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Heißer Herbst für VR: TPCast kappt die Vive-Kabel, Doom und L.A. Noire kommen in VR

Auf der IFA waren VR-Setups an vielen Ständen zu sehen. Das ganz große Thema war es jedoch nicht, wenn wir einmal von Microsofts Mixed Reality absehen. Trotzdem haben sich in den vergangenen Tagen und Wochen einige Neuigkeiten auf den Weg zu uns gemacht und so wollen wir einmal einen Ausblick in den Herbst und gar bis ins Jahr 2018 wagen. Mit dabei: Doom, L.A. Noire und die Konferenz Oculus Connect 4.

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Neue VR-Hardware: TPCast kappt die Kabel Eurer Vive

Die heißeste Hardware wird schon in den kommenden Wochen erwartet: Dann nämlich könnt Ihr in Deutschland das TPCast-System kaufen und werdet damit endlich die Kabel Eurer Vive los. TPCast hat ein drahtloses Übertragungssystem für alle Datenströme der Vive entwickelt. Bilddaten werden mittels einer 60-GHz-Technologie übertragen, Steuerbefehle wiederum via WLAN. Entscheidend für das Erlebnis sind kurze Latenzen. TPCast spricht von 2 Millisekunden, die erreicht werden - das ist nach menschlichem Ermessen nicht spürbar.

Erscheinen soll die Consumer-Edition von TPCast am 20. Oktober. Händler wie Alternate, Amazon und Caseking nehmen bereits Vorbestellungen an. Der Preis liegt bei 349 Euro.

Auf dem MWC haben wir eine Version von TPCast ausprobieren können und tatsächlich waren bei dieser Demo keine Latenzen zu spüren. Peter Frolund von TPCast zeigte sich in einem Gespräch auf der IFA sehr optimistisch. TPCast schätze, dass sehr viele Vive-Besitzer ein Interesse daran haben, die Kabel abzuzwicken.

Neue Inhalte: VR-Spiele heben ab

Drahtlose VR ist das eine, Inhalte sind das andere. VR-Spieler dürften vor einem heißen Herbst stehen, denn es werden einige neue AAA-Titel erscheinen. Allen voran Doom VFR. Das soll den Kult-Ego-Shooter in VR umsetzen. Die Spannung ist groß, denn die Entwickler haben keine simple Doom-Umsetzung in petto, sondern haben einen Story-Twist im Doom-Universum entdeckt. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Wissenschaftlers, der sich in Roboter und andere Dinge auf der Mars-Basis versetzen kann. Am 1. Dezember geht es los, erst einmal aber nur für Vive-Spieler.

Rockstar Games wiederum hat angekündigt, das Detektiv-Action-Adventure L.A. Noire am 14. November für VR-Brillen - namentlich die Vive - zu veröffentlichen. Aus der Ankündigung geht nicht unmittelbar hervor, dass die Grafik des Spiels verbessert wurde. Allerdings liegt nahe, dass die Optik des Spiels auf den aktuellen Stand der Technik gehievt wird.

Von Microsoft gibt es die Ankündigung, dass Halo einen VR-Auftritt hinlegen wird. Mutmaßlich wird der Titel als Highlight für Windows Mixed Reality erscheinen - eines der kommenden Headsets wird also benötigt. Ein Erscheinungstermin für Halo VR steht noch nicht fest.

Ready Player One: Die VR-Dystopie ist die große Hoffnung

Im Rahmen der IFA haben wir mehrfach das Stichwort “Ready Player One” gehört. Der neue Film von Steven Spielberg basiert auf dem gleichnamigen Roman und stellt Themen wie Virtual Reality und die Folgen für die Gesellschaft in den Mittelpunkt.

Virtual Reality als Handlungstreiber in einem Blockbuster-Film? Da schöpft die VR-Branche natürlich große Hoffnungen und Vive hat sich bereits als offizieller VR-Partner für Ready Player One zu erkennen gegeben. Voraussichtlich wird es also nicht nur beim Kinofilm bleiben, sondern es wird auch vielfältige VR-Erlebnisse drumherum geben.

Oculus Connect 4: Eigenständige Oculus und neue Oculus-Software

Im Herbst wiederum wird es für Oculus-Rift-Besitzer einige Neuigkeiten geben. Denn am 11. und 12. Oktober findet die hauseigene Entwicklerkonferenz Connect 4 statt. Erwartet wird, dass Oculus eine eigenständige VR-Brille präsentieren wird, die ohne externen Zuspieler à la PC oder Smartphone auskommt.

Noch bevor die Entwicklerkonferenz von Oculus stattfindet, gibt es die Systemsoftware von Oculus ab sofort in Version 1.18. Damit integriert Oculus einen Demo-Modus, der dabei hilft, Freunden VR zu zeigen und für Entwickler auf Messen geeignet ist.

Opinion by Hans-Georg Kluge
Hoffentlich zeigt Oculus einen Wirecutter für die Rift.
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Einstiegspreise: Summer of Rift beendet

Nach der Summer-of-Rift-Aktion kostet eine Rift mit Touch-Controllern nun 589 Euro, HTC hat dagegen den Preis für das Basisset der Vive auf 699 Euro gesenkt. Für Interessenten ist damit der Einstieg in VR bei Vive günstiger als je zuvor, bei der Oculus hingegen etwas unattraktiver. Weiterhin sind Nachfolger der beiden VR-Brillen in diesem Jahr unwahrscheinlich.

Oculus Rift + Touch-Controller

Im Herbst steht neben der eigenständigen VR-Brille von Oculus noch der Start der eigenständigen Daydream-Brillen an. Vive und Lenovo sind hier als Partner der ersten Stunde dabei. Voraussichtlich am 5. Oktober wird es dazu Neuigkeiten geben, denn an diesem Tag wird Google seine neuen Pixel-Smartphones aus dem Hut zaubern.

Habt Ihr beim Summer of Rift eine Oculus gekauft? Oder könnte Euch eine der Neuigkeiten zum Kauf einer VR-Brille verführen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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10 Kommentare

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  • Heißer Herbst für VR? Ich glaube die Begeisterung die ohnehin nicht groß war hat noch abgenommen.
    Einzelne Hersteller haben versucht mit kostenlosen Beigaben den Markt zu puschen.
    Wenn ich kostenlose Kaugummis verteile bedeutet das auch nicht das der Markt gewachsen ist und morgen die Kunden mehr Kaugummis essen.


  • Ego-Shooter kann ich nicht leiden. Ich hoffe darauf das Sony mal Ni No Kuni und Ni No Kuni 2 auf seine VR bringt.


  • Jo ich hab zugeschlagen, und was soll ich sagen, ich bin begeistert! Mein drei 40 Zoll Monitor setup am rennsimulator hat ausgedient!


  • Zocken mit VR... Mäh... Da Fuchtel ich lieber wieder mit der Wii-Mote rum.


    • Och, mir fallen da einige Titel ein, die mit meiner Oculus richtig Spaß machen.


      • Ahoi vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Zustimmung! Aber das ist eine ganz andere Liga. Für Retro-Wii-Gamer ist das vermutlich nix.


      • Was ist dann VR? Das gab es bei Nintendo schon 1995.


      • Einen Zeldatitel mit großer Welt könnte ich mir in VR gut vorstellen. Ansonsten muß ich gestehen, dass ich die zur Zeit vorherrschenden Grafiken und Storys einfach zu plump Nerd-maskulin-lastig finde.
        Das vermittelt alles so einen Eindruck, als würden das nur Typen spielen, die sich tagelang nicht waschen und schlecht ernähren. Mit sowas will ich mich nicht befassen.
        Ich denke, einige werden nachvollziehen können, was ich meine.


      • Ahoi vor 1 Woche Link zum Kommentar

        @Björn
        Ich musste erst mal googeln. Wenn du dieses "Virtual Boy" Dings meinst, das es nie nach Europa geschafft hat, nein das ist keine VR. Das ist schlecht gemachtes 3D. Geh mal in einen Elektronikmarkt, in dem du eine VR-Brille ausprobieren und kennen lernen kannst.

        @Tenten
        Boah ey, du hast ganz schön tief in die Klischee-Gruselkiste des vergangenen Jahrtausends gegriffen. Dir Manga-Fan und Pokémon(!)-Spieler hätte ich eine differenziertere Meinung zugetraut.

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