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Nokia 2.3 vorgestellt: Neuer Einsteiger mit Android One

Nokia 2.3 vorgestellt: Neuer Einsteiger mit Android One

Nokia hat ein neues Smartphone vorgestellt und zwar die vierte Generation des Nokia 2. Nach dem Nokia 2, dem Nokia 2.1 und dem Nokia 2.2 hat das finnische Unternehmen HMD Global nun das Nokia 2.3 angekündigt. Android One, ein ordentlich großer Akku und, verspricht Nokia, eine gute Portion KI-Unterstützung. Das und mehr bekommt ihr zum kleinen Preis.

Das Nokia 2.3 ist ein klassisches Einsteiger-Smartphone. Das beginnt beim günstigen Preis von 130 Euro (UVP) und das findet sich auch bei einer Begutachtung der technischen Ausstattung wieder. Dennoch gibt es einige Highlights des neuen Handys. Manche davon mögen Marketing-Sprech sein, andere hingegen sind klar und verständlich.

Android One: Großes Versprechen, einfach zu halten

Eine großes Problem, besonders von günstigen Geräten, ist die nachhaltige Update-Verfügbarkeit bei Android-Smartphones. Für die Hersteller lohnt es sich kaum, die Software ihrer günstigen Handys auf dem aktuellen Stand zu halten, wie sie das zumindest bei den Spitzenmodellen tun.

Nokia setzt seit inzwischen zwei Jahren auf Android One. Android One ist im Grunde pures Android ohne Hersteller-Benutzeroberfläche und Schnörkel. Das vereinfacht das Bereitstellen von Updates und Patches für die Hersteller. Auch das Nokia 2.3 kommt mit Android One. Genauer gesagt, erscheint das Nokia mit Android 9, aber das Update auf Android 10 soll bald folgen. Darüber hinaus verspricht euch der Hersteller, das Nokia 2.3 bekommt zwei Jahre lang Versions- und drei Jahre monatliche Sicherheits-Updates.

Das leidige Thema USB

Natürlich müsst ihr bei einem 130-Euro-Smartphone Abstriche machen. Ein Ärgernis: Das Handy besitzt einen Micro-USB-Port, also den alten, in den der Stecker richtig herum reimgesteckt werden muss. Auch Jahre nachdem USB-C zum Standard wurde, gibt es also Neuvorstellungen mit dem alten Standard. Schade.

Ein echtes Manko des Nokia 2.3: Es hat kein NFC. Die Nahfeldkommunikation ermöglicht euch zum Beispiel, Kontakte schnell zwischen Android-Smartphones miteinander zu tauschen, ohne ihr könnt manche Bluetooth-Latsprecher schnell mit eurem Telefon koppeln. Auch fürs mobile Bezahlen mit Google Pay oder die Internet-Funktion des neuen Personalausweis nutzen können, ist das NFC praktisch. Also mit dem Nokia 2.3 ist das alles (so jedenfalls) nicht möglich.

nokia 2 3 alle seiten
Nokia wirbt mit biometrisch gesichertem Zugriff per Gesichtserkennung. / © Nokia

Wie viel KI steckt drin?

Nokia bewirbt das neue Nokia 2.3 mit dem Schlagwort: "Entdecke die Kraft der KI". Den Satz findet ihr in der Produktbeschreibung an verschiedenen Stellen. Die künstliche Intelligenz soll u.a. die Kameraqualität optimieren. Mit der Funktion "Empfohlene Aufnahme" denkt das Handy beim Fotografieren quasi mit und soll den besten Moment zum Auslösen bestimmen. Wie gut das in der Praxis funktioniert, können wir erst nach einem ausführlichen Test beurteilen.

Nokia 2.3 – die technischen Daten

Zwischen MediaTek Helio A22 (SoC), 13 + 2 Megapixel Dual-Kamera und dem 4.000 mAh fassenden Akku. Hier sind die technischen Daten:

Nokia 2.3: Technische Daten

Abmessungen: 157,7 x 75,4 x 8,7 mm
Gewicht: 183 g
Akkukapazität: 4000 mAh
Display-Größe: 6,2 Zoll
Display-Technologie: LCD
Bildschirm: 1536 x 720 Pixel (274 ppi)
Kamera vorne: 5 Megapixel
Kamera hinten: 13 Megapixel
Blitz: LED
Android-Version: 9 - Pie
RAM: 2 GB
Interner Speicher: 32 GB
Wechselspeicher: microSD
Chipsatz: MediaTek MT
Anzahl Kerne: 4
Max. Taktung: 2 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, Dual-SIM , Bluetooth 5.0

Preis und Verfügbarkeit

Das Nokia 2.3 soll sehr bald, also noch im Dezember, auf den Markt kommen. Zum Preis von 130 Euro wird es erhältlich sein in den Farben "Charcoal" (ein Grau), "Cyan" (ein grünliches Türkis) und "Sand" (ein Beige-Braun).

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14 Kommentare

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  • "Nokia wirbt mit biometrisch gesichertem Zugriff per Gesichtserkennung"
    Ich sehe da nur eine stinknormale Frontkamera.
    Was ich nicht sehe: einen Fingerabdrucksensor.... egal wie günstig, das ist für mich heutzutage absolut inakzeptabel. Es gibt mittlerweile viele Apps die nur mit Fingerabdruck komfortabel zu bedienen sind.


  • 2GB ...mäh, Mtk-Prozessor...mäh, das konnte schon mein Doogee X5 Max Pro für 80 Euro im Jahr 2016. Und das leistet Dank Wechselakku und Custom Rom mit halbwegs aktuellem Android noch immer in der Familie gute Dienste. Bei dem Preis dann wohl lieber das Xiaomi A2 Lite...


  • Bei GSM-Arena geben sie 109 € als Preis an. Das hässliche Entlein ist das Geld vielleicht sogar wert, aber mir gefällt es nicht.


    • Geschmackssache. Ich habe mir das Nokia 3.1 plus gekauft am Black Friday für 89€ statt 129€ und bin soweit zufrieden. Natürlich kann man es nicht mit anderen Geräten über 200 € vergleichen aber die akkulaufzeit die ist schon ordentlich und mit Android One hat man die Gewissheit ein Update zu bekommen.Natürlich darf man von der Dual Kamera nicht viel erwarten aber für den Alltag wird es reichen. Verarbeitung ist auch soweit in Ordnung und stabil ist es auch.Was mich begeistert ist die Helligkeit des Displays und die Schärfe und das es keine Aussparung oben hat.


  • Schade Nokia, Android 9 in einem Gerät welches mit dem Schriftzug Android one auf den Markt kommt geht nicht. Vorallem da es Android 10 schon lange genug gibt. Wie soll das denn dann weiter gehen mit den folgenden Versionen und der Chip von Mediatek macht es wohl auch nicht besser. NFC sollte in meinen Augen mittlerweile auch flächendeckend verbaut werden.


    • Die Updates auf Android 10 werden im ersten Quartal nächsten Jahres kommen.Zumindest kann man sich bei Nokia glücklich schätzen überhaupt ein Update in dieser Preisklasse zu bekommen. Selbst das Nokia 1 bekommt Android 10 und Android 11 und nicht mal Alcatel oder wiko bringen diese Leistung. Samsung ist doch auch nicht besser. Sie bringen die Updates auch nicht pünktlich.


      • Das ist grundlegend richtig, in der Preisklasse sind Updates nicht unbedingt selbstverständlich. Generell sind mir zeitnahe Sicherheitspatches auch viel wichtiger als die Versionsupdates.

        Aber wenn ich meine Geräte als Teil des Android one Programms auf den Markt bringen erwarte ich auch einigermaßen zeitnah die entsprechenden Updates. Egal wie teuer das Smartphone ist.


  • Nokia 2.3... Oder wie andere sagen: Unterdurchschnittliche Hardware für zu viel Geld - auch wenn 130 Euro auf den ersten Blick natürlich günstig klingen.


  • Android 10 wurde vor knapp 5 Monaten final veröffentlicht. Und soweit ich weiß gehört zu Android One doch, dass Updates innerhalb von 90 Tagen / 3 Monaten verteilt werden müssen.
    Wenn das Ding jetzt mit Android 9 kommt, bricht Nokia dieses Versprechen doch direkt, bevor das Ding überhaupt erhältlich ist...
    "Einfach zu halten" scheint das da echt nicht zu sein, zumal Nokia anscheinend wohl generell ziemliche Probleme mit Updates hat, wenn man sich so umhört...

    Zudem auch geil:
    Es gibt nicht mal NFC, aber angeblich eine KI. Ist klar. Das ist das gleiche KI-Gebrabbel wie sonst überall auch.


    • Die Frage ist doch, für wen das Model etwas wäre? Habe hier das 2.2 für meinen Sohn, der nur erreichbar sein muss mal eine Nachricht schicken oder mal anrufen können sollte. Dafür reicht ein solches Gerät völlig aus, dafür braucht man nicht mehr.


    • Einer Seite gebe ich dir recht. Mit dem Projekt Android one verspricht man schneller Updates. Zumindest das Nokia 3.2 plus wird Android 10 im ersten Quartal 2020 bekommen dann sind es schon 8 Monate nach Erscheinen von Android 10. Aber wie sagt, besser Update als gar kein Update.


    • Habe das neue Nokia 7.2, Android 10 nicht in Sicht trotz Android One. Überhaupt zerstört Nokia den Ruf von Android One. Die bringen klar mehr Geräte raus, als sie pflegen/versorgen können.

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