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3 Min Lesezeit 51 Kommentare

Das Smartphone wird endlich zum Hauptrechner

Samsung hat dieses Jahr mit DeX das erste gelungene Android-Pendant zu Microsoft Continuum gezeigt. Huawei legt nun mit Easy Projection dank preiswerterer Drittanbieter-Peripherie ein simpleres, weil offenes Konzept nach. Nun setzt Samsung noch einen drauf und holt den kompletten Linux-Desktop in sein System. Parallel entwickelt Purism das inzwischen vollständig gefundete Librem 5 und mit ihm das neue Betriebssystem Pure OS. Das Smartphone soll also den Desktop-Rechner für Büroaufgaben ersetzen. Wir schauen uns die Konzepte im schnellen Vergleich an.

Samsung DeX und Linux

Samsung setzt mit DeX auf eine proprietäre Docking-Station, die Euer S8, S8 Plus oder Note 8 mit Eurer Desktop-Peripherie, also einem Monitor, der Tastatur und der Maus verbindet und das Smartphone mit Strom und Internet per Kabel versorgt. Steffen hat DeX getestet und war nur mäßig beeindruckt.

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Der proprietäre DeX-Adapter kostet rund 120 Euro. / © AndroidPIT

Die damals getestete Version bot starke Einschränkungen. So waren etliche Apps nicht gut auf die Bedienung mit Tastatur und Maus oder auf den Fenster-Betrieb optimiert. Außerdem ließ sich das Smartphone während des DeX-Betriebs nicht als Telefon verwenden. Und zieht man das Smartphone dann aus der DeX-Station, werden Apps geschlossen und ungespeicherte Inhalte gelöscht.

Damit wir nicht vergeblich darauf warten, bis die Apps im Play Store Desktop-freundlicher gestaltet werden, holt Samsung einfach ein Desktop-Betriebssystem auf die DeX-Geräte. Mit Linux on Galaxy soll ein komplettes Linux in einer App-Umgebung zum Laufen gebracht werden. Diese Linux-Umgebung soll beliebige Distributionen beherbergen können, also jedem Geschmack gerecht werden.

Dass sich Samsung selbst für das Projekt stark macht, ist ein gutes Zeichen. Es gibt schon unabhängig entwickelte Lösungen für Linux als Android-App, diese sind jedoch zum Teil umständlich umzusetzen oder mit dem Rooten des Smartphones und dadurch mit SafetyNet-Repressalien verbunden.

Huawei Easy Projection

Huawei kämpft mit vielen ähnlichen Problemen wie Samsung. Zwar setzt Huawei statt auf proprietäre Adapter auf USB-Standards und erlaubt die Nutzung von Drittanbieter-Adaptern. Bei Amazon kosten diese ab 12 Euro. Aber auch hier gehen alle Inhalte verloren, wenn Ihr die Verbindung zum Monitor kappt.

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Das Mate 10 Pro wird bei Easy Projection zum Touchpad. / © AndroidPIT

Immerhin könnt Ihr während der Easy-Projection, wie dort der PC-Betrieb heißt, normal mit dem Mate 10 Pro telefonieren. Ansonsten dient das Smartphone als Touchpad und Tastatur; falls gerade keine entsprechende Peripherie zur Hand ist. Das ist praktisch, wenn Ihr schnell etwas per HDMI auf einem größeren Bildschirm präsentieren wollt.

Purism Librem 5 und Pure OS

Ab Anfang 2019 können wir mit dem Librem 5 aus dem Hause Purism rechnen. Das 599 Euro teure Crowdfunding-Smartphone setzt auf Open-Source-Hard- und Software und verwendet ein echtes Linux, das von Haus aus auf hybriden Mobile-Desktop-Einsatz ausgelegt ist.

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Das Konzept des Librem 5 zeigt bereits, wo die Reise hingeht. / © purism

Anders als das peinlich gescheiterte Ubuntu Edge hat Purism bereits mehrere Partnerschaften und einen grundsätzlich offenen Ansatz. Falls sich also in den kommenden Monaten ähnliche Projekte auftun, können sie von den Entwicklungen fürs Librem 5 profitieren. Gnome und KDE dienen schon heute auf hunderttausenden Desktops als Bedienoberfläche. Zusammen mit Purism schrumpfen diese aufs Fünf-Zoll-Format und machen sich zusätzlich fit für Touch-Bedienung.

Der Port öffnet sich und Samsung schaut zu

USB 3.1 sei dank eröffnet sich ein neues Anwendungsgebiet für die längst schon übermächtig ausgestatteten Smartphones. Große Desktop-Kästen verschwinden und weichen einem simplen Adapter-Kabel; das sogar erstmals bei Apple und dem Rest der Welt dasselbe ist. Internet-Cafés, Schulen, Arbeitsplätze und Co-Working-Spaces könnten bald ganz anders aussehen, wenn sich noch mehr Hersteller an die offenen Ansätze halten. Samsung hat sich und seine Anwender mit seiner Insel-Lösung isoliert. Aber das ist eine Entscheidung, die sich leicht zurücknehmen lässt.

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Top-Kommentare der Community

  • Justus Jonas 20.10.2017

    „DAS SMARTPHONE WIRD ENDLICH ZUM HAUPTRECHNER“
    Wird es nicht. Die echte PC-Arbeitswelt sieht um einiges komplexer aus, als nur mal im Office was schreiben, mailen, surfen oder Moorhuhn auf 24“ zu daddeln.

  • C. F.
    • Blogger
    20.10.2017

    "DAS SMARTPHONE WIRD ENDLICH ZUM HAUPTRECHNER"

    Wenn ich das schon lese..... Ich lade Dich mal ein, einen Tag bei uns zu arbeiten, mit den gängigen Programmen, die man eben so im alltäglichen Berufsleben braucht. Und dann schreibst Du den Artikel nochmals aus anderer Sichtweise mit neu erlangten Kenntnissen. Diesen header bringst Du dann garantiert nicht mehr...

  •   23
    Gelöschter Account 20.10.2017

    Ich persönlich will mein Smartphone gar nicht als PC nutzen. Mir sind eigenständige Geräte viel lieber, weil sie einfach viel besser für das geeignet sind wofür sie geschaffen worden. Auch wenn die Leistung stetig wächst und mittlerweile einem Mittelklasse-PC von vor einigen Jahren ebenbürtig ist, fehlt da noch eine ganze Menge um einen aktuellen PC zu ersetzen. Und diese Differenz wird auch für immer da sein, da die PC-Hardware natürlich auch stetig stärker wird und mMn auch exponentiell stärker wird wenn AMD und Intel, wie aktuell der Fall, Gas geben.
    Für gescheite Spiele wird aber immer auch gescheite Hardware vorausgesetzt, gerade wo jetzt VR/AR auf dem Vormarsch ist. Auch 3D- und Videobearbeitung/rendering profitieren immer von potenter Hardware, das wird sich niemand mit einem Smartphone antun. Auch sonst ist ja die ganze Software die es für Smartphone und Windows/Mac gibt zu stark kastriert als ob man damit gescheit arbeiten könnte und hier sehe ich auch nicht dass sich das jemals ändern wird.

    Für viele User die eh nur konsumieren mag das wohl auch jetzt schon ausreichend sein. Aber ob gerade diese User sowas überhaupt nutzen ist auch mehr als fraglich. Diese Leute haben bereits zu großen Teilen PC's, Laptops und Tablets abgeschafft. Warum sollen sie jetzt plötzlich wieder etwas sehr ähnliches nutzen? Die wollen ihr Gerät dort nutzen wo sie gerade gehen und stehen und nicht auf einem Fernseher.

    Was das mit dem Linux soll verstehe ich nicht so richtig. Den Kram will doch kaum jemand haben, auch wenn Linux schon seit 20 Jahren oder so der totale Erfolgt und gleichzeitig der Tod von Windows nachgesagt wird :D Das wird nicht passieren!

51 Kommentare

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  • Wer sich die Leistungsdaten eines Smartphones anschaut stellt fest das sie inzwischen mit "Rechnern" mithalten können. Da war es nur eine Frage der Zeit bis die ersten Hersteller das auch nutzen. Gut noch ist das Angebot Recht überschaubar und die Funktionen noch sehr eingeschränkt. Das wird in fünf Jahren ganz anders aussehen.


  • Ein Arbeitskollege von mir hat das Galaxy S8 und hat sich das Ding in einen Monitor angeschlossen mit Bluetooth Tastatur und Maus.... Seine Frau hat ein iPhone auch angeschlossen an einem Fernseher.... Beide sind der Meinung iOS als Desktop besser ist als Android. Alleine schon die Bedienoberfläche von iOS ist besser übersichtlicher.


  • hier noch mein endgültiges Fazit (am PC geschrieben)
    Pros:
    - Leicht mitzunehmen oder zb Dex zu Hause Dex auf Arbeit
    - Bisschen word excel und allgemein office
    - alles was man sonst mit nem smartphone macht wie Telegram, emailverkehr, etc etc
    - es gibt sogar bekannte spiele wie Deadspace oder Xcom nur ziemlich sicher nicht auf jedes herstellers gebräu optimiert.
    - Mit linux würde bereits Steam kommen. aber halt auch wieder noch lange nicht alle spiele und vorallem nicht alle propertiären programme.
    Cons:
    - Speicherplatz (und selbst wenns 10TB Karten gibt, muss ich das zeug zu hause backuppen weil mir sonst alle daten verloren gehen wenns geklaut wird oder die R/W-Zyklen erreicht sind
    - richtige Spiele wohl eher weniger (also z.b. The Witcher 3, Battlefield 4, Warhammer 4k, also spiele ohne lootpacks wo man dauernd warten muss oder mit 200Geld einen vorteil erkaufen kann)
    - EINE upgrademöglichkeit, wenn überhaupt. Der Speicher lässt sich erweitern, aber nich die GraKa, RAM oder sonst was.
    - USB-exterieur? DVD, Externe Festplatten hubs? läuft das? Mein Headset is funk über nen usb-dongle z. B
    - Der Akku. Der Akku steht auf dem dock (trotz wahrscheinlich "gesundem" laden) unter Stress und wird so langsam die Kapazität verlieren.
    - Auf android kann ich nicht wie am pc z.b. Minecraft modden oder beim installieren wählen, in welchen ordnern ich spiele installieren möchte etc etc

    und zu guter letzt. Reines Android unterstützt kein Multi-tasking a la Youtube läuft minimiert und mein browser offen während ich aus einem spiel raustabbe weil die ladezeit so grauenhaft lang ist.


    ACHJA ich hätts fast vergessen. aber wenn mein usb 3.1 kaputt geht... muss ich dann meinen pc 3 wochen in reparatur schicken?


  • C. F.
    • Blogger
    20.10.2017 Link zum Kommentar

    "DAS SMARTPHONE WIRD ENDLICH ZUM HAUPTRECHNER"

    Wenn ich das schon lese..... Ich lade Dich mal ein, einen Tag bei uns zu arbeiten, mit den gängigen Programmen, die man eben so im alltäglichen Berufsleben braucht. Und dann schreibst Du den Artikel nochmals aus anderer Sichtweise mit neu erlangten Kenntnissen. Diesen header bringst Du dann garantiert nicht mehr...


  • Es wird sich erst ändern wenn in Android selbst mit Smasung & Co Smartphones mit Microsoft ein kompaktes Windows 10 (ARM64) integriert, mit einer x86 Emulation als zweite Partition im Smartphone.
    Das sollte dann On the Fly starten, und Zugriff auf Android haben um zugriff auf Daten, Mails, Office und Kontakte zu haben. Solange es das nicht gibt, ist jede Lösung eine totgeburt und nichts in dieser Welt wird es ändern....


    • Du weißt es, alles klar 😉 wir werden sehen was eine tot Geburt ist, bis jetzt sieht es nicht so aus. Klar muss sich am System was ändern, aber das wird es auch.


  • ich finde das Thema recht interessant. Das würde mir einige Umstände ersparen. Aktuell sieht es bei mir ja so aus, wenn ich auswärts arbeite, dass man immer einen Laptop mitschleppen muss, wenn man da auch was machen will. In den meisten Fällen arbeite ich dann ohnehin nicht direkt am Laptop, sondern per RemoteDesktop auf einem Server.
    So würde dann das Handy reichen zum mitnehmen. Eine Tastatur und gegebenenfalls Maus findet sich in so ziemlich jedem Büro und dann einfach alles ans Handy anschließen, Remoteverbindung öffnen und es kann losgehen.
    Noch besser wäre es, wenn man alles ohne irgendwelchen Kabeln verbinden kann (bluetooth?), damit man dann auch für die entsprechenden Meetings nicht extra erst alles aufbauen und anschließen muss.
    Weil weiter oben jemand geschrieben hat, dass die Welt aus mehr besteht als Office und ein bisschen Browser und Mail. Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Das sind die Tools, die ich am wenigsten brauche. Die meisten Werkzeuge, die ich benötige sind auf einem Server eingerichtet, auf dem ich von überall her per RDP zugreifen kann und dadurch immer die gleiche Arbeitsoberfläche habe (Visual Studio, Delphi, SQL Management etc.) Und da geht meiner Meinung nach die Welt hin. Eine zentrale Konfiguration des Desktops, die man von überall her nutzen kann. Am Arbeitsplatz benötigt man eigentlich nur noch einen Thinclient.


    • ich glaube Bluetooth hat eine "etwas" zu geringe Geschwindigkeit für sowas ^^ max. 2MB/s dürften bei weitem nicht ausreichen, um den Inhalt auf einen Monitor zu kriegen...


      • Da könntest du recht haben. Wobei ich dabei jetzt weniger an die Ausgabe auf dem Monitor gedacht habe, sondern eher an die Konnektivität von Tastatur und Maus.
        Für die Übertragung des HDMI-Signals gibt es ja schon genügend schnurlose Lösungen (Wireless Display Adapter, Intel WiDi, push2TV etc), wobei da natürlich auch noch maßgeblich verbessert werden muss. Eine solche Lösung nutze ich mittlerweile auch fast relegmäßig mit einem ScreenBeam Empfänger. Tolle Sache, wenn man die Präsentation nur auf dem Handy hat und diese problemlos auf einem großen Bildschirm zeigen kann und dabei auch noch fleißig im Raum rumlaufen kann. Aber für recht viel mehr ist die aktuelle Lösung eben nicht zu gebrauchen.


  • Es ist klar das, DeX und Co, noch kein vollwertigen PC ersetzen kann, dafür ist die rechenpower zu wenig, der Speicher zu klein, oder gibt es schon 1 TB SD Karten. Dann kommt noch dazu die fexibilität des Betriebssystems, ich kann selbst auf ein 8 Jahre alten PC Windows 10 installieren, was man derzeit bei ein smartphone vergessen kann ( einweghamdy ). Es muss sich noch viel ändern. Aber man ist auf dem richtigen Weg und soweit sind wir nicht mehr weg vom PC wie viel sagen.


    • Ich gebe dir recht, bei der Beschränktheit bzgl. der Software. Da sind Smartphones leider kein Stück offen und noch meilenweit von PCs entfernt.

      Was die Rechenleistung angeht wäre für die meisten Office Anwendungen und Multimedia (Browser, Video, Musik...) und für nicht ganz so aufwendige Spiele schon jetzt durchaus genug Power da.
      Klar sind aktuelle PCs ein vielfaches schneller aber von deinem Beispiel eines 8 Jahre alten PCs sind die aktuellen Smartphones nicht weit entfernt, je nach Ausstattung rein von der Rechenleistung sogar mindestens ebenbürtig.

      Mit dem Speicher sollte as sich auch ergeben, sobald man externe Platten an eine Dockingstation schließen kann.

      Aber so lange es kein gescheites Hersteller übergreifendes Software Konzept gibt für diese Anwendung wird es sich nicht etablieren können.


    • Ich denke das "noch" kannst du streichen. Smartphones werden immer leistungsstärker, ja, aber richtige PCs eben auch und so wie eine SmartphoneKamera niemals an eine DSLR herankommen wird, wird ein Smartphone niemals an einen richtigen Rechner ran kommen. Was eben Leistung angeht.

      Und wo hast du her, dass es 1TB Sd-Karten gibt? Zum einen bringen dir normale SD-Karten bei einem Smartphone wenig und zum anderen sind die größten derzet erhältlichen SD-Karten 512GB groß und kosten 250-350€... und bei MicroSDs ist aktuell bei 256GB schluss bzw. seit kurzem bei 400, welche ebenfalls 250€ kostet...


      • richtig lesen, habe nicht behauptet das es eine 1 TB Karte gibt, es gibt der zeit nur 512 GB.


      • Sorry. Eine Frage endet meines Wissens nach mit einem Fragezeichen, nicht mit einem Punkt.


      • Es war keine frage es war ein Gedanke. Ein gedankenpunkt. Schon beim Ansatz " oder gibt es schon" hätte man sehen können es keine Festlegung war das es schon sowas gibt. Bei ein Gedanke ist ein Fragezeichen fehl am Platz, da es ja nicht als frage gemeint war.


    • Smartphones hätten schon seit einiger Zeit genug Leistung, einen Durchschnitts-PC zu ersetzen. Immerhin verwendet der Grossteil der User vor allem Browser, Videoplayer und Office-Anwengungen. Vielleicht noch Skype oder ähnliches für Video- / Audiotelefonie. Das Problem ist die Architektur des Prozessors: 32bit-Prozessoren (und 64er erst recht) sind zu grosse Stromfresser, um sie in Smartphones einsetzen zu können. Snapdragon soll das ja angeblich mit der neuesten Chipgeneration mittels Emulation gelöst haben. Bleibt das Problem, dass man jetzt natürlich ein 32bit OS und die dazugehörigen Apps benötigt. Das schüttelt man auch nicht mal so eben aus dem Ärmel...


  • Bis zum vollständigen PC-Ersatz dürfte es noch lange dauern. Für bestimmte Anwendungen (z.B. eine Präsentation oder Foto-Show auf einem Beamer oder grossen Monitor vorführen) aber absolut interessant.


    • Sehe ich genauso, und der Anwendungsbereich wird im Moment von Tag zu Tag vielfältiger.


    • Habe selber seit einiger Zeit ein Gerät mit Windows 10 Mobile. Continuum ist zwar als Spielerei ganz witzig, aber in der Praxis kaum einsetzbar. Die Funktionen der Apps sind dazu zu beschränkt. Klar ist es im Büro praktisch, wenn man das Notebook nicht mitschleppen muss, nur wegen einer Präsentation. Der Verbindungsaufbau via Miracast ist aber zu kompliziert und wirkt daher zu unprofessionel und Kosten/Nutzen einer Dockingstation ist auch nicht gegeben.
      Bis jetzt konnte ich es nur verwenden, um Urlaubsfotos und -videos via Miracast auf einen Fernseher zu streamen und so der Familie zu zeigen.
      Mein Fazit: solange es kein vollwertiger PC-Ersatz ist, bringt es nicht viel.


  • „DAS SMARTPHONE WIRD ENDLICH ZUM HAUPTRECHNER“
    Wird es nicht. Die echte PC-Arbeitswelt sieht um einiges komplexer aus, als nur mal im Office was schreiben, mailen, surfen oder Moorhuhn auf 24“ zu daddeln.

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