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2 Min Lesezeit 74 Kommentare

Display-Reparatur am iPhone: Apple treibt die Preise hoch

Smartphones sind tolle Dinger, aber nicht unzerstörbar; ganz im Gegenteil. Einmal runtergefallen, ist auch beim iPhone schnell das Display kaputt. Dann hilft nichts als der Gang zu Apple. Und die Preise für den Displaytausch bei den neuen iPhones sind happig.

Wenn das iPhone XR in diesen Tagen auf den Markt kommt, sollten die Kunden gut darauf aufpassen. Denn wenn das Display kaputt geht, wird es auch beim günstigsten neuen iPhone teuer. Der Austausch eines iPhone-XR-Displays kostet bei Apple stolze 221,10 Euro. Beim iPhone 8 ist der Austausch des Displays im Vergleich mit dem iPhone XR noch satte 50 Euro günstiger. Beim iPhone XS liegt der Preis für ein neues Display mit 311,10 Euro auf dem gleichen Niveau wie beim iPhone X, für den größeren Bildschirm des iPhone XS Max werden 361,10 Euro fällig.

Die gestiegenen Kosten sind auch dem aktuellen Design geschuldet, denn die formatfüllenden Displays mit gebogenem Schutzglas sind schlicht und einfach teurer als die früheren Smartphone-Bildschirm. Klar, dass da der Preis für eine iPhone-Reparatur nach einem Display-Schaden steigt.

AndroidPIT apple iphone xs max front
Große Displays sind nun einmal teuer. / © AndroidPIT

Der Ratschlag für Apple-Fans daher: Gut auf das Smartphone aufpassen, und beim Kauf neben einer Hülle direkt mal über die Geräteversicherung Apple Care nachdenken.

Immerhin gibt es bei Apple überhaupt eine Preisliste

Allen hohen Preisen zum Trotz gilt es Apple auch zu loben. Anders als die meisten Android-Hersteller gibt der Konzern mit dem angebissenen Apfel wenigstens eine exakte Übersicht über die Kosten für eine Reparatur und führt diese zudem auch selbst durch. Wer schon einmal versucht hat, ein weniger populäres Android-Smartphone eines Herstellers abseits der Top-Marken reparieren zu lassen, weiß: Der Preis ist das eine. Überhaupt jemanden zu finden, der es machen kann, das andere.

Was war Euer teuerster Smartphone-Schaden?

Via: Golem Quelle: Apple

Top-Kommentare der Community

  • Mr. Android vor 3 Wochen

    Die Zeiten von leichter Reparierbarkeit sind bei ziemlich allen verklebten Geräten gezählt...

    Leider hat dies natürlich Auswirkung auf die Umwelt und Haltbarkeit der Geräte 😥😢

    Da lobe ich mir die älteren Handys und Notebooks bis ca. 2016, wo man als normaler Mensch die Teile selber mit ner YouTube Anleitung kostengünstig reparieren konnte 💻📱

  • 👿 J. G. 👿 vor 3 Wochen

    Worüber regen WIR uns hier auf???
    "Wir" wollen dünne Smartphones, die technisch keinen austauschbaren Akku mehr erlauben.
    "Wir" wollen IP68 Zertifizierung, die verklebte Geräte notwendig machen und der Tod für Klinken und Anschlüsse sind.
    "Wir" wollen edel anmutende Oberflächen, die leider nicht griffig und rutschsicher sind.
    "Wir" zahlen 1000,- Euronen und mehr für unsere Fetisch-Spielzeuge und jammern anschließend über die Hersteller, die es wagen unsere Dämlichkeit auszunutzen.
    "Wir" wechseln die Geräte im Schnitt (brav antrainiert!) alle ein bis zwei Jahre, um nochmal 1000 Benchmarks mehr als im Vorjahr zu "besitzen" und beklagen, dass die Hersteller über die ein- bis zweijährige Lebenszeit keine Reparaturfähigkeit einplanen?
    Ich kaufe mir keinen Porsche 918, um mich nach einem Aufsetzer zu beklagen, dass die Carbon-Bodenwanne über 50.000 Euro kostet....

  • Andre Brietzke vor 3 Wochen

    Ein Thema das mich ständig aufregt.

    Seit ca. 4 Jahren repariere ich Smartphones und Tablets als Hobby. Wenn man das Grundprinzip verstanden hat ist das relativ einfach.

    Ein Beispiel gerade erst vor ein paar Tagen: Ein Oneplus 3 sollte repariert werden mit einem Displayschaden. Kosten einen Austauschdisplays vom Fachhändler 40 Euro. Eine Fachwerkstatt wollte für den Tausch 200 Euro in Rechnung stellen. Und die bezahlen für so ein Display mit Sicherheit nicht mehr als 20 Euro.
    Den Display Tausch hatte ich 20 min fertig gestellt.

    Mich wundert es überhaupt nicht wenn viel zu oft Smartphones weg geschmissen werden bei den Preisen. Die sind einfach jenseits von der Realität.

  • Hans Baum vor 3 Wochen

    für den preis kann man sich gleich ein pocophone f1 holen xD

74 Kommentare

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  • Sonstige Schäden sind noch günstiger 😂

    https://m.heise.de/mac-and-i/meldung/Servicekosten-Teuer-teurer-iPhone-XS-Max-4198298.html

    Beispielsweise beim xs max 641,10€ für den Tausch einer kaputten Rückseite und ggf noch 12,10€ Versandkosten dazu. Das muss das teuerste Glas der Welt sein😂


    Beim XR kostet das 431,10€, also auch nicht wirklich besser😂

    Selbst mit AppleCare für 230€ muss man immer noch 99€ zuzahlen.


    • Wie gesagt...wer kein geld für zusätzlich Apple care hat sollte zu android oder xr greifen
      Bei nem Porsche macht man sich auch keine Gedanken um die bremscheiben. Wenn man das geld nicht hat dann nicht holen u fertig


    • Naja in den USA stören die Preise so sehr das jedes xr Modell nicht mehr zu haben ist und täglich folgen mehr länder
      Höhere Nachfrage wie damals beim 8er


      • @Stan Lee

        Yepp, die kaufen jetzt alle, weil es ihnen vor der nächsten Preiserhöhung der nächsten Gerätegeneration graut😉

        Übrigens habe ich zu den Verkaufszahlen was anderes gelesen. 😉


      • Naja android zieht dann nach mit den Preise
        Das glaub ich nicht möchte nicht wissen wer von denen zusätzlich die xs Version haben. Hab es mir in weiß bestellt und hab das xsm


  • Im Allgemeinen war die Reparatur eines Displays je nach Model immer kostenspielig. Bei diversen anderen Herstellern legt man auch gut und gerne mal 250€ aufwärts auf den Tisch.


  • Wiko lässt sich mal gar nicht reparieren weil die Geräte so schön billig sind das ein Neukaufen besser ist. Und was die Wundermittel angeht wie Panzerglas Folie oder Wundergel auf das Display schmieren ist lächerlich.Besserer Schutz sind Cover die einen Deckel haben.


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Hochgetrieben hat Apple die Preise doch gar nicht. Die vom XS sind im Vergleich zum X identisch. Ein größeres Display ist logischerweise auch teurer, da sind +50€ schon akzeptabel. Und das XR verwendet ein völlig anderes und vor allem viel aufwendigeres Display, als ein iPhone 8. Auch da ist logisch, dass es teurer ist.

    Wenigstens listet Apple überhaupt einheitliche Preise, anders als bspw. Samsung, die trotz der riesigen Konzerngröße solche Reparaturen nur über Drittanbieter abwickeln, die auch unterschiedliche Preise verlangen, die so nicht immer im Vorfeld einsehbar sind...


  • Worüber regen WIR uns hier auf???
    "Wir" wollen dünne Smartphones, die technisch keinen austauschbaren Akku mehr erlauben.
    "Wir" wollen IP68 Zertifizierung, die verklebte Geräte notwendig machen und der Tod für Klinken und Anschlüsse sind.
    "Wir" wollen edel anmutende Oberflächen, die leider nicht griffig und rutschsicher sind.
    "Wir" zahlen 1000,- Euronen und mehr für unsere Fetisch-Spielzeuge und jammern anschließend über die Hersteller, die es wagen unsere Dämlichkeit auszunutzen.
    "Wir" wechseln die Geräte im Schnitt (brav antrainiert!) alle ein bis zwei Jahre, um nochmal 1000 Benchmarks mehr als im Vorjahr zu "besitzen" und beklagen, dass die Hersteller über die ein- bis zweijährige Lebenszeit keine Reparaturfähigkeit einplanen?
    Ich kaufe mir keinen Porsche 918, um mich nach einem Aufsetzer zu beklagen, dass die Carbon-Bodenwanne über 50.000 Euro kostet....


    • Also die Zertifizierung hat mal so gar nichts mit Klinke zu tun. Gab es mit Zertifizierung und ohne. Beim Rest hast Recht.


      • Auch der Akku könnte austauschbar sein, ohne dass dies die IP-Zeritfizierung beeinträchtigen müsste, siehe Galaxy S5. Nur weil den Käufern erzählt wird, das stände alles in Widerspruch zu dichten Geräten, heißt das noch nicht, dass dem auch so ist. Ich halte Reparaturpreise auch generell für künstlich überhöht. Ein Auto, Fernseher oder Smartphone aus Ersatzteilen zusammengebaut, wäre unbezahlbar.


      • @PureAqua und Michael KK.: das Zusammenspiel der Konsumentenwünsche ist das Problem. Natürlich bekommt man eine Klinke auch wasserdicht. Aber es ist einfacher ein Telefon mit nur einem Loch (USB) dicht zu bekommen als mit zweien... Und natürlich kann man auch ein Wechselakku wasserdicht verpacken- wenn man mit 2500 mAh (oder weniger) auskommt und mindestens 8mm Telefondicke akzeptiert. Inzwischen pendeln sich alle um 7 mm ein und tendieren zu 4000 mAh. Derlei Akkus kann man nur noch verkleben und "platzsparend" verbauen!

        C. F.


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @J. G.
        Das Pixel 3 hat keine Klinke, einen festverbauten 2915 mAh Akku und ist Ende 2018 bei einer Bautiefe von 7.9mm endlich wasserdicht.
        Das Galaxy S5 hat die Klinke, es hat einen Wechselbaren 2800 mAh Akku und ist bei einer Bautiefe von 8.1mm wasserdicht. Und das schon seit Februar 2014.
        Das Pixel 3 hat 4.5 Jahre nach dem S5 bei 0.2mm weniger Bautiefe einen 4% größeren Akku. Ohne Klinke und Wechselakku.

        Niemand erwartet 4000 mAh in einem 7mm dünnen Smartphone. Generell verlangt so gut wie NIEMAND 7mm Bauftiefe oder gar weniger. Die Hersteller sind die einzigen, die dir weiß machen wollen, dass die Masse dünne Smartphones verlangt. Offenbar erfolgreich...
        Zudem sind heutzutage die meisten Smartphones 8+ mm dick und haben trotzdem nicht immer wirklich große Akkus. Wenn die Masse wirklich verlangen würde, dass die Geräte immer dünner werden und die Leute darauf wirklich achten würden, wieso ist dann quasi niemandem aufgefallen, dass bspw. Samsung seine Smartphones seit dem S6 konsequent dicker macht? Ebenso bei Apple und allen anderen Herstellern (außer Lenovo) ebenfalls.

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