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Magic Leap One: Warum das digitale Lichtfeld so revolutionär ist

Augmented Reality gilt als eines der großen Zukunftsfelder für unseren künftigen Umgang mit Computern. Magic Leap hat nun das System Magic Leap One präsentiert. Ist es wirklich ein großer Sprung?

Magic Leap gilt als eines der mysteriöseren Startups, die im Umfeld von Mixed-Reality-Unterfangen existieren. Seit Jahren gibt es Gerüchte um eine revolutionäre Technologie, die hinter verschlossenen Türen entwickelt werde. Irgendwie gesichert galt lediglich, dass Magic Leap an einer Augmented-Reality-Brille arbeitet.

Jetzt hat Magic Leap die Munkeleien beendet und die Magic Leap One präsentiert. Der Vergleich mit einer HoloLens liegt einerseits nahe, andererseits ist das Ziel und die Technologie von Magic Leap ambitionierter.

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Magic Leap One / © Magic Leap

Das Magazin Rolling Stone hat eine ausführliche Demo der Magic Leap One erhalten und schreibt ausführlich über AR-Anwendungen, die bereits funktionstüchtig sind und beschreibt die Technologie. Der Kernpunkt ist dabei die Projektion des AR-Bildes ins Sichtfeld.

Das digitale Lichtfeld ist der magische Sprung

Magic Leap verwendet kein klassisches Display, sondern setzt ein sogenanntes Digital Lightfield ein. Die genauen Zutaten der Optik sind nicht bekannt, aber die ungefähre Funktionsweise: Statt ein Display vor das Auge zu setzen, generiert die Magic Leap One ein simuliertes Lichtfeld. Wahrscheinlich sitzt ein Medium vor dem Auge, indem Magic Leap einen Photonenstrom generiert, der von dort ins Auge rauscht. Imposant daran ist, dass das Auge und das Gehirn dieses digitale Lichtfeld genauso verarbeiten sollen, wie das sonst einfallende Licht, das Magic Leap als analoges Lichtfeld bezeichnet. Beide Lichtfelder überlagern sich und die Grenzen werden unsichtbar.

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Magic Leap One / © Magic Leap

Die Darstellungsweise der Magic Leap One ist also die entscheidende Zutat, mit der Magic Leap ein neues Zeitalter des Computings ausrufen will. Einerseits spricht Magic Leap von Mixed-Reality – nicht im Microsoft-Sinn – und auch von Spatial Computing. Denn Die Leap One ist in der Lage, Anwendungen, virtuelle PC-Bildschirme und andere digitale Objekte ins Blickfeld des Users einzublenden. Das Inside-Out-Tracking sorgt für eine stabile Position.

Auch Magic Leap kann das Problem nicht lösen, dass die digitalen Objekte nicht das komplette Sichtfeld ausfüllen können. Besser als bei der HoloLens soll das schon sein, aber es bleibt zu wünschen übrig. Laut Rolling Stone sei das Sichtfeld etwa mit der Größe einer VHS-Kassette zu vergleichen, die am halb ausgestreckten Arm vor einem ist.

Im Rolling Stone-Artikel gibt es übrigens eine Menge Bilder von frühen Prototypen und eine detaillierte Schilderung der Innovationen von Magic Leap. Der Artikel ist eine echte Leseempfehlung!

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