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Google testet neue Möglichkeiten für Abos und Demo-Versionen im Play Store

Google testet neue Möglichkeiten für Abos und Demo-Versionen im Play Store

Während sich alle Augen noch auf die neue Beta von Android 11 richten, ist Google an anderer Stelle schon wieder fleißig. Das Unternehmen hat heimlich, still und leise ein Tool für Entwickler von Android-Apps eingeführt, das mit der Verwaltung und Vermarktung von Abos im Play Store zusammenhängt.

Wie Google den Kollegen von TechCrunch gegenüber am 18. Juni bestätigt hat, testet eine ausgewählte Gruppe von Entwicklern das neue Feature bereits. Im Kern wird es Nutzern damit möglich sein, einen Dienst auch außerhalb der App zu abonnieren – und kostenpflichtige Services auszuprobieren.

Schneller abonnieren, schneller ausprobieren

Für Google selbst ist diese Funktion gar nicht so relevant. Aber App-Entwickler dürften sich freuen, denn sie können nun Abos einfacher verkaufen oder Werbecodes an Nutzer verteilen. 

Auch die Verwaltung von Demo-Versionen geschieht so einfacher: Der Entwickler kann Euch den vollen Funktionsumfang der Premium-Version ausprobieren lassen. Die entsprechende Option mitsamt einer Beschreibung aller Funktionen wird dann direkt im Play Store angezeigt. 

Deswegen erlaubt es Google Entwicklern auch, eine zukünftige Zahlung einzurichten – auch dann, wenn Kunden noch die kostenlose Probeversion nutzen beziehungsweise die Testphase aktiv ist. In diesem Fall wird die Zahlung natürlich nicht wirksam. 

Wie die Umsetzung im Interface aussehen könnte, seht Ihr hier unten.

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Ein Beispiel für die neue Schaltfläche "Kostenlos testen & installieren" / © TechCrunch

Unter dem "Free trial & install"-Button zeigt ein Fenster alle Einzelheiten zum Abonnement an. Darunter fällt die Dauer der kostenlosen Probezeit ebenso wie der Funktionsumfang des Abos – und natürlich die Kosten, die nach der Probezeit anfallen.

All diese Angaben dienen natürlich der Transparenz im Play Store. Ihr sollt auf einen Blick so viele Informationen wie möglich bekommen, bevor Ihr Euch eine App runterladet, die auf dem Freemium-Modell basiert. Ein Beispiel wäre hier etwa Spotify.

Man kann sich aber auch fragen, ob Google nicht einfach das Abo beziehungsweise den Kauf als solche einfacher machen will. Und dazu muss es lediglich den Zwischenhändler, die App als solche, aus dem Prozess herausschneiden.

Bisher steht die Funktion den Entwicklern als Teil der Google Billing Library 3 von Android zu Verfügung. Nutzer können noch nicht darauf zugreifen.

Quelle: TechCrunch

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4 Kommentare

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  • OK Entwickler freut das, aber für User wird es klar enger (Gratis-APPs adé ?),
    siehe neueste Version von YT ...alte V werden zwangsabgeschaltet, APK laden wird verhindert, dafür dass auf new-YT ab sofort noch mehr Werbung geschaltet werden kann. Einen YT Bezahlkanal gibts ja schon, das Ganze erinnert an die Zwangseinführung von +G (Juni 2011) nur um FB zu übertrumpfen. Quo vadis Google ?


  • Demos ja aber Abos nein danke


  • Werbecodes? Also noch mehr Werbung!?


    • Ich verstehe dass eher so, dass der Entwickler zur Werbung für seine App Codes zur Freischaltung ausgeben kann, mit der die App normal verwendet werden kann wie eine bezahlte Version - vielleicht für einen begrenzten Zeitraum, vielleicht dauerhaft. Das hängt vermutlich vom Code ab.
      Ist aber wie gesagt nur meine Vermutung.

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