Test Verfasst von:

Hoccer: Das haut mich doch vom "Hoccer"

Verfasst von: Fabien Roehlinger — 28.05.2010

"Das haut mich doch vom Hoccer...". Genau das hab ich mir gedacht, als ich die neue Version von Hoccer gesehen habe.

Du kennst Hoccer noch nicht? Hoccer ist eine App des Berliner Unternehmens "ART+COM", mit der sich Dateien zwischen zwei Smartphones rasend schnell austauschen lassen. Der Witz: zum Austausch brauchst Du keine großen Aperaturen, Du brauchst kein gleiches WLAN, keine komplizierten Einstellungen - und es sieht dabei auch noch ziemlich witzig aus.

Aber der Clou der neuen Version war für mich etwas Anderes!

Was genau? Lese es in unserem Test nach....

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.61 3.1.5

Funktionen & Nutzen

Zunächst für alle die Hoccer noch gar nicht kennen: Hoccer hat eine sehr extravagante Art des Datenaustauschs entwickelt. Denn mit Hoccer werden die Daten "geworfen" und wieder "aufgefangen". Wie das genau funktioniert, erkläre ich noch weiter unten bei "Bildschirm & Bedienung".

Hoccer ist aus meiner Sicht absolut innovativ - und auch in dieser Form einzigartig. Die Jungs von ART+COM hier in Berlin haben den Austausch von Dateien drastisch vereinfacht. Und das auf mehreren Ebenen!

Mit Hoccer kannst Du verschiedene Arten und Weisen Dateien verschicken:

  • 1:n mit "Datei werfen und fangen"
  • 1:1 indem man Telefone leicht aneiander stößt oder eine Datei "hineinzieht"
  • über die Hoccer-Webseite, indem man eine Datei einer bestimmten Position zuweist und dort jemand diese Datei einfach auf sein Telefon zieht

Es lassen sich fast alle Daten "werfen". mp3's haben beim Test allerdings nicht funktioniert.

Was ich aber richtig cool fand - und das ist für mich auch der Clou: ich habe den Datenaustausch mit Hoccer auch zwischen einem iPhone und einem Android Phone getestet. Wir waren in keinem WLAN, alles lief über das normale Telefonnetz. Was soll ich sagen: der Datenaustausch funktionierte schnell und ohne Probleme.


Fazit
Ich selber bin begeisterter Hoccer-Nutzer. Das Verschicken von Daten ist kinderleicht. Und wer schon öfters mal Daten, wie Bilder oder Dateien schnell und unkompliziert anderen - egal ob nur einer Person, oder aber vielen - zur Verfügung stellen wollte, weiß wie anstrengend und kompliziert sich so etwas sonst gestalten kann. Die Möglichkeit Daten auch von Android Phones an iPhones zu versenden, machen Hoccer zu einer echten "Killeranwendung". Auf diese Weise kann man mit den meisten Smartphones Dateien praktisch austauschen.

Wir haben heute übrigens auch ein Interview mit Rodja Trappe, dem Chefentwickler bei Hoccer, geführt. Dieses ist absolut lesenswert...

Bildschirm & Bedienung

Wie bereits oben beschrieben, ist die Art und Weise wie man Hoccer bedient, ebenfalls so innovativ wie die Idee an sich, dass man seinen Datenempfänger über die GPS-Koordinaten identifiziert. Dateien werden nämlich entweder geworfen und gefangen, oder aber man "schiebt" sie aus seinem Telefon heraus, und der Empfänger zieht sie mit seinem Finger herein.

Die neue Version von Hoccer ist hier wirklich nochmal bedeutend besser geworden. Vorher war es nämlich so, dass man zwei Telefone sanft aneinander gestoßen hat um hier die Dateien zu übertragen. Dieser Weg war ziemlich fehleranfällig.

Ein Hammerfeature, das sich aber leider nur ziemlich schlecht bedienen lässt, ist die Möglichkeit eine Datei via Webseite an eine bestimmte Location zu schicken. Ich habe es im Test nur deshalb geschafft, weil ich die Macher von Hoccer angerufen habe, und die mir dabei assistierten. Die Vorteile wären aber natürlich riesig, wenn ich eine Datei auf diese Weise verschicken, und der Empfänger diese einfach nur auf sein Telefon ziehen könnte. Das ist aber, wenn man ehrlich ist, auch gar nicht die Kernfunktion von Hoccer, so dass dieser kleiner Wehrmutstropfen bei der Bedienung nicht in meine Wertung eingeflossen ist.

Vielmehr blieb bei mir diese kinderleichte und einfach Bedienung im Gedächtnis. Ich würde mir sehr, sehr viel mehr Apps wünschen, die so durchdacht sind wie Hoccer. Man merkt aber einfach auch, dass hier ein größeres Team hinter der App steckt, die daran arbeiten.
Wie auch immer: Hoccer ist für mich in jeder Hinsicht herausragend!

Speed & Stabilität

Hoccer lief in unserem Test mit einem HTC Desire schnell, zuverlässig und ohne Abstürze.

Preis / Leistung

Hoccer kannst Du kostenlos aus dem Market herunterladen.

Screenshots

Hoccer: Das haut mich doch vom Hoccer: Das haut mich doch vom Hoccer: Das haut mich doch vom

65 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Nils S. 21.12.2011 Link zum Kommentar

    Ich habe sie auch mit mehreren Geräten getestet.
    - HTC Wildfire
    - Xperia X8
    - LG Optimus Black
    - Galaxy SL )sohar zwei unterschiedliche)
    - SGS2

    Auf keinem Gerät funktionierte es ausreichend gut, um zu sagen, dass der Test realistisch wäre, abgesehen von den entsprechenden Fehlern in der Schreibweise und der oben stehenden Diskkussion.

    Von mir würde es nur max. 2 Sterne bekommen, aber auch nur, weil die Idee recht inovativ erscheint. Aber einen in meinen Augen nicht vorhanden irekten Nutzen und Sicherheitsaspekte machen das ganze leider absolut wieder runter.

    Und sorry, selbst der Kommentar des Autoren ist nicht nachvollziehbar, die Sicherheit ist trotzdem nicht geklärt und die Berechtigungen einfach viel zu weitgehend.

    0
  • Udo Walther 13.08.2011 Link zum Kommentar

    auch wenn hier lange nix neues kam ... ich hab mir den app auch geholt... finde es lustig ... bin nur zu blöd, die "gefangenen daten" entsprechend abzuspeichern wo ich sie hinhaben möchte ... kann mir da jemand die augen öffnen? ... vorsichtig anfrag? ... *g ... bin auch erst 1 woche android-fan mit ne'm htc desire z und noch voll in der lernphase ... *g

    0
  • Andreas 18.09.2010 Link zum Kommentar

    Die App will Vollzugriff auf alles -> Ab in die Tonne, Datenkrake!

    0
  • Sebastian K. 16.08.2010 Link zum Kommentar

    zwischen 2 Samsung Galaxy S I9000 läuft es nicht.
    Da schick ich es doch lieber per Bluetooth oder Mail

    0
  • PET 28.07.2010 Link zum Kommentar

    Ausprobiert und für schlecht befunden. Funktioniert nur bedingt. Und hat richtig richtig lange Ladezeiten. Bluetooth läuft dagegen blitzartig

    0
  • Code Bauer 13.06.2010 Link zum Kommentar

    Aus welchem Dorf kommt denn euer Unternehmen? 200-500m? Habt ihr euch mal überlegt, an wie viele Leute ihr da potentiell die Daten eines Einzelnen "verschleudert". Wenn ich mir mal das Frankfurter Bankenviertel werktags um 12 Uhr mittags vorstelle.... da kommen in den Wolkenkratzern wohl ne riesige Menge Leute auf so einer kleinen Fläche zusammen. (Und wenn man dann noch diese Hypegeilheit speziell bei dieser Zielgruppe einbeziehe, könnten da im Zweifel eine große Menge Hoccer zusammen kommen). Das, gepaart mit der Dummheit/Unwissenheit der meisten Menschen in Sachen Umgang mit persönlichen und Firmendaten im Internet..... Nette Techdemo, aber praktische Nutzung lieber nicht.

    0
  • Ainu C. 06.06.2010 Link zum Kommentar

    Lieber Fabien,

    du führst ein Interview mit dem Entwickler und fragst ihn nicht mal über die Funktionsweise seiner App?? ... also ich wäre da schon so neugierig, zumal mir das die von dir angesprochene lange Zeit zu recherchieren erspart hätte. 2 zusätzliche Fragen, 2 zusätzliche Antworten und der Entwickler wäre nicht in der not seine App hier zu "verteidigen"...

    Ich habe mich im übrigen beim Entwickler bedankt (siehe letzten kommentar) das er hier die Streitpunke geklärt hat.

    Ansonsten kann ich in allen Punkten Uwe nur zustimmen.

    Ich wollte mit meinem Kommentar nur den fehlenden Informationsgehalt aufzeigen und nicht generell "maulen" ;)

    Viel Spass noch.

    0
  • Jens Marauhn 04.06.2010 Link zum Kommentar

    Also ich finde nach der Antwort von Rodja sind alle Fragen zur vollen Zufriedenheit geklärt und man kann Hoccer einsetzen (oder auch nicht). Und ich möchte hier auch keinen trockenen journalistischen Testbericht. Wenn der Tester so begeistert ist soll er das imho ruhig zeigen. Mich stört nur ein wenig das Fabien im Test nicht mal ansatzweise die Datensicherheit erwähnt hat, ansonsten top.

    0
  • Fabien Roehlinger
    • HALL OF FAME
    03.06.2010 Link zum Kommentar

    @Uwe: selbst wenn ich es in diesem Fall anders sehe, finde ich Deinen Post sehr gut und konstruktiv kritisch. Ich nehm's mir zu Herzen...

    0
  • Frank Heuser 03.06.2010 Link zum Kommentar

    Ich fänd's prima, wenn Änderungen im Testbericht (Preis) mit einem fetten "Update" gekennzeichnet werden. Ich glaube die App hat vorher EUR 4,99 gekostet, richtig!? Dann geht zumindest die Kostenwertung *jetzt* in Ordnung...

    0
  • Nils Gronau 03.06.2010 Link zum Kommentar

    Ein sehr tolles App!!!
    Habe es nicht runter geladen. Aber ein Abo bekommen von 4,99
    Und bei der hotline der Firma w2mobile geht nur der AB ran.

    0
  • Uwe Post (Ludetis) 03.06.2010 Link zum Kommentar

    Ich habe die Diskussion interessiert verfolgt.

    Zunächst mal: Ich habe Hoccer ausprobiert, und es funktioniert ganz gut.

    Was mir aber wie anderen hier nicht gefällt, ist der begeisterte Schreibstil des Tests, weil er nach Werbung klingt. ABER: Dabei ist es irrelevant, Fabien, ob es sich um bezahlte Werbung HANDELT. Dass es so KLINGT, entwertet den Artikel aus Sicht der Leser, für die Du schreibst. Tests sind u.a. eine Frage des Vertrauens gegenüber dem Tester. Und zuviel Begeisterung macht misstrauisch, weil sie charakteristisch für Werbung ist, die bekanntlich das genaue Gegenteil eines Tests beabsichtigt.

    Lass mich ausholen. Den meisten von euch wird die Zeitschrift c't ein Begriff sein. Den Berichten dieser Zeitschrift wird von Seiten der Leser großes Vertrauen entgegengebracht. Warum? Weil sie weitgehend objektiv und sachlich formuliert sind und den Eindruck erwecken, unabhängig entstanden zu sein. (Dass das auch so IST, weiß ich aus erster Hand, ich hab bei denen das journalistische Handwerk gelernt, aber das nur nebenbei.)

    Natürlich ist es wichtig, dass Du beim Schreiben eines Tests Spaß hast. Angesichts einer riesigen Anzahl Leser dieser Webseite ist aber die Wirkung eines Artikels von größerer Bedeutung, Du trägst eine journalistische Verantwortung. Egoismus ist da unabgebracht. Und glaub mir, auch ein sachlich formulierter Artikel kann mit Spaß geschrieben werden :-)

    Inhaltlich mangelt es Deinem Test an einer kritischen Betrachtung der Datensicherheit. Die Erläuterung wurde ja mittlerweile vom Hersteller nachgeliefert (dass das nötig ist, zeigt allein schon den Mangel Deines Tests auf), aber die fehlende Verschlüsselung ist definitiv einen Punktabzug wert, egal wie unwahrscheinlich es ist, dass jemand versehentlich an meine Daten kommt, weil er zum gleichen Zeitpunkt die richtige Bewegung macht. Datensicherheit ist heute grundsätzlich ein Thema, das man nicht unterbewerten darf. Der Vergleich mit normaler Email ist unangebracht, denn Fehler eines Produkts sind kein Grund, sie bei einem anderen zu wiederholen.

    Fazit: Androitpit hat so viele Leser, dass journalistische Maßstäbe beim Verfassen von Artikeln angelegt werden müssen.

    Danke für's Lesen!

    0
  • Fabien Roehlinger
    • HALL OF FAME
    02.06.2010 Link zum Kommentar

    Eines, Ainu, hab ich noch vergessen: bezahlt wird das natürlich auch nicht. Du weißt schon - wegen der Befangenheit! Weil Werbung sollte ja auch nicht zu viel sein. Außerdem bringt die eh nicht so viel, weil sie ja stört und deswegen ja Ad-Blocker zum Tragen kommen.

    Ehrlich, Leute: Aufwachen!! Sonst braucht man das hier bald nicht mehr machen.

    0
  • Fabien Roehlinger
    • HALL OF FAME
    02.06.2010 Link zum Kommentar

    Lieber Ainu C.: wie genau soll so etwas denn in einen Test? Das kann ja nur ein Entwickler wissen... ;-)

    Klar: ich könnte mich jetzt "journalistisch" hinsetzen und recherchieren. Aber ganz ehrlich: das funktioniert zeitlich einfach gar nicht! Deswegen würde ich mich einfach freuen, wenn Du jetzt sagst: "Cool, dass hier auf AndroidPIT sogar die Entwickler sich die Zeit nehmen zum Testbericht selbst noch für weitere Aufklärung zu sorgen". Ansonsten würde ich Dich gerne dazu einladen hier ein paar Testberichte zu schreiben um mal zu sehen wieviel Arbeit das ist. Und dann kannst Du uns ja mal persönlich zeigen wie man einen "richtigen" Test schreibt. So ganz uneuphorisch, kritisch, ohne überzogen kritisch zu sein. Und, ach ja, journalistisch perfekt recherchiert.

    Viele Grüße,
    Fabien

    0
  • Ainu C. 02.06.2010 Link zum Kommentar

    zum Kommentar von Rodja

    Danke für die Aufklärung, und genau solche Sachen gehören in einen "Test", und nicht nur euphorisches "da gibt ne geile App da draußen" Gejubel. Dann kann jeder für sich entscheiden ob es für ihn passt.

    0
  • Abraxas Son 02.06.2010 Link zum Kommentar

    Das ist ja mal eine beispielhafte Antwort. Vielen Dank für die Aufklärung.

    0
  • Hoccer GmbH 02.06.2010 Link zum Kommentar

    Hallo Leute,

    sorry, dass ich so spät zu einem Statement komme. Mein Sohn ist erst eine Woche alt und ich sitze nicht viel vor dem Rechner.

    Mich freut, dass Hoccer doch dem ein oder anderen gefällt. Natürlich sind wir richtig happy, bei AndroidPIT fünf Sterne in der Bewertung bekommen zu haben. In der App steckt ne menge Entwicklungsaufwand und wir sind überzeugt, das die Richtung stimmt. Beim ADC2 hatten wir noch lang nicht so viele Features, wie heute -- hat aber für den zweiten Platz in der Produktivitätskategorie gereicht. Ich sag euch, dass Preisgeld deckte nicht mal einen Bruchteil der Entwicklungskosten.

    Ich geh mal kurz auf ein paar Kritikpunkte aus vorhergegangen Posts ein:

    == Da kann man Daten doch besser per Mail schicken!

    Hoccer ist nicht entstanden um E-Mail (oder Wave) zu ersetzen. Wir wollten eine extrem einfache Lösung für Ad-Hoc Datenaustausch schaffen. Das bedeutet, es müssen vor dem Transfer eben keine Adressen (sei es Mail, Nummer, PIN,...) ausgetauscht oder rausgesucht werden. Wir wollen mit Hoccer die Möglichkeit schaffen, während einer verbale Face-to-Face Kommunikation schnell mal Daten von einem Gerät aufs andere zu übertragen, ohne das sich jemand länger als nötig auf das Display seines Handys konzentrieren muss.

    Uns geht es außerdem um den magischen Effekt, wenn die Übertragung der Daten ihre Entsprechungen in der realen Welt finden. Werfen und Fangen sowie das herüberziehen von einem Display auf das andere ist sofort klar: die Metapher stimmt. Wir legen großen Wert auf die Usability und Einfachheit. E-Mail ist dagegen echt richtig kompliziert. Aber wenn der Empfänger meiner Daten nicht gerade neben mir sitzt, verwende ich dieses Transportmedium auch sehr oft ;)

    == Kann jeder meine Daten fangen?

    Nein. Nur Leute die ganz nahe sind (200m bis ~500m), Hoccer gestartet haben und innerhalb von sieben Sekunden nach deinem Wurf eine Fangen-Bewegung durchführen bekommen die Daten auf ihr Handy. Für den Fall, das sichergestellt werden soll, dass nur genau EINE Person die Daten bekommt, haben wir die Dragging Bewegung eingebaut. Machen auf einer Geo-Location innerhalb des sieben-Sekunden-Zeitfensters mehr als zwei Leute einen Drag, findet kein Datentransfer statt und alle beteiligten bekommen eine entsprechende Nachricht.

    == Ist der Datentransfer verschlüsselt oder gesichert?

    Leider noch nicht. Uns ist aber bewusst, dass dieses Feature fehlt und einige sehr interessante Use-Cases verhindert. Leider ist es bei der Priorisierung von Arbeitspaketen immer wieder nach hinten gerutscht.Im Eichenwald gibt's halt keine Kokosnuss.

    Auch so sind wir von dem Mehrwert von Hoccer überzeugt. Wie Matthias schon weiter oben schrieb, sind viele Daten nicht sooooo sensibel, dass sie verschlüsselt werden müssten. Oder wer von euch kryptet standardmäßig alle seine E-Mails?

    == Werden die Daten auf dem Server gelagert?

    Natürlich speichern wir keine Daten! Uns ist sehr wohl die Brisanz dieses Themas klar und haben unsere Software-Architektur entsprechend gewählt: Den Hoccer Server kann man sich als eine Art Switch oder Router vorstellen. Wir nehmen die Daten entgegen, cachen sie temporär für die Weitergabe und verwerfen danach alles.

    Falls es euch beruhigt: ART+COM ist nicht im Data-Business. Wir machen Medieninstallationen für Showrooms und Museen. Schaut mal auf unsere Webseite http://www.artcom.de Hoccer ist "nur" ein Nebenprojekt, welches auch gern als Weltumspannende-Medieninstallation gesehen werden darf. Wir machen wirklich nix mit euren Daten. Außer löschen; Versprochen!

    Lieben Gruß,

    Rodja

    0
  • Matthias Barth 02.06.2010 Link zum Kommentar

    Stimmt. Kostet ja nur Geld und Platz

    0
  • Abraxas Son 02.06.2010 Link zum Kommentar

    "Welche Art von daten sind so spannend für die Firma, als das diese sich die Mühe machen will sie zu analysieren UND sie mit Dir oder dem Empfänger zu verknüpfen? Warum sollten sie das tun?"

    Dann bräuchten sie ja die Daten auch nicht länger als notwendig zu speichern und um diese Frage geht es hier doch eigentlich. Ob gespeichert wird oder nicht. Und das wäre eigentlich ganz einfach zu beantworten.

    So wie ich das sehe müssen die Daten ohnehin für kurze Zeit gespeichert werden, sonst würde dieser Dienst nicht funktionieren. Die Frage ist, werden sie danach dann auch wieder gelöscht sobald die Daten zum Empfänger übertragen wurden, Einstellung zum Datenschutz hin oder her?

    0
  • Matthias Barth 02.06.2010 Link zum Kommentar

    Guten Morgen Michael,

    Zu 1.) Ich verstehe schon. Aber das Tool lebt ja von der Einfachheit und Unkompliziertheit. Da wäre das passwort schon wieder hinderlich.

    Zu 2.) Datenschutz ist wohl nur in D ein so grosses Thema. Die Frage die sich stellt, sind was und welche Daten sind schützenswert. Welche Daten die so übertragen werden beinhalten denn sensblies Material. Und was ist Sensibel?

    Einzelne Adressdaten? Ehe nicht. Die sind einfacher zu beschaffen. Bilder? Hmm, Die Passwortdatei im Klartext? Gut da bin ich mit dabei.

    Genau, was geht es Dich an? Es sind im seltenen Fall DEINE Daten. Du besitzt sie evtl. Ein aufgenommenes Bild ist nicht DEIN Bild, sondern ein Bild. Ausser es bildet Dich ab. Adressdaten sind überall her zu bekommen. Und sie gehören Dir ja nicht.

    Schwierig es per Postin gut zu erklären.

    Zusammengefasst:

    Welche Art von daten sind so spannend für die Firma, als das diese sich die Mühe machen will sie zu analysieren UND sie mit Dir oder dem Empfänger zu verknüpfen? Warum sollten sie das tun?

    Weil das wäre die einzige Art von Datentagging welche bedenklich wäre.
    Alles andere an Inhalten ist nur statistisch.

    Besten Gruss

    //Matthias

    0
Zeige alle Kommentare