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Wie Smart ist Euer Zuhause?
Hardware Smart Home Google 2 Min Lesezeit 122 Kommentare

Wie Smart ist Euer Zuhause?

Die Versmartung unserer Haushalte lässt sich kaum noch aufhalten. Mit Glühbirnen und Sprachassistenten fängt es an, doch geht die Geschichte rapide weiter. Jetzt am Beginn dieser Epoche wollen wir Euch fragen, wie Ihr zu dem Thema steht: Gehört Ihr zu den so genannten Early Adoptern oder noch zu den zögernden Skeptikern?

Smart soll Euer Haushalt werden. Noch ist nur in Ansätzen erkennbar, was das ganze bringen soll. Extra 3 macht sich über den Einzug der Assistenten in unsere Haushalte lustig, spielt dabei aber mit unserer Paranoia vor der Überwachung durch die dahinter stehenden Unternehmen.

Der Erfolg lässt sich dennoch nicht aufhalten. Amazon feiert einen gewaltigen Erfolg mit seinem Sprachassistenten; der jüngste Bericht spricht von einer Verdreifachung der Zahl der Nutzer. Diese wird vorerst nicht kleiner, da die Zahl sowohl der Alexa-Geräte als auch der Smart-Home-Geräte, die sich mit Alexa kommandieren lassen, rapide weiter wächst. Alexa-Kompatibilität gilt unter Smart-Home-Geräten inzwischen fast schon als Gütesiegel.

Manche dieser Smart-Home-Applikationen haben wir schon vor Ort testen können. Das Nuki Smart Lock hat das Büro unseres Chefs verriegelt. Philips Hue hat unseren Sprachkommandos gelauscht. Nest Protect 2 hat die Kohlenmonoxid-Werte gemessen. IKEA wird auch bald Sprachsteuerung für seine Lampen bieten.

Doch wie sieht es bei Euch zuhause aus? Werdet Ihr auch bald auf den Smart-Home-Zug aufspringen, wartet Ihr noch oder sagt Ihr generell Nein zum vernetzten Zuhause? In der Umfrage wollen wir Eure Vorlieben erkunden und in wenigen Wochen unsere Ergebnisse mit Euch teilen. Schon einmal jetzt vielen lieben Dank fürs Mitmachen.

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Top-Kommentare der Community

  • Frauke N. 19.07.2017

    Jo, tolles Beispiel.

    Oder man holt sich eine ausgebildete Frau, die kann auch Licht einschalten, Rolläden bedienen, Müll rausbringen, Wäsche waschen, bügeln......

  • Aries 20.07.2017

    Ein beliebtes Argument, man sei alt, weil man sich neuer Technik verschließe. Der erste Fehler ist jedoch, man muss sich nicht verschließen, nur weil man sich kritisch äußert.

    Was bringt es mir, wenn ich weiß, dass Einbrecher in der Wohnung sind? Ist eine Alarmanlage mit stillem Alarm bei der Polizei, die es schon Jahrzehnte gibt, nicht vielleicht die smarter Lösung?

    Was bringt es, wenn ich den Einbrechern zusehen kann? Ist nicht eine simple Kamera die smartere Lösung?

    Was bringt es mir, wenn ich zusehen, wie meine Wohnung abbrennt? Ist ein Rauchmelder mit Feuerwehrruf nicht die smartere Lösung?

    Licht schalten, Rollos steuern, hält keinen Einbrecher ab. Im Gegenteil, wenn keine Leute, keine spielenden Kinder am Haus zu sehen sind, ist das doch ein Hinweis, dass etwas zu holen ist. Oder warum sollte ich Anwesenheit vorgaukeln?

    Wenn ich schon zu faul bin, für das Licht vom Dofa aufzustehen, kann ich das auch mit Fernbedienungen und Klatschschaltern ohne Internetverbindung umsetzen. Aber wer bringt mir das Bier und die Chips? Der Roboter? Trägt der mich auch ins Bett oder muss ich den Weg etwa selbst gehen? Kleidet der mich auch ein und wählt die zum Wetter passende Kleidung? Weil die Fenster sind ja Flatscreens.

    Wozu muss ich die Heizung aus der Ferne steuern? Das machen Thermostate auch ohne Internetverbindung super. Die zwei Mal im Jahr, wenn ich länger weg bin, kann ich die Heizung auch gleich bei meiner Rückkehr aufdrehen. Abgesehen davon, dass es so kalt gar nicht sein sollte, damit sich kein Schimmel bildet.

    Auch eine Klimaanlage muss ich nicht aus der Ferne steuern. Die kann ich auch einschalten, wenn ich in die Wohnung komme.

    Der Kühlschrank muss nichts bestellen. Ich sehe doch bei jedem Öffnen, was da ist. Auf was ich Appetit habe, weiß der Kühlschrank nicht und der Supermarkt muss es nicht analysieren.

    Warum muss ich Alexa erzählen, was ich bestellen möchte? Ist ein Klick so kompliziert?

    Warum muss ich Google Home sagen, welche Musik ich hören möchte? Mein Kodi-System mit App ist nicht kompliziert zu bedienen.

    Warum verlangt mein Samsung-TV einen Samsung-Account, wenn ich die vorinstallierte Twitter-App nutzen will? Für wen ist der TV smart? Für mich oder für Samsung?

    Selbst teure Lösungen werden falsch implementiert, weil man mangels Kenntnis nicht einsieht, warum so hohen Aufwand treiben. Das Ergebnis ist, dass der vermeintliche Schutz zum Gegenteil wird, weil im Internet Scripte kursieren, wie das Smart Schloss spurenlos geöffnet werden kann.

    Schon heute kannst du den Leuten auf dem Klo zuschauen oder ihre sexuellen Abartigkeiten studieren, weil sie nicht wissen, dass die Web Cam laufend ins Internet streamt. Von der Steuererklärung, dem Rechtsstreit, den eingespannten Verträgen und Zugangsdaten auf dem NAS ganz zu schweigen.

  • BadSmiley 19.07.2017

    Tolles Thema, oder auch nicht...
    Smarthome kommt nicht von Smartphone und auch nicht von irgendwelchen "Klaut" Geräten.
    Ich selbst bin Systemintegrator für Smarthomes und wohne selbst in einem Smarthome. Ziel dabei ist nicht die Datensammelwut der großen Hersteller oder wenn ich das Licht an machen will das Handy raus zu fummeln oder gar Alexa zu "bitten" das Licht an zu machen.
    Das Ziel ist Komfortgewinn durch Automatisierung! Das steht bei mir ganz oben und so installiere und parametriere ich die Systeme bei meinen Kunden. Warum muss das Licht in zeitweise genutzten Räumen wie WCs, Fluren, Abstellkammer usw händisch geschaltet werden? Ein Präsenzmelder erledigt dies für mich automatisch in Abhängigkeit der aktuellen Helligkeit und Anwesenheit/Bewegung. Die Heizung regelt sich komplett von alleine, wenn ein Fenster geöffnet wird, wird diese in den Frostschutz gefahren, ansonsten sind Profile für die Bewohner angelegt oder das Biometrische Zugangssystem erkennt wer, wann da ist und aktiviert entsprechend die Heizungen. Wichtig dabei, ich wohne in einem Nachkriegswiederaufbau von 1950. In einem modernen EFH, das voll isoliert ist und evtl. noch eine KWL (Kontrollierte Wohnraumlüftung) vorhanden ist, macht das auch wieder keinen Sinn. Was dagegen z.b. Sinn macht, die Beschattung wird in Abhängigkeit von Außenhellikgeit, Innenhelligkeit, Innentemperatur und Anwesenheit gesteuert und nach geführt. So habe ich die Räume im Sommer kühl, bei Anwesenheit trotzdem genug natürliches Licht im Raum.

    Diese Spielerein lassen sich noch ewig weiter drehen.... z..b Lichtschranke im Briefkasten, ob Post darin ist usw usw, man ist da auch etwas Spielkind in den eigenen Vierwänden. Zum Glück sind meine Kunden nicht so prüde wie die Poster über mir. Wichtig dabei, es läuft alles komplett ohne "Cloud/Klaut" zwang. Der Zugriff von außen erfolgt ausschließlich verschlüsselt und privat, somit bin ich jeder Zeit Herr über meine Daten. Die Benutzerdaten oder das Verhalten und die Anwesenheit gehen Niemanden etwas an.

    Für mich ist das hier der Smarthome Kindergarten.. da fühle ich mich auf meiner Spielwiese schon wesentlich wohler! :)

  •   9
    Gelöschter Account 19.07.2017

    Eine smarte Frau

  • König Frank I. 19.07.2017

    Ich traue mir intellektuell zu, selbst den Lichtschalter zu bedienen. Ob eine Heizungssteuerung (bzw. -regelung) sinnvoll wäre, mag ich nicht beurteilen, denn wenn eine Wohnung / ein Haus über mehrere Tage unbeheizt ist, wird umso mehr Leistung nötig sein, um sie / es wieder aufzuwärmen - mal ganz von etwaiger Schimmelbildung abgesehen. Schlüsselloser Zugang erscheint ja ganz fancy, aber im Falle eines Schadens (z. B. Diebstahl, Einbruch) sind die Komplikationen mit einer Versicherung (Hausrat- / Schlüssel-) nicht absehbar. Außerdem sind mir da die Invest- und Folgekosten zu hoch.
    Im Großen und Ganzen fehlt da ein Gesamtkonzept. Wenn man sich von mehreren Anbietern bespaßen lässt, hat man Probleme mit Kompatibilität/Interaktionen und Sicherheitspatches und ggf. Teilausfällen des Systems. Mir ist die Technik noch nicht ausgereift genug, um dauerhaft darauf setzen zu wollen.

122 Kommentare

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  • smart home hätte ich eigentlich verdammt gerne. Aber solange das nur smart Server ist, also nur über Internet und fremde Server realisierbar möchte ich das einfach nicht.


  •   40
    Gelöschter Account 23.07.2017 Link zum Kommentar

    Also mir persönlich, ist und bleibt es ein ewiges Rätsel, warum nun so viele Menschen denken so etwas haben zu müssen.

    Bequemer? Nur dann, wenn ich körperlich eingeschränkt bin. Die Verschmelzung bzw. Vernetzung findet nur so schnell statt, weil wir es zulassen und uns von dem Werbegebrabbel der Firmen berieseln und manipulieren lassen.

    Sicherheit? Diese Argumentation würde so völlig an mir vorbei gehen, denn ein gutes Schloss und die richtigen Mechanismen sind eine Grundvorraussetzung und sollte es dennoch zu einem Einbruch kommen, gibt es dafür eine Versicherung die dafür aufkommt. Zu beachten, wäre vllt mal der persönliche Mitteilungsbedarf der heute besteht und fast jeder meint, zu jedem erdenklichen Zeitpunkt ein Selfie von sich online stellen zu müssen, da mit auch ja jeder direkt weiß wo man sich gerade aufhält🙈 Wenn das mal nicht wäre, könnte man die Bedrohungen durch Einbruch schon mal ganz drastisch reduzieren.

    Zur eigentlichen Frage. Nein, sehe diese ganzen Entwicklungen mehr als skeptisch und finde diesen ganzen " Must have" Kram völlig überbewertet. Solche sogenannten Hilfsmittel werden bei mir weder jetzt, noch in Zukunft Einzug erhalten. Komme sehr gut auch ohne diese Art der Verdummung klar. Empfinde das ganze nur als eine riesige Spielerei für Erwachsene. Nicht mehr und nicht weniger.


  • Eine Automatisierung warum? Um Fauler zu werden, noch weniger selbst entscheiden zu müssen oder nur noch für Entscheidungen ein Köpfchen zu drücken? Für mich hochgradig überflüssig, meiner Meinung nach... ABER diese Technik KANN für behinderte Menschen sehr hilfreich sein ... KANN... muss nicht, kommt auf dein Einzelfall an, darum find ich die Technik grundsätzlich okay, die Daten werden so oder so gesammelt, auch wenn ich das nicht will ....


  • Ich stimme BadSmiley zu. Es geht nicht darum Google und Co Daten zu liefern, sondern um die Automatisierung der heimischen Wände!
    Eigentlich müsste Amazon für Alexa etc. den Kunden noch Geld für den Einsatz bezahlen, denn durch die Nutzung des Gerätes verdienen die sich dumm und dämlich!!


    • Aber genau das ist der Rattenschwanz.....

      Man darf doch die Schattenseiten nicht vernachlässigen, die gehören auch zum Thema....


  • "...mit unserer Paranoia vor der Überwachung ..."

    Da die Datenauswertung plus evtl. Bereitstellung für Behörden eine Tatsache ist, paßt das Wort Paranoia nicht mehr!


    • Welche Datenauswertung und welche Bereitstellung für welche Behörde?


      • Das dürfen wir dir nicht sagen, sonst müssen wir dich.....

        Ja ist so 😀😁


      • Eindeutig Paranoia 😉. In manchen Action geladenen Hollywoodfilm spielen Spionage und Verschwörungstheorien eine große Rolle. Sehr zu empfehlen : Die Bourne Identität, oder "Das Netz" mit Sandra Bullock. Ach ja und : Der Staatsfeind Nr. 1 mit Will Smith.


      • Was denkst du wohl, woher die Filmemacher den Stoff für die Story her haben?.? 😨

        Ein Aussteiger packt aus, der stirbt dann an einer Bleivergiftung, ich kann dir da Sachen erzählen....😵😜


      • Wenn die Steuerung durch einen smarten Lautsprecher erfolgt, was ja im Moment der große Hype zu sein scheint, dann ist der Regelsatz zur Steuerung in den Skills des Spachauswertesystems wie z.B. "Alexa" verflochten, und liegt damit auch auf US-Servern. Jeder Sprachbefehl wird dort zur Auswertung hingeschickt, jede reaktive Aktion kommt von dort.

        Es wäre ausgesprochen verwunderlich, wenn US-Nachrichtendienste, und damit auch europäische, nicht ebenfalls Zugriff darauf hätten, denn ein Drohnenangriff (in Europa unwahrscheinlich), aber auch der Zugriff auf Terrorverdächtige durch die Polizei lässt sich natürlich effektiver gestalten, wenn die Zielperson auch tatsächlich an"zutreffen" ist.

        Mia


  • Das einzig smarte was ich zu Hause habe neben dem Smartphone ist so ein Smarter Stromzähler. Den musste ich Anfang des Jahres nehmen da unsere Stadtwerke beschlossen hatten defekte Altgeräte gegen diese neuen auszutauschen. Auch bei Neuanschlüssen gibt es jetzt diese Dinger.


    •   17
      Gelöschter Account 21.07.2017 Link zum Kommentar

      Es gibt keine smarten Stromzähler, ein Zähler "zählt" einfach nur (wenn man es ganz genau nimmt, misst er und zählt nicht). Der früher verwendete Begriff Smart Meter wurde durch den wesentlich zutreffenderen "moderne Messeinrichtung" ersetzt. Erst in Verbindung mit einem Smart Meter Gateway wird aus der modernen Messeinrichtung dann das sog. intelligente Messsystem. Ein Stromzähler allein - egal ob digital oder analog - hat überhaupt nichts Smartes... :-)

      Der Austausch findet übrigens nicht auf Wunsch der Energieversorger statt, sondern ist die direkte Folge des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende (im vergangenen Jahr in Kraft getreten). Wer nur die moderne Messeinreichtung zuhause hat, muss auch keinen Datenabgriff befürchten. Hier kann niemand aus der Ferne feststellen, wer wann wieviel verbraucht, das wird erst mit einem intelligenten Messsystem möglich...


      • Dafür muss er Fehlmessungen, die in den meisten Fällen durch den Verbraucher zu zahlen sind, bei bestimmten Lasttypen befürchten, die schlauen Messeinrichtungen sind hierbei schwächer als der alte Ferraris-Zähler.


        https://www.heise.de/newsticker/meldung/Smart-Meter-messen-oft-falsch-3644942.html

        Quelle: www.heise.de


      •   17
        Gelöschter Account 23.07.2017 Link zum Kommentar

        Gilt nicht für die in Deutschland bzw. die für den deutschen Markt nach dem FNN-Lastenheft gefertigten Zähler. Ruhig erst mal schlau machen, bevor man den Inhalt eines Artikels über die in den Niederlanden verbauten und getesteten Zähler automatisch auf Deutschland übertragen will....


      • Bitte Behauptungen immer belegen. Der Test wurde an einer niederländischen Uni durchgeführt, solche Zähler werden aber nie für nur einen Markt gebaut, bestenfalls erhalten sie eine landesspezifische Firmware. Da die Zählerumrüstungen europaweit stattfinden, da sie durch die EU-Kommission veranlasst wurden, kann man davon ausgehen, dass sie nach identischen, europaweit einheitlichen Vorschriften arbeiten.
        Auch diesem Artikel kann man entnehmen, dass solche Zähler wohl auch in Deutschland installiert wurden:


        http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energie-intelligente-stromzaehler-liefern-falsche-daten-a-1138164.html

        Solche Artikel würden auch kaum veröffentlicht, wenn sie hierzulande keinerlei Relevanz besäßen.

        Das Beispiel ist für mich stellvertretend für den Versmartungswahn, hier auch noch behördlich angeordnet. Der Kunde muss einen Aufpreis für etwas bezahlen, was er nicht will, und was ihm exakt keinen Vorteil bringt, und die Technik funktioniert auch noch schlechter, als die, die er ohnehin schon hatte. Er zahlt nicht nur für den teuren neuen Zähler, sondern u.U. auch noch überhöhte Stromrechnungen.

        Quelle: www.spiegel.de


      •   17
        Gelöschter Account 24.07.2017 Link zum Kommentar

        Beleg erwünscht? Nichts einfacher als das:

        http://www.ptb.de/cms/presseaktuelles/journalisten/nachrichten-presseinformationen/presseinfo.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8113&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=13&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2017&cHash=cdca7085a0b00bcf43586a8db08e9ce8

        Ich hoffe es macht Dir nichts aus, dass diese Veröffentlichung nicht der fachfremden Presse, sondern einer der Zulassungsbehörden entstammt.

        Mein Vorschlag an Dich wäre, Dich nicht nur auf Presseverlautbarungen zu stützen, sondern selbst erst einmal genauer zu recherchieren, bevor Du vermeintliche Sensationsnews ungeprüft - und um eigene Vermutungen angereichert - weiterträgst...


      • Toll, der Link funktioniert nicht. Mein Vorschlag wäre, Links zu überprüfen, bevor man sie veröffentlicht.
        Der Sinn eines Diskussionsforums dieser Art ist es nicht, mit wissenschaftlicher Genauigkeit zu recherchieren. Täte das jeder, würde sich die Diskussion erübrigen. Zum Wesen der Meinungsfreiheit gehört es auch, Vermutungen zu äußern, solange sie als solche erkennbar sind. Einen Irrtumsvorbehalt für versehentlich falsche Sachverhaltsäußerungen aufgrund von Irrtum gibt es in Meinungsäußerungen ohnehin. Sind Vermutungen von mir falsch, lasse ich mich in angemessener Form auch gerne eines Besseren belehren. Eine niederländische Universität, der Bericht zu den Messungen kann da auch heruntergeladen werden, sehe ich aber sehr wohl als im wissenschaftlichen Sinn seriös an. Ich kann dem weiter unten verlinktem Artikel auch nicht entnehmen, dass die Richtigkeit der Messungen bestritten wird, sondern lediglich deren Relevanz. Die lässt sich meiner Meinung nach aber nicht verallgemeinern, sondern kann im Einzelfall durchaus gegeben sein.

        Nachtrag: In diesem Artikel, in dem der Link zur PTB-Pressemitteilung auch nicht mehr funktioniert, weil die Pressemitteilung vermutlich entfernt wurde,


        https://www.heise.de/newsticker/meldung/Smart-Meter-mit-Messfehlern-Laut-PTB-und-VDE-kein-Problem-3654229.html



        gehen PTB und VDE davon aus, dass die Fehler der Meter nicht relevant sind. Beide wollen aber die niederländischen Messungen erst genauer analysieren. Solange deren Richtigkeit oder Relevanz aber nicht widerlegt ist, sehe ich sie als richtig und relevant an, jedenfalls für bestimmte Lastkonstellationen, wie sie auch in den Niederlanden verwendet wurden.

        Aber auch wenn die Fehler nicht relevant sind, weil der Anteil der kritischen Lasten gering ist an der Gesamtlast, ändert das nicht das geringste an den übrigen Aussagen.
        Solange die Zähler nicht vernetzt sind, kann der Kunde daran den Stromverbrauch ablesen, in digitaler Form, so wie an den Ferraris-Zählern auch (sie zeigen den Verbrauch als Zahl, und nicht als Zeigerposition o.ä. an). Sind sie vernetzt, kann er auf einer Webseite zusätzlich seinen aktuellen Leistungsbedarf ablesen, aber nur den gesamten Leistungsbedarf, ohne Zuordnung zu einzelnen Verbrauchern. Den kann er an der Umdrehungszahl seines alten Zählers ebenfalls abschätzen.
        Lediglich der Energieversorger bzw. Netzbetreiber hat Vorteile für das Lastmanagement. Die bisherigen menschlichen Stromableser dagegen brauchen eine neue Beschäftigung.

        Quelle: www.heise.de


      •   17
        Gelöschter Account 24.07.2017 Link zum Kommentar

        Link müsste nun funktionieren; ich hatte ihn zwar noch einmal aufgerufen, muss ihn aber danach (also vor dem Speichern) noch einmal ungewollt verkürzt haben... :-(

        Ich gebe Dir gerne Recht damit, dass man hier nicht auf wissenschaftlichem Niveau diskutieren soll und wird, aber ungesicherte Vermutungen, deren Wahrheitsgehalt man leicht selbst prüfen könnte, einfach als gegeben zu publizieren, kann auch nicht der Sinn eines Forums sein...


      •   17
        Gelöschter Account 24.07.2017 Link zum Kommentar

        Der Artikel existiert natürlich noch, Deine Vermutung geht also auch insoweit fehl...

        Im Übrigen ist die in Holland erst 2017 entdeckte Problematik in Deutschland bereits seit 2007 bekannt und seit 2011 auch zwischen der PTB und den hiesigen Herstellern thematisiert und berücksichtigt...


      •   17
        Gelöschter Account 24.07.2017 Link zum Kommentar

        "Aber auch wenn die Fehler nicht relevant sind, weil der Anteil der kritischen Lasten gering ist an der Gesamtlast, ändert das nicht das geringste an den übrigen Aussagen.
        Solange die Zähler nicht vernetzt sind, kann der Kunde daran den Stromverbrauch ablesen, in digitaler Form, so wie an den Ferraris-Zählern auch (sie zeigen den Verbrauch als Zahl, und nicht als Zeigerposition o.ä. an)."

        An der modernen Messeinrichtung (mM) werden im Display abwechselnd sowohl der Gesamtbezug von Energie als auch das aktuelle Lastverhalten angezeigt. Sowohl beim Ferrariszähler als auch bei der mM kann und konnte noch nie auf einzelne Verbraucher
        umgeschlüsselt werden (allenfalls annähernd abgeleitet). Wer das will, muss an seine Verbraucher jeweils eines der steckdosentauglichen Energiemessgeräte anschließen...

        "Sind sie vernetzt, kann er auf einer Webseite zusätzlich seinen aktuellen Leistungsbedarf ablesen, aber nur den gesamten Leistungsbedarf, ohne Zuordnung zu einzelnen Verbrauchern. Den kann er an der Umdrehungszahl seines alten Zählers ebenfalls abschätzen."

        Siehe mein letzter Absatz; im Übrigen ist der Begriff Leistungsbedarf hier falsch, denn den Bedarf misst ein Zähler nicht. Es wird die bezogene (und bei Einspeisern auch die gelieferte) Energie gemessen...


        "Lediglich der Energieversorger bzw. Netzbetreiber hat Vorteile für das Lastmanagement."

        Das ist im Hinblick auf den heutigen, höchst volatilen Netzzustand auch unabdingbar. Die steigende Einspeisung von Solar- und Windstrom macht ein smartes Netzmanagement dringend notwendig. Es ist außerdem zu erwarten, dass angesichts der unterschiedlichen Energieerzeugungsmengen zu unterschiedlichen Tageszeiten von den Energievertrieben künftig auch mehrere Tarife angeboten werden, was für die Kunden weit vorteilhafter sein kann, als das heutige Ein- bzw. Zweitarifmodell.

        "Die bisherigen menschlichen Stromableser dagegen brauchen eine neue Beschäftigung."

        Intelligente Messsysteme sind nur für bestimmte Verbrauchergruppen und Erzeuger vorgeschrieben, d. h. für "Kleinverbraucher" (i. d. R. bis 4000 kWh p. a.) sind nur mM vorgesehen, die jedoch per se nicht fernablesbar sind. Da der Rollout mindestens bis 2030 läuft, wird es in jedem Fall bis dahin noch menschliche Ableser geben und evtl. auch danach (wenngleich dann eher wenigere). Nachdem bereits heutzutage die Kundenselbstablesung einen wesentlichen Faktor bei der Erfassung der Zählerstände darstellt, wird es hier bestimmt keine "erdrutschartigen" Veränderungen im Personalbestand geben, sondern es wird die natürliche Fluktuation genutzt...

        Wie schon wiederholt geschrieben, liegen die Fakten für jedermann zugänglich im Netz. Man muss sich also nicht halben Wahrheiten oder gar ganzen Unwahrheiten zufriedengeben... ;-)

        Den Bericht der Uni Twente sehe ich übrigens auch als seriös an, ich halte es nur für zutiefst unseriös, dieses Ergebnis einfach mal auf Deutschland zu übertragen und dann gleich Falschabrechnungen zu prognostizieren...


      • Wie gesagt, die an der niederländischen Uni gemachten Messungen sind ja nicht widerlegt. Sie sind von einer wissenschaftlich kompetenten Institution durchgeführt und dokumentiert worden, und waren Grundlage meiner Argumentation. Der Spiegel-Artikel sollte lediglich belegen, dass solche Zähler auch hier verbaut wurden. Die Messungen beziehen sich auf bestimmte Typen, die auch hierzulande zum Einsatz gekomnen sind. Den "Spiegel" rechne ich übrigens auch der seriösen Presse zu, und der Artikel fordert eindeutig dazu auf, die Stromrechnung zu überprüfen, weil falsch messende Zähler verbaut sein könnten.

        Der momentane Leistungsbedarf ist mit der gelieferten Leistung identisch. Andernfalls kommt es zu Über- oder Unterspannung, bis das Gleichgewicht hergestellt ist.

        Ich habe nicht behauptet, dass Ferrariszähler mehr können, als die smarten, aber eben auch nicht viel weniger.

        Dass die Netzbetreiber die Zähler brauchen, bezweifle ich nicht. Dann sollte aber deren Finanzierung nicht dem Verbraucher, der nichts davon hat, aufs Auge gedrückt werden.
        Der Hinweis mit den Ablesern sollte nur zeigen, dass die Versorger auch hier sparen können, trotzdem gesteht der Gesetzgeber ihnen die Möglichkeit zu, die Finanzierung dem Verbraucher zu überlassen, wovon die in der Regel auch Gebrauch machen.

        Nachtrag:

        Ich habe die Pressemitteilung der PTB gelesen, und fasse mal in Kürze zusammen, wie ich sie verstanden habe.

        Seit spätestens 2010 ist eine Normungslücke bekannt, die für Fehlmessungen verantwortlich ist, die durch Oberwellen im Bereich 2 - 150 kHz zustande kommen. Diese Normungslücke ist seit längerem geschlossen, und Zähler die seitdem zugelassen wurden, dürfen keine mehr dadurch verursachten Fehler mehr aufweisen.

        Die Normungslücke betrifft europäische Normen, also ist jedes Land, das solche Zähler derzeit installiert, oder schon installiert hat, potenziell davon betroffen.
        Die PTB und die Eichinstitute versuchen Verbraucher vor Fehlmessungen zu schützen, und haben das schon in der Vergangenheit getan, indem fehlerhafte Zähler ermittelt und getauscht wurden.

        Ob die Messungen der Uni Twente dennoch verschärfte Anforderungen nötig machen, muss eine genaue Analyse von deren Messungen zeigen, sowie die angeforderten Stellungnahmen der Messstellenhersteller. Stand der Pressemitteilung ist diese Frage noch nicht abschließend geklärt.


        Mein Fazit: Das Fehlerproblem sollte es eigentlich nicht mehr geben, dennoch wurden die Fehler festgestellt, und es ist noch zu klären, ob die Normen verschärft werden müssen, oder ob an Zählern, die nicht dem Normenstand entsprechen, gemessen wurde, oder gar an solchen, die zwar dem Normenstand entsprechen sollten, es aber nicht tatsächlich tun.
        Diese Probleme sind beim Ferrariszähler unbekannt. Vorteile für den Verbraucher durch die Zähler (nicht für die Netzbetreiber) kann ich weiter nicht erkennen.


      •   17
        Gelöschter Account 24.07.2017 Link zum Kommentar

        Vielen Dank für die Klarstellung. Die Preise hat übrigens der Gesetzgeber vorgegeben (in Form sog. Preisobergrenzen); schließlich kostet die Zählerbewirtschaftung ja auch Geld, das im Heute noch mittels der Netzentgelte gezahlt wird...


  • über haupt nicht!


  • Also wenn ich hier die Smart-Gegenkommentare lese, überzeugt mich das aber auch nicht.
    Camera: "einen Einbrecher zugucken, brauch ich nicht" - Quatsch, aber wenn ich aus der Ferne Unregelmäßigkeiten feststelle, z.B. den Nachbarn anrufen und um Hilfe bitten, wie sieht es damit aus?
    "Zugucken wenn mein Haus abbrennt, lieber Rauchmelder installieren oder Standleitung zur Feuerwehr". - Aha, übrigens sind Rauchmelder Vorschrift.
    Licht unregelmäßig und veränderbar schalten, ist besser als wochenlange Finsternis.
    Eine Stunde vor der Heimfahrt die Heizung von 18 auf 21° stellen ist doch zumindest "gemütlich", usw.

    Ich sehe das nicht als Bevormundung, im Gegenteil: das sind MEINE ASSISTENTEN.
    Das Internet benutzen wir doch sowieso, das da Datenmäßig einiges schief laufen kann, ist auch klar - also alles abschalten?

    Übrigens auch im Auto habe ich meine Assistenten und benutze sie mit wachsender Begeisterung, man muss sie natürlich auch bedienen können und wollen. Gerade hier höre ich immer wieder "Spielerei" - "brauch ich nicht" - "ich fahre schon immer ohne". Muss ja auch nicht sein, aber den Systemen den Nutzen abzusprechen, ist auch nicht gerade "schlau".


    • > Quatsch, aber wenn ich aus der Ferne Unregelmäßigkeiten feststelle, z.B. den Nachbarn anrufen und um Hilfe bitten, wie sieht es damit aus?

      Welche Unregelmässigkeiten? Wenn sie wichtig sind, ruf die Polizei. Wenn Du Deine Wohnung nicht unbeaufsichtigt lassen kannst, hast Du ein ganz anderes Problem.

      > "Zugucken wenn mein Haus abbrennt, lieber Rauchmelder installieren oder Standleitung zur Feuerwehr". - Aha, übrigens sind Rauchmelder Vorschrift.

      Ich habe geschrieben "Rauchmelder _mit_ Feuerwehrruf" und nichts von "Standleitung". Das geht ganz normal über eine Telefonleitung. Muss nicht einmal IP-basiert sein. Vorschrift sind Rauchmelder auch noch nicht in allen Bundesländern. In keinem deutschen Bundesland sind oder werden Feuermelder mit Alarmierung der Feuerwehr Pflicht.

      > Licht unregelmäßig und veränderbar schalten, ist besser als wochenlange Finsternis.

      Bezüglich Einbrecher eben gerade nicht. Die meisten Einbrüche erfolgen am helligten Tag. Ist kein Leben um das Haus oder die Wohnung bringt Dir die Lichtschalterei gar nichts, außer Selbstberuhigung.

      Im Zweifelsfall dreht Dir die Versicherung aus Deinem Smart Home noch einen Strick, weil Du damit einen Einbruch erleichtert hast. Diese technik an eine handelsübliche FritzBox zu hängen, öffnet mehr Angriffsfläche als Du Dir vermutlich vorstellen kannst. Da sitzt der Einbrecher dann tatsächlich am anderen Ende der Welt.

      Ich warte auf, "Was der schon schon großartig wollen? Ich habe nichts zu verbergen." Kaum ein Windows-User weiß oder wusste, dass sein Rechner gerade Teil eines weltweiten Bot-Netzes ist oder war. Je mehr Geräte man sich anschafft, desto größer wird das Risiko, dass diese mißbraucht werden. Umso mehr sollte man sie absichern. Da reicht kein Passwort aus dem Namen der Hauskatze. Die Absicherung muss auch überwacht werden. Es nützt nichts, wenn ich nicht merke, dass der Überwachungsprozeß abgestürzt ist. Vielleicht ist er das ja, weil gerade jemand versucht sich einzuhacken?

      Die Industrie will verkaufen. Ein Verkäufer wird Risiken immer runterspielen.


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        20.07.2017 Link zum Kommentar

        "Welche Unregelmässigkeiten? Wenn sie wichtig sind, ruf die Polizei. Wenn Du Deine Wohnung nicht unbeaufsichtigt lassen kannst, hast Du ein ganz anderes Problem."

        Welches andere Problem denn? Gerade in einer Stadt sind Einbrüche leider an der Tagesordnung. Und mit Unregelmäßigkeiten meint er sicher ein Bild einer fremden Person auf der Kamera oder ein Türkontakt, der auf einmal offen angezeigt wird. ^^

        Gelöschter Account


      • Statt den Einbrecher in der Wohnung festzustellen, wo er beim Eintreffen der Polizei bestimmt nicht mehr ist, wäre es sinnvoller, das Haus so zu sichern, dass er erst gar nicht hereinkommt.
        Viele Einbrecher geben nämlich auf, wenn sie Fenster oder Türen nicht innerhalb kurzer Zeit auf bekommen. Dazu muss man Fenster und Türen "härten", also gegen Aufhebeln und Aufbrechen verstärken. Das ist natürlich nicht billig, aber die sinnvollste Maßnahme. In unsicheren Gegenden kann eine zusätzliche Alarmanlage Sinn ergeben, solche Alarmanlagen, ggf. mit stillem Alarm zur Polizei, sind aber kein Smarthomethema, sondern gibt es seit Jahrzehnten. Das kaum erkennbare Bild eines maskierten Typen in einer dunklen Wohnung dürfte auch der Polizei nicht von großem Nutzen sein.

        Mia


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        20.07.2017 Link zum Kommentar

        Wobei man hier auch wieder beachten muss, dass bei einer Mietwohnung der Vermieter zustimmen muss. Nicht immer ein so leichtes unterfangen und da ist ein Türkontakt inklusive Telefonnummer des anwesenden Nachbarn eine gute Alternative und ein weiterer Absicherungspunkt. :)


      • Türkontakt von mir aus, aber bitte die Polizei, und nicht den Nachbarn verständigen. Es soll Junkies geben, die wegen 50 € für den nächsten Schuss regelrecht über Leichen gehen. Fehlendes Geld kann man ersetzen, den erstochenen Nachbarn nicht. Ein gestellter Einbrecher sollte generell als unberechenbar und gefährlich angesehen werden. Das ist nichts für den Nachbarn, der sehr wohl die Topfpflanzen gießen kann.


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        20.07.2017 Link zum Kommentar

        Ich persönlich würde auch die Polizei anrufen, aber da kann man niemandem vorschriften machen.


      • Stimmt, womit sich aber wieder die Frage stellt, ob das Ganze noch sinnvoll ist, oder nicht doch mehr schadet als nutzt.


      • Die Frage ist doch: sehe ich alles negativ oder positiv und wäge es gegeneinander ab?
        Hier bei den Kommentaren wird z.B. die Videoüberwachung ( und andere Smart-Assistenten) generell als nicht sinnvoll eingestuft.
        Man kann den Smart-Assistenten auch viel positives abgewinnen, wenn man nicht nach dem Motto lebt: Sport ist Mord.
        Die Einbrecher- und Hacker-Diskussion kann man überall zum Leben erwecken, Facebook, Whatsapp, Onlinebanking usw., trifft natürlich auch auf Smarthome zu.
        Es soll auch böse Buben geben, die passen auf wenn man aus dem Haus geht, oder (früher auch schon) fangen die Postkarte aus dem Urlaubsort ab und wissen dann garantiert noch besser Bescheid.
        Zur Diskussion Nachbar/Einbrecher die hier erfunden wurde: mein Nachbar ist schwer bewaffnet, trägt immer eine schusssichere Weste,hat eine MEKSEK-Ausbildung und kommt auch nicht alleine. ;-))


    • Wenn ich einen Einbrecher in der Wohnung vermute, ist das eine Sache für die Polizei und nicht für den Nachbarn. Den gegen einen Einbrecher zu schicken ist geradezu unverantwortlich. Den festzustellen reicht aber nicht unbedingt nur eine Kamera. Solche Kameras können dann geradezu das Gegenteil bewirken. Kriminelle Hacker können damit auch feststellen, dass niemand in der Wohnung ist, und in der bewohnten Wohnung unter Umständen noch viel interessantere Dinge. Dann werden die Kameras ein paar mal nur ausgeschaltet, um Fehleinsätze der Polizei zu provozieren, um dann irgendwann, wenn die ausgefallene Kamera von niemanden mehr ernst genommen wird, in aller Ruhe zuzuschlagen. Smarte Schlösser sollen Komfort bieten. Aber sie bieten nicht mehr Sicherheit, im Gegenteil, sie eröffnen zusätzliche Wege, eine Tür zu öffnen, die es vorher noch nicht gab. Neben dem klassischen Dietrich oder der Bohrmaschine reichen jetzt ein Laptop und Sicherheitslücken in der Software oder dem Funkprotokoll des Schlosses, wohlgemerkt als zusätzliche, nicht als ausschliesslich alternative Wege, das Schloss zu knacken.
      Rauchmelder sind vorgeschrieben und sinnvoll, aber in Privatgebäuden selten direkt zur Feuerwehr vernetzt. Wegen ihrer hohen Empfindlichkeit gegenüber Küchendünsten, Insekten usw. würden viele Fehlalarme die Feuerwehren lahmlegen, und wirklich notwendige Einsätze verhindern.
      Sie schlagen aber auch schon im Frühstadium eines Brandes an. Entdeckt eine Kamera erst offene Flammen, ist der Brand längst von Dritten entdeckt. Bis die 100 km entfernte Feuerwehr erreicht und vor Ort ist, dürfte von dem Haus ohnehin nichts mehr übrig sein.

      Eine Temperaturabsenkung kann man auch durch Timer gesteuert erreichen, bewohnt eine Familie tagsüber das Haus, macht sie in der beschriebenen Weise ohnehin keinen Sinn.

      Wenn eine nie dem realen Leben optimal angepasste Steuerung Dinge macht, die man so nicht gemeint hat, kann man das sehr wohl als Bevormundung auslegen.
      Wenn ein smarter Kühlschrank vermeintlich ausgegangene Magarine nachbestellt, weil er nicht wissen kann, dass ich von Magarine auf Butter umgestiegen bin, dann zwingt er mich, Handlungen vorzunehmen, die ich so nicht will. Ich muss die Bestellung stornieren und die smarten Regeln verändern. Mich zu Handlungen zu zwingen ist Bevormundung.

      Smarthomes liessen sich über Jahre nur wie saures Bier an den Mann bringen. Der Grund liegt auf der Hand. Nutzen und Komfortgewinn waren kaum zu erkennen und standen kaum in vernünftiger Relation zu den Kosten.
      Die Verbindung mit dem Internet kann sogar kontraproduktiv wirken, und durch neue Angriffsvektoren und Overengineering jahrzehntelang bewährter Lösungen, die Situation verschlimmbessern.

      Ob man das will oder nicht, muss am Ende jeder selber wissen.
      Leute, die nach solchen Überlegungen zu dem Schluss kommen, dass es sinnvollere Möglichkeiten gibt, sein Geld auszugeben, als alt oder dumm oder beides zu diffamieren, halte ich für ziemlich arrogant.


  • Was SmartHome angeht bin ich leider noch sehr limitiert, da ich noch zuhause wohne. Später wird sich das aber denk ich ändern, weil ich das Thema an sich ziemlich interessant finde.

    M.V.


  • Hallo,

    Ich habe mit viel Spaß und Interesse diese Kommentare gelesen. Selber habe ich keine smarten Helferlein zuhause installiert. Ich habe nur für einen Raum einen Bluetooth Thermostat gekauft, weil ich diesen Raum separat zum Rest des Hauses programmieren wollte. Der normale programmierbare Thermostat war echt fummelig zu bedienen. Also das funktionier super. Ansonsten kann ich nur sagen, dass Smart für mich ein Auto ist. Ich fahre wegen des ökologischen Fussabdruck einen Four4. Und Smart wird mein zuhause, wenn es wirklich Smart wird und nicht nur eine Sprachbedienung ala alexa, etc. Ich sperre mich übrigens nicht gegen neue Technik. Meine neue Stereoanlage ist in mein Heimnetzwerk integriert und spielt Internet Radio, Deezer und von meinem NAS. Meine Frau fragte: muss das sein? Und ich erwiderte, ja mein Schatz. Wenn ich jetzt eine neue Anlage kaufe, dann mit aktueller Technik und nichts nur mit Radio und CD wie die alte Anlage, die nach 20 Jahren kaputt gegangen ist.

    Gruß


  • Jede Medaille hat zwei Seiten.

    Jedenfalls werden wir so immer gläserner, immer besser bewacht, immer mehr "bevormundet"

    Und kommt bitte nicht auf die Tour.... Hey ich habe nix zu verbergen, ich habe keine Geheimnisse...


    • Dann kann uns ja immer weniger passieren, wenn wir von so vielen Seiten bewacht werden 😉


    • Das mit dem "bevormundet" verstehe ich nicht. Wer bevormundet jetzt genau wen, wenn ich mein Haus "smart" mache?


      • @David :
        z. B. Die Heizungsapp empfiehlt so und soviel Grad,..... die Lichtsteuerung meint das es hell genug ist und macht das Licht aus......
        Im Kühlschrank ist keine Butter mehr also wird Butter in die Einkaufslistenapp geschrieben.
        Die Türsteuerung entriegelt die Türe weil ich 5 Meter entfernt mit der Nachbarin rede.....


      • bevormunden ist das jetzt nicht, man kann ja alles selber so einstellen wie man es will. Ich sehe es eher als Haushaltshilfe, als Diener denn man kein Lohn zahlen muss. Das einzige was mich stört ist, dass es immer online sein muss. Wenn es auch offline gehen würde und nicht bei jedem Wort online ist sondern nur wenn es sein muß, wenn ich nach das Wetter frage, wäre es für mich viel interessanter.


      • <<< Die Heizungsapp empfiehlt so und soviel Grad >>>
        Und irgendwann kommt die EU-Regierung und schreibt den Herstellern eine maximal Temperatur vor. Damit auch ja das Klimaziel erreicht wird. Das freut dann die Zahnärzte, weil durch das deutschlandweite Zähneklappern viele Zähne kaputtgehen. :D


      • [[[Und irgendwann kommt die EU-Regierung und schreibt den Herstellern eine maximal Temperatur vor.]]]]]

        Dann hat man eine Vorschrift, die einzuhalten ist..... Das ist was völlig anderes, als bevormundet oder überwacht zu werden.


  • Time will tell!


  • "Spielerei" wie oft man das früher schon immer gehört hat, wie in alten Zeiten.
    Wenn man sich neuen Entwicklungen verschließt "Spielerei" - "brauch ich nicht", der wird/ist alt.
    Auch der Pc wurde damals von den "Spielerei" - "brauch ich nicht" -Leuten so eingestuft, diese Leute haben heute große Probleme.
    Wenn ich nicht zu hause bin und per Camera nach dem Rechten schauen kann, oder das Licht zu veränderbaren Zeiten schalten und die Heizung höher regel kann, (einige Beispiele), ist das doch super.


    • Ich kenne niemanden der den PC damals als Spielerei bezeichnet hat. Als ich vor über 30 Jahren meinen ersten Computer (C64) bekommen habe, sagte sogar meine Oma dass ist die Zukunft. Komplett positive Feedbacks damals.
      Was ich aber ganz sicher sagen kann, ist dass sich heute viele Leute Gedanken über Privatsphäre machen. Hier muss jeder für sich selbst abwägen wie weit er mit solchen Sachen gehen will.
      Smart-Geschichten bzw devices haben sehr viel mit Lifestyle zum tun. Und hier ordne ich eine gehörige Portion Spielerei mit ein. Und natürlich hat es auch mit dem Alter zu tun. Es gibt auch Leute die überfordert sind und nicht mehr mit der Zeit Schritt halten können. Und es gibt die jenigen die Schritt halten und genau durchdenken was Sinn macht und was nicht. Und ich blicke auf viele Geräte und Entwicklung zurück... jeden Schritt habe ich von klein auf mitgemacht. Und wenn ich mich so umschaue, dann haben die Jungs und Mädels geboren in den 70'ern eine recht gesunde Einstellung.
      Es gibt einen Unterschied zwischen echtem Nutzen und alternativer Verfahrensweise mit bedenklichen Anhägseln.


      • Eine Gefahr kann erst bestehen, sobald ein Gerät via Internet verbunden ist. Ein C64, Amiga 500 und auch die 286er, 386er etc hatten alle noch kein Internet. Von daher ist es auch einleuchtend, dass Leute es nicht als "Gefahr" eingestuft haben wie es heute oftmals der Fall ist sondern als Fortschritt mit positiven Aspekten.
        Ich denke du hast Recht, dass man mit gesundem Menschenverstand an den technischen Fortschritt rangehen sollte, dann filtert man von ganz allein das Wichtige von Unwichtigem


    • Ein beliebtes Argument, man sei alt, weil man sich neuer Technik verschließe. Der erste Fehler ist jedoch, man muss sich nicht verschließen, nur weil man sich kritisch äußert.

      Was bringt es mir, wenn ich weiß, dass Einbrecher in der Wohnung sind? Ist eine Alarmanlage mit stillem Alarm bei der Polizei, die es schon Jahrzehnte gibt, nicht vielleicht die smarter Lösung?

      Was bringt es, wenn ich den Einbrechern zusehen kann? Ist nicht eine simple Kamera die smartere Lösung?

      Was bringt es mir, wenn ich zusehen, wie meine Wohnung abbrennt? Ist ein Rauchmelder mit Feuerwehrruf nicht die smartere Lösung?

      Licht schalten, Rollos steuern, hält keinen Einbrecher ab. Im Gegenteil, wenn keine Leute, keine spielenden Kinder am Haus zu sehen sind, ist das doch ein Hinweis, dass etwas zu holen ist. Oder warum sollte ich Anwesenheit vorgaukeln?

      Wenn ich schon zu faul bin, für das Licht vom Dofa aufzustehen, kann ich das auch mit Fernbedienungen und Klatschschaltern ohne Internetverbindung umsetzen. Aber wer bringt mir das Bier und die Chips? Der Roboter? Trägt der mich auch ins Bett oder muss ich den Weg etwa selbst gehen? Kleidet der mich auch ein und wählt die zum Wetter passende Kleidung? Weil die Fenster sind ja Flatscreens.

      Wozu muss ich die Heizung aus der Ferne steuern? Das machen Thermostate auch ohne Internetverbindung super. Die zwei Mal im Jahr, wenn ich länger weg bin, kann ich die Heizung auch gleich bei meiner Rückkehr aufdrehen. Abgesehen davon, dass es so kalt gar nicht sein sollte, damit sich kein Schimmel bildet.

      Auch eine Klimaanlage muss ich nicht aus der Ferne steuern. Die kann ich auch einschalten, wenn ich in die Wohnung komme.

      Der Kühlschrank muss nichts bestellen. Ich sehe doch bei jedem Öffnen, was da ist. Auf was ich Appetit habe, weiß der Kühlschrank nicht und der Supermarkt muss es nicht analysieren.

      Warum muss ich Alexa erzählen, was ich bestellen möchte? Ist ein Klick so kompliziert?

      Warum muss ich Google Home sagen, welche Musik ich hören möchte? Mein Kodi-System mit App ist nicht kompliziert zu bedienen.

      Warum verlangt mein Samsung-TV einen Samsung-Account, wenn ich die vorinstallierte Twitter-App nutzen will? Für wen ist der TV smart? Für mich oder für Samsung?

      Selbst teure Lösungen werden falsch implementiert, weil man mangels Kenntnis nicht einsieht, warum so hohen Aufwand treiben. Das Ergebnis ist, dass der vermeintliche Schutz zum Gegenteil wird, weil im Internet Scripte kursieren, wie das Smart Schloss spurenlos geöffnet werden kann.

      Schon heute kannst du den Leuten auf dem Klo zuschauen oder ihre sexuellen Abartigkeiten studieren, weil sie nicht wissen, dass die Web Cam laufend ins Internet streamt. Von der Steuererklärung, dem Rechtsstreit, den eingespannten Verträgen und Zugangsdaten auf dem NAS ganz zu schweigen.


      • Bravo - genau so meinte ich das wenn ich sage alternative Verfahrensweise die Sinn macht oder nicht. Wenn sie es nicht tut, dann kann man es durchaus als Spielerei bezeichnen die einen speziellen trieb des Menschen scheinbar befriedigt.

        Es kommt einem so vor als hätte die Industrie das Wort Smart für sich entdeckt. Alles wird ver-smartet. Ob es Sinn macht ist erst mal egal, wird sich schon zeigen was angenommen wird.

        Was nicht bedeutet dass ich grundsätzlich gegen Smarte Dinge bin. Ganz und gar nicht.


      • Es kann ein gefährliches Spielzeug werden. Wenn man es richtig machen will, benötigt man eine gute Firewall und ein Intrusion Defense System. Das, was heutige Router bieten, ist nicht ausreichend. Schnell kommt dann ein fünfstelliger Betrag zusammen. Aber den ist man nicht bereit, zu zahlen. Der Media Markt Verkäufer hat gesagt, das ist alles ganz einfach und sicher.

        Leider denkt der nur an seine Provision oder seiner Darstellung gegenüber dem Chef. An Aussagen erinnert er sich im Zweifelsfall nicht.

        Und die Hersteller haben irgendwo in kilometerlangen AGB zu "geeigneten zusätzlichen Absicherungen, die dem Betreiber obliegen". Da AGB sowieso niemand liest, kann man das sogar fett drucken.


    • "Spielerei" laut Duden: etwas Zusätzliches, aber Entbehrliches, für die eigentliche Sache Unwichtiges


      http://www.duden.de/rechtschreibung/Spielerei

      Was soll ich sagen, das trifft es doch auf den Punkt. Wo ist der Komfortgewinn, wenn ein Bewegungs- oder Präsensmelder das Licht einschaltet, statt ich selber im Vorübergehen mit dem vorhandenen Schalter oder Taster. Ich verliere noch nicht mal Zeit dabei.
      Oder wenn ich noch einen Lautsprecher bitten muss, das Licht einzuschalten. Das Licht aus der Ferne ein- und ausschalten? Da lacht ja selbst der Einbrecher drüber. Für den Vorgang "Licht ein- oder ausschalten" ist die einfachste Lösung der klassische Schalter oder Taster, der Komfortgewinn durch ein Smarthome minimal => Spielerei


      Es wird ein heisser Tag, und die Hitze soll draussen bleiben, also lass ich morgens, wenn es noch kühl ist, den Rollo runter, und das Ziel ist in weniger als einer Minute erreicht. Mehr braucht es nicht. Schlussfolgerung: Automatisierung an dieser Stelle => Spielerei

      Die Heizung ist schon im Auslieferungszustand elektronisch geregelt, die Thermostate merken am Temperaturgradienten, wenn Türen oder Fenster geöffnet werden und schließen. Mehr ist für die Sache entbehrlich, => Spielerei.

      Smarthomes versucht man schon seit mehr als einem Jahrzehnt mit mäßigem Erfolg zu puschen. Das Problem ist allerdings, dass die Kosten und der zusätzliche Wartungsaufwand in keiner Relation zum Komfortgewinn stehen, weil eben im Grunde für die eigentliche Sache, komfortables, sicheres und energiesparsames Wohnen, das ganze Smarthome im Grunde entbehrlich ist, und damit ist es laut obiger Definition SPIELEREI.
      Ein Smarthome verknüft allerdings auch verschiedene Funktionalitäten, die mitunter gar nichts miteinander zu tun haben, und als Insellösungen viel weniger anfällig gegen Störungen sind. Besteht der Komfortgewinn dann darin, die Heizung bei der Antarktisdokumentation im Fernsehen auf Frosttemperaturen zu stellen, und bei "Apokalypse Now" auf dem Dschungel angemessene 40 Grad?
      Was ist denn das mehr als, Du weisst schon?

      Wundert es, wenn die Zahl jetzt stark zunimmt, weil man für unter 250 € einen smarten Lautsprecher und ne Dreierpackung smarter Birnen bekommt, die man dann per Sprache dimmen und in der Farbe einstellen kann? Nein, denn jeder der das kauft, kann dann am Stammtisch prahlen, dass er jetzt ein Smarthome hat.
      Im Grunde hat er was, was er vorher nie vermisst hat, weil es für die Sache völlig entbehrlich ist, und keinen Mehrwert darstellt, und was ist das laut Definition?

      Richtig, Spielerei.

      Das muss nicht so bleiben. Vielleicht kann man mit Smarthomes mal Geld sparen, wenn es hochvolatile Stromtarife gibt, die quasi die grossen Haushaltsgeräte wie Geschirrspülmaschine und Waschmaschine einschalten, und das E-Auto über den Preis gesteuert laden. Aber dann ist eben eine andere Zeit.

      Und wer alt ist, muss deshalb noch lange nicht dumm sein, und Geld für Dinge ausgeben die entbehrlich, und damit Spielerei sind.

      Denn wie heisst es schon im "Terminator Genisys": "Ich bin alt, aber nicht veraltet."

      Quelle: www.duden.de


    • Mit Spielerei und sich verschließen hat das nichts zu tun. Man muss doch nicht jede technische Entwicklung in sein Leben lassen. Wie ich schon in den anderen Beiträgen dieses Themas sagte, stören sich die meisten an der Zwangsanbindung an das Internet. Würde das alles ohne Internet funktionieren hätten solche Systeme vielleicht mehr Chancen. Na gut, alles geht nicht ohne Internet, aber ohne Zwangsbindung an Onlinekonten (also alles schön anonym) würde das schon funktionieren.

      Und die Klimaziele erreichen wir mit immer mehr Stromverbrauchern auch nicht. ;)


  • Grundsätzlich bin ich den kleinen und größeren technischen Spielereien des Alltags gegenüber neugierig und aufgeschlossen - Technik wird sich nicht aufhalten lassen und das ist auch nicht verkehrt. Bei diesem Thema allerdings lasse ich gern vielen anderen den Vorzug - die können das gern testen und in ein paar Jahren werde ich sehen, ob das was für mich ist - sofern man noch Alternativen hat. Warum diese Aussage? - Ganz einfach - ich erinnere mich an die ganzen Dokus wo Diebe das Signal der Fernbedienung des Autos abfangen und später ganz einfach mit meinem Auto weg fahren. Was hindert pfiffige Leute daran, das auch mit meiner Haustür zu machen - der Schaden ist mindestens genauso hoch, wenn nicht noch höher (psychologischer Ansatz). Als zweites möchte ich nicht, wenn Unternehmen - Überwachungsbehören (und die bekommen das immer mit) wissen, wie ich mich im Alltag verhalte - welches Programm ich schaue - wann ich meist nach Hause komme - wo ich mich im Haus meist aufhalte etc...etc...einfach meine persönlichen menschlichen Dinge mitbekommen und auswerten können. Ich vertraue dem Ganzen einfach noch nicht genug, als das ich das nutzen möchte - so gut ich die technische Weiterentwicklung und Vorteile auch mag - der Nachteil und die Gefahren, die damit verbunden sind lassen mich nocht davon Abstand halten....


  • Bei mir daheim alles vollsmart solange ich noch keine Alzheimer Medi's einwerfen muss.
    Mit Alzheimer hilft nicht mal Google mehr. Sowas macht mir Angst wenn ich das Leben anderer gleich mit runter ziehe und es dann nicht mal selber mehr blicke.


  • Das "unvermeidliche " habe ich natürlich auch zu Hause. Smartphone und Smart TV , einen altmodischen PC noch dazu ( die älteren werden sich noch an den PC erinnern können), das war es dann auch. Ach ja , ein vom aussterben bedrohtes Tablet wird auch noch beherbergt und verwendet.


  •   29
    Gelöschter Account 19.07.2017 Link zum Kommentar

    chromecast, da mein TV nur smart wäre, wenn ich ihn seriell an den pc anschliesse.


  • Brauche ich nicht 😬 kann mein Licht und Heizung noch selber steuern, mein Hirn ist smart genug diese Aufgaben alleine zu bewältigen 😛


  • Pretty far away from smart.


  • Den Echo hab ich noch per Einladung erhalten und nutze ihn fast ausschließlich zur Musikwiedergabe. Schon dabei wird es oft zum Geduldspiel Alexa zur Wiedergabe eines bestimmten Titels oder Albums zu bewegen.
    Wenn ich mir dann die absurd hohen Preise für z.B. eine smarte Glühbirne ansehe und mir dabei vorstelle wie ich Alexa dazu überrede doch das Licht einzuschalten, dann sehe ich mein Smart home noch weit entfernt.


  • Tolles Thema, oder auch nicht...
    Smarthome kommt nicht von Smartphone und auch nicht von irgendwelchen "Klaut" Geräten.
    Ich selbst bin Systemintegrator für Smarthomes und wohne selbst in einem Smarthome. Ziel dabei ist nicht die Datensammelwut der großen Hersteller oder wenn ich das Licht an machen will das Handy raus zu fummeln oder gar Alexa zu "bitten" das Licht an zu machen.
    Das Ziel ist Komfortgewinn durch Automatisierung! Das steht bei mir ganz oben und so installiere und parametriere ich die Systeme bei meinen Kunden. Warum muss das Licht in zeitweise genutzten Räumen wie WCs, Fluren, Abstellkammer usw händisch geschaltet werden? Ein Präsenzmelder erledigt dies für mich automatisch in Abhängigkeit der aktuellen Helligkeit und Anwesenheit/Bewegung. Die Heizung regelt sich komplett von alleine, wenn ein Fenster geöffnet wird, wird diese in den Frostschutz gefahren, ansonsten sind Profile für die Bewohner angelegt oder das Biometrische Zugangssystem erkennt wer, wann da ist und aktiviert entsprechend die Heizungen. Wichtig dabei, ich wohne in einem Nachkriegswiederaufbau von 1950. In einem modernen EFH, das voll isoliert ist und evtl. noch eine KWL (Kontrollierte Wohnraumlüftung) vorhanden ist, macht das auch wieder keinen Sinn. Was dagegen z.b. Sinn macht, die Beschattung wird in Abhängigkeit von Außenhellikgeit, Innenhelligkeit, Innentemperatur und Anwesenheit gesteuert und nach geführt. So habe ich die Räume im Sommer kühl, bei Anwesenheit trotzdem genug natürliches Licht im Raum.

    Diese Spielerein lassen sich noch ewig weiter drehen.... z..b Lichtschranke im Briefkasten, ob Post darin ist usw usw, man ist da auch etwas Spielkind in den eigenen Vierwänden. Zum Glück sind meine Kunden nicht so prüde wie die Poster über mir. Wichtig dabei, es läuft alles komplett ohne "Cloud/Klaut" zwang. Der Zugriff von außen erfolgt ausschließlich verschlüsselt und privat, somit bin ich jeder Zeit Herr über meine Daten. Die Benutzerdaten oder das Verhalten und die Anwesenheit gehen Niemanden etwas an.

    Für mich ist das hier der Smarthome Kindergarten.. da fühle ich mich auf meiner Spielwiese schon wesentlich wohler! :)


    • @BadSmiley
      Für dich ist das natürlich ein tolles Thema, aber was ist mit Ottonormalverbraucher?
      Wenn man so liest welche Probleme die Leute mit dem Smartphone haben möchte ich nicht wissen was passiert wenn man noch mehr Elektronik im Haushalt zu tun hat.
      Was wenn Störungen im System auftreten?
      Klar gibt es Menschen die dann zum Telefon greifen und einen Techniker anrufen aber nicht jeder kann sich das leisten. Ich möchte mich nur so weit wie nötig von Technik abhängig machen.
      Für mich ist Smarthome noch ganz weit weg. Mir reicht es wenn Dinge im Umfeld wegen Störungen in der Elektronik nicht funktioniern und mein Leben einschränken(Geldautomat, Packstation, Zugangssystem in der Firma, die Elektronik im Auto usw.)

      Mia


      • Die von mir verwendeten Systeme ala EIB/KNX sind uralt (1985 ca) und laufen inzwischen mehr als problemlos. Wenn ich von Problemen in EIB Anlagen höre, sind zu 90% die Errichter schuld. Gerade erst wieder eine Dali Beleuchtungsanlage in einer Schule zerlegt und richtig konfiguriert. Plötzlich gehen die Räume ohne Probleme.

        So das man i.d.R keinen Techniker braucht. Viele Sachen kann man einfach und unkompliziert aus der Ferne erledigen.
        Ich "erziehe" meine Kunden auch dahin gehend, das ich nicht wegen jeder Lichtschalter Umparametrierung oder sonstiger Kleinigkeit der Anruf bei mir erfolgt. Wie gesagt, meine Kunden sind häufig Enthusiasten und nicht so spröde wie einige Beiträge hier. So das sich die Kosten komplett auch im Rahmen hält für Leute, die mit einem PC umgehen können, aber sonst wenig Ahnung haben von der ganzen Sache. Dafür bin ich ja da und helfe ihnen da auch weiter. Muss man sich natürlich zu 100% auf Fremde verlassen, dann ist so ein System Blödsinn und ich muss auch niemanden bekehren. Die Leute kommen zu mir, weil sie es wollen. Wer nicht will, den werde ich auf gar keinen Fall dazu zwingen.


  • So schnell lass ich mir keine Wanze einbauen 😎😵

    Nee habe noch eine alte Wohnung, sogar mit Lichtschalter 😁😁


    • ich finde so ein paar Steckendosenschalter und Thermostate ganz sinnvoll. Das Vertrauen in den Datenschutz ist natürlich wichtig.


      • Hallo,

        Leider habe ich kein Vertrauen zum Datenschutz, denn es weiß ja keiner mehr, wer dafür zuständig ist, wenn in Uganda der Server läuft mit meinen Daten


      • @Mia
        O.k. dann bist du einer der wenigen Leser hier die nicht mal ein Smartphone haben.


      • Richtig, sitze im Internet Café und diskutiere mit dir 😀😀😂😂


      • Ich hoffe das du den Unterton verstanden hast, es gibt bestimmt keinen der Dir ne Wanze in die Wohnung bauen muss, dafür das persönliche Daten weitergegeben werden ist jeder selbst verantwortlich (auch mit den Geräten und Diensten die man nutzt) und niemand wird in irgend einer Weise gezwungen sich irgendwelche Technik in die Wohnung zu stellen.


      • Hey.... wo ist den momentan dein Problem?
        Ich habe doch nur geschrieben, dass ich mir keine Wanze einbauen lasse!!

        Du kannst doch machen was du willst, sei aber so fair, deinen Besuchern zu erzählen, dass hier ein Google, Apple oder Amazon System läuft....

        trixi


      • > dafür das persönliche Daten weitergegeben werden ist jeder selbst verantwortlich

        Das stimmt schon länger nicht mehr. Mittels der Smart Devices werden immer mehr Infos von Leuten verbreitet, die sich dem ganzen eigentlich entzihen möchten. Beispielsweise Dein Adressbuch. Aber auch Gespräche durch stätig aktive Assistenten.

        Was tatsächlich übertragen wird, ist irrelevant, weil nicht überprüfbar. Zudem wird über die Zeit der Umfang zunehmen, wie die Vergangenheit beweist.


      • @Aries
        Warum nimmst du einen Teil von meinem Satz, ich habe auch geschrieben (auch mit den Geräten und Diensten die man nutzt) . Und ja dafür ist jeder selbst verantwortlich, denn kein Mensch wird gezwungen solche Dienste zu nutzen.


      • "kein Mensch wird gezwungen solche Dienste zu nutzen.". Mehr oder weniger. Wenn ich jemanden besuchen gehe, frage ich ja nicht erst, ob sie/er Smart-Devices mit Mikrofon und/oder Kamera hat.
        Es fängt ja schon an der Türklingel an, die eine Kamera und/oder Mikrofon aktiviert. Woher soll ich als Klingelnder wissen, wohin das Bild bzw. der Videostream übertragen wird?


      • @Frank König
        Was hat das nutzen von Diensten (welches man freiwillig macht) mit Besuch bei jemanden zu tun der z.B. Alexa oder einen ähnlichen Assistenten im Einsatz hat? Das sind zwei unterschiedliche Szenarien und daher wieder aus dem eigentlichen Kontext gerissen.


      • Meine Herren, genau da liegt doch das Problem.
        Ich will auf "Wanzen" verzichten, dann haben wir ein Date BEI DIR und du hast die ganze Wohnung voll.

        Verstehst ihr was ich damit sagen will.....???


      • @HEB: die selbstbestimmte Nutzung solcher Dienste tritt dann in den Hintergrund, wenn ich mich außerhalb meines Sicherheitsbereiches bewege. Von daher wird mir der Zwang, solche Dienste zu nutzen, aufoktroyiert. Und wohin dann die Daten (z. B. Stimme, Foto, Videostream) gehen, kann ich nicht beeinflussen.


      • Oha, ich versteh zwar was du sagen möchtest, aber es ging doch eigentlich darum, "Wie Smart ist Euer zu Hause" ich glaube das sind wir alle leicht vom Thema abgekommen.
        Nur nur zum verständniss, ich nutze solche Geräte auch nicht, finde es zwar spannend, muss es aber deshalb noch nicht nutzen oder haben wollen.


      • Ja wir sind ein wenig vom Thema ab... Daher mein Eingangsposting....
        Ich will keine "Wanzen" und habe auch keine.....
        Mein Radio Sender kann ich selber suchen, Einkaufszettel habe ich Papier, Lichtschalter zum drücken....

        Also meine Herren, treffen wir uns bei mir, ich habe eine "Wanzen" freie Wohnung.... Höchstens mein Vermieter hat.....


      • Ein Date bei dir? Hmm. da haben aber auch nur Leute Probleme mit "Wanzen" die Fremdgehen. Oder etwas zu verbergen haben. Und bitte jetzt nicht wegen dem Prinzip kommen, das ist schon lange kein sinnvolles Argument mehr.


      • Und die ganzen Ugandesen, die nun deine Daten haben, beeinflussen dein Leben in irgendeiner Form negativ?


      • Nein. Das ist ja genau der Punkt. Sie beeinflussen in keinster Weise irgendwie mein Leben negativ.


      • @David : die Ugandesen verkaufen deine Daten, werden ganz reich und lachen sich eins.

        Dann kommt so ein Trumpeltier der kauft die Daten, denn Geld hat der Kerl ja....


      • @Peter : doch sie beeinflussen mein Leben, denn ich werde gläsern


      • Also wenn ich zu einem Date bei einer Frau Zuhause eingeladen werde, und die ganze Bude steht voller "Wanzen"...
        da wäre ich ja gleich zu Beginn schon ab-geturnt.
        Klamotten bleiben dran 😀

        Mia


      • Du bist ja langweilig, dann haben die Jungs aus Uganda nix zum schauen und hochzuladen 😂😂


  • Kurz und knapp: Mein Zuhause ist alles noch analog. Finde das mit der Beleuchtung am interessantesten.


  • Die in meinen Augen sinnvollste Lösung ist noch immer eine gute Planung bei Bau / Sanierung.
    Für alles andere bleibt dann nur der Weg über die "tollen" SmartHome Komponenten die es neuerdings von diversen Herstellern gibt und die in aller Regel eigentlich nur gut im Hersteller-eigenen Ökosystem laufen.

    Ich hatte das Glück, dass ich daheim die Elektrik mit planen durfte und somit auch dafür sorgen konnte, dass alle Leitungen zentral enden (und Reserven bieten), statt wie früher üblich je Raum auf eine Klemmdose zu laufen... Ist zwar ein riesiger Wust, der von einer ordentlichen Beschriftung lebt, aber dafür sind alle Möglichkeiten (auch für die nächsten Jahre) gegeben.

    Als "SmartHome" arbeitet bei mir eine Industriesteuerung der Firma Siemens, die derzeit für Licht und Rolladen zuständig ist.
    Licht mit verschiedenen Beleuchtungssituationen über mehrfaches Tasten, Rollos mit Astro-Programm, Ansteuerung Funksteckdosen, Haustür öffnen über Handy oder beliebigen Lichtschalter, "smart" über Webschnittstelle ... setzt zwar einiges an Können voraus (HTML, Siemens-Programmierung, ...) aber dafür kostet das System nicht viel mehr als andere Systeme mit dem Umfang, kann aber um Welten mehr (theoretisch so viel, wie ich programmiert bekomme ;-) )


  • Der Haken ist doch die Implementierung. In Wohnungen gibts meistens schon Lichtschalter etc, da ein Bussystem ein zu bauen was die Lampen schaltet (und auch wirklich aus macht) geht nicht. Im Haus ist sowas mit erheblichen Mehrkosten verbunden und wenn man es selbst macht nicht grade einfach um zu setzen. Und um das danach ordentlich einzubauen fehlt es hier meistens auch an den kosten/nutzen faktor. Genau hier sehe ich das Problem.

    Eine Ventilsteuerung macht in einer Wohnung sinn, im Haus sollte das die Heizungsanlage schon machen. Das Schlüssellose zuhause geht auch nicht bei den Akkuzeiten vom Smartphone, hier sehe ich eher iButtons als aktuell bessere alternative, jedoch mangelt es da an Produkten seitens der Hersteller.


  • Ich habe nur 2x smarte Produktgattungen im Haushalt und diese sind mein Smart-TV und die Smart-Phones 📱

    Diese Vernetzung reicht mir derweil aus!

    Restlichen Aufgaben werde auch gut ohne Assistenten auf die altmodische, sowie erprobte Weise erledigt 😛


  • In meinen Augen ist das alles Müll ! Wenn ich um Rollstuhl sitzen würde ,würde ich mir einen ausgebildeten Hund holen der würde mich unterstützen und der hält einen auch körperlich und geistig fit.


  • Mein Zuhause ist ganz smart. Wenig Möbel und wenig Elektronik. Nur das was wirklich zum Leben erforderlich ist. :D


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      Gelöschter Account 19.07.2017 Link zum Kommentar

      Also eine Matratze auf dem Fußboden, fließend Wasser und eine Kaffeemaschine? Sonst nichts? 😂


    • ich glaube Du verstehst den Begriff "smart" schon falsch ;-)


  • Wie funktioniert diese Umfrage denn in der App? Bei mir tut sich nix


  • Der Kosten - / Nutzen Faktor ist im Moment noch nicht gegeben. Die Investitionen stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Wenn man sich nur mal überlegt, wieviel Geld man erstmal investieren muss, nur damit man das Licht per Sprachbefehl anschalten kann.
    Zur Zeit ist das meiste nur Spielerei, ohne echten Mehrwert.


    • Dazu der zusätzliche Stromverbrauch dafür, dass nun auch die Lampen immer in nem Standby-Modus hängen und "aus" nicht "aus" ist.

      Mia


    • das was gerade werbewirksam beworben wird, sind zum größten Teil auch nur Nachrüstsysteme. Um ein KNX-Haus sprachbedienbar zu machen, muss man nicht allzu viel Geld in die Hand nehmen -> Amazon Echo Dot + RasbPi3(für zB FHEM) oder nur ein RasbPi3(für FHEM und für Jasper)


    • Kommt drauf an: eine schaltbare Steckdose braucht wohl 2 Watt. Wenn das Gerät mehr als 2 Watt Standby hat oder unnötig läuft, dann rechnet es sich.

      Ich habe eine Nachtleuchte per Zeitschaltung. Das ist komfortabel aber auch stromsparend.


    • Das stimmt so nicht, bei mir werden die Lampen wenn sie aus sein sollen per Relais abgeschaltet...das einzige was dauern ist, ist der Raspberry Pi


  • Ich sitze im Rollstuhl und habe mir angefangen vom Fernseher, Radio über Licht etc. so viel wie möglich sprachgesteuert eingerichtet. Ich möchte es nicht mehr missen. Hat einer der "Ablehner" schon mal dran gedacht alt zu werden, oder wegen eines Arztfehlers plötzlich nicht mehr gehen zu können? Die Geräte werden immer besser und die Nachteile... sind auszuhalten :-)


    • Oke. Das ist natürlich ein eigenes Szenario. Aber trotzdem bleibe ich dabei, dass ein dummer Assistent der nur auf Anweisung tätig wird, nicht smart ist. Ist halt ein Schalter den man nicht mit Händen bedienen muss, sondern per Stimme.


    • Da gebe ich Dir in diesem Fall vollständig Recht. Ja leider gehen viele nur von Ihrer Person aus, das es aber diverse Anwendungs- gebiete gibt wo das ganze Sinn macht das mögen die wenigsten sehen. Persönlich würde ich wenn der Kosten- / Nutzen Faktor sich weiter verbessert wahrscheinlich auch mir einen Assistenten zulegen.


    • Ist ja auch völlig korrekt wie du das handhabst @Peter Herzog und in deinem Fall macht das auch Sinn.

      Für die meisten Menschen ist ein smartes Zuhause aber immer noch Spielerei die einen unnötigen Aufwand bei Einrichtung und Betrieb(Wartung, Fehlerbeseitigung) bedeutet.


    • Bei Menschen mit Behinderungen ist das ja auch etwas ganz anderes. Für euch sind das Hilfsmittel die ihren Sinn haben können. Aber ein gesunder Mensch kann selber auf den Lichtschalter drücken wenn er den Raum verlässt.


    • Meiner über 80 jährigen Mutter hatten wir für viel Geld einen Treppenlift in ihr Haus einbauen lassen, und für sie war das eine absolute Notwendigkeit. Auch jeder andere hätte den Lift benutzen können, und damit einen Komfortgewinn gehabt. Trotzdem hat den Lift niemand sonst benutzt. Die Treppen ohne Lift zu benutzen hat kaum Anstrengung gekostet und war viel schneller. Nicht mal sie wollte übrigens Licht oder Rolladen auf Zuruf steuern, obwohl das für sie komfortabler gewesen wäre.

      So sehe ich das mit der Einrichtung eines Smarthomes, wenn es wirklich smart sein soll, und nicht nur aus Spielereien wie bunten Lampen bestehen soll, die auf Zuruf ihre Farbe wechseln.


      Hohe Kosten (z. B. bei Rolladensteuerungen für Handwerker und neue Leitungen) und kaum Effekt. Das ist aber eine Frage der Perspektive. Wenn jemand eine Behinderung hat, dann sieht er vieles aus einer anderen Perspektive, und das ist ja auch o.k. so.


    • @Peter: Unterstüzung für Dich gibt es schon seit Jahrzehnten ohne Smart Home. Funkfernbedienungen, Klatschschalter, Treppenlifte, an die Telefonanlage gekoppelte Alarmsysteme für alte und kranke Menschen und vieles mehr. Im Gegenteil, die beschriebenen Alarmsysteme haben sogar lange Zeit gar nicht an IP-basierten Telefonanschlüssen funktioniert. So wird ein vermeindlicher Vorteil schnell zu einem gravierenden nachteil!

      Die hilft es auch nicht, wenn Du aus der Karibik die Rollos, Zimmertemperatur, das Licht Deiner Wohnung steuern kannst. Im Gegenteil, da wird erklärt, man könne Energie sparen, muss dafür aber Energie in Form von zusätzlichen Stromverbrauchern hineinstecken. Seitens der Ökobilanz ist das meistens Unsinn und den Geldbeutel nicht, wenn man Anschaffungs- und Betriebskosten ehrlich rechnet.

      Es bekommt alles den Zusatz "Smart", sobald es mit dem Internet verbunden ist. Wie smart es wirklich ist, alles zu vernetzen, globalen Konzernen immer mehr Einblick in den intimsten Bereich zu geben, das wird sich erst später zeigen.


      • immer wieder wird "smart" mit "cloud" gleichgesetzt. Es gibt "smarte" Lösungen, die autark funktionieren und wo eine Internetbedienbarkeit darin besteht, dass man sich per VPN einwählt.... zum Thema "Energiesparen": Ja, das "smarte" Zuhause ist in erster Linie ein Komfortgewinn, als ein Energiesparprojekt. Energiesparen besteht aber nicht nur daraus Verbraucher auszuschalten. Ein schönes Beispiel ist die automatische Verschattung von Südfenstern --> ab einer bestimmten Außentemperatur und gewisser Sonneneinstrahlung fahren die Rollos einfach runter. Da braucht man dann später nicht Energie mit Lüftern zu verschwenden.


      • Die Gleichsetzung von Smart und Cloud machen bereits die Hersteller. Das Rollo kann ich ganz einfach und seit Jahrzehnten mittels Lichtsensor steuern. Dazu brauche ich keine App. "Energiesparen" wird uns ebenfalls von den Herstellern in den Mund gelegt und in der heutigen Situation sollten wir Verbraucher schon darauf achten.

        Mia


  • Kann mit diesen ganzen Assistenten momentan nichts anfangen. Dumm wie Brot, die Teile. Sich so etwas in die Wohnung zu stellen und dann von Smart Home zu reden finde ich lächerlich. Nur Informationen wiedergeben zu können "Wie hoch ist der Berliner Fernsehturm?", Anweisungen auszuführen "Setze Mehl auf die Einkaufsliste!" ist nicht besonders intelligent.

    Smart wird das ganze erst, wenn die Assistenten mitdenken. Lebensmitteleinkäufe und -verbrauch überwachen und dann aufgrund der Essgewohnheiten, besuchten Websites, neuen Trends und ähnlichem das Essen für die nächste Woche planen und vorschlagen würde, Einkaufsliste zusammenstellen, suchen wo der Einkauf am günstigsten wird und den Zeitpunkt raussuchen wann der Laden nicht überfüllt ist ... das würde in die Richtung "Smart Home" gehen.

    Aber dafür benötigen sie ne Masse an Informationen und der durchschnittliche AP-Besucher kriegt ja bereits nen Herzanfall, wenn Google rauskriegt, dass ich meine Einkäufe mit dem Auto und nicht zu Fuß erledige.

    Mein Raspberry misst die Temperatur im Pool und schaltet die Heizung an, wenn sie unter 27 Grad liegt (Frau und Kids sind das sehr empfindlich). Wozu brauch ich für dieses Szenario Alexa, Siri und Co? Klar könnte ich das auch über irgendeinen Assistenten regeln. Finde ich aber umständlich, fehleranfällig und alles andere als smart.


  • Ist mir im privaten Bereich noch zu unsicher/aufwendig, ich will ohne störanfällige Technik auf die Dinge zugreifen.
    Ausserdem soll im Urlaub soll der Nachbar ohne Lehrgang meinen Hausmeister machen können. ;-)


  • Ich traue mir intellektuell zu, selbst den Lichtschalter zu bedienen. Ob eine Heizungssteuerung (bzw. -regelung) sinnvoll wäre, mag ich nicht beurteilen, denn wenn eine Wohnung / ein Haus über mehrere Tage unbeheizt ist, wird umso mehr Leistung nötig sein, um sie / es wieder aufzuwärmen - mal ganz von etwaiger Schimmelbildung abgesehen. Schlüsselloser Zugang erscheint ja ganz fancy, aber im Falle eines Schadens (z. B. Diebstahl, Einbruch) sind die Komplikationen mit einer Versicherung (Hausrat- / Schlüssel-) nicht absehbar. Außerdem sind mir da die Invest- und Folgekosten zu hoch.
    Im Großen und Ganzen fehlt da ein Gesamtkonzept. Wenn man sich von mehreren Anbietern bespaßen lässt, hat man Probleme mit Kompatibilität/Interaktionen und Sicherheitspatches und ggf. Teilausfällen des Systems. Mir ist die Technik noch nicht ausgereift genug, um dauerhaft darauf setzen zu wollen.


    • Sophia Neun
      • Admin
      • Staff
      19.07.2017 Link zum Kommentar

      "Ich traue mir intellektuell zu, selbst den Lichtschalter zu bedienen."

      Solche Aussagen finde ich irgendwie immer etwas seltsam. Damit hat ein Smart Home meiner Meinung nach nichts zu tun. Mir geht es um intelligente Steuerung anhand von Bewegungssensoren, Zeitschaltuhren und anderen Hilfsmitteln, die man jetzt bequem per App steuern kann und nicht so ein gefrickel mit Adaptern vornehmen muss.


      • Ich gebe ja zu, dass ich mit diesem pauschalen Satz ja auch etwas provozieren wollte.
        Die Themen, die du adressierst, insbesondere Bewegungssensoren, haben mit Smart Home aber nichts bis wenig zu tun. Des weiteren muss man zwischen Steuern und Regeln unterscheiden. Die Smart Home-Geräte, dies am Markt gibt und um die es im Artikel geht, können meist nur steuern und nicht regeln.
        Einen Bewegungssensor, der bspw. das Licht anschaltet, wenn sich jemand nähert, würde ich nicht als Smart Home bezeichnen, das ist rudimentäre Steuerungstechnik.
        Beruflich hatte ich mal mit Regelungstechnik für Gebäude (bspw. Rollladenstellung ja nach Sonnenstand/Temperatur, Luftfeuchtigkeitsregelung, Zutrittskontrolle, Einbruchschutz, Temperaturregelung durch Klimaanlage, PV-Anlage) zu tun und die professionellen Lösungen sind x-mal "smarter" als die feilgebotenen Geräte. Bevor ich Versuchskaninchen für Google, Amazon oder dergleichen spielen würde, würde ich es ganz sein lassen oder alles aus einem Guss kaufen - was dementsprechend kostet. Für die Spielkinder unter uns: dafür gibt es auch Apps, mit denen man z. B. das Licht in der Küche einschalten kann, Rollos hochfahren usw.


  • Also ich brauche diese Art von Technik nicht in meiner Wohnung, das ist zu viel Spielerei.

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