Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.
Virtual Reality macht den Arbeitsplatz sicherer
Apps Mobilität Virtual Reality 2 Min Lesezeit 3 Kommentare

Virtual Reality macht den Arbeitsplatz sicherer

Virtual-Reality-Headsets könnten zu einem alltäglichen Anblick am Arbeitsplatz werden, da immer mehr Unternehmen sie für Trainingszwecke nutzen. Der spanische Automobilkonzern Seat tut dies seit einiger Zeit und meldet nun ein deutlich reduziertes Risiko von Arbeitsunfällen: In den letzten zwei Jahren ist die Rate der Muskelverletzungen bei den Seat-Arbeitern um 70 Prozent gesunken.

Unter dem Titel "Ein Avatar am Fließband" erklärt der Hersteller, wie er die Gesundheit der Mitarbeiter überwacht und verbessert. Seat verfügt über ein eigenes firmeneigenes biomechanisches Labor für Arbeitsmedizin. Bei Mitarbeitern, die an Montagelinien arbeiten, werden die Körperbewegungen und Muskelaktivitäten von einer Reihe von 20 Kameras und verschiedenen Sensoren verfolgt. Aus diesen Daten wird ein Avatar im 3D-Videospiel-Stil zur Analyse erstellt.

Parallel dazu werden Virtual-Reality-Programme und -Ausrüstungen eingesetzt, um virtuelle Fließbänder zu erstellen, an denen die Mitarbeiter üben können. So können verschiedene Ideen in der Montagelinie ausprobiert werden, ohne die eigentlichen Fabriken selbst teuer überarbeiten zu müssen. Die durch das VR-Training gewonnenen Erkenntnisse können dann genutzt werden, um Verbesserungen am realen Fließband zu erreichen, die ergonomischer und weniger riskant für den Menschen sind.

Die Arbeit am Fließband ist hart. Die Bewegungen müssen präzise sein und sich mehrmals wiederholen "Die Technologie ermöglicht es uns, das Fließband in unseren Laboreinrichtungen nachzubilden. Es ist wichtig, dass der Arbeiter, der den Test durchführt, realistisch die exakten Bewegungen reproduziert, die er am Arbeitsplatz ausführen würde", erklärt Sonia García, die für Ergonomie bei Seat verantwortlich ist, "einige Arbeiter führen die gleichen Bewegungen bis zu 100 Mal am Tag aus, so dass die Jobrotation und die Gestaltung des Fließbandes entscheidend sind, um mögliche Verletzungen zu vermeiden".

Wir haben bereits berichtet, wie Virtual Reality in Wirtschaft und Handel zum Entwerfen von Immobilien oder Architektur sowie im Ingenieurwesen eingesetzt wird. Leistungsstarke Augmented-Reality- oder Mixed-Reality-Brillen wie die Microsofts HoloLens 2 oder die Magic Leap One sind in dieser Hinsicht ebenfalls beliebt und ermöglichen eine Überlagerung von virtuellen Objekten über die reale Umgebung.

Was haltet Ihr von der Nutzung von Virtual Reality am Arbeitsplatz? Habt Ihr es schon mal ausprobiert?

Quelle: SEAT

3 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!