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2 Min Lesezeit 13 Kommentare

Polizei hält mit einem Trick betrunkenen Tesla-Fahrer auf

Am vergangenen Freitag stoppte die kalifornische Polizei einen Tesla Model 3. Sie hatten den Verdacht, dass der betrunkene Fahrer am Steuer im aktiven Autopiloten-Modus ein Schläfchen machte.

Die Beamten gingen davon aus, dass sich das Tesla-Model 3 im Autopiloten-Modus befand, sodass zwei Polizeieinheiten vor und hinter dem Tesla anhielten, um das Auto allmählich zu verlangsamen. Bislang hat die Polizei den aktiven Autopiloten noch nicht bestätigt. Angesichts dessen, dass die Beamten das Fahrzeug mit ihrem Trick aber bis zum Stillstand verlangsamten konnten, scheint es aber wahrscheinlich, dass der Fahrerassistent zu diesem Zeitpunkt in Betrieb war.

Es ist schwierig festzustellen, ob der Autopilot tatsächlich aktiv war, da dieser Modus vom Fahrer verlangt, dass er das Lenkrad fest im Griff hat, um bei Bedarf eingreifen zu können. Es ist auch möglich, dass der Fahrer die Traffic Aware Cruise Control aktiviert hat, eine weitere Funktion, die die Geschwindigkeit automatisch unter Berücksichtigung des Verkehrs vor dem Tesla anpasst.

Tesla Model 3 easter egg 1
So hätte die Polizei den Tesla wohl nicht stoppen können. / © joelpaglione

Noch ist also nichts klar, zumal die Tesla-Modelle unterschiedliche Funktionen fürs autonome Fahren bietet. Tesla selbst erklärt im übrigen, dass der Autopilot-Modus nur auf Autobahnen verwendet werden soll und dass der Fahrer während der Fahrt aufmerksam bleiben muss.

Was haltet Ihr von der Sache? Haben einige Leute die Funktionsweise des Autopiloten missverstanden? Könntet Ihr seelenruhig ein Schläfchen im Tesla halten, während das Auto über die Autobahn brettert?

Quelle: The Verge

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13 Kommentare

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  • Ich glaube, so besoffen könnte ich niemals sein...


  • Google testet sein Auto ohne es zu verkaufen. Dafür gibt es Mitarbeiter. Und in den USA ist das leichter möglich als in Europa. Die Gesetze halt


  • Bei Knight Rider ging es doch sehr gut. Michael schläft und KITT fuhr.


  • Vielleicht war der Fahrer im Artikel auch im manuellen Modus unterwegs, und hat einfach eingesehen, dass er alles nur noch schlimmer macht, wenn er sich der Polizei, die natürlich längst seine Nummer festgestellt hat, noch durch Flucht zu entziehen versucht.
    Zukünftige vernetzte Autos dürften ohnehin weit elegantere Möglichkeiten bieten, sich über privilegierte Steuerbefehle von der Polizei zwangsstoppen zu lassen. Das spart dann nicht nur Verfolgungsjagden über Autobahnen und in Städten, sondern beended auch illegale Autorennen, und stoppt die Fahrten von Geisterautos, die mit totem Fahrer am Steuer unkontrolliert durch die Gegend fahren.


  • "Könntet Ihr seelenruhig ein Schläfchen im Tesla halten, während das Auto über die Autobahn brettert?"

    Klar! Nach'm zwölften Bier geht das schon.


  • Das Ziel eines selbstfahrenden Auto, das den Insassen dazu nicht mehr braucht, ist noch ein Fernes in der Zukunft. Doch einige könnten dieses Zukunftsszenario jetzt schon für real halten, wenn sie in so eine "Kiste" steigen...... wie z.B. dieser mutmaßlich betrunkene Autofahrer. Ich halte nichts davon und fahre lieber selbst oder lasse mich von jemanden Fahren.


  • Der Sinn des Autopiloten bzw. der Traffic Aware Cruise Control ist es NICHT, dass es dem Fahrer nun dadurch erlaubt ist, Zeitung zu lesen, am Smartphone zu zocken etc. Die Funktionen sind Assistenzsysteme.


    • Danke für diesen Hinweis. Ab jetzt werde ich auf dem Weg zur Arbeit nicht mehr auf dem Rücksitz Kaffe kochen.


    • Und wozu ist dann der teure Schnickschnack gut? Dann kann ich ja meinen alten Ford behalten. ;-)


      • "Dann kann ich ja meinen alten Ford behalten."
        Mit dem darfst du aber bald nicht mehr in Städte fahren, weil zu alt und daher auf jeden Fall zu dreckig :-)

        Wozu der ganze Schnickschnack gut ist, kann man auch ganz einfach erklären. Das ganze "halb"-autonome Zeugs befindet sich in einer Testphase. Getestet wird dabei direkt am Kunden. Durch die Anwendung lernen die Hersteller, was verbessert werden muss und in welche Richtung es weiter gehen kann bis irgendwann wirklich von einem autonomen Modus gesprochen werden kann.
        Das Testen am Kunden bringt nicht nur den erwähnten Lerneffekt wie eben erwähnt, sondern sichert zudem auch noch die Finanzierung für die Weiterentwicklung.


      • Ironie und Sarkasmus sind im übrigen auch autonom, teste ich jeden Tag an Menschen. Das finanziert mir meinen Lebensunterhalt ¯\_(ツ)_/¯


    • Leider gibt es so einige Schwachmaten, die das nicht kapieren.

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