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So hilft Euch die Smartwatch beim Abnehmen

Die Feiertage sind rum, und es wurde geschlemmt, getrunken und gefaulenzt. Und nun ist es da, das Hüftgold, das sich nicht von selbst wieder verabschieden wird. Doch mit einer Smartwatch und den richtigen Tipps und Tricks schafft Ihr es ganz bestimmt, die lästigen Pfunde wieder loszuwerden.

Endlich mal ein Artikel, bei dem ich als Autor selbst unmittelbar zur Zielgruppe gehöre! Nach den Feiertagen ist es Zeit, mal wieder ein wenig gesünder zu leben und sich mehr zu bewegen, damit die Weihnachtsgans nicht noch bis zu den Sommerferien auf der Hüfte spazieren getragen wird. Wer eine Smartwatch besitzt, hat genau dafür einen guten Helfer am Handgelenk, der mit vielen Funktionen zum Abnehmen beitragen kann.

Eines aber gleich vorneweg: Ohne ein wenig Eigenmotivation hilft auch das teuerste Equipment nichts. Eine Smartwatch oder ein Fitness-Tracker alleine wird Euren inneren Schweinehund also keineswegs vom Hof jagen, ein bisschen seid Ihr schon auch selbst gefordert.

Gesundheits-Apps

Egal ob Google Fit, Samsungs S Health, Huawei Fit, Nokia Health Mate oder andere - viele Hersteller haben mittlerweile eigene Gesundheits- und Fitness-Apps im Sortiment, die teils hervorragend in Verbindung mit einer Smartwatch funktionieren. Die Apps nutzen die Daten, die mit der Smartwatch ganz nebenbei gesammelt werden, also etwa Schritte und Herzfrequenz, um Euch aufzuzeigen, wo es hakt mit der eigenen Fitness und wie der Weg zu einem gesunden Lebensstil aussehen könnte. Diese Apps sind in aller Regel kostenlos und teils auch vorinstalliert, die Einstiegshürde ist also gering

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Virtuelle Coaches haben Trainings für jeden Anlass parat. / © AndroidPIT

Coaches

Neben den Gesundheits-Apps gibt es zahlreiche Anwendungen, um Sportler zu begleiten. Runtastiv, Strava, Endomondo, Runkeeper, die Liste ist lang. Im Trend liegen derzeit jedoch Apps, die als Personal Trainer fungieren und Workouts für Zuhause anbieten. Dabei kann man sich richtig austoben, ohne extra ins Fitness-Studio fahren oder gar das Haus verlassen zu müssen. Die Coaching-Apps geben in aller Regel sinnvolle Hinweise, wie die Übungen auszuführen sind. Es ist wichtig, diese Instruktionen möglichst genau zu beachten, um gesund zu trainieren.

Es gibt eine große Zahl an Training-Apps für alle möglichen Bereiche. Manche bietet kurze Trainings für Zwischendurch, andere eigenen sich für Ausdauersportler oder begleiten Euch über mehrere Monate bei einem klar definierten Fitnessprogramm - da zittert der innere Schweinehund!

Runtastic Results Bodyweight Training ohne Geräte Install on Google Play Freeletics Bodyweight Install on Google Play 7-Minuten-Training Install on Google Play 7 Minuten Trainingseinheiten Install on Google Play

Pulsüberwachung ist wichtig für den Trainingserfolg

Um zielgerichtet zu trainieren, ist eine Überwachung der Herzfrequenz zumindest bei Ausdauersportarten unerlässlich. Der Puls sollte nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein, um optimale Ergebnisse zu erzielen - und das wollen wir ja. Wie praktisch, dass es zahlreiche Smartwatches, Hybrid-Uhren und Fitness-Tracker gibt, die einen Pulsmesser besitzen. Damit lässt sich während einem Training konstant die Herzfrequenz beobachten, um die Intensität entsprechend steuern zu können.

Probleme gibt es mit der Messung bei allen Sportarten, die die Handgelenke stark beanspruchen - hier lest Ihr mehr dazu. Dann nämlich fließt das Blut nicht mehr ungehindert und die Messung am Handgelenk wird verfälscht oder unmöglich. Wer es wirklich ernst meint, sollte sich deshalb noch einen Brustgurt besorgen, der in allen Lagen präziser arbeitet. Für den Start reicht eine Smartwatch aber locker aus.

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Ein Pulsmesser ist für den Sporteinsatz Gold wert. / © AndroidPIT

Tägliche Bewegung

Wichtig, um dauerhaft gesünder zu leben und Pfunde zu verlieren, ist eine gewisse Kontinuität bei der körperlichen Ertüchtigung. Mit den allermeisten Smartwatches könnt Ihr ein Bewegungsziel für den Tag festlegen, 10.000 Schritt gelten als Standard. Wer tatsächlich jeden Tag so viele Schritte absolviert und das Ziel peu à peu nach oben schraubt, sorgt dafür, dass sich positive Effekte quasi von selbst einstellen.

Wettbewerb mit Freunden

Viele der Apps, die Euch beim Sport und im Alltag begleiten, haben auch eine soziale Komponente. Das heißt, Ihr könnt Euch mit Freunden vernetzen oder bei Challenges mit Unbekannten messen. Wer dann zum Beispiel an einem Tag die meisten Schritte schafft, hat gewonnen. Das motiviert zusätzlich, dieser Gaming-Aspekt ist nicht zu unterschätzen, denn der Faulste will ja dann am Ende doch niemand sein.

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Mit Freunden macht nicht nur Essen und Trinken mehr Spaß, sondern auch der Sport. / © Google

Kalorienaufnahme

Um Abzunehmen, ist die Rechnung eigentlich simpel: Es dürfen nicht mehr Kalorien rein, wie verbrannt werden. Um den Überblick zu behalten, wie viele Kalorien Ihr am Tag zu Euch nehmt, bieten sich Apps wie MyFitnessPal an. MyFitnessPal lässt sich mit anderen Fitness-Apps, etwa von Runtastic, koppeln, um Daten zwischen den Anwendungen austauschen zu können. Speziell für Smartwatches empfehlenswert ist zudem die App Lifesum, die ebenfalls Kalorien zählt und als Diätplaner fungiert.

Lifesum: Diät Planer, Nährwerte & Kalorienzähler Install on Google Play Kalorienzähler - MyFitnessPal Install on Google Play

Fallen Euch noch weitere Dinge ein, mit der die Smartwatch dazu beitragen kann, Euch beim Abnehmen zu unterstützen? Dann rein damit in die Kommentare - und jetzt runter vom Sofa und bewegen!

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12 Kommentare

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  • Karl E vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Smartwatches und Fitness-Tracker helfen nicht beim Abnehmen und gesünder Leben, das ist aus meiner Sicht wie vieles anderes in dem Breich auch reine Augenwischerei. ABER, diese Geräte können das Ganze natürlich unterstützen sie sind vielliecht ein MIttel zum Zweck, aber niemand wird abnehmen, nur weil er/sie so ein Ding am Arm hat, außer er/sie nimmt sie ab und legt sie weg, das macht dann schon ein paar Gramm Gewicht aus ..... Dennoch, wer glaubt so ein Teil zu kaufen um abzunehmen, hat die falsche Intention, die muss ganz eindeutig beim eigenen Willen es wirklich zu wollen liegen.... dann kann die Smartfitwatch auch nützlich sein....


  • Daten sammeln ist top und hilft zur Erkenntnis, sich zu optimieren. Dennoch ist die richtige Ernährung weiterhin der Schlüssel, Sport nebensächlich.


    • Umgekehrt wird ein Schuh draus. Sport bzw. einfach Bewegung ist der Schlüssel. Ernährung steht erst an zweiter Stelle. Durch Sport erhöht man seinen Bedarf darf also mehr futtern bis man zunimmt. Zudem steigert man die Muskeln dadurch noch den Grundumsatz, dass heißt die Kalorien die man auch "im Schlaf" verbraucht. Grundsätzlich mehr Gegessen als Verbraucht = Zugenommen. Dabei ist es nebensächlich ob das Obst, Schokokolade, Nudeln oder Vollkornbrot ist.


  • Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Tracker hilfreich sein können. Selbstdisziplin benötigt aber jeder selbst, unabhängig von Tracker oder SmartWatch. Im Endeffekt bekommt man mit diesen Gadgets alles dokumentiert, sieht man positive Entwicklungen, dann führt das zu mehr Motivation. Das ist das Grundprinzip dieser Tracker. Und gegen Süchte, wie dem Rauchen oder (wie bei mir) dem regelmäßigen Cola-Trinken kommt man mit Tracker und App nicht an. Das ist alles Kopfsache.


    • Dafür benötigt man m.E. keine teure Uhr.

      Das Gefährliche an den Fitnessuhren ist m.E. der ständige Vergleich mit anderen Nutzern/Menschen. Das kann durchaus zur Selbstüberschätzung führen. Ich würde mir vorher von meinem Hausarzt oder Fitnesscenter einen Traingsplan erstellen lassen. Hausarzt und Fitnesstrainer haben das jahrelang gelernt. Die wissen was ich machen darf/muss, ich weiss das selber nicht, und die "Tipps vom Profi" aus dem Internet wissen das auch nicht (die sind ja nicht auf mich persönlich zugeschnitten).


  •   15

    Zur Smartwatch gehört noch bissl Disziplin. Diese liegt leider im Lieferumfang der Smartwatch nicht bei.


  • Also diese ganzen Smartwatches, Fitness Armbänder und sonstiger Tineff sind nur eine geniale Idee faulen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So ein Armband ändert gar nichts. Ich nutze meine Smartwatch zwar gerne zum Aufzeichnen meiner Läufe oder beim Bodyweight training, aber diese 10000 Schritte pro Tag oder irgendwelche Liegestützen Apps bringen gar nichts wenn der Rest nicht stimmt ! Dazu gehören Ernährung, genug Wasser, ausreichend Schlaf etc. und vor allem nicht nach dem Training mit Freunden zum Bier oder zu McDonalds.

    Lustigerweise haben besonders gerne von Übergewicht geplagte Menschen gerne mal die neuesten Fitness Gadgets und zum Jahreswechsel rüstet sich die Indutrie hier quasi für ein zweites Weihnachtsgeschäft.

    Besonders diese x-tausend Schritte am Tag sind da gerne eine gemeine Falle, denn der Körper gewöhnt sich gerne an wiederholende Abläufe. Deshalb gibt es auch z.B. dicke Maurer obwohl die sicher körperlich ganz anders beansprucht werden wie ein Büroangestellter.

    Ich beobachte leider immer wieder dass das blinde Vertrauen in diese "Fett weg Uhren" noch mehr dahin führt von wo man eigentlich weg wollte.


    • Tenten vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Da ist es eigentlich wie beim Rauchen aufhören. Wer meint, erst loslegen zu können, wenn er einen Haufen Equipment, Zubehör und anderes Zeug angeschafft hat, hat eigentlich schon verloren. Loslegen und einfach mal machen, anders geht's nicht. Ich kenne jede Menge Leute, bei denen teure Laufschuhe, Jogginganzüge, Pulsmesser usw. nutzlos herumliegen. Alles angeschafft, zweimal gelaufen und dann wieder aufgegeben (meist mit irgendeiner Ausrede).


    • Das ist aber alles nicht neu. Das was dieses Fitnesszeugs verspricht kann man auch mit dem eigenen Verstand erreichen, vielleicht sogar besser. Und bevor man auf die Idee kommt sich zu plagen sollte man mit seinem Hausarzt sprechen. Der weiss besser wie man es richtig macht und was man besser lässt. "Zählen" kann m.E. zu Überlastung führen welche mehr Schaden anrichtet als nützt. Mal davon abgesehen das alles in irgendeiner Wolke der Hersteller landet, und was die mit den Daten machen weiss keiner.

      Im Übrigen sind diese Pulsmesser alles andere als zuverlässig. Darauf sollte man sich keinesfalls zu sehr verlassen.


      • Das A & O ist halt immer sich mal damit auseinanderzusetzen, wo man heute Zucker und seine schlimmeren Ersatzstoffe zu sich nimmt. Gesunde Ernährung wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Wer da glaubt nach dem ordentlich mit versteckten Zucker versetzten Müsli, dem Fruchjoghurt zum zweiten Frühstück und dem überteuerten Smoothie aus dem Supermarktregal seinem Körper etwas gutes getan zu haben, der könnte schon fast bei seinem Snikers von früher bleiben.

        Eben auf diese Umstände bereitet Dich kein noch so tolles Gadget vor. Ich verteufle die Dinger nicht, vielen Menschen und auch mir sind sie ein Ansporn meine Trainingserfolge kontinuierlich zu halten, zu steigern und überwachen zu können.

        Jedoch bringen die immer wieder zitierten 10000 Schritte ( z.B. ) nur am Stück ( Start der Fettverbrennung ) wirklich etwas. Wenn ich 5 mal am Tag eben ein Paar Minuten ums Haus laufe und mich dann wieder aufs Sofa werfe, dann bringt das gar nichts.

        Eben hier versuchen ja immer die Werbestrategen von Garmin, Jawbone und wie sie alle heissen, dem Kunden zu verkaufen "lauf mal eben die Treppe, heute Abend hast Du 10000 Schritte und nächste Woche bist Du schlank." Da viele das einfach glauben wollen, geht die Rechnung für den Hersteller auf.


      • Man muss keine 10.000 Schritt laufen. Es genügt sich regelmäßig zu bewegen. Und ich bewege mich viel. Mehrmals in der Woche zum Bahnhof und zurück, zu Fuß zum Einkaufen, andere Erledigungen zu Fuß. Alles zusätzlich zur Fahrt zur Arbeit (da fahre ich natürlich mit dem Radl). Und auf Arbeit bewege ich mich reichlich. Auf zusätzliche Trainingseinheiten bin ich eigentlich nicht angewiesen (der letzte Check-Up im September war sehr gut. Keine Beanstandungen seitens des Hausarztes). Beim Belastungs-EKG schaffe ich immernoch 200 Watt. Und geistig bin ich immer in Bewegung.


  • Hab alles versucht, ohne Erfolg 😉

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