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In eigener Sache 2 Min Lesezeit 27 Kommentare

Smartphone futur: Die Diskussion über die Zukunft des Smartphones

Das historische Museum Hannover zeigt noch bis zum 8. April die Ausstellung Wege zum Smartphone. Die Ausstellung beleuchtet, welche technischen Entwicklungen letztlich zum Smartphone geführt haben. Am 1. Februar findet eine Diskussionsrunde statt - mit dabei ist auch AndroidPIT.

Smartphones gibt es nun schon eine ganze Weile. Spätestens seit dem ersten iPhone sehen wir, wie die Technologie unseren Alltag verändert - vielleicht auch nicht immer zum Guten. Die Ausstellung "Wege zum Smartphone" im Historischen Museum Hannover zeichnet die wichtigsten technischen Entwicklungen des 19. und 20. Jahrhunderts nach. Von der Telegrafie über das Telefon und das Fernsehen gelangt die Ausstellung letztlich zum Smartphone. Als zentrale Fragestellungen geben die Ausstellungsmacher mit auf den Weg:

Welche Techniken verbergen sich hinter den Apparaturen und Geräten, mit denen Menschen seit mehr als einhundertfünfzig Jahren spielend Raum und Zeit überwinden? Auf welchen physikalischen Gesetzen basieren diese elektronischen Kommunikationsmedien? Und wie haben die modernen Medien die Wahrnehmung und den Denkhorizont der Menschen verändert?

Im Rahmen der Ausstellung findet am 1. Februar eine Podiumsdiskussion unter dem Motto "Smartphone Futur" statt. Und unser Hans-Georg ist dort live zu sehen, denn er diskutiert mit anderen Gästen über die Frage, wie sich die Smartphones in den nächsten Jahren wohl so entwickeln. Mit auf dem Podium sitzen übrigens Axel Kossel vom c't-Magazin und Carsten Waldeck vom Smartphone-Hersteller ShiftPhones.

Die Ausstellung Wege zum Smartphone ist noch bis zum 8. April im Historischen Museum Hannover zu sehen. Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Technik-Salon statt - alle Informationen gibt es auf der Webseite.

Seid Ihr zufällig im Raum Hannover an diesem Abend? Kommt vorbei und sagt "Hallo"!

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Top-Kommentare der Community

  • 👿 J. G. 👿 vor 8 Monaten

    Ich weiß, dass der Weg genau dorthin NICHT gehen wird, aber ich wünschte mir (entgegen der Mehrheit des Konsumentenherden) endlich ein
    -Monolith-OS ohne die UNZÄHLIGEN Archtikturprobleme (Einfallstore für Schadsoftware) von Android... ein neues Android von Grund auf.
    -ein Verzicht auf alle biometrischen Bequemlichkeiten (Fingerprint, Fresse-Detection, Iris-Scanner) bzw. Psuedo-Sicherungsfunktionen, weil diese inzwischen juristisch vollständig ausgehebelt und JENSEITS von Sicherheitsmindeststandards sind (Passwort, PIN).
    -Austauschbaren Akkus mit deutlich mehr Kapazität als 1-2 Tage.
    -Verzicht auf Verblödungs- und Entmündigungstechnik, sprich: KI.
    -eine Update- und Upgradepolitik von 5 Jahren oder länger
    -Abwendung von jährlichen Hardwareveränderungen im Consumer-Bereich
    -Werkstoffe und Dimensionierung, die ein Gerät griffig und stabil gestalten, nicht magersüchtig und BlingBling
    -gesetzliche Verpflichtung für einheitliche Mindeststandards (z.B. Anschlüsse, Übertragungsformate)
    -Smartphone-Führerschein (Pflichtstunden "Medienkompetenz, Soziale Interaktion, Schadsoftware")
    -Pfandsystem (Recyclingpflicht) für Smartphones
    -Rückkehr zur Klinke (Audio)
    -Mikro-SD-Slot ohne Ausnahme

27 Kommentare

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  • Die Zukunft des Smartphones und die aller anderen elektronischen Geräte sollte sein: ökologisch sinnvoll - also modulare Systeme die gut recyclebar sind!

    Zum einen müssen die Lebenscyclen der Technik (nicht nur der von Smartphones) wieder verlängert werden. Das kann man erreichen indem man die Geräte derart gestaltet und designed, dass man die Komponenten austauschen und aufrüsten kann, so wie auch beim Desktop PC. Das geht auch beim Handy! Die Hersteller wollen es nur nicht, dann damit würden sie ihren Umsatz schmälern!

    Zum anderen müssen die Komponenten recyclebar sein.

    Ein Rückschritt zu WechselAkkus, oder Fortschritt zu leicht austauschbaren Kameramodulen, Displays, etc... wäre ein guter Anfang.

    Und vor Allem: Die Konsumenten sollten sich viel mehr überlegen ob sie ein neues Gerät kaufen sollten, obwohl sie damit immer einen Kompromiss eingehen müssen, weil das Gerät bestimmte Eigenschaften hat die sie nicht brauchen oder wollen, oder es zu kompliziert ist, oder total überladen mit Features die sie (A) nicht verstehen und (B) auch gar nicht benutzen werden. Unsere Technik entwickelt sich in ungewünschte Richtungen weil die Masse der Konsumenten Dinge kaufen die nicht so sind wie sie sie eigentlich haben wollen!

    ....Also sollten wir uns überlegen ob es denn immer unbedingt ein neues Gerät sein muss, oder ob nicht auch ein gebrauchtes Gerät oder Ding das den gewünschten Zweck erfüllt, sinnvoller ist, und nicht immer den neusten "heissen" Scheiss zu kaufen!?


  • Ich weiß, dass der Weg genau dorthin NICHT gehen wird, aber ich wünschte mir (entgegen der Mehrheit des Konsumentenherden) endlich ein
    -Monolith-OS ohne die UNZÄHLIGEN Archtikturprobleme (Einfallstore für Schadsoftware) von Android... ein neues Android von Grund auf.
    -ein Verzicht auf alle biometrischen Bequemlichkeiten (Fingerprint, Fresse-Detection, Iris-Scanner) bzw. Psuedo-Sicherungsfunktionen, weil diese inzwischen juristisch vollständig ausgehebelt und JENSEITS von Sicherheitsmindeststandards sind (Passwort, PIN).
    -Austauschbaren Akkus mit deutlich mehr Kapazität als 1-2 Tage.
    -Verzicht auf Verblödungs- und Entmündigungstechnik, sprich: KI.
    -eine Update- und Upgradepolitik von 5 Jahren oder länger
    -Abwendung von jährlichen Hardwareveränderungen im Consumer-Bereich
    -Werkstoffe und Dimensionierung, die ein Gerät griffig und stabil gestalten, nicht magersüchtig und BlingBling
    -gesetzliche Verpflichtung für einheitliche Mindeststandards (z.B. Anschlüsse, Übertragungsformate)
    -Smartphone-Führerschein (Pflichtstunden "Medienkompetenz, Soziale Interaktion, Schadsoftware")
    -Pfandsystem (Recyclingpflicht) für Smartphones
    -Rückkehr zur Klinke (Audio)
    -Mikro-SD-Slot ohne Ausnahme


    • Träume sind gut.

      Benny


    • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      "ein Verzicht auf alle biometrischen Bequemlichkeiten (Fingerprint, Fresse-Detection, Iris-Scanner) bzw. Psuedo-Sicherungsfunktionen, weil diese inzwischen juristisch vollständig ausgehebelt und JENSEITS von Sicherheitsmindeststandards sind (Passwort, PIN)."
      Dir ist schon klar, dass du das Zeug nicht nutzen musst? Ich für meinen Teil will ehrlich gesagt nicht mehr darauf verzichten, aber du kannst dein Handy so entsperren, wie du willst. Niemand zwingt dich deinen Fingerabdruck zu registrieren.

      "Austauschbaren Akkus mit deutlich mehr Kapazität als 1-2 Tage."
      Was willst du für Smartphones haben? In Größenordnung eines Backsteins?

      Und dann willst du 5 Jahre Updater oder gar länger, aber gleichzeitig ein Pfandsystem für Smartphones ^^


      • Ich weiß, dass ICH derlei Spielerei nicht nutzen muss... noch nicht! Ich würde gerne weiterhin die Klinke nutzen wollen, aber die Hersteller (bzw. der Markt) werden dafür sorgen, dass wir alle demnächst darauf verzichten werden müssen.... Und so bin ich mir sicher, dass in nicht allzu ferner Zukunft die "Entsperrung" durch biometrische Daten im UI dominieren wird und PIN und Passwort in tiefen Wiederherstellungs-Menüs verschwinden werden- der Konsument liebt seine Bequemlichkeit und sorgt für die Standards der Zukunft, die es Polizeibehörden besonders einfach macht.
        Die Akku-Technologie ist bereits jetzt durchaus in der Lage 6000 mAh in handlichen Smartphones (Dimensionierung etwa HP Elite X3) zu packen. Backsteine??? Noch vor nicht allzu langer Zeit galt ein Blackberry Bold9000 als "mächtig groß"- heute hält sich die Durchschnittsperle von Welt eine 5,9 Zoll Grabsteinplatte plus Aufklappetui an die Wange und sieht aus, als telefoniere sie mit einem Hardcover-Taschenbuch!
        Ja, Updates über 5 Jahre... Wenn man uns Idioten nicht jedes Jahr 1-2 GB RAM zusätzlich als "Fortschritt" verkaufen würde und stattdessen als Standard gleich 6GB (oder mehr) implementieren würde, dann funzt das auch. Natürlich Pfandsystem! Jedes Smartphone (und auch z.B. Computer) sind wahre Goldgruben (im wahrsten Wortsinn) und enthalten wertvolle seltene Erden. Und anstelle im Kongo Kinder für chinesische Subunternehmer nach Tantal buddeln zu lassen, sollte jedes Phone mit 150,- Euro Pfand (z.B.) belegt werden und die Provider/Händler müssten es zurücknehmen und in einem Recyclingkreislauf führen. Und gerade wir Deutsche werden bald mit extrem hohen Preisen für unsere "Elektro-Zukunft" zahlen müssen...
        https://www.mediaforte.eu/blogs/blog/rohstoffschleuder-smartphones
        http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/elektromobilitaet-elektroauto-rohstoffe-knappheit-lithium


      • Auch Face Unlock oder FAS fordern immer eine PIN oder PW als Alternative.

        Und welchen Film schiebst du denn bitte das du dir wegen FAS Sorgen um Polizeibehörden machst?

        Eine PIN oder ein Passwort kann man dir übrigens ganz leicht stehlen oder abgucken.

        Ja, Klinke ist gut und sollte nicht wegrazionalisiert werden. Aber ich bin fester Überzeugung daß nicht alle diesem Trend folgen (siehe Honor oder OP).

        Zum Rest sag ich jetzt Mal nichts, dann das sind Diskussionen die nirgends hinführen. Der Markt lässt es zu so zu verfahren und daher wird sich daran in naher Zukunft nichts ändern.

        Tim


      • Klar kann man den PIN prima abschauen- wenn man sich wie ein Vollhonk am Geldautomaten oder an der EC-Karten-Eingabe im Supermarkt über die Schultern schauen lässt, wird auch das Sperren eines Smartphones sinnvoller, wenn man ein Geschirrhandtuch drüber legt... Welcher Film?!?
        Dann schau dir mal die Rechtsprechung in den USA und demnächst Europa an: eine PIN ist eine EIGENE, GEISTIGE Leistung, die unter dem besonderen Schutz der Persönlichkeitsrechte steht; niemand darf durch Zwang zur Herausgabe (z.B. bei Strafermittlungen) genötigt werden. Biometrische Eigenschaften (Iris, Fingerabdruck, Gesicht) sind juristisch "öffentlich" und stellen keine schützenswerte Geistesleitung dar und dürfen durch polizeilichen Zwang verwendet werden! Das ist der Film!!!!


      • Auch eine PIN musst du per Richterlichen Beschluss rausgeben. Und wenn eben dieser richterliche Beschluss vorliegt, dann bist du eben selbst schuld. Entweder du hast dir dann nichts zu Schulden kommen lassen und es wird nichts gefunden oder eben die Ermittlungsbehörden finden die gesuchten Beweise. Was sollte die Polizei auch sonst mit deinem scheiß Handy wollen?

        Da ich mir sicher bin 99% der User hier haben nicht so viel Angst vor der Polizei wie du, scheinst du mit deiner Befürchtung hier ziemlich alleine da zu stehen. Und ja, deinen PIN kann dir im Bus, der Bahn, im Kaufhaus oder was weiß ich wo ziemlich leicht abgeschaut werden, noch leichter als am Bankautomat. Nur das es dort sogar noch Sinn macht, mit deinem Handy wird eh kaum einer etwas anzufangen Wissen.

        Aber wer sich so vor Strafrechtlicher Verfolgung schützen möchte sollte die Finger am besten ganz vom Smartphone lassen. Du scheinst diesbezüglich ja ganz besondere Paranoia zu haben.
        Zum Schluss sei noch gesagt, einen Richterspruch aus den USA für uns in Europa heranzuziehen klappt nicht wirklich.


      • Th K vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        @Patrick
        90 % der Nutzer hier sind doch so geil darauf, immer und überall mit dem Handy zahlen zu können. Und du sagst, mit dem Handy und dessen PIN kann niemand was anfangen?


      • Und wer nutzt es tatsächlich? Ich habe noch keinen gesehen.

        Außerdem geht es mir doch genau darum. Eine PIN ist bei weitem nicht sicherer als ein Fingerabdruck, außer man hat Angst vor der Polizei😉


      • Patrick- verzeih meine Offenheit, aber du hast echt keine Ahnung! Ich schätze dich mal auf 17 Jahre oder jünger... Die PIN kannvom Nutzer auch durch richterlichen Beschluss nicht abverlangt werden, insbesondere dann nicht, wenn man sich selbst strafrechtlich belasten würde. Befasse dich mal mit der StPO. Es gibt in Deutschland die Möglichkeit des Zwangsgeldes und Beugehaft unter bestimmten Umständen, nicht jedoch für die Herausgabe von Passworten und/oder PIN- das war´s! Waterboarding wie in den USA findet hier noch keine Anwendung... Ich BIN öffentlicher Bediensteter in einem bestimmten Bereich, den ich hier nicht näher ausführen möchte. Aber nur soviel- ich stehe der Polizei nicht GEGENÜBER! Es geht nicht um die "Polizei" sondern um die nachrichtendienstlichen Interventionen, die man gemeinhin als "polizeiliche Maßnahmen" bezeichnet. Hinsichtlich der Arbeitsweise eines Fingerabdruckscanners beschäftige dich mal (vermutlich erstmalig) damit, bevor du von "sicherer" sprichst!!! Und das man grundlos Angst vor Polizeibehörden haben kann, beweist nicht nur die deutsche Geschichte, sondern auch die Gegenwart: Putins Homophobie führt z.B. zu einer nachrichtendienstlichen Verfolgung der Homosexuellen-Community in Russland (Nein- ich bin nicht schw.l, um deiner nächsten Frage vorzubeugen). Und wer garantiert dir, dass wir auf ewig ein Rechtsstaat bleiben. Und inwieweit du dann aufgrund deines Glaubens oder Nichtglaubens, sexuellen Orientierung, rassischer Herkunft, soziale Kontakte, politischen Überzeugungen (okay- bei letzterem sehe ich keinerlei Konfliktpotential zum Establishment) irgendwann mal "selber Schuld" sein wirst, wenn du dann in Beugehaft genommen wirst, können wir ja dann mal besprechen....

        Aries


      • Tut mir leid dich enttäuschen zu müssen. 17 bin ich schon lange nicht mehr. Und weder sind wir in Russland, noch Laufe ich Gefahr jemals in Beugehaft zu müssen, denn wenn die Polizei oder Staatsanwaltschaft meine Daten einsehen möchte dann soll sie das tun, ich habe mir nichts vorzuwerfen.

        Was die Gesetzeslage betrifft verweise ich einfach Mal auf Paragraph 102 StPO und Paragraph 110 StPO hier ist ganz klar geregelt was geht und du was nicht. Ist z.b. Gefahr im Verzug darf die Polizei auch jederzeit dein Handy beschlagnahmen (Paragraph 105 StPO)

        Wäre ja noch schöner wenn man mit einer einfachen PIN jeder Strafverfolgung entkommen könnte.

        Auf deinen Beruf möchte ich gar nicht weiter eingehen, denn bei deinem vielen geschreibe kommt relativ wenig Inhalt rüber. Vergleiche aus denn USA, Russland oder sonstigen Ländern deren Gesetze in keinster weiße auf Deutschland anwendbar sind, sind ebenfalls vollkommen Sinnbefreit. Und wie sich die Politische Lage hier bei uns in der Zukunft entwickelt sei auch Mal so dahingestellt, sollte sie sich allerdings so entwickeln wie es wohl in deinen Albträumen der Fall ist, sind auch Gesetze ganz schnell geändert welche dich heutzutage eventuell noch schützen.

        Abschließend sei gesagt, natürlich darf die Polizei/Staatsanwaltschaft oder ein Richter nicht alles und willkürlich anwenden, aber hat eine Ermittlungsbehörde ausreichenden Tatverdacht und dein Smartphone bzw Daten darauf können dich entweder belasten oder entlasten, dann hilft dir deine PIN nen Dreck. Wäre ja ein Paradies für Pädophile oder sonstige Geistig umnachteten. einfach die ganzen Pornos oder Verstümmelung Videos aufs Handy machen, PIN einrichten und auf ewig Straffrei bleiben.

        Tolle Phantasie, und damit für mich Ende der Diskussion.



      • Und genau dort steht was ich gesagt habe. Lesen und gelesenes verstehen zählt offensichtlich nicht zu deinen stärken. Und so etwas wird hoher Regierungsbeamter? Oder ist das vielmehr nur ein Traum. Lass gut sein, leb in deiner Phantasiewelt in der dich dein PIN vor dem Bösen schützt👍 Die Diskussion mit dir ist die Zeit nicht wert.


    • Ich meine mal ein Fingerprint Sensor ist schon sicher als ein Pin oder so manches Passwort


      • Leider ist der Fingerprintsensor nicht sicherer als eine PIN bzw. Passwort. Das fängt schon damit an, dass du durch einfache Gewalt (legal oder kriminell) gezwungen werden kannst, deinen Finger auf den Sensor zu drücken. Dann ist die Technik sehr unvollkommen. Die Fingerabdrücke (Papillarleisten) werden kapazitiv oder optisch "kopiert" und in digitaler Form gespeichert. Diese Kopien dienen als Vergleichsvorlage wenn du das Gerät entsperren möchtest. Anders als bei erkennungsdienstlichen Maßnahme der Polizei, wo durch abrollen der gesamte Fingerabdruck genommen wird und mittels (spezieller) Tintenpaste als Kontrastbild erscheint, wird beim Sensor nur ein kleiner Ausschnitt der Finger kopiert. Dieser kleine Ausschnitt hat deutlich weniger Unterscheidungs-Merkmale als der gesamte Fingerabdruck und erhöht die Fehlerquote. Nun hält man den Finger niemals gleich auf den Sensor. Zu diesem Zweck nimmt man bei der Einrichtung des Sensors diverse Bilder auf, die die verschiedenen Perspektiven und Winkel berücksichtigen sollen. Da man aber trotzdem niemals gleich (und wir reden hier über Mikrometer) aufdrückt, läuft im Sensor ein Algorithmus, der sozusagen "unbekannte" Winkel und Perspektiven "hochrechnen" soll. Auch in dieser Hochrechung liegt eine Fehlerquote. Zudem sollen auch Variable (nasse, aufgequollene Papillarleisten, Verschmutzungen von Sensor und Finger, Aufdruckstärke, Lichteinfall, etc.) möglichst aufgefangen werden. Und damit sind wir beim größten Unsicherheitsfaktor- dem User! Inzwischen ist es ein Qualitäts- und Testmerkmal, ob ein Fingerprintscanner schnell und zuverlässig ein Telefon entsperrt. Wir WOLLEN eine schnelle Entsperrung! Die Hersteller der Smartphones müssen nun den Spagat eingehen zwischen 100%iger Übereinstimmung zwischen AbdruckVORLAGEN und aufgedrückten Fingern (und ggf. den Zugriff verweigern oder nach einer gewissen Anzahl abbrechen), oder eine "Toleranz" installieren, die eben keine 100%ige Übereinstimmung verlangt, sondern nur 70%, um ein Telefon dann aber schnell und mit hoher Trefferquote entsperren zu können.
        Huawei schoß mit knapp 50% vor zwei Jahren den Vogel ab...

        https://www.heise.de/ct/artikel/Koerperkontrolle-288308.html

        Der Link ist zwar asbachuralt- beschreibt aber das Grundproblem. Es hat sich seither nichts geändert, da es für die Politik und Wirtschaft eine win-win-Situation ist. Die Industrie hat kein Interesse an teuren Investionen, wenn der Konsument auch mit Müll zufrieden ist und die Politik möchte, dass Biometrie und deren Zugriffsmöglichkeiten die Zukunft wird.

        Es gibt schon leistungsfähigere Fingerprintscanner (3D-Bild durch Ultraschall, Lebenderkennung), aber sie erreichen immer noch nicht die Sicherheit eines Passwortes!


  • Naja, eigentlich geht es in diesem Artikel ja um die generelle Zukunft des Smartphones.

    Ich denke, dass es weiterhin so lange das top Massen-Gadget bleiben wird, solange nicht eine bessere Alternative gefunden wird. Derzeit sehe ich da aber keine, da auch die Wearables bestenfalls zusätzlich (!) zum Smartphone verwendet werden.

    Solange der Markt mit ordentlicher Konkurrenz bestückt ist, werden auch so manche High-Ends weiterhin im mittleren Preissegment erhältlich sein. Man muss aber auch betonen, dass das mittlere Preissegment (ca 400-500 Euro ) noch vor wenigen Jahren der Spitzenklasse vorbehalten war. So gesehen sind wir eigentlich freiwillige Opfer einer geschickten Marketing- und Preispolitik:

    1) Apple hat da von Anbeginn mit seiner bahnbrechenden Erfindung des iPhones voll abgestaubt und Preise jenseits der Vernunft verlangt, auch wenn die Apfel-Geräte aus meiner Sicht wegen des überschaubaren Funktionsumfangs aber auch in punkto Haptik nicht nur von so manchem Androiden eingeholt, sondern in manchen Bereichen bereits spürbar überholt worden sind. Apple versteht es eben, geschickt dem Kunden einzureden, dass er etwas ganz Besonderes sei, wenn er das Gerät ihres Konzerns besitzt. Dazu, aber auch zur nachhaltigen Updatepolitik kann man Apple nur gratulieren.

    2) Andererseits hat uns die Androidwelt marktorientiert nicht minder fest verarscht, indem sie uns permanent einredet, alle paar Monate ein neueres, größeres, stärkeres, besseres Gerät kaufen zu müssen, um ja alle top-aktuellen Features nutzen zu können. Das spiegelt sich ja auch in deren nicht nachhaltigen Updatepolitik wieder. Wobei jene von Google selbst sehr gut ist, nicht aber die von Drittanbietern wie Samsung, Sony, Huawei und Co. Außerdem sind Google und Co mit ihren Flagships längst auch bei Apples Preisniveau angelangt.

    Ich hatte experimentell für meinen letzten Urlaub ein fast 3 Jahre altes Androidgerät aktiviert um mein teures iphone 8 und auch das Galaxy S7 aus Sicherheitsgründen daheim lassen zu können....und siehe da.......alle Funktionen und Apps funktionierten auf dem alten Wecker zur relativen bis vollen Zufriedenheit. Die vielen Geräte dazwischen waren also absolut nicht notwendig. Das Android-Konzept spiegelt vollends unsere Werte der Wegwerfgesellschaft wieder und setzt voll auf den "Ich-muss-unbedingt-wieder-was-neues-haben-Effekt".

    Ich denke nicht, dass das Smartphone noch für viel Jahre das (!) globale Massenprodukt bleiben wird, da es jetzt schon den technischen Zenit erreicht hat. Da nützen auch gebogene oder bis zum Rand ausgenützte Bildschirme und sonstiger Firlefanz nichts. Mal sehen, was da kommt bzw für den Fortbestand der großen Elektrokonzerne bald kommen muss.


  • C. F.
    • Blogger
    vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Alles was ein Smartphone in der heutigen Zeit an Hauptfunktionen können muss, kann es technisch gesehen schon.

    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/zukunft-der-it-das-ende-der-smartphones-naht/12370284.html


  • H.S. vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    (Nein, bin nicht in Hannover u. komme auch nicht vorbei. Hallo! aber trotzdem)

    Das einzige was an Smartphones aktuell (mangels Innovation) noch verbessert werden könnte ist: Leistungsfähiger Wechsel-Akku mind. 5000 mA, 256 GB Speicher intern, + Speicherslot in beliebiger Höhe. Gesichtserkennung deutlich besser u. 2GHz+ Prozessor. Strom sparend für Großbetrieb mind. 2-Tage. Foto u. der Rest sind brauchbar genug. System- u. Security-Updates "on time" wäre auch noch zu erwähnen. Das Ganze für unter 600.-€ . Ansonsten gibt es nichts was mir oder der Industrie einfällt. VR, AR, oder gar Assistenten ala Bixby, Siri u. Co. etc. auf dem Smartphone sind aktuell ein sinnloser Hype weil nicht ausgreift u. nur auf aushorchen programmiert.


  • Ich fange mal mit dem Positiven an:

    Solange es Honor, OnePlus etc gibt wird man auch High-end für einen günstigen Preis bekommen.

    Die etablierten wie Samsung, Apple und co unterscheiden sich kaum voneinander und die Update Politik von Android rechtfertigt auch nicht den Preis!!!

    Ich möchte ein Smartphine 4-5 Jahre nutzen können, ohne mir Gedanken über Sicherheitsstandards und Software gedanken machen müssen, was nahezu keiner bietet. Mein Sony XZ1 (über Kleinanzeigen für 400€ gekauft) könnte sich in diesem Fall als Glücksfall herausstellen, wenn die Firma mit Treble über Jahre hinweg Updates Schnell und sicher anbietet.

    Samsung und co haben schon lange keinen Grund mehr uns einen 1000er abzuverlangen....auch wenn das S9 wieder mal alle in die Tonne stecken wird...warum die Leute immer noch drauf reinfallen ist ne Sache für sich... 🧐💩

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