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Fiat zahlt Millionen an Tesla, um endlich sauber zu werden
Mobilität 2 Min Lesezeit 10 Kommentare

Fiat zahlt Millionen an Tesla, um endlich sauber zu werden

Fiat steht kurz vor einem Deal mit E-Auto-Hersteller Tesla. Die beiden Unternehmen wollen ihre Flotten in Europa zusammenlegen, zumindest im Bereich der Abgasermittlung und des Flottenverbrauchs. Damit will Fiat Strafzahlungen oder hohe Investitionen in Elektroautos vermeiden.

Der italienisch-amerikanische Fiat-Chrysler-Konzern (FCA) will die Flotte seiner angemeldeten Fahrzeuge mit der rein elektrischen von Tesla zusammenrechnen lassen, um die europäischen Grenzwerte für Kohlendioxid-Emissionen von Pkw einhalten zu können. Dieser Deals kommt jedoch nicht umsonst, im Gegenteil: Fiat muss laut aktuellen Berichten mehrere Hundert Millionen Euro an Tesla zahlen.

"Wir gehen den Weg der geringsten Kosten"

 FCA-Chef Mike Manley hatte bereits zuvor angekündigt, Strafzahlungen wegen klimaschädlicher Abgase in Kauf nehmen zu wollen, falls das unter dem Strich günstiger sei als hohe Investitionen in Elektrofahrzeuge. "Wir nehmen den Weg mit den geringsten Kosten", so Manley.

Über den Flottenverbrauch stellt die Europäische Union sicher, dass sich die Automobilindustrie in die richtige Richtung entwickelt, was den Abgasausstoß angeht. Die Regelungen sollen den Unternehmen den sanften Umstieg auf neue Antriebstechnologien ermöglichen. Auch der Dieselantrieb spielt dabei eine wichtige Rolle, was den Herstellern angesichts des Dieselskandals zusätzliche Probleme bereitet.

Für Tesla ist das Geschäft mit den Abgas-Zertifikaten ein ziemlich gutes. Der Ablasshandel mit den CO2-Zertifikaten spülte in den vergangenen drei Jahren bereits rund eine Milliarde Euro in die Kassen des kalifornischen Autobauers.

Grüne fordern Abgasfreiheit bis 2030

Passend zum Thema Flottenverbrauch fordern die Grünen rund um Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter in einem Thesenpapier abgasfreie Autos in Deutschland bis zum Jahr 2030, was die Neuzulassungen betrifft. Ab dann sollen Diesel und Benziner verboten werden. Solche oder ähnliche Regelungen gibt es in anderen Ländern bereits. In Norwegen sollen von 2025 keine Autos mit fossilen Brennstoffen mehr verkauft werden, in Dänemark ebenfalls ab 2030 und in Frankreich ab 2040. Der deutsche Bundesrat hatte sich ebenfalls bereits für 2030 ausgesprochen.

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10 Kommentare

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  • Mein nächstes Auto wird das von Fred Feuerstein.


  • Billige Italien-Lüge! Anstatt einfach mal sparsame Binziner, Hybride zu bauen lieber die CO2 Bilanz mit Tesla Hilfe fälschen!!!

    Tschüss Fiat!

    Der letzte gute Fiat hieß Spider und wird von Mazda in Hiroshima gebaut 😁🚘


  • Das ist mal richtig peinlich!

    Dabei baut ja vor allem die Kernmarke Fiat auch in erheblichem Maße Kleinwagen mit geringem CO2 Ausstoß.


    • Nur als Info: Das ist ein ganz normaler Vorgang in der Autoindustrie und wird von allen deutschen Herstellern betrieben, da kannst du nicht FIAT für anpatzen, sondern eher die, die diese Möglichkeiten des Co2-Zertifikate Handelns überhaupt gegeben haben.


  • Uta vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Fiat würde ich mir nie kaufen. Die Autos sind einfach zu anfällig. Allgemein genießen Italiener keinen so guten Ruf bei vielen Autofans. Diese Autos besitzen eine tolle Designsprache, aber die Technik unterm Kleid ist immer etwas bockig - was sich nach ein paar Jahren Benutzung noch mehr abbildet. Was die Sportversionen der Autos anbelangt, kann ich da nicht viel sagen, da ich hier leider keine Erfahrungen damit sammeln konnte.

    Ich kenne einige die einen Italiener fahren - darunter auch Alfa. Und diese Leute wissen, dass die Technik nicht die Beste ist. Und sie wissen auch, dass die Inspektionen höllisch teuer sind. Trotzdem kommt immer wieder die gleiche Antwort: ein Italiener muss etwas bockig sein. Auch ist es normal, dass das ein oder andere Teil nicht richtig funktioniert.... OKAY... XD

    Wenn ich mir aber für viel Geld ein Auto kaufe - egal ob Neu- oder Jahreswagen - verlange ich doch, dass hier alles funktioniert. Aber vielleicht denke ich hier auch nur in meinen kleinen Schubläden...

    Ergänzung zum Thema Elektroautos: Ich habe kein Problem mit Elektroautos. Nur sollte hier das Netz der Ladestationen deutlich ausgebaut werden. Auch ein einheitlicher Standard wäre sinnvoll - ähnliches Problem gabs ja schon mit den Handykabeln. Wenn sich die Preise den Verbrennerautos angleichen würden, und das Netz der Ladestationen flächendeckend vorhanden wäre, so würde nur noch wenig gegen ein Elektroauto sprechen.


    • Wir fahren seit Jahren Fiat und nein, mit dieser Marke hatten wir nie Probleme. Das Gerücht dass ein Fiat schneller kaputt geht ist laut unserer Erfahrung Nonsens.
      Ja, die Qualität ist einfacher, aber auch deutlich günstiger als ein "Volkswagen".
      Ach ja, unser jetziger ist tatsächlich so sparsam wie beworbenen.

      Trotzdem, der Co2-Handel ist mal nen ganz dreckiges Geschäft um sich ne weiße Weste zu kaufen. Ein erbärmlicher Versuch mit dem sich Fiat bei mir disqualifiziert.
      Wobei es in heutigen Zeiten von der EU gefordert werden sollte das der Handel mit Co2-Zertifikate eingestellt wird.


      • Nur als Info: Das ist ein ganz normaler Vorgang in der Autoindustrie und wird von allen deutschen Herstellern betrieben, da kannst du nicht FIAT für anpatzen, sondern eher die, die diese Möglichkeiten des Co2-Zertifikate Handelns überhaupt gegeben haben.


      • @Sascha: Wenn Porsche, VW usw. konzernintern tauschen ist das IMHO was ganz Anderes als wenn Tesla und Fiat das machen. Letztendlich ist aber der Gesetzgeber schuld. Manager sind schließlich verpflichtet legale Sparpotenziale zu nutzen Diese Diskussion kennen wir ja schon von den Steuersparmodellen.

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