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Polarwirbel bringt Tesla-Autos zum Stillstand

Polarwirbel bringt Tesla-Autos zum Stillstand

Hunderte von Tesla-Besitzer haben mit Problemen bei ihrem Elektrofahrzeug aufgrund der eisigen Temperaturen im Mittleren Westen der USA zu kämpfen. Dazu gehören Batterieprobleme und Türgriffe, die festgefroren sind.

Berichten von Mashable zufolge haben einige Tesla-Besitzer eine drastische Verringerung der Laufleistung aufgrund der besonders kalten Witterung im Mittleren Westen der USA gemeldet. Anscheinend schafft ein Tesla Modell X, das bei normalen Wetterbedingungen in der Lage sein sollte, eine Reichweite von rund 460 km zu erreichen, nur 190 Kilometer bei Temperaturen unter Null.

Dann gibt es da noch Probleme mit den besonderen Türgriffen beim Tesla Model 3. Die Kunden beschweren sich, dass sie nicht in ihre Autos steigen können, weil die automatisch versenkbaren Griffe eingefroren sind. Die Griffe fahren im Normalfall automatisch aus, wenn sich der Fahrer dem Fahrzeug nähert. Twitter-Nutzer Andrea Falcone hat ein Bild der eingefrorenen Türgriffe seines Modell 3 gepostet.

Immerhin können die Besitzer mit einer App die Heizung des Tesla Modells 3 von außen einschalten und damit zumindest theoretisch den Türgriff abtauen, ohne ins Auto steigen zu müssen. Andere Fahrer konnten den eingefrorenen Griff mit roher Gewalt befreien, indem sie gegen die Tür schlugen.

Tesla ist sich bereits der Probleme bewusst, die extreme Kälte bei den Fahrzeugen verursachen kann und arbeitet bereits an einer Lösung. Das Unternehmen testet Fahrzeuge in Alaska, wo es eine dafür passende Winterprüfanlage gibt. Die reduzierte Laufleistung der Autos im Winter ist für Tesla aber kein neues Problem. Bereits 2007, als Tesla seinen Roadster testete, schickte das Unternehmen Mitarbeiter nach Arvidsjaur in Schweden, was oberhalb des Polarkreises liegt, um Experimente am Antriebsstrang durchzuführen.

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Der Tesla Roadster von 2007. / © CAR Magazine

Wartet mal ... und was ist mit Norwegen?

Die Nachricht, dass Tesla-Besitzer mit den eisigen Kälten zu kämpfen haben, könnte diejenigen aufhorchen lassen, die sich der großen Erfolgsgeschichte von Elektroautos in Norwegen bewusst sind. Im September 2018 waren 45 Prozent aller neu zugelassenen PKWs im skandinavischen Land vollelektrisch. Berücksichtigt man auch Plug-in-Hybride, steigt die Zahl auf bis zu 60 Prozent. Tesla ist auch in Norwegen gut vertreten: Von den 10.620 im Rekordmonat zugelassenen Fahrzeugen waren mehr als 2.000 Teslas.

Norwegen ist auf dem besten Weg sein Ziel zu erreichen, dass bis 2025 100% aller Neuwagen elektrisch betrieben sind. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die norwegische Regierung großzügige Subventionen für Kunden anbietet, die Elektroautos kaufen. Wie also können Elektrofahrzeuge in einem Land, wo Temperaturen unter Null nichts besonderes sind, so beliebt sein?

Via: NW Quelle: Mashable

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Top-Kommentare der Community

  • Michael K. vor 9 Monaten

    Norwegen ist zwar nördlicher als die USA gelegen, hat aber durch den Einfluss des Golfstroms relativ milde Winter. Da in ganz Amerika die Gebirge überwiegend in Nord-Süd-, statt West-Ost-Richtung verlaufen, kann eisige Polarluft problemlos in südliche Breitengrade vorströmen, die weiter östlich der Lage von Sizilien oder Tunesien entsprechen.
    Durch die schiere Größe des amerikanischen Kontinents sind zudem weite Gebiete durch Kontinentalklima geprägt, und das heisst eben heisse Sommer und eisige Winter.

    http://norwegen-insider.de/norwegen-wissen/wetter-klima-prognose/golfstrom.php

    Quelle: norwegen-insider.de

  • Bastian Siewers vor 9 Monaten

    Meine Güte, was soll eine so aggressive Ausdrucksweise? Hat der "Öko" dir was angetan? Bitte achte doch in Zukunft auf deine Ausdrucksweise und beleidige hier nicht jeden, der andere Meinung ist!

40 Kommentare

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  • nox vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Naja, er schonmal ein Verbrenner bei -40°C in Gang bekommen musste wird wissen das, dass auch nicht so ohne weiteres geht.


  • Damit konnte nun wirklich keiner rechnen, dass Akkus bei extremer Kälte an Leistung verlieren. Fraglich ist allerdings, ob man seinen Benziner bei minus 30 überhaupt noch in Gang bekommt, gilt auch für Diesel. Habe hierzulande schon erlebt, dass LKW massenweise herumstanden bei minus 15 Grad.

    Gelöschter Account


    •   13
      Gelöschter Account vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      Das stimmt allerdings...
      Bei den extremen Bedingungen haben auch Verbrenner ihre Probleme...
      Aber der ganze Artikel klingt wieder propagistisch gegen Elektro Fahrzeuge.
      Tauscht man einfach den Namen Tesla gegen zum Beispiel Fiat aus...und den Akku gegen Treibstoff und Verbrennermotor... könnte der Artikel genauso stimmen!


  • Norwegen ist zwar nördlicher als die USA gelegen, hat aber durch den Einfluss des Golfstroms relativ milde Winter. Da in ganz Amerika die Gebirge überwiegend in Nord-Süd-, statt West-Ost-Richtung verlaufen, kann eisige Polarluft problemlos in südliche Breitengrade vorströmen, die weiter östlich der Lage von Sizilien oder Tunesien entsprechen.
    Durch die schiere Größe des amerikanischen Kontinents sind zudem weite Gebiete durch Kontinentalklima geprägt, und das heisst eben heisse Sommer und eisige Winter.

    http://norwegen-insider.de/norwegen-wissen/wetter-klima-prognose/golfstrom.php

    Quelle: norwegen-insider.de


    • Danke, der erste Beitrag hier der nicht entweder total aggressiv ist oder vor Rechtschreibfehlern derart strotzt, dass man gar keine Lust mehr hat, dieses Gestammel überhaupt zu lesen. Das Niveau hier sinkt drastisch, aber damit meine ich nicht die Artikel.


      • Eine intressante Beschreibung der Anatomie des Klimas in den USA sowie der verschiedenen Faktoren, die im Sommer und Winter zu den entsprechenden Temperaturen führen.

        Dies zeigt einmal mehr, das das Wetter und eben das Klima eine Komplexität besitzen, wo eben nicht das CO2 ein entscheidender Teufel ist. Es ist ein Puzzle von vielen Teilen eines Klimawandels.


  • Zumindest das Speicherproblem im Bezug auf Diffusion schein mittlerweile im Griff. Nur brauch man für 700 bar Speicherdruck ca. 12% der Enthaltenen Energie.


  • In den USA hatten sie bis zu -35/40°C. Diese Temperaturen sind zum einem echt extrem zu anderen machen sie auch klassichen Verbrennern zu schaffen. Kühl und Scheibenwischwasser brauchen Frostschutzmittel und auch das Schmieröl wird zäh. Wir sich hier nicht korrekt Verhalten gibts auch schnell Schäden am Motor und der Verbrauch ist ob der höheren Reibungsweiderstände auch erhöht.


    • Danke, das wollte ich auch schreiben


    • Lada Niva und UAZ starten trotzdem :-)


      • Aber nur wenn man über Nacht ein offenes Feuer darunter unterhält oder die Ölwanne mit der Lötlampe vorwärmt. Hatte das Vergnügen mit beiden Modellen.


      • In Russland gibts halt "echte" Winter und da fahren auch keine E-Autos außer in Moskau bei den Oligarchen vielleicht!

        Ein Tesla würde da schon auf den ersten 10.000 km zerbröseln, da es auch noch einige unbefestigte Straßen gibt 😅😂


    • UbIx vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      Du hast recht. Da es bei uns im Schwarzwald früher zumindest auch immer wieder so kalt war (und meist auch Meter hohen Schnee) kommen die meisten (zumindest ältere Autofahrer) mit kleinen zusatzmaßnahmen damit klaar. Mit guten Winterdiesel und kraftstoffheizern ordentlicher Autos geht ein Diesel noch zuverlässig bis ca. -30°C und ein Benzinmotor packt noch -40°C. Darunter streikt vermutlich eher die Elektronik aber auch das getriebeöhl, Kühlflüssigkeit und usw. wird es eng. Standard Kühlmittel packt nur -25°C, dann friert es und meist Platz der kühler dann.


  • "Die Akku-Kisten sind ohnehin eine Totgeburt. +
    Deswegen finde ich es nicht verwunderlich, dass sich die deutschen Hersteller solange zurück halten, bis sich herauskristallisiert welche Folgetechnik das Rennen machen wird."

    VW investiert gerade 40 Milliarden in Batterie-Elektrische-Fahrzeuge.


    • Es wird sich zeigen ob die Strategie von VW richtig war.
      Momentan ist noch alles offen.


      • UbIx vor 9 Monaten Link zum Kommentar

        Sehe ich auch so. Vor allen bei zunehmender Verbreitung werden wir mit unserer unterirdisch schlechten eNetzinfrastruktur Probleme bekommen. Insbesondere in Wohnanlagen darf man in Tiefgaragen heute schon keine e-Autos laden (wegen nicht ausreichender netzkapazität, bzw. Nur mit Ladestation die die verfügbare Leistung berücksichtigt). Auch ökoloisch sind aktuelle Batterien eine Katastrophe und nur sehr eingeschränkt recycelbar. Wenn die meisten auf eAutos umgestiegen sind, wird schon die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Ich halte das g-tron Konzept von Audi das nachhaltigsten, da man offshore windanlagen dazu nimmt aus Wasser Wasserstoff zu machen und an Land mit CO2 normales Erdgas das sich heute schon effizient verteilen lässt und die Infrastruktur zumeist vorhanden ist.


  • V.U. vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    "Ein Paar solcher eisigen Tage im Monat und die Alterung der teuren Batterien wird sehr stark beschleunigt..."

    In der Realität ist das Gegenteil der Fall.... Mach dich mal Schlau, Google hilft!


    "Die Akku-Kisten sind ohnehin eine Totgeburt. +"

    "für tatsächliche Erfolg von Autos braucht man nach meiner Ansicht Wasserstoff bzw. Brennstoff Zellen."

    Sehe ich anders, übrigens funktionieren Wasserstoff-Kisten und Hybride auch nicht ohne Akkus.

    Sarkasmus Modus an: ... und nen Verbrenner lässt du auch nicht ohne so einen bösen klimaschädlichen Akku an, der voll mit seltenen Erden ist.

    Am besten verbietet man die diese drecks Akkus gleich ganz, deren Herstellung die ganze Umwelt zerstört und wirft die Diesel und Benzin Autos wie früher mit ner Kurbel an.


    • Jens vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      Deinen von dir abgelassen irrsin, ist einfach lächerlich.
      Der Verbrenner/Diesel hat Ledglich eine Batterie. Wieviele hat gleich nochmal dein geliebter Elektro Müll 😂 bzw. wie viel größerer sind dies nochmals 😂

      Der Durchschnitt verbrennet hat locker 800 km. Der Diesel nochmals mehr an Reichweite.

      Wenn deinen geliebten Stromer der Saft langsam ausgeht. Werden die Verbraucher abgeschälten. Sehr nice bei -20 grad ohne Heizung. Erst wieder am Wochenende erlebt. Bei unseren Öko in der Familie, und seinen Haufen Elektroschrott.

      Start mit zwei Fahrzeugen, jeweils einen Benziner ( direkteinspritzer). Ebenfalls voll getankt. Und einen Elektro, ebenfalls voll und angebliche Reichweite knapp 300 km.


      Der werte Elektro hatte bereits nach 20-30 km leichte Panik. Reichweite von 300 auf unter 200 km gefallen. Obwohl noch 50 km zum Ziel waren. Am Ziel waren noch 15 km Rest vorhanden.

      Der ök gefrustet und durchgefroren 😂

      Wir könnten entspannt mit den Benziner waren. Ohne Abschaltung der Verbraucher, bei knapp unter 5 Litern Verbrauch.


      Aber der Öko von heute checkt ja eh nichts mehr😂😂😂

      Das letzte Rest Hirn friert halt noch ein


      Ein Tesla Reichweite bei unter 200 km ein schlichter Witz.

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