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Wasserstoffautos: Neuer Kraftstoff verspricht 1.000 km Reichweite
Mobilität 2 Min Lesezeit 35 Kommentare

Wasserstoffautos: Neuer Kraftstoff verspricht 1.000 km Reichweite

Electriq-Global hat einen neuen Kraftstoff ideal für Wasserstoffautos, der Reichweiten von bis zu 1.000 Kilometern ermöglichen soll. Aber worum geht es genau?

Das Start-up Electriq-Global bestehend aus einem Team aus Australiern und Israelis arbeitet an einem neuen Fahrzeugkraftstoff, der zu 60 Prozent aus Wasser besteht, und sowohl für ein Wasserstoffauto als auch für ein herkömmliches Elektrofahrzeug verwendet werden könnte.

Dieser Kraftstoff auf Wasserbasis setzt bei der Reaktion mit einem Katalysator (eine Kochsalzlösung namens BH4) Wasserstoff frei. Der wird wiederum zur Stromerzeugung verwendet, um den Fahrzeugmotor anzutreiben. Und das alles ohne Schadstoffemissionen jeglicher Art.

Neuer Wunderkraftstoff ohne Nachteile?

Eines der Hauptprobleme bei Wasserstoffautos ist die Gefahr bei der Kraftstoffspeicherung. Der Wasserstoff muss im Tank unter hohem Druck gelagert werden. Der ist leicht entzündlich und erhöht die Unfallgefahr im Falle einer Leckage. Mit dem neuen Kraftstoff von Electriq-Global wird dieses Risiko eliminiert, da der explosive Wasserstoff nicht gespeichert, sondern erst über eine chemische Reaktion ad hoc produziert wird.

Darüber hinaus kann der Kraftstoff nach der Reaktion gespeichert und an die Produktionsstätte zurückgegeben werden. Dort kann er mit Wasserstoff und Wasser angereichert und später wiederverwendet werden. Es handelt sich also um einen recycelbaren Brennstoff.

Und wie soll man das tanken? Wie ein Wasserstoffauto oder den Benziner könnte man den neuen Treibstoff einfach an einer Tankstelle zapfen. Sollte sich der "Wunderkraftstoff" durchsetzen, hoffen wir, dass die Infrastruktur dafür schneller ausgebaut wird als bei den Wasserstofftankstellen.

Außerdem wäre der Kraftstoff recht günstig. Das Unternehmen versichert, dass eine Tankladung für 1.000 Kilometern Reichweite höchstens 25 US-Dollar kosten solle. Jetzt könnt Ihr ja mal ausrechnen, wie viel Ihr für Euren Benziner auf 1.000 Kilometer ausgebt.

Electriq Global
Vielversprechende Zahlen / © Electriq Global

Erste Testphase in den Niederlanden

Nach einer Partnerschaft mit dem niederländischen Unternehmen Eleqtec wird der neue Kraftstoff nun für eine erste Testphase in den Niederlanden angeboten. Der CEO von Electriq - Global, Guy N. Michrowski, sagt dazu:

"Electriq - Global freut sich, unseren sicheren, recyclebaren und emissionsfreien Kraftstoff auf den niederländischen Markt zu bringen. Es ist schön, eine Nation zu sehen, die entschlossen ist, eine nachhaltige und emissionsfreie Wirtschaft aufzubauen. 2020 sollen mit Unterstützung von Eleqtec die ersten Produkte auf Basis unserer Technologie von niederländischen Partnern geliefert werden."

Was haltet Ihr von dem neuen Kraftstoff? Kann sich damit das Wasserstoffauto vielleicht endlich als gute Alternative zum Benziner und reinen Elektroauto durchsetzen?

Quelle: Electriq-Global

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Top-Kommentare der Community

  •   45
    Gelöschter Account vor 2 Monaten

    Alternative Antriebstechniken haben doch auch etwas mit Technik zu tun. Androidpit beschränkt sich schon seit einer ganzen Zeit nicht mehr nur auf Android oder Smartphones.

  • Michael S. vor 2 Monaten

    Hast du schon mal was zu der Technik gegoogelt?
    Wasser kann man nicht endgültig verbrauchen, die Emission wird dann Wasser in zwei verschiedenen Aggregatsformen sein, Gasförmig und Flüssig und so in den Wasserkreislauf zurück geführt. 😉
    Weniger Wasser gibt es auf dem Planeten auch nicht, es verteilt sich nur anders.

35 Kommentare

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  • Klingt zwar spannend, aber man sollte erst mal nicht zu viel erwarten. Es gab schon so viele alternative Energiequellen mit hohen Versprechen und letztendlich kam doch nichts.
    Wenn etwas in der Art irgendwann mal massentauglich sein sollte, dann kann man allerdings applaudieren.


  • Gab es nicht auch mal eine Initiative Unserer Deutschen Autobauer (TM), ich glaube von Audi gemeinsam mit einer Universität, den Wasserstoff für die Brennstoffzelle mit gewöhnlichem Raps- oder Sonneblumen-Öl zu binden? Daraus ist auch nichts geworden...


  • Vielleicht ein "Comeback" für den Wankelmotor welcher sich gut für Wasserstoffbetrieb eignet.


  • Sarah vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Klingt zu gut um wahr zu sein. Aber ich hoffe trotzdem, dass dieser Kraftstoff sich durchsetzen kann. Aber mal sehen, gab schon viele gute Ideen und Entwicklungen, die es dann doch nicht geschafft haben.


  • Ahoi vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Wofür steht die Einheit "kms" in der substanzlosen Tabelle über die Reichweite?

    Weder im Netz, noch auf der Homepage des Unternehmens finden sich erhellende Informationen, wie das Ganze funktionieren könnte. Für mich sieht das nach einer unseriösen Luftnummer aus. Würde mich freuen, wenn es nicht so wäre.


  • So mordmäßig günstig ist das nun auch nicht. Die 1000 Kilometer kann man heute auch konventionell mit 30-40 Litern fahren. Da jetzt mal die Mineralölsteuer raus gerechnet, ist man von den 25 $ auch nicht weit entfernt.


    • Ähm ja, du hast voll verstanden, worum es bei alternativen Treibstoffen geht.


      • Bevor Du mich vollschwallst, lies doch einfach mal den Artikel. Wenn der Autor schon die Kostenfrage anspricht, sollte es wenigstens Sinn machen. Dass Du ohnehin ein Problem mit Kommentaren hast, die nicht aus einer Aneinanderreihung von Selbstverständlichkeiten bestehen, ist mir schon oft aufgefallen. Ich für meinen Teil muss hier nicht in jedem Beitrag noch mal breittreten, was ohnehin Jedem klar sein sollte.


      • Warum so unfreundlich???
        Es geht hier nicht nur um die reine Kostenfrage, sondern natürlich auch um ressourcen- und umweltschonendes Fahren. Gerade in einer Zeit, in der viele Städte z.B. zeitweise Fahrverbote für Diesel aussprechen und wo bekannt ist, dass die Ölvorräte bei zunehmender Motorisierung nicht mehr ewig halten, da sie nicht nachwachsen, sind neue Ideen dieser Art, die zugleich die Risiken, die zuvor damit verbunden waren minimieren, doch sehr willkommen. Parallel wird ja auch an Elektrospeichern gearbeitet, die zigfach effizienter sein sollen als heutige Akkus und so nicht nur die Smartphonewelt umkrempeln könnten, sondern auch alles andere, was elektrisch angetrieben wird. Es wäre doch nicht schlecht, wenn man den Ölscheichs und denen, die sich in der Kette am Schädigen der Umwelt beteiligen, nach für nach durch modernere und sauberere Lösungen ihre Goldgrube entzieht. Ist ohnehin ein langer/ weiter Weg.


      • Interessant, Thorsten G.. Du flippst gleich aus, wirst unfreundlich und pampig, weil ich nicht deiner Meinung bin, beklagst dich aber im gleichen Atemzug, dass ich andere Meinungen nicht akzeptieren kann. Chill mal und hab einen entspannten Tag, das Wochenende steht bevor :)


      • @Tenten: Erspare mir deine Küchenpsychologie und lies meine Antwort noch mal. Es geht nicht um andere Meinungen, zumal ich in meinem Erstbeitrag ohnehin nur einen Fakt benannt habe. Dann kommst Du, mit dem, was Du für feinen Sarkasmus hältst, weil Du der Meinung bist, in jeden Beitrag zu dem Thema gehöre, um zu beweisen, dass man es auch wirklich verstanden hat, auch der Verweis auf die Nachhaltigkeit der alternativen Kraftstoffe. Das hat ja dann Reinhard auch schon dankeswerterweise erledigt.
        Und ich chille, obwohl ich am Sonntag arbeite, mach Dir keine Sorgen.


      • Bastian Siewers
        • Admin
        • Staff
        vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Hi, bitte lasst die unnötigen persönlichen Attacken raus, dann macht das Diskutieren auch gleich viel mehr Spaß.


      • pepe vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Das sagt der Richtige, der jede Diskussion im Keim erstickt.


  • Ich hoffe, es ist eine Menge Umsetzung in dieser Materie vorhanden und nicht nur viel Theorie. Würde mit Sicherheit die ein oder andere Lobby zum Erstarren bringen, wenn das Serie macht bzw. machen sollte.


  • also die gesamte Webseite von Electriq-Global ist für mich ziemlich nichts aussagend.
    nirgends konkretere Daten. Wie viel Energie oder zumindest Wasserstoff steckt in einem Liter? Wie viel Energie wird benötigt um das "verbrauchte" Fuel wieder mit Wasserstoff anzureichern?

    Die Aussage bis zu 1000km Reichweite ist ohne den Kontext absolut wertlos.
    Viel blabla um nichts.


  • Noch ein Wasserauto. Na vielleicht fährt es diesmal - genauso wie der Sozialismus "diesmal" funktionieren wird. Dieses diesmal ist anders.


  • Zum Thema Alternativ-Treibstoff: die Frage wird wohl lauten, wer verliert bei dem Deal am meisten, wenn dieses StartUP mit seinem Beitrag den Durchbruch schafft, welche Lobby holt sich den Hauptgewinn und damit die fette Redite bei den klassischen Autofabrikanten und deren Verbrennungsmotoren ? Was wenn das StartUP lieber der Umwelt zuträglich sein mag, und dann die Öl-Industrie aufgrund rückschreitender Profite ins grauschwarzes Zeitalter der Wirtschaftsmanipulationen etc verfällt ? oder was geschieht wenn dieses Unternehmen zwar die Entwicklung der Idee zur Reife bringt, dann aber wie der einstige Wasserstoffantrieb in einer Schublade verschwindet weil das Unternehmen durch einen geschickten Zug der Autolobby aufgekauft wurde ?

    nunja.. Krimi/ Thriller in der aktuellen Zeit könnten da zig dutzende geschrieben werden.
    Denn ganz so fern isses nicht. und wenn man bedenkt, das ja nur der Motor umgebaut / ausgewechselt werden müsste, so werden die Hersteller dem Produzenten / Erfinder sicher die Lizenz aus der Hand reissen ;)


  • Ich denke, dass wir diesen Kraftstoff (noch?) nicht bewerten können. Erstmal ist das für mich nur eine hoch interessante Information. Dank dafür an AP.

    Edit:
    Hier ein Link zu 'Electriq Global'
    https://www.electriq.com


  • Und was hat das nun mit Android oder Muktimedia zu tun?


    • Genauso viel wie Artikel über Akku Packs für Smartphones.

      Energie und Versorgung ist ein interessantes Thema. Ohne vernünftige Versorgung und ohne zukunftssichere Optionen, wird es dunkel.


      • Hmm finde das hat garnichts damit zu tun, dann kann man gleich von Fusions reaktoren u.s.w berichten.

        Und gerade was Autos betrifft war hier schon einiges was von Unkenntnis zeugte, da gibt es andere Magazine mit Fachleuten aus dem Bereich.


  • Was hat das mit Scheuklappen zu tun ?
    AndroidPit steht für Android Themen.
    Wenn ich was über alternative Energien lesen will, öffne ich Google News oder eine der anderen tausend Nachrichten Apps.
    Wenn ich ANDROID Pit öffne, dann erwarte ich etwas über Android zu lesen.


  • Hört sich zu gut an dieser Kraftstoff!!!

    Wo ist denn der große Hacken versteckt?


  • Erst Apple Berichte. Jetzt Auto Nachrichten.
    Was kommt als nächstes, Starinfos ?


    •   45
      Gelöschter Account vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Alternative Antriebstechniken haben doch auch etwas mit Technik zu tun. Androidpit beschränkt sich schon seit einer ganzen Zeit nicht mehr nur auf Android oder Smartphones.


      • So ist es!
        Die letzten Lebewesen mit Scheuklappen sind Pferde, warum sich Menschen freiwillig welche aufsetzen versteht man nicht....


      • Sehr schön, ich / wir freuen uns, wenn dementsprechend gut recherchierte und fundierte Berichte zu diesen Themen folgen, denn die ganze Auto-Multimedia-Technik etc ist durchaus spannend. Zumal man an sich das weite Feld dazu als nur teilweiser Beobachter, gar nicht überblicken kann.

        Allerdings wie bereits oben etwas angedeutet. Fundiert und aussagekräftig mit entsprechenden Links die halten was sie versprechen. Und Werbung bitte von den Dingen um die es sich dreht. Es wäre daher schön, müssten nicht zuerst zig Werbefenstern über "wasmandennlieberhätte" scrollen, bis man den eigentlichen Beitrag sehen bzw. schon gar nicht mehr lesen mag.


        Danke A-(Pit)Team


    • Da Autos mittlerweile immer mehr Technik und Software besitzen finde ich diesen Artikel jetzt nicht schlimm. Ich denke da sollte man keine klare Grenze ziehen. Volvo bringt ein E-Auto mit nativem Android raus. Darf AndroidPit darüber berichten weil es Android an Bord hat, oder eher doch nicht weil es ja ein Auto ist und kein Smartphone?


      • Nur sollten dann auch die erforderlichen Kenntnisse über Autos vorhanden sein, was hier nicht immer der Fall ist. Mehrere Auto Artikel waren naja ziemlich von Unkenntnis datüber geprägt.

        Und selbst das hier berichtete ist eigentlich ein alter Hut.


  • 60% Wasser? Und was soll die Menschheit trinken wenn Wasser für Treibstoff verschwendet wird? Schon jetzt gibt es immer weniger Wasser, viele Flüsse sind ausgetrocknet.


    • Hast du schon mal was zu der Technik gegoogelt?
      Wasser kann man nicht endgültig verbrauchen, die Emission wird dann Wasser in zwei verschiedenen Aggregatsformen sein, Gasförmig und Flüssig und so in den Wasserkreislauf zurück geführt. 😉
      Weniger Wasser gibt es auf dem Planeten auch nicht, es verteilt sich nur anders.

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