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4 Min Lesezeit 64 Kommentare

Smartphone-Verkäufe schwächeln: Ist der Markt endlich satt?

Der Smartphone-Markt ist offenbar gesättigt. Dies muss man zumindest annehmen, wenn man sich die nun eintreffenden Quartalsberichte für Q3 2018 ansieht. LG, Samsung und Sony veröffentlichen ernüchternde Zahlen über einen Zweig, der schon lang nicht mehr so grün ist, wie er einst mal war.

Die Quartalszahlen für den Smartphone-Markt Q3 2018 sind ernüchternd. Weder Sony, LG noch Samsung können mit Smartphones noch wirklich Profit machen. Der Markt scheint gesättigt. Doch sind die Hersteller selbst daran schuld, oder ist beim Wettlauf um das beste Smartphone wirklich das Optimum erreicht? Oder handelt es sich bei den geringen Verkaufszahlen in Wirklichkeit um ein gutes Zeichen?

Während in Quartalsberichten von Sony, LG und Samsung klar hervorgeht, dass Smartphones keine Gewinne oder wenigstens kein Wachstum mehr bringen, heißt das aus Kundensicht nicht zwingend, dass Smartphones keine Zukunft haben.

Denn in einem kurz vorher veröffentlichten Bericht des Wallstreet Journal wird erörtert, warum US-Amerikaner immer seltener ihr Smartphone nach zwei Jahren bei Vertragsverlängerung aufrüsten. Zwei Jahre alte Geräte sind noch immer so gut, dass die neueren Modelle größtenteils wenig mehr zu bieten haben. Dafür den Vertrag zu verlängern und rund hundert US-Dollar pro Monat extra zu löhnen, sehen immer weniger Kunden ein.

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Samsung Galaxy S7 und S7 Edge sind noch immer super tauglich. / © AndroidPIT

Hinzu kommt, dass Smartphone-Hersteller voneinander unpopuläre Trends abgeschaut haben. Mit Ausnahme von Samsung haben etliche Flagship-Modelle den 3,5-mm-Kopfhöreranschluss entfernt und die gestalterisch fragwürdige Display-Spalte Notch eingeführt. Sony schaffte das ikonische Design der Xperia-Modelle ab und vergraulte mit der neuen Beliebigkeit seine Stammkundschaft.

Sehr gute Smartphones wurden billiger

Modelle wie das Pocophone oder eigentlich alle Smartphones der Marke Honor sowie die "Nokia"-Geräte von HMD Global machen den ehemaligen Branchen-Vorreitern zusätzlich das Leben schwer. Denn sie bieten etliche der Kaufargumente teurer Flaggschiff-Geräte für deutlich weniger Geld an.

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High-End zum halben Preis: das Pocophone lacht die Branche aus. / © AndroidPIT by Irina Efremova

Konnten die Top-Modelle früher irgendetwas besser als billige Geräte - seien es längerfristige oder frühere Software-Updates, brillantere Displays oder schlichtweg mehr Performance - sind solche Kaufargumente inzwischen selbst in der Kategorie unter 200 Euro nicht mehr schwer zu finden. Nokia 5.1 oder Xiaomi A1 sind da Paradebeispiele.

Samsung könnte einen Ausweg gefunden haben

Dieselbe Leistung für weniger Geld anzubieten, ist in einem übersättigten Markt beliebiger Designs also gängig geworden. Doch wer kümmert sich dann um die Innovation? Wenn bis dahin etablierte Größen keine Gewinne mehr mit einem Produktzweig machen, werden sie wohl kaum Geld in Forschung und Entwicklung (F+E) dafür stecken.

Samsung hat zwar noch keine Antwort auf diese Frage, hat jedoch mit einer kleinen Anpassung in der Produktstrategie immerhin einen Versuch gestartet. Dort kam bis Anfang des Jahres das in der Industrie übliche Vorgehen zum Einsatz, Innovationen zunächst in der höchsten Produktklasse vorzustellen und sie dann allmählich zur Mittel- und dann Einsteigerklasse durchsickern zu lassen.

Doch im Sommer kündigte Samsung-Mobile-Chef DJ Koh an, die Ergebnisse der F+E-Abteilung früh in neu erscheinenden Modellen der A-Serie zu testen. Jene Modelle kosten zwischen 300 und 700 Euro, sind also in Schlagweite der oben genannten "Ich-mach's-Dir-billiger"-Störenfriede.

Doch wann kaufen wir das letzte Smartphone?

Es herrscht also noch reichlich Wettbewerb auf dem Markt, auch wenn dieser sich nun auf mehr und mehr Player zerstreut. Doch wann ist der Markt am Ende wirklich satt und wann wird das letzte Smartphone verkauft werden? Die Vision klingt wie eine Aneinanderreihung von Hashtags.

Einige Tendenzen deuten darauf hin, dass das Smartphone sich mehr und mehr mit künstlicher Intelligenz in der Cloud oder künftig vielleicht in der Blockchain vernetzt. Dieselbe KI steuert Ihr mit Sprachassistenten im Internet der Dinge, das Smart Homes aber auch Infotainment-Systeme in Autos beinhaltet.

Das Smartphone würde dann mehr zu einem kleinen Terminal, das nur noch vereinzelt für ein Foto oder das disktretere Tippen einer Textnachricht herangezogen wird, aber meistens ruhend in der Ecke oder auf der Ladeschale liegt. Und vielleicht ist es dann endgültig unerheblich, ob es sich um das neue, glänzende Top-Modell handelt oder um eine preiswerte Alternative.

Quelle: XperiaBlog, WSJ, LG

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Top-Kommentare der Community

  • route9 vor 2 Wochen

    Mein Mitleid mit den großen Playern in der Branche hält sich in Grenzen, bloß ist meine Geduld bald enden wollend.

    Mein Galaxy Note 1 war mit seinen 5,3 Zoll Ende 2011 der absolute Riesen!-Kracher und kostete immerhin schon satte 449 Euro. Der Nachfolger, das Note 2, kostete im Dezember 2012 bereits 528 Euro und auch das! Gerät verkörperte die absolute Spitze des high-end Eisbergs. Für das Note 4 musste ich 2014 bereits 759 Euro berappen und nach dem Akku-Desaster traut sich Samsung für sein Top-Modell, dem aktuellen Note 9, beim Marktstart immerhin schon über 1000 Euro zu verlangen.

    Wir haben hier also bei der Note-Serie, (sie sei hier stellvertretend für viele Serien genannt) innerhalb von 7 Jahren eine Inflation von deutlich über 100 Prozent! Warum eigentlich? Ich denke nicht, dass die Preise für Hardware und Entwicklung adäquat angestiegen sind. Es ist einfach ein ausgeklügeltes und offensichtlich auch tatsächlich geglücktes Strategie-Spiel der Player, mit dem Ziel, langsam aber sicher den Fetischisten (also uns) so viel Blut aus den Adern zu saugen wie nur irgendwie denkbar möglich. Aber nein, falsch!!! Eigentlich spielt man erfolgreich mit der Bereitschaft des Kunden sich den Aderlass selbst und freiwillig zuzufügen und dabei auch noch überreden zu können, die Austrittsstelle jährlich ein spürbares Stück weiter zu öffnen.

    Wenn der Markt nun mangels Alternativen einbricht, dann gilt es nicht zu jammern, sondern man sollte eher an die fette Zeit davor zurückdenken, wo die Margen jenseits von gut und böse lagen. Ob gerade die bedingungslose Haus/Wohnungsvernetzung den rettenden Weg in die Zukunft verkörpert, sei dahingestellt. Ich denke, es wird viele geben, die da nicht mehr mitziehen wollen oder aus Kostengründen nicht mehr dazu im Stande sein werden.

  • me too vor 2 Wochen

    Kein Wunder: In den letzten 2-3 Jahren wurde es immer einfacher "nein" zu einem neuen Smartphone zu sagen. Es werden Features gestrichen während der Preis kräftig angehoben wird. Dazu sieht mit einigen Ausnahmen jedes Smartphone egal aus. Zum Glück habe ich es noch nicht nötig mir ein neues Gerät zu kaufen. Ich denke sogar das ich mir als Backup ein Sony Xperia XZ1 holen und einmotten werde damit es im Notfall das jetzige XZ ersetzen kann. Ich kann diese neuen Geräte einfach nicht mehr sehen.

  • 👿 J. G. 👿 vor 2 Wochen

    Es gelten die Gossensche Gesetze; irgendwann braucht man eben keinen achten Kühlschrank mehr im Haushalt, nur weil der andere Einlegeböden hat!
    Es ist nicht nur eine Sättigung des Bedarfs eingetreten, es wurde auch das Produkt selbst unattraktiv gemacht. Man erwirbt regelmäßig nur etwas von (persönlichem) Wert. Wenn dieser Wert aber durch den Markt negiert wird, schwindet die Investitionbereitschaft. Dieser Wert hat viele Jahre darin gelegen, dass die Geräte eine Langlebigkeit hatten. Sie waren reaprierbar und Verschleißteile (z.B. Akku) konnten einfachst und günstig ausgetauscht werden. Die Technik hatte lange Bestand und die Geräte waren robust und alltagstauglich. Support und Service waren gewährleistet.
    Heute werden in kürzesten Zyklen hochempfindliche Vollblutaraber vermarktet, die bereits bei kleineren Problemen erschossen werden müssen. Eine Investition in etwas "Neues" hat höchsten 6 Monate Bestand, da es dann veraltet ist. Service und Support besteht im Grunde nur noch in einer Einwegkultur, sell and forget!
    Was aber viel schwerer wiegt, ist die UN-ER-TRÄG-LICHE Langeweile des Marktes!
    Da gibt es eine Religion namens Apple, die in meinen Augen seit Jahren nichts anderes tut, als einen durchnummerierten Langweiler nach dem anderen herauszubringen. Und dann gibt es Android- eine alternde Informatikerin, die auf dem zweiten Bildungsweg ihr Hobby zum Beruf gemacht hat und gelegentlich als Dragqueen etwas dazu verdient. Überall ist Android drin, egal welcher Hersteller (außer aus der Apple-Church) und die einzige Unterscheidung liegt -grob vereinfacht- in der Farbauswahl der Icons!
    Es fehlen andere Betriebssysteme wie z.B. BlackBerryOS und Windows, sowie WebOS und Symbian.... DAS wäre deutlich bunter als nur zwischen hellgrau und dunkelgrau entscheiden zu können. Letztlich hat sich der Verbraucher diesen Markt selbst zuzuschreiben: Apple wurde zum Fetisch erhoben und hätte unter "normalen" Marktbedingungen (Preisgestaltung, Technik) bei weitem nicht den derzeitigen Status. Und Android gelangte zur Dominanz, weil die 16jährige Auszubildende zur Bäckereifachangestellten am ersten Ausbildungstag entschieden hat, dass Brot und Pumpernickel aus dem Programm gestrichen werden und nur noch Baiser und Zuckergebäck verkauft werden dürfen. Inzwischen hat sie Diabetes, wiegt 150 kg, ihr wird schlecht, wenn sie nur Zuckerguß nur riechen muss und würde für ein Butterbrot alles tun!

  • gafu vor 2 Wochen

    Also ich würde mir gerne mal wieder ein Telefon holen, aber die sind alle ZU GROß!

    Egal wo man hinguckt: alle 18:9 und mind. 147mm lang.
    Bei den neuen Nokias, die ich sehr spannend finde, fehlen zusätzlich noch die Benachrichtigungs-LEDs.

    Es gibt kein Gerät, dass mir das bietet, was ich gerne möchte, deswegen gebe ich dafür kein Geld aus.

    Man hat zwar dutzende Hersteller mit hunderten Modellen, aber alle bieten dasselbe.
    Beispiel Nokia: Die haben so viele Geräte rausgebracht in den letzten zwei Jahren, aber die unterscheiden sich kaum voneinander. Anstatt mal eines mit geringer Größe und viel Power zu bringen...
    Gut, es gibt das 8 Sirocco, aber da musste man ja unbedingt herumexperimentieren und hat ein gerät geschaffen, dass man nicht gerne anfasst...

    Ich finde, die Hersteller sollten sich mehr unterscheiden und mehr Vielfalt bringen!

  • C. F.
    • Blogger
    vor 2 Wochen

    Auf dem Markt ließen sich noch unzählige Smartphones verkaufen, aber der Nutzer ist satt:

    - alle Smartphones sind nahezu gleich groß
    - alle Smartphones haben oder bekommen die Notch (bis auf wenige Ausnahmen)
    - daher sehen alle Smartphones fast gleich aus (entferne den Herstellernamen - wer hat's produziert?)
    - alle Smartphones haben Android und unterscheiden sich da höchstens durch die Herstelleraufsätze (ich lasse Apple mal bewußt außen vor)
    - alle Smartphones haben bereits oder bekommen eine Dual-Kamera
    - alle Smartphones haben mehr Leistung, als der Nutzer derzeit abrufen kann

    Wie soll ich als Nutzer also differenzieren? Sind doch alle mehr oder weniger gleich? Ok - der Preis. Ein Kriterium. Die UI? Der Mehrzahl dürfte die egal sein, Hauptsache ich komme damit zurecht. Oder ich lege mir einen alternativen Launcher drüber, dann ist es eh egal. Die Haptik? Ja, das könnte ein Hauptkriterium sein, gibt es da doch noch kleine Unterschiede. Noch. Die Qualität der Fotos? Unterschiede sind marginal, für Schnappschüsse sind alle Smartphones geeignet. Aber wie man es dreht oder wendet: der Normalo ist im Smartphone-Dschungel mehr oder minder verloren.

    Ich persönlich würde mir mehr eigenständige und damit Google-freie Betriebssysteme wünschen, die man problemlos auf jedem Android-Smartphone installieren kann. Oder das Smartphone gleich mit selbigem installiert kaufen können. Stell Dir vor, Du gehst zu Händler, suchst Dir das neue Pixel aus, der Händler fragt Dich "Und mit welchem Betriebssystem?" und Du sagst "mit SailfishOS bitte". Zahlst und gehst. Geil, oder?

    So, ich werde jetzt wach, stehe auf und mache Frühstück.

64 Kommentare

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  • der Reiz des neuen ist weg. Ich habe hier noch ein Gerät mit QSD 800 laufen. Es macht alles was ich will.

    Wenn ich mir ein neues Handy kaufen, dann garantiert eines, dass 2 Jahre alt ist.
    1) Der Preis ist dann keine 900 Euro, sondern akzeptable 250
    2) Kinderkrankheiten wurden durch Updates bereits beseitigt.
    3) Es gibt genug Feedback von langfristigen Nutzern

    Die Hersteller sind im Prinzip selbst Schuld, vorallem Samsug hat mit seinen 30 Variationen Pro Jahr jedem Heini ein Gerät unterjubelt. Dem 0815 User ist es scheiß Egal welche Android Version es hat. Es soll nur laufen. Von den ganzen Funktionen die ein Handy hat, wird von den meisten nur ein Bruchteil genutzt.
    Und was LG betrifft, deren größter Fehler war es sich von dem Rear Key Design zu verabschieden. Der einzigen Eigenschaft, von der man sich aus der Menge abgesetzt hat. Fraglich was für Apfelsäcke bei denen die Entscheidungen treffen.


    • Bis jetzt konnte mir Samsung noch kein gerät unterjubeln.. LG hat leider denn Schwanz eingezogen alles nur noch halbherzig.


  • Mein erstmal letztes Smartphone iPhone 8 Plus kam vor 2 Monaten und bin voll zufrieden und werde es auch ,wenn nichts passiert damit , die nächsten Jahre sein.

    C. F.


    • C. F.
      • Blogger
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Das werden wir mit dem 8er und 8 Plus auch. Nur die Doppelkamera könnte mich schwach werden lassen, ein anderes Modell zu kaufen...


      • Warum? Mich begeistert die jetzt auch nicht unbedingt nur weil da jetzt 2 Augen sind. Sehe zum iPhone 8 mit einer Linse keinen Unterschied wenn man es auf DIN A4 entwickelt.Eher das Zusammenleben von Hardware und Software und die gesicherten Updates verleiteten mich zum Kauf. Ob auch 5 Jahre sind werden wir abwarten müssen.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Es ist lediglich der Zoom - sehe ich im Vergleich zum 8 Plus meiner Frau. Da sind meiner einzelnen Linse schnell Grenzen gesetzt. Wobei ich mit Apps wie Obscura, Halide oder ProCamera schon klasse Fotos schießen kann.


  • Der Smartphonemarkt besteht aber nicht nur aus LG, Sony und Samsung. Das LG und Sony schwächeln ist schon länger klar und kein Wunder. Es sind halt zur Zeit andere Marken die die am Smartphonemarkt vorne dabei sind. Huawei, Xiaomi, und Apple machen hier sicher einen großen positiven Teil aus.


    • Ja das ist richtig. Samsung hat mittlerweile auch überspannt.. die anderen sind einfach nicht im Fokus des 0815 Kunden und werden vermehrt günstige Geräte gekauft.


  •   35
    Gelöschter Account vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Hab genug Kollegen die immer noch ein Galaxy S4, S5 und Iphone 5s, Iphone 6 nutzen und diese sehen keinen grund für eine Neuanschaffung. Da bin ich smartphone suchti leider ganz anders ich kann nie genug von neuen phones haben :D


    • Geht mir auch so 😃😄 Wechsel ab und zu mal. Bin am überlegen ob ich zum oneplus 6T greifen soll.. oder Sony xz2 😁


    • Kenne ich aber irgendwann kam der Tag, wo ich mich mal fragte : Was mache ich mit dem neuen Phone, was ich mit dem alten nicht konnte ?

      Schwupps schon war der Lack ab, denn die Antwort war : Nicht mehr und nicht weniger als vorher. Telefonieren, WhatsApp, Fotos unterwegs, Musik oder Video im Studio, Hörbücher und täglich meine Dosis Castle Clash.

      Und dann kam vor wenigen Wochen/Monaten der Knaller : Ich kaufte ein Mi A2 wegen der 128 GB Speicher und dem Hammer Preis. Und wisst ihr was ich damit mache ?

      Telefonieren, WhatsApp, Fotos unterwegs, Musik oder Video im Studio, Hörbücher und täglich meine Dosis Castle Clash. Sogar PUBG funzt anstandslos.

      Seitdem hat die absolute Oberklasse mit Snapdragon 8xx nochmehr für mich an Glanz verloren.

      Vor ein paar Jahren, da war Mittelklasse grob aufgelöste Fotos, wenig Speicher und ein träge laufendes OS. Heute sehe ich keinen Grund mehr nochmal 700 oder 800 Euro für solch ein Gerät auszugeben. Mag sein das ein Fortnite Spieler einen Grund findet solch ein Gerät zu kaufen, für mich ist der Zug abgefahren.


  • C. F.
    • Blogger
    vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Auf dem Markt ließen sich noch unzählige Smartphones verkaufen, aber der Nutzer ist satt:

    - alle Smartphones sind nahezu gleich groß
    - alle Smartphones haben oder bekommen die Notch (bis auf wenige Ausnahmen)
    - daher sehen alle Smartphones fast gleich aus (entferne den Herstellernamen - wer hat's produziert?)
    - alle Smartphones haben Android und unterscheiden sich da höchstens durch die Herstelleraufsätze (ich lasse Apple mal bewußt außen vor)
    - alle Smartphones haben bereits oder bekommen eine Dual-Kamera
    - alle Smartphones haben mehr Leistung, als der Nutzer derzeit abrufen kann

    Wie soll ich als Nutzer also differenzieren? Sind doch alle mehr oder weniger gleich? Ok - der Preis. Ein Kriterium. Die UI? Der Mehrzahl dürfte die egal sein, Hauptsache ich komme damit zurecht. Oder ich lege mir einen alternativen Launcher drüber, dann ist es eh egal. Die Haptik? Ja, das könnte ein Hauptkriterium sein, gibt es da doch noch kleine Unterschiede. Noch. Die Qualität der Fotos? Unterschiede sind marginal, für Schnappschüsse sind alle Smartphones geeignet. Aber wie man es dreht oder wendet: der Normalo ist im Smartphone-Dschungel mehr oder minder verloren.

    Ich persönlich würde mir mehr eigenständige und damit Google-freie Betriebssysteme wünschen, die man problemlos auf jedem Android-Smartphone installieren kann. Oder das Smartphone gleich mit selbigem installiert kaufen können. Stell Dir vor, Du gehst zu Händler, suchst Dir das neue Pixel aus, der Händler fragt Dich "Und mit welchem Betriebssystem?" und Du sagst "mit SailfishOS bitte". Zahlst und gehst. Geil, oder?

    So, ich werde jetzt wach, stehe auf und mache Frühstück.


  • Hervorragend, phantastisch, dauernd neue Flaggschiffe, ich liebe es. Die neuen Flaggschiffe torpedieren gnadenlos die Preise der Vorgänger. Nach Weihnachten🎅 kostet das Note 9 vielleicht 650€, dann gehört es mir.............😂😂


  • Es wird bald keine Smartphones mehr geben, da sämtliche Ressourcen für die E-Mobilität verbraten werden :D


  • Heutzutage hält man sich im Android-Lager auf Dauer nur, wenn man Nischen bedient, die andere übersehen. Wenn Mutter oder Oma telefoniert, eine WA-Nachricht verfasst und einen Schnappschuss macht, reicht ein Samsung A3 für EUR 160 (heute und nächstes Jahr) locker aus. Hardware spielt nicht die 1. Geige. Zack - 30% Marktmasse abgedeckt.

    Ein Teil der 15-40jährigen geben in der Regel mehr aus oder lassen es sich schenken bzw. mit Vertrag subventionieren. Hier hat die allgemeine Preisgrenze etwa EUR 350-500 erreicht. Dort muss man Nischen besetzen um erfolgreich zu sein: z.B. kleine Größe (XZ2 compact) oder andere Alleinstellungsmerkmale. Noch mal 30% Marktmasse.

    Die restlichen 40% wollen Highend und sind (zähneknirschend) bereit, auch mehr auszugeben. Die iPhone-Besitzer, die Pixel- und die Note-Käufer und die Huawei-Jäger.
    Auch hier gilt es, Nischen zu besetzen. Das Problem: wie setzt man auf die richtige Nische. Wie analysiert man den Markt um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Was bringt der Mitbewerber - kurzer Trend oder wird das ein 'Muss'?

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