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So hilft Euch die Smartwatch beim Abnehmen

So hilft Euch die Smartwatch beim Abnehmen

Es ist Sommer und Euch fällt auf, dass sich in den vergangenen Monaten etwas Hüftgold angesammelt hat? Mit einer Smartwatch und den richtigen Tipps und Tricks schafft Ihr es ganz bestimmt, die lästigen Pfunde wieder loszuwerden.

Endlich mal ein Artikel, bei dem ich als Autor selbst unmittelbar zur Zielgruppe gehöre! Gerade wenn die Sonne wieder vermehrt scheint und es wärmer wird, merkt man, wie ungesund man sich in den vergangenen Monaten ernährt hat. Idealerweise trägt man die Weihnachtsgans jetzt nicht mehr auf den Hüften spazieren. Wer eine Smartwatch besitzt, hat genau dafür einen guten Helfer am Handgelenk, der mit vielen Funktionen zum Abnehmen beitragen kann.

Eines aber gleich vorneweg: Ohne ein wenig Eigenmotivation hilft auch das teuerste Equipment nichts. Eine Smartwatch oder ein Fitness-Tracker alleine wird Euren inneren Schweinehund also keineswegs vom Hof jagen, ein bisschen seid Ihr schon auch selbst gefordert.

Gesundheits-Apps

Egal ob Google Fit, Samsungs S Health, Huawei Fit, Nokia Health Mate oder andere - viele Hersteller haben mittlerweile eigene Gesundheits- und Fitness-Apps im Sortiment, die teils hervorragend in Verbindung mit einer Smartwatch funktionieren. Die Apps nutzen die Daten, die mit der Smartwatch ganz nebenbei gesammelt werden, also etwa Schritte und Herzfrequenz, um Euch aufzuzeigen, wo es bei der eigenen Fitness noch hakt und wie der Weg zu einem gesunden Lebensstil aussehen könnte. Diese Apps sind in aller Regel kostenlos und teils auch vorinstalliert, die Einstiegshürde ist also gering.

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Virtuelle Coaches haben Trainings für jeden Anlass parat. / © AndroidPIT

Coaches

Neben den Gesundheits-Apps gibt es zahlreiche Anwendungen, um Sportler zu begleiten. Runtastiv, Strava, Endomondo, Runkeeper, die Liste ist lang. Im Trend liegen derzeit jedoch Apps, die den Platz eines Personal Trainers einnehmen und Workouts für Zuhause anbieten. Dabei kann man sich richtig austoben, ohne extra ins Fitness-Studio fahren oder gar das Haus verlassen zu müssen. Die Coaching-Apps geben in aller Regel sinnvolle Hinweise, wie die Übungen auszuführen sind. Es ist wichtig, diese Instruktionen möglichst genau zu beachten, um gesund zu trainieren.

Es gibt eine große Zahl an Training-Apps für alle möglichen Bereiche. Manche bieten kurze Trainings für Zwischendurch, andere eigenen sich für Ausdauersportler oder begleiten Euch über mehrere Monate bei einem klar definierten Fitnessprogramm - da zittert der innere Schweinehund!

Pulsüberwachung ist wichtig für den Trainingserfolg

Um zielgerichtet zu trainieren, ist eine Überwachung der Herzfrequenz zumindest bei Ausdauersportarten unerlässlich. Der Puls sollte nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein, um optimale Ergebnisse zu erzielen - und das wollen wir ja. Wie praktisch, dass es zahlreiche Smartwatches, Hybrid-Uhren und Fitness-Tracker gibt, die einen Pulsmesser besitzen. Damit lässt sich während eines Trainings konstant die Herzfrequenz beobachten, um die Intensität entsprechend steuern zu können.

Probleme gibt es mit der Messung bei allen Sportarten, die die Handgelenke stark beanspruchen - hier lest Ihr mehr dazu. Dann nämlich fließt das Blut nicht mehr ungehindert und die Messung am Handgelenk wird verfälscht oder unmöglich. Wer es wirklich ernst meint, sollte sich deshalb noch einen Brustgurt besorgen, der in allen Lagen präziser arbeitet. Für den Start reicht eine Smartwatch aber locker aus.

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Ein Pulsmesser ist für den Sporteinsatz Gold wert. / © AndroidPIT

Tägliche Bewegung

Wichtig, um dauerhaft gesünder zu leben und Pfunde zu verlieren, ist eine gewisse Kontinuität bei der körperlichen Ertüchtigung. Mit den allermeisten Smartwatches könnt Ihr ein Bewegungsziel für den Tag festlegen, 10.000 Schritt gelten als Standard. Wer tatsächlich jeden Tag so viele Schritte absolviert und das Ziel peu à peu nach oben schraubt, sorgt dafür, dass sich positive Effekte quasi von selbst einstellen.

Wettbewerb mit Freunden

Viele der Apps, die Euch beim Sport und im Alltag begleiten, haben auch eine soziale Komponente. Das heißt, Ihr könnt Euch mit Freunden vernetzen oder bei Challenges mit Unbekannten messen. Wer dann zum Beispiel an einem Tag die meisten Schritte schafft, hat gewonnen. Das motiviert zusätzlich, dieser Gaming-Aspekt ist nicht zu unterschätzen, denn der Faulste will ja dann am Ende doch niemand sein.

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Mit Freunden macht nicht nur Essen und Trinken mehr Spaß, sondern auch der Sport. / © Google

Kalorienaufnahme

Um Abzunehmen, ist die Rechnung eigentlich simpel: Es dürfen nicht mehr Kalorien rein, als verbrannt werden. Um den Überblick zu behalten, wie viele Kalorien Ihr am Tag zu Euch nehmt, bieten sich Apps wie MyFitnessPal an. MyFitnessPal lässt sich mit anderen Fitness-Apps, etwa von Runtastic, koppeln, um Daten zwischen den Anwendungen austauschen zu können. Speziell für Smartwatches empfehlenswert ist zudem die App Lifesum, die ebenfalls Kalorien zählt und auch Euer Diätplaner sein kann.

Fallen Euch noch weitere Dinge ein, mit der die Smartwatch dazu beitragen kann, Euch beim Abnehmen zu unterstützen? Dann rein damit in die Kommentare - und jetzt runter vom Sofa und bewegen!

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Top-Kommentare der Community

  • Thomas H. 26.12.2017

    Also diese ganzen Smartwatches, Fitness Armbänder und sonstiger Tineff sind nur eine geniale Idee faulen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So ein Armband ändert gar nichts. Ich nutze meine Smartwatch zwar gerne zum Aufzeichnen meiner Läufe oder beim Bodyweight training, aber diese 10000 Schritte pro Tag oder irgendwelche Liegestützen Apps bringen gar nichts wenn der Rest nicht stimmt ! Dazu gehören Ernährung, genug Wasser, ausreichend Schlaf etc. und vor allem nicht nach dem Training mit Freunden zum Bier oder zu McDonalds.

    Lustigerweise haben besonders gerne von Übergewicht geplagte Menschen gerne mal die neuesten Fitness Gadgets und zum Jahreswechsel rüstet sich die Indutrie hier quasi für ein zweites Weihnachtsgeschäft.

    Besonders diese x-tausend Schritte am Tag sind da gerne eine gemeine Falle, denn der Körper gewöhnt sich gerne an wiederholende Abläufe. Deshalb gibt es auch z.B. dicke Maurer obwohl die sicher körperlich ganz anders beansprucht werden wie ein Büroangestellter.

    Ich beobachte leider immer wieder dass das blinde Vertrauen in diese "Fett weg Uhren" noch mehr dahin führt von wo man eigentlich weg wollte.

24 Kommentare

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  • Bei der Gelegenheit muss man aber anmerken, dass es Handyhersteller gibt die bestimmte Apps, bzw. ihre Entwickler diskriminieren und ihre Apps einfach blockieren.
    Das musste ich erfahren, als ich mein neues Huawei p30 eingerichtet habe und die heißgeliebte App

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.sportractive

    SPORTRACTIVE von Herrn Bloos installieren wollte.
    Play Store zeigte mir an “Diese App ist mit deinem Handy nicht kompatibel“
    Also den Entwickler angeschrieben mit der Bitte den Fehler zu beheben.
    Als Antwort bekam ich eine Erklärung, dass Huawei seine und ähnliche Apps vom Gebrauch ausschließt, d.h. sie werden vom System geschlossen, sobald der Bildschirm aus ist.
    Die Antwort war noch länger und sehr aufschlussreich.
    Für die Redaktion von APit wäre das bestimmt ein interessantes Thema und und jeden Fall wert sich für solche freien Entwickler einzusetzen.
    Es ist einfach eine Schande, dass Huawei überhaupt so etwas über die Köpfe der Nutzer entscheiden kann!!!


  • Ohne den unbedingten Willen, Gewohnheiten grundlegend zu andern, hilft weder Smartwatch, noch Handy, App, TV oder Buch.


  • "...mit Freunden oder bei Challenges mit Unbekannten messen."🤨👎
    Vergesst nicht zu erwähnen, daß solche Challenges auch gefährlich sein können oder tödlich. Solch dämliche Challenges führen auch gern zur Magersucht und landen nicht selten auf der Intensivstation. Überhaupt an sowas teilzunehmen ist total bekloppt und dämlich, nur um Aufmerksamkeit und Daumen hoch zu sammeln wie auch Bewunderer. Genauso hirnlos wie Fire-Challenge.

    mobil.stern.de/neon/feierabend/film-streaming/nach--bird-box-challenge---youtube-verbietet-gefaehrliche--mutproben--8535400.html


  • Ich brauch sowas nicht. Mein Kopf will jeden Tag Fahrradfahren und traegt den Koerper automatisch auf's Gefaehrt. Zur Eigenbelustigung zeichne ich die Strecken mit Zeopoxa auf um zu sehen, was ich fuer wilde runden gedreht habe :D


  • Smartwatches und Fitness-Tracker helfen nicht beim Abnehmen und gesünder Leben, das ist aus meiner Sicht wie vieles anderes in dem Breich auch reine Augenwischerei. ABER, diese Geräte können das Ganze natürlich unterstützen sie sind vielliecht ein MIttel zum Zweck, aber niemand wird abnehmen, nur weil er/sie so ein Ding am Arm hat, außer er/sie nimmt sie ab und legt sie weg, das macht dann schon ein paar Gramm Gewicht aus ..... Dennoch, wer glaubt so ein Teil zu kaufen um abzunehmen, hat die falsche Intention, die muss ganz eindeutig beim eigenen Willen es wirklich zu wollen liegen.... dann kann die Smartfitwatch auch nützlich sein....


  •   35
    Gelöschter Account 27.12.2017 Link zum Kommentar

    Daten sammeln ist top und hilft zur Erkenntnis, sich zu optimieren. Dennoch ist die richtige Ernährung weiterhin der Schlüssel, Sport nebensächlich.


    • Umgekehrt wird ein Schuh draus. Sport bzw. einfach Bewegung ist der Schlüssel. Ernährung steht erst an zweiter Stelle. Durch Sport erhöht man seinen Bedarf darf also mehr futtern bis man zunimmt. Zudem steigert man die Muskeln dadurch noch den Grundumsatz, dass heißt die Kalorien die man auch "im Schlaf" verbraucht. Grundsätzlich mehr Gegessen als Verbraucht = Zugenommen. Dabei ist es nebensächlich ob das Obst, Schokokolade, Nudeln oder Vollkornbrot ist.


      • @Stefan Soroway Deine Aussage ist auf so vielen Ebenen falsch, dass ich nicht einmal anfange, dagegen zu argumentieren.

        Aber das, was du erzählst, ist immerhin der Schlüssel zu einer richtig schönen Wampe.


      • Niemand kann so viel Sport und Bewegung treiben, um eine falsche Ernährung zu kompensieren. Gerade beim Abnehmen ist die Ernährung die wichtigste Komponente. Natürlich erhöht körperliche Aktivität den Spielraum beim Essen etwas, zumal man auch nicht zu weit unter dem Umsatz essen soll. Das wäre dann eine von den vielen blödsinnigen Diäten, die überall herumschwirren.


    • Sport ist nicht nebensächlich, da will ich widersprechen denn neben dem Gewicht ist auch die Fitness für die Gesundheit wichtig. Schmächtig und schwächlich ist auch nicht das Ziel, oder?


  • Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Tracker hilfreich sein können. Selbstdisziplin benötigt aber jeder selbst, unabhängig von Tracker oder SmartWatch. Im Endeffekt bekommt man mit diesen Gadgets alles dokumentiert, sieht man positive Entwicklungen, dann führt das zu mehr Motivation. Das ist das Grundprinzip dieser Tracker. Und gegen Süchte, wie dem Rauchen oder (wie bei mir) dem regelmäßigen Cola-Trinken kommt man mit Tracker und App nicht an. Das ist alles Kopfsache.


    • Dafür benötigt man m.E. keine teure Uhr.

      Das Gefährliche an den Fitnessuhren ist m.E. der ständige Vergleich mit anderen Nutzern/Menschen. Das kann durchaus zur Selbstüberschätzung führen. Ich würde mir vorher von meinem Hausarzt oder Fitnesscenter einen Traingsplan erstellen lassen. Hausarzt und Fitnesstrainer haben das jahrelang gelernt. Die wissen was ich machen darf/muss, ich weiss das selber nicht, und die "Tipps vom Profi" aus dem Internet wissen das auch nicht (die sind ja nicht auf mich persönlich zugeschnitten).


  •   15
    Gelöschter Account 27.12.2017 Link zum Kommentar

    Zur Smartwatch gehört noch bissl Disziplin. Diese liegt leider im Lieferumfang der Smartwatch nicht bei.


  • Also diese ganzen Smartwatches, Fitness Armbänder und sonstiger Tineff sind nur eine geniale Idee faulen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So ein Armband ändert gar nichts. Ich nutze meine Smartwatch zwar gerne zum Aufzeichnen meiner Läufe oder beim Bodyweight training, aber diese 10000 Schritte pro Tag oder irgendwelche Liegestützen Apps bringen gar nichts wenn der Rest nicht stimmt ! Dazu gehören Ernährung, genug Wasser, ausreichend Schlaf etc. und vor allem nicht nach dem Training mit Freunden zum Bier oder zu McDonalds.

    Lustigerweise haben besonders gerne von Übergewicht geplagte Menschen gerne mal die neuesten Fitness Gadgets und zum Jahreswechsel rüstet sich die Indutrie hier quasi für ein zweites Weihnachtsgeschäft.

    Besonders diese x-tausend Schritte am Tag sind da gerne eine gemeine Falle, denn der Körper gewöhnt sich gerne an wiederholende Abläufe. Deshalb gibt es auch z.B. dicke Maurer obwohl die sicher körperlich ganz anders beansprucht werden wie ein Büroangestellter.

    Ich beobachte leider immer wieder dass das blinde Vertrauen in diese "Fett weg Uhren" noch mehr dahin führt von wo man eigentlich weg wollte.


    • Da ist es eigentlich wie beim Rauchen aufhören. Wer meint, erst loslegen zu können, wenn er einen Haufen Equipment, Zubehör und anderes Zeug angeschafft hat, hat eigentlich schon verloren. Loslegen und einfach mal machen, anders geht's nicht. Ich kenne jede Menge Leute, bei denen teure Laufschuhe, Jogginganzüge, Pulsmesser usw. nutzlos herumliegen. Alles angeschafft, zweimal gelaufen und dann wieder aufgegeben (meist mit irgendeiner Ausrede).

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