dem Glas der Hammer!Aktuell 259.00 Euro und eines der besten Geräte der Welt mit Lederfußball ,dieses bekommt auch noch Android 9 und Sicherheitsupdats bei MM Z2 Force!


  • Wiko war eigentlich schon immer im Bereich unter 200€ ein Blick wert.Nur darf man nicht vergessen das außer Sicherheitsupdates keine neuere androidversion angeboten wird.


  • Mir ist egal wo ein Phone( oder andere Produkte die ich kaufe )hergestellt werden . Man darf nicht vergessen daß die Firmen Subventionen ohne Ende bekommen wenn sie sich für einen Standort in der EU entscheiden .


    • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Hergestellt werden Wiko-Geräte ohnehin in China und der größte Aktionär ist der Tinno Mobile Konzern aus China. Nur die Entwicklung ist in Marseille, die macht jedoch einen erheblichen Teil der Kosten aus.


  • Fehlt in dem Bericht nicht noch das Wichtigste? Nämlich die Antwort auf die in der Überschrift gestellte Frage?


  • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    > Was macht ein europäisches Smartphone so besonders?
    > Was hebt eigentlich einen europäischen Smartphone-Hersteller von einem chinesischen ab?

    Wann werden diese Fragen beantwortet?


  • Akku wechseln wie beim LG G4/5 hat mir gefallen aber leider gibt es so viele Fälschungen was ein Leie gar nicht sehen kann. Nicht immer ist der Preis ein Merkmal und mit Hologramm ist kein Hindernis.


  • Hauptsache akku ist Wechselbar. Das wär ein riesen Kaufargument.

Empfohlene Artikel