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Die besten Kinder-Apps für Android

Update: Deshalb ist Sonic auch für junge Gamer geeignet

Im digitalen Zeitalter der Smartphones, Tablets und Apps sind Eltern nie frei von der Sorge darüber, was für Inhalten die Kinder täglich ausgesetzt sind, zumal es immer schwerer wird, den Überblick zu behalten. Im Google Play Store steht glücklicherweise eine Fülle an Apps bereit, die für jüngere Altersgruppen geeignet sind, darunter auch viele Apps für Kinder. Welche nun aber die besten Apps für Kinder sind und was Eltern beachten sollten, verraten wir in dieser neuen Bestenliste. Jetzt neu mit der hervorragenden Kinder-App Sonic Dash 2: Sonic Boom - hier geht's zum Spiel.

Akkupower von morgens bis abends ist für Heavy User leider immer noch keine Selbstverständlichkeit.
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Nicht jede App gehört in Kinderhand

Es ist heutzutage völlig normal, dass Vater und Mutter mit einem Smartphone unterwegs sind und zu Hause auf dem Tablet den nächsten Familienurlaub planen. Das weckt natürlich das Interesse der lieben Kleinen und mitunter haben Kinder schon im frühen Alter selbst ein Android-Gerät. Dagegen ist im Grunde nichts einzuwenden, wenn Eltern ein Auge - besser zwei - darauf haben, was auf dem Tablet oder Smartphone gespielt wird, denn nicht jede App ist für Kinder geeignet. Was also ist zu tun?

Ganz klar: Eltern sollten genau darauf achten, welche App heruntergeladen wird. Es ist nämlich relativ einfach, sich ein Spiel auf das Android-Gerät herunterzuladen, das zum Beispiel erst “Ab 18” freigegeben ist. Wie Jugendschutz für Android funktioniert und wie man das Smartphone und Tablet kindersicher macht, haben wir im folgenden Artikel ausführlich zusammengefasst:

Eine gute Orientierung bietet des Weiteren das USK-Logo (findet sich unter dem App-Namen), das es mittlerweile auch bei Apps beziehungsweise Android-Spielen gibt. Am besten ist es aber immer noch, wenn sich Eltern eine App für Kinder genau ansehen, also selbst ausprobieren, bevor das Android-Gerät an den Filius weitergereicht wird. Da bei vielen Spielen auch In-App-Käufe (kostenpflichtige Zusatzinhalte) angeboten werden, sollte vorab außerdem sichergestellt werden, dass das Kind diese ohne Erlaubnis kaufen kann. Empfehlenswert ist auch ein Blick auf den Leitfaden, den Google für Eltern bereitgestellt hat - hier geht’s zu den Hinweisen.

Um Euch einen Überblick über die zurzeit besten Apps für Kinder zu geben, haben wir hier sechs Apps herausgesucht, die für Kindergartenkinder, Schüler der ersten Klassen sowie Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren geeignet sind.  

Apps für Kinder im Kindergartenalter

Das Dschungelbuch (USK: Ab 0 Jahren)

Die weltberühmte Geschichte von Rudyard Kipling rund um Mogli, Balu dem Bären und Shir Khan wird in dieser App für Kinder als interaktives Hörbuch mit deutschem Sprecher präsentiert, bei dem sich die Figuren bewegen, wenn das Kind auf den Bildschirm tippt. Wer seinem Kind auch schon früh die englische Sprach näherbringen will, kann bei dieser App für Kinder auch einen englischen Sprecher auswählen. 

Dschungelbuch
Ist nicht von Disney, die Ähnlichkeiten sind aber durchaus gegeben. / © Fox & Sheep, ANDROIDPIT

Die Kinder-App Das Dschungelbuch gibt es kostenlos. Hier könnt Ihr Euch die Kinder-App herunterladen.

Kleiner Eisbär (USK: Ab 0 Jahren)

Was zum Mitlesen, Mithören und Mitspielen ist die wirklich hervorragende Kinder-App Kleiner Eisbär. Hier wird die Geschichte von Lars dem Eisbären erzählt, der sich auf die Suche nach seinem Vater macht und dabei aufregende Abenteuer erlebt. Ein Erzähler gibt auf Wunsch die Geschichte auf Deutsch wieder, dabei wird jedes Wort, das gerade gesprochen wird, angezeigt. Die App für Kinder ist somit schon eine gute Vorbereitung auf die Schulzeit, der Spaß kommt bei drei Minispielen aber auch nicht zu kurz. Hier muss Lars unter anderem über Eisschollen springen und Fische einsammeln.

Der Preis für die Kinder-App Kleiner Eisbär ist mit knapp vier Euro zwar relativ hoch, aufgrund der stimmigen Präsentation und der einfach spannenden Geschichte sowie den netten Minispielen ist das Geld aber sehr gut angelegt.

Eisbaerapp
Der kleine Eisbär Lars trifft auf viele freundliche Tiere. / © Verlag Friedrich Oetinger, ANDROIDPIT
Kleiner Eisbär Install on Google Play

Apps für Kinder im Grundschulalter

Sonic Dash 2: Sonic Boom

Sonic hat schon einige sehr gute Auftritte auf dem Smartphone und Tablet hingelegt. Eines der besten Abenteuer und gleichzeitig auch eine sehr gute Kinder-App ist Sonic Dash 2: Sonic Boom. Bei diesem klassischen Endless Runner sprintet der schnellste Igel der Welt und seine Freunde um die Wette, weichen Hindernissen aus und sammeln Extras ein. Das Spieltempo ist in der Regel sehr flott, Kinder ab 6 Jahren werden damit aber wohl keine Probleme haben. Auch für große Spieler ist die Kinder-App geeignet, da Sonic Dash 2: Sonic Boom zahlreiche Herausforderungen anbietet. Mehr über das Spiel erfahrt Ihr hier im Test.

Sonicdash2
Der Ring-Junkie geht wieder auf Sammel-Tour. / © Sega, ANDROIDPIT

Oh, wie schön ist Panama (USK: Ab 0 Jahren)

Wer schon die ersten Grundschulklassen besucht und über Lesefähigkeiten verfügt, für den ist die Kinder-App Oh, wie schön ist Panama bestens geeignet. Hierbei handelt es sich natürlich um die beliebte Geschichte von Janosch, bei dem die Freunde Tiger und Bär, zusammen mit der Tigerente, nach Panama aufbrechen und auf ihrem Weg verschiedene  Tiere treffen. Die Geschichte wird bei dieser App durch spaßige Minispiele und Interaktionsmöglichkeiten angereichert. So kann man mit Tiger und Bär unter anderem auf einem Floß fahren und so Teil der Suche nach dem Glück werden.

Aktuell kostet die Kinder-App 3,99 Euro (Stand: Juli 2015).

Janosch
Der Kinderbuch-Klassiker im neuen Gewand. / © mixtvision DIGITAL, ANDROIDPIT
Oh, wie schön ist Panama Install on Google Play

Sling Kong (USK: Ab 6 Jahre)

Eines der besten Geschicklichkeitsspiele für Android ist Sling Kong und mit diesem Free2Play-Titel (Käufe mit Echtgeld sind möglich) werden auch Kinder sehr viel Freude haben. Das Spielprinzip ist bei dieser Kinder-App denkbar einfach: Eine kleine Spielfigur muss in den bunten Levels immer weiter nach oben kommen. Die “Steigeisen” sind hier kleine Punkte, an dem sich die putzigen Tierchen festhalten können. Da deren Arme sehr elastisch sind, lassen sie sich wie bei einem Gummiband spannen, wodurch sie immer weiter in luftige Höhen geschleudert werden.

Diese Kinder-App für Android eignet sich auch sehr gut dafür, sie zusammen mit den Eltern zu spielen. Einen klassischen Mehrspieler-Modus gibt es zwar nicht, die Eltern wechseln sich dann aber einfach mit dem Kind ab.

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Ein netter Spaß für zwischendurch: Sling Kong. / © Protostar, ANDROIDPIT
Sling Kong Install on Google Play

Cut the Rope 2 (USK: Ab 0 Jahren)

Bei diesem hervorragenden Puzzlespiel geht es darum, geschickt ein Seil so zu schwingen, dass letztendlich eine Kettenreaktion ausgelöst wird, die dazu führt, dass ein kleiner Vielfraß eine Süßigkeit bekommt. Die App für Kinder zeichnet sich nicht nur durch einen wunderschönen Grafik-Stil aus, sondern bietet auch zahlreiche Puzzle-Level an, die sowohl große als auch kleine Android-Spieler begeistern werden.

Die Kinder-App Cut the Rope 2 ist kostenlos, In-App-Käufe werden allerdings angeboten.

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Ein Vielfraß muss gefüttert werden. / © ZaptoLab, ANDROIDPIT
Cut the Rope 2 Install on Google Play

Apps für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren

Scotland Yard (USK: Ab 0 Jahren)

Den Brettspiel-Klassiker Scotland Yard gibt es auch als interaktive Version für Smartphones und Tablets. Ebenso wie beim Gesellschaftsspiel müssen die Android-Gamer hier ebenfalls Jagd auf Mister X machen und zusammenarbeiten sowie Hinweise auswerten, um den Unbekannten in die Enge zu treiben. Dieses tolle Spielprinzip wurde bei dieser App für Kinder, auch geeignet für Jugendliche und Junggebliebene, sehr gut auf das Android-Gerät übertragen. Mit dabei sind natürlich interaktive Hinweise und Erklärungen sowie passende Animationen.

Die Kinder-App Scotland Yard kostet aktuell 4,99 Euro (Stand: Juli 2015), Zusatzkosten durch In-App-Käufe gibt es hingegen nicht.

Scotland
Die Jagd nach Mister X macht auf dem Android-Gerät sehr viel Spaß. / © Ravensburger Digital, ANDROIDPIT
Scotland Yard Master Install on Google Play

How to Draw (USK: Ab 0 Jahren)

Keine Angst: Für die Kinder-App How to Draw benötigt man keine Englischkenntnisse. Große Erklärungen sind auch nicht nötig, da diese App für Kinder Hobby-Zeichner lediglich dabei hilft, wie sie Superhelden oder Fantasy-Figuren besser zeichnen können. Die App für Kinder zeigt den angehenden Künstlern so Schritt für Schritt, wie sie zum Beispiel Superman zeichnen können.

Die App für Kinder ist kostenlos, Zusatzkosten durch In-App-Käufe gibt es nicht.  

sipdermandraw
Mit dieser Kinder-App könnt Ihr ganz leicht Superhelden und andere Figuren nachzeichnen. / © Artfonica, ANDROIDPIT
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Top-Kommentare der Community

  • engländer 16.07.2015

    Genau! Und mit Messer und Gabel lernen wir erst ab 18 umzugehen. Alles andere wäre viel zu gefährlich.
    lol

  • iRollo 17.07.2015

    Engländer, bevor du etwas schreibst, solltest du bitte erst nachdenken, z.B. darüber, was du so im Alter von 2-5 J. oder in der Grundschule gemacht hast. Diese Kinder und Kleinkinder sollen jetzt mit Smartphones hantieren. Es ist schon schlimm genug, dass viele (Aso-?)Eltern ihre Kleinkinder früh morgens erstmal für ein paar Stunden alleine vor den Fernseher setzen, damit sie ihre Ruhe haben und weil sie keinen Bock haben, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen.
    In 10-20 Jahren wird man erkennen, dass die jetzigen Smartphone-Kleinkinder es bis dahin z.B. nicht gelernt haben werden, was persönliche soziale Kontakte sind und wie das ganze Leben überhaupt funktioniert.
    Du wirst es wahrscheinlich (noch) nicht wissen, aber gerade in den ersten Lebensjahren bis hinein in das Grundschulalter ist es verdammt wichtig, erstmal grundlegende Dinge zu lernen. Mit einem Smartphone rumzudaddeln und im Internet zu surfen etc. gehört jedenfalls nicht dazu.
    Mit Messer und Gabel zu essen werden sie vielleicht gar nicht mehr lernen, dazu müssten sie nämlich mal das Smartphone aus der Hand legen. Außerdem: den Fraß von McDreck & Co. isst man nicht mit Besteck. Kochen lernen werden die Kinder, die jetzt schon als Embryo ein Smartphone in die unentwickelten Hände gelegt bekommen, doch sowieso nicht mehr ... ihnen bleiben später also nur Pizza und Fettburger.
    Und für den Fall, dass du es nicht von allein checkst: selbstverständlich ist das absichtlich überzogen dargestellt, aber es geht genau in diese Richtung. Deshalb bleibe ich dabei - Smartphones gehören nicht in (Klein-)Kinderhände!

25 Kommentare

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  • Versuche das, es ist sehr gut
    com.vito.numbergr


  • Du hast versehentlich auf Scotland Yard Master verlinkt! Die app ist aber nur in Verbindung mit dem Brettspiel nutzbar.
    Das Spiel für 4,99 heißt Scotland Yard


  • Total ablehnen trifft es auch wieder nicht. Es mag pädagogisch wertvolle Spiele geben, ein solches Urteil erlaube ich mir nicht. Aber ein solches Spiel kann ja auch ein Elternteil auf seinem Smartphone installieren, das er dem Kind dann, z.B. im Rahmen einer Belohnung, zeitlich begrenzt zur Verfügung stellt. Am besten behält er sein Kind dabei im Auge, oder spielt sogar mit.


  • TobyD
    • Blogger
    17.07.2015 Link zum Kommentar

    Auch wenn einige es total ablehnen, hier ein lustiges Spiel für Kleinkinder:

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.tojaad.animalsoundslite&hl=de

    früh übt sich :)


  • Im Prinzip hat frischkopf schon recht. Man soll ja auch den Fernsehkonsum bei Kindern beschränken. Kinder in dem Alter sollen kreativ sein, das sind sie, wenn sie mit Lego oder im Sandkasten spielen. Sie sollen die Natur und ihre Umwelt beobachten und soziale Kompetenz entwickeln. Nichts gegen Fernsehen und PC - für ein paar Stunden am Tag. Bei einem eigenen Smartphone lässt sich das nicht mehr kontrollieren. Ausserdem entsteht neue Konkurrenz unter den Kindern (wer hat das dickste Smartphone). Ob sich die Strahlungseinwirkung auf den jungen Organismus nicht schädlich auswirkt, ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Für Kinder reichen einfache Handys völlig, die dann nur bei Bedarf eingeschaltet werden. Und ich find es dekadent, wenn ein dreijähriger Hosenscheisser in der S-Bahn ein doppelt so teures Smartphone hat, wie ich selber.


    • Ein paar Stunden am Tag? Ist wohl etwas übertrieben! Ansonsten stimme ich zu.


    •   24

      Das Problem "Wer hat das (den) Dickste(n)" liegt aber nicht am Smartphone-Zeitalter. Wenn es nicht die Smartphones sind, sind es die Markenklamotten, die (hübscheren) Freundinnen, das Dickere Taschengeld usw...

      Die Kinder werden durch die Gesellschaft, Umwelt und ihren davon selbst verblendeten Eltern verdorben da diese denen die ganze Scheiße vorleben.

      Ist ein Problem der Zivilisation an sich. Nicht ohne Grund herrscht Mobbing, Ausgrenzung und Klassenkampf. Das zeugt alles im Endeffekt nur davon wie unreif und dumm die Menschen heute noch sind. Es haben sich nur die "Wettbewerbsmittel" verändert, die Materialien, doch im Innersten ist der Mensch kein Stück besser geworden als schon vor tausend Jahren.


      • Die mangelnde Reife bzw. Dummheit ist m.E. leider eine Generationsfrage. In meiner Kindheit interessierte es niemanden, ob jemand eine DM mehr oder weniger Taschengeld bekam, wer das tollste Fahrrad besaß o.ä.. In den vergangenen tausend, oder sogar nur hundert Jahren haben sich die Menschen gewaltig verändert, jedenfalls die, die in einer Konsumgesellschaft leben.


      •   24

        Ja! Sie haben sich verändert und zwar zu konsumierenden Zombies mit fetten Bauch und ner Blechkutsche unterm Hintern.

        Muss gerade mal abwägen ob mir der naturnahe Neandertaler nicht doch besser gefallen hat als der heutige naturfremde, kapitalistisch-konsumierende, Medienverseuchte Weichhäuter mit Aktenkoffer unterm Arm, der sein Körperfett nun durch sportliche Aktivitäten in der rar gesäten Freizeit weg specken darf.

        Sorry, aber... Ist so!

        Konsumwahn. 👅


      • "Zu konsumierenden Zombies mit fettem Bauch und ner Blechkutsche unterm Hintern" :D Geil! Da hast du mal den Nagel auf den Kopf getroffen 👍


      • Leider viel zu wahr. Die Menschheit entwickelt sich laufend zurück und wird immer asozialer. Folgeerscheinung der so hoch gelobten antiautoritären Erziehung.
        Wenn ich die Aussage eines Elternteils "Endlich kommt er in die Schule. Da wird er endlich mal erzogen" höre, wird mir schlecht. Halloooo, geht's noch? Das Kind war tatsächlich ein Ausbund...null erzogen.

        Eltern werden ist nicht schwer. Eltern sein dagegen sehr.

        Ich hätt meine Watschen gekriegt, wenn ich mir solche Frechheiten erlaubt hätte.


  • Clumsy Ninja fehlt noch, das Spiel ist voll genial und alle Kids die ich kenne fanden es bisher sehr gut. :D https://play.google.com/store/apps/details?id=com.naturalmotion.clumsyninja


  •   24

    Bunte (Kinder) Spiele Forever 😘

    VSD


  • Smartphones gehören überhaupt nicht in die Hände von "Kindergartenkindern, Schülern der ersten Klassen sowie Kindern im Alter von neun bis zwölf Jahren". Punkt.


    • Genau! Und mit Messer und Gabel lernen wir erst ab 18 umzugehen. Alles andere wäre viel zu gefährlich.
      lol


      • Richtig mit Messer und Gabel umgehen das können viele nicht mehr. Habe jahrelang in der Gastronomie gearbeitet, schätze das maximal 10% der unter dreißig jährigen das überhaupt können. Natürlich darf das Smartphone auf dem Tisch nicht fehlen!


      • Engländer, bevor du etwas schreibst, solltest du bitte erst nachdenken, z.B. darüber, was du so im Alter von 2-5 J. oder in der Grundschule gemacht hast. Diese Kinder und Kleinkinder sollen jetzt mit Smartphones hantieren. Es ist schon schlimm genug, dass viele (Aso-?)Eltern ihre Kleinkinder früh morgens erstmal für ein paar Stunden alleine vor den Fernseher setzen, damit sie ihre Ruhe haben und weil sie keinen Bock haben, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen.
        In 10-20 Jahren wird man erkennen, dass die jetzigen Smartphone-Kleinkinder es bis dahin z.B. nicht gelernt haben werden, was persönliche soziale Kontakte sind und wie das ganze Leben überhaupt funktioniert.
        Du wirst es wahrscheinlich (noch) nicht wissen, aber gerade in den ersten Lebensjahren bis hinein in das Grundschulalter ist es verdammt wichtig, erstmal grundlegende Dinge zu lernen. Mit einem Smartphone rumzudaddeln und im Internet zu surfen etc. gehört jedenfalls nicht dazu.
        Mit Messer und Gabel zu essen werden sie vielleicht gar nicht mehr lernen, dazu müssten sie nämlich mal das Smartphone aus der Hand legen. Außerdem: den Fraß von McDreck & Co. isst man nicht mit Besteck. Kochen lernen werden die Kinder, die jetzt schon als Embryo ein Smartphone in die unentwickelten Hände gelegt bekommen, doch sowieso nicht mehr ... ihnen bleiben später also nur Pizza und Fettburger.
        Und für den Fall, dass du es nicht von allein checkst: selbstverständlich ist das absichtlich überzogen dargestellt, aber es geht genau in diese Richtung. Deshalb bleibe ich dabei - Smartphones gehören nicht in (Klein-)Kinderhände!


    • Das ist aber sehr engstirnig findest du nicht ? :P
      Heutzutage gehört es halt mal zum altag das jeder ein Smartphone hat und auch Kinder kommen um den Kontakt nicht drum herum. Wenn man weiß wie man das vernünftig verwaltet das er nicht nur damit spielt ist doch alles ok. Ich hatte damals auch einen Gameboy und da war ich noch keine 12 ...


      • Nein, das ist absolut nicht engstirnig. Siehe oben in meiner Antwort an "engländer".
        Was willst du mit deinem Gameboy beweisen? Dass du bis 10 oder 11 J. in den Kindergarten gegangen bist? Wohl eher nicht! Dein Vergleich hinkt daher gewaltig.
        Eltern, die ihren Kleinkindern ein Smartphone überlassen, sind von Grund auf unvernünftig und daher gar nicht in der Lage, den Umgang damit " vernünftig zu verwalten".
        Um es dir noch einmal zu verdeutlichen: im Artikel geht es um Apps für Kleinkinder und Kinder im Grundschulalter. Das ist Irrsinn!
        Normalerweise fährt man in dem Alter mit dem Roller durch die Gegend, lernt Fahrrad fahren, geht mit seinen Kumpels auf den Spielplatz, lernt Lesen, Schreiben, Rechnen, mit Messer und Gabel essen ;-) etc. pp.

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