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4 Min Lesezeit 20 Kommentare

Mehr als 10000 Dollar pro Monat - mit nur einer App

Ist es möglich im Google Market Geld zu verdienen? Um die Antwort dieser Frage entbrennen teils hitzige Diskussionen, welche auch die AndroidPit Gemeinde das ein oder andere Mal beschäftigt hat.

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Nun hat Arron La, der Entwickler des Advanced Task Managers, in seinem Blog die Gewinne der letzten Monate dokumentiert und diese geben eine (fast) eindeutige Antwort auf die oben gestellte Frage: Ja!

Da jedoch ein Diagramm mehr aussagt als tausend Worte sind hier die Einnahmen des Herr La grafisch dargestellt:

 

Arron La stellte im Februar 2009 (am ersten Tag an dem das Einstellen von Paid Apps möglich war) seinen Advanced Task Killer zu einem Preis von nur 0,99 Cent in den Market ein. Erst im November 2009 stellte er eine kostenfreie Version in den Market, welche Werbung mittels AdMob beinhaltet. Diese kostenfreie Version schaffte es innerhalb von gerade mal 6 Monaten die Einnahmen der Paid App zu übersteigen und wächst auch weiterhin mit rasantem Tempo an.

Aus diesem Beispiel des Herr La ergeben sich nun verschiedene Aspekte in der Diskussion, ob man im Google Market (auch im Vergleich zum App-Store) Geld verdienen kann. Die Diskussion wird auch dahingehend interessant, da Herr La mit seiner App eindeutig zeigt, dass man mit werbeunterstützenden kostenfreien Apps einen guten bis sehr guten Lohn erwirtschaften kann.

Weiterhin spricht er davon, dass sein Beispiel nicht so berauschend klingt wie die "Milliionärs-App-Store" Geschichten, jedoch ein Entwickler nach einer kurzen Durststrecke sehr wohl vom Google Market leben kann. Besonders da er seine Paid-App nur zum Preis von 0,99 Cent anbietet und somit ein enormes Potenzial in der Paid-App steckt, wenn er den Preis höher ansetzt.

Doch auch Kritik am Google Market bleibt nicht aus. So sieht er Hemmschwellen im Verkauf seiner App direkt bei Google begründet. Er erläutert zum Beispiel, dass in seinen Augen Google Market und Checkout dafür zuständig sind, dass der Verkauf von Apps bisher gebremst werden.
Diese Meinung findet sich nicht nur bei Herrn La, sondern auch in den Diskussionen rund um dieses Thema in unserer Community. So ist es indiskutabel, dass das Kaufen von Bezahlapps nur in 13! Ländern verfügbar ist. Zum Vergleich: Apple bietet diese Option 90! Ländern an.
Dieses verlorene Potenzial führt zwangsläufig zu geringeren Absätzen bei Bezahlapps. Man kann sich nicht vorstellen, wie viele Bezahlapps am Tag mehr über den Checkout Tisch gehen würden, wenn Google seinen Market öffnen bzw. verbessern würde. So führt Herr La als eine riesige Hilfe die Einführung von Paypal als Bezahlmethode an. (Anm. Ein Beispiel dieser geringen Verbreitung ist der Launcher Pro Plus. Dieser kann nicht im Market gekauft werden, da sein Entwickler in Uruguay sesshaft ist).

Auch die Verbesserung des Google Market ist ihm und vielen Entwicklern und Nutzern rund um den Globus ein Anliegen. So bringt er den Vorschlag, dass weitere Listen im Market auftauchen und somit dem kaufwilligen Kunden zeigen, welche Apps derzeit hochfrequentiert heruntergeladen und welche Apps verschmäht werden.
Eine weitere Verbesserung wäre eine Website, die man am PC ansteuern und wo man mit dem Komfort eines Laptops bzw. Desktop-PCs durch den virtuellen App-Supermarkt schlendern kann.
Doch leider verschwendet Google hier viel zu viel Potenzial und behandelt den Market nur stiefmütterlich.

Zum Schluss noch einige (witzige und interessante) Informationen zu Herr La:

  • Er ist der Meinung, dass Apple mit seiner Verweigerung das Rückgabesystem einzuführen, die Kunden teilweise ausnutzt. Da viele eine App kaufen und nachdem sie gemerkt haben, dass diese App nichts nutzt auf dieser sitzenbleiben.
  • Er sieht in der Übersetzung von Apps ein großes Potenzial, welches helfen könnte Verkäufe zu erhöhen.
  • Er arbeitet trotz mehr als 10000 Dollar Einkommen immer noch hauptberuflich bei IBM. Zitat: "I can say I am doing relatively well"
  • Er hat bisher mit einer einzigen App in circa 1,5 Jahren über 80000 Dollar erwirtschaftet.
  • Er ist der Meinung, dass Google die richtigen Schritte gegen Piraterie unternimmt bzw. unternommen hat.

Quelle: ArronLa

20 Kommentare

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  • Guter Artikel


  • *ich meine natürlich gar NICHT represantativ


  • Der Beitrag ist doch gar representativ. Hier wird über EINE einzige Person und eine App geschrieben die es geschafft hat. Und daraus soll man nun schliessen können, das es möglich ist damit Geld zu verdienen? Gebt mir noch 300 weitere Beispiele dann fang ich an es zu glauben.


  • Nicht so etwas in der Richtung, sondern auf der I/O exakt das.
    Damit man nicht alle Videos von der I/O durchsuchen muss, hier mal eine Quelle die das mit Screenshots gut zusammenfasst:
    http://www.eurodroid.com/2010/05/google-io-2010-android-market-soon-to-be-accessible-from-pc/


  • also die botschaft dieses blogs ist wohl "man kann mit apps geld viel verdienen. seht her, er hats geschaft"
    ist das nicht genau wie "man kann mit musik viel geld verdienen. seht her, dieter bohlen hats geschaft"

    mich würden andere statistiken viel mehr interessieren:
    -wie oft wird eine reine bezahl-app durchschnittlich gekauft?
    -wie oft wird eine app im durchschnitt gekauft die es auch als werbe-app gratis gibt?
    -wie viel werbeeinnahmen produziert eine gratis-app im durchschnitt.
    -wie viele kunden würden sich gerne app-xy kaufen, werden aber mangels kreditkarte davon abgehalten?


  • also die botschaft dieses blogs ist wohl "man kann mit apps geld viel verdienen. seht her, er hats geschaft"
    ist das nicht genau wie "man kann mit musik viel geld verdienen. seht her, dieter bohlen hats geschaft"

    mich würden andere statistiken viel mehr interessieren:
    -wie oft wird eine reine bezahl-app durchschnittlich gekauft?
    -wie oft wird eine app im durchschnitt gekauft die es auch als werbe-app gratis gibt?
    -wie viel werbeeinnahmen produziert eine gratis-app im durchschnitt.
    -wie viele kunden würden sich gerne app-xy kaufen, werden aber mangels kreditkarte davon abgehalten?


  • Anonymous
    • Mod
    27.08.2010 Link zum Kommentar

    Also Google hatte sowas in der Richtung mit ChrometoPhone vorgestellt... Ob es kommt ist eine andere Frage :P


  • Guter Blog.
    Aber kurze Frage: Habe ich das falsch verstanden, dass mit 2.2 dann auch bald die Webseite für den Shop kommt? Hat Google doch bereits vorgetsellt, mit dieser am PC kaufen und direkt auf Handy installieren Geschichte...


  • Das ist ein Tool, was eine große Zielgruppe hat, übertrage ich das ganze auf ein Spiel, wo 2-3 Leute schon ein ganzes Jahr daran gearbeitet haben, weiterhin betreut werden muss (Support, kleine Updates, evtl Server), dann sieht es nicht mehr so gut aus. Solch ein Spiel (und das würde nicht mal allzu aufwendig sein) müsste ein vielfaches davon einnehmen, damit es sich für die Entwickler lohnt.


  • "So ist es indiskutabel, dass das Kaufen von Bezahlapps nur in 13! Ländern verfügbar ist. Zum Vergleich: Apple bietet diese Option 90! Ländern an."

    Wär vielleicht mal interessant wenn man ne auflistung hätte in welchen ländern wieviele apps gekauft werden.


  • bekomme eben erzaehlt ,der typ hieß lars dreihaar


  • 49999 aus eurem sauhaufen ist mein kollege erst mal ausgestiegen,als er nach negativbeurteilung einer echt beschiessenen apzocker app im APmarket mal von einem Jens. ... dazu aufgefordert wurde das zu unterlassen,aber das steht irgenwo im thread zur eurer app veroeffentlichung


  • @Mathias: Na klar, je größer das "Einzugsgebiet", desto besser. Allerdings stellt schon die Tatsache, Apps bald auch ohne Kreditkarte kaufen zu können, schon einen großen Schritt nach vorne dar! Viele User haben leider keine KK oder nutzen sie nicht für den Market. Daher bin ich auch mal gespannt... wieviele kaufkräftige User sich unter den 50.000 AP Nutzer befinden :)


  • naja ich sehe seinen aussagen sehr skeptisch gegenüber.

    admob zahlt extrem wenig und seine zahlen sind unrealistisch.

    dann soll der gute junge mal adsense integrieren, dann kann er seinen job gleich kündigen und sich eine insel kaufen.


  • @JPsy Droid:
    Das stimmt, jedoch vorerst nur in Deutschland. Um den Entwicklern eine große Kundenzahl bieten zukönnen, müsste AndroidPIT international arbeiten. Bisher ist ja nur der deutschsprachige Raum abgedeckt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden :)


  • ...und dazu gibts ja nun den andoidPIT Market der diese Probleme (Listing&Bezahlung) verbessert.

    Danke dafür - denke die Entwickler freuts auch.


  • @T.K AUTSCH!
    Qualität setzt sich durch wenn man 'den Markt' machen lässt? Danke, das versüßt mir meinen Abend mit einem herzlichen Lachen!
    'der Markt' von dem du sprichst ist in diesem Fall Google. Google folgt aber offensichtlich und traditionell nur seinen eigenen Regeln. Die App um die es hier geht ist doch mindestens seit 2.1, spätestens aber seit 2.2. überflüssig bis hinderlich, da Android seine eigene Verwaltung hat. Auch im Astro Manager gibt es diese Funktion Werbefrei.
    Was meinst du also mit Qualität? Naja Hauptsache seinen Senf dazugegeben!


  • Anonymous
    • Mod
    26.08.2010 Link zum Kommentar

    @André:

    Das stimmt nicht ganz, denn viele relativ neue Apps findet man auch in den Empfehlungen bzw. in den Top-Listen, da Google in einem Verfahren Neuinstallationen, Deinstallationen, Downloads etc... vermengt. Da sind teilweise Sachen mit weniger als 10000 Klicks auf der 2. - 3. Seite.

    Und auch weitere Listen könnten da helfen. Listen wie "Neueinsteiger" oder Suchkriterien nach Apps die zwar eine hohe Downloadzahl haben, jedoch nicht älter sind als X Tage...


  • Hm... also wenn eine App eine gewisse Downloadzahl erreicht hat, steht sie natürlich sehr weit oben, wird öfter heruntergeladen und steht daher noch weiter oben... ich behaupte mal, dass es bessere TaskManager gibt, die jedoch nicht oft gefunden/heruntergeladen werden und damit auch nicht so populär sind.

    Aus meiner Erfahrung dauert es eine Zeit, bis sich eine App amortisiert. Wer also von nur einer App "leben" möchte, muss also Glück und Geduld haben :-P


  • Interessant! Qualität setzt sich am Markt immer durch, wenn man den Markt nur machen lässt.

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Alles klar!