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5G: Bundesregierung sieht Gefahr durch staatliche Hacker

5G: Bundesregierung sieht Gefahr durch staatliche Hacker

Die größte Gefahr für das 5G-Mobilfunknetz geht nach Ansicht der Bundesregierung von staatlichen Hackern aus. Auch vor der Abhängigkeit von nur einem Hersteller wird gewarnt.

Während das 5G-Netz in Deutschland langsam startet, arbeitet die EU-Kommission an einer gemeinsamen Risikobewertung des neuen Mobilfunkstandards. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die größte Gefahr für 5G von staatlich gelenkten Hacker-Angriffen ausgeht. Das berichtet Netzpolitik.org unter Berufung auf eine auf Anfrage des Magazins veröffentlichten Antwort an die EU-Kommission.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bewertet darin die Gefahr durch "staatliche unterstütze Hacker" am höchsten. Es folgt die Gefahr durch Hacker-Banden, Unfälle werden auf einer Skala von eins bis fünf nur mit einer Vier bewertet. Immer wieder gibt es Berichte von Hacker-Angriffen auf Firmen, hinter denen staatliche unterstützte Gruppen vermutet werden.

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5G steht in Deutschland noch am Anfang. Erste Endgeräte wie das Huawei Mate 20 X 5G gibt es aber bereits. / © AndroidPIT

Gewarnt wird auch vor einer Spionage von Unternehmen, die dazu rechtlich durch Nationalstaaten verpflichtet werden. Ebenso vor der Abhängigkeit von einem einzelnen Unternehmen. Der Name Huawei fällt nicht, allerdings warnen gerade die USA immer wieder vor genau diesem Szenario in Bezug auf den chinesischen Hersteller. Aber auch in Cisco-Produkten wurden in der Vergangenheit schon Hintertüren gefunden. "Nationalstaaten und staatlich gestützte Akteuren haben äußerst vielseitige Möglichkeiten aufgrund ihrer großen Ressourcen, auch wenn sie üblicherweise keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen", zitiert Netzpolitik.org aus dem Dokument.

Angriffe von Hacker-Gruppen und Nationalstaaten werden eine große Herausforderung darstellen, auch weil sie komplex und vielfältig sind, heißt es weiter. Allerdings sieht die Bundesregierung dies nur als eine grobe Einschätzung, basierend auf Erfahrungen an.

Die Einschätzung der Bundesregierung wird zusammen mit denen anderer EU-Staaten in eine gemeinsame Risikobewertung einfließen. Diese soll am 1. Oktober 2019 komplett vorliegen. 

Quelle: Netzpolitik.org

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21 Kommentare

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  • Was nicht da ist kann nicht ausfallen oder gehackt werden.
    Jetzt geht mir ein Licht auf.
    Kein Netz kein Hack.
    Und wieder erweist sich Deutschland als Vorreiter.


  • 5G ist noch nicht richtig in Betrieb wird schon wieder schwarz gemalt. Aber ich habe keine Angst vor dem, was da prophezeit wird. Anders als wie bisher bei 3G und 4G wird es nicht sein. Also nichts neues....


  • Sinnlos dieser Quark hier. Bevor man solche starken Sicherheitslücken warnt, sollte das Netz erstmal in Gang kommen und durchstarten. Nicht mal bundesweite Netzabdeckung wird es durch 5G geben. Wenn doch wird es bestimmt 5 Jahre und länger dauern und bis dahin dürfen die Dörfler sich mit 2G begnügen, weil 3G abgeschaltet wurde.

    Sarah


  • Zum Glück habe ich auf dem Lande manchmal nur Edge oder HSPA, da will kein Hacker freiwillig einen Zugriff auf die Daten versuchen! 😅📱


  • Anscheinend umgeht man in Deutschland das Risiko geschickt, indem die Netze einfach nicht verfügbar sind. Sehr clever!


  • Sieht eher danach aus, dass die Bundesregierung vor den Amerikanern wieder kuscht, nichts anderes ist diese Meldung. Am Ende hat man einen/den Grund Huawei auszuschließen, und wieder das zu tun was der Ami will.


  • So ein Quark. 5G ist ja wirklich eine sehr kritisch zu betrachtende Technik, aber sicher nicht mehr oder weniger als 4G usw. wenn es um "Hacker" geht .... sie ist halt neu und man kennt sie noch nicht richtig, aber ohje, das trifft doch aus Sicht eines Poliktiers in der REgel aufs ganze Leben zu .... die sind so planlos, darum gibt es ja die Lobbyisten, die zeigen ihnen den Plan, den sie nicht haben..... aber manchmal produzieren sie auch Mist ohne Lobbyisten....

    Und an AP, ich würde mich schämen das wiederzugeben. Nur meine Meinung.

    Ergänzung:
    AP ich will niemanden von euch auf die Füße treten, das Schämen war vielleicht zu heftig formuliert, dafür entschuldige ich mich, aber nicht für meine Meinung.


    • Ähm, wofür genau soll Apit sich schämen? Die Bundesregierung veröffentlicht eine Einschätzung der Risiken, nicht mehr ist passiert. Warum sollte Apit darüber nicht berichten? Netzpolitik.org tut es doch auch.


      • Absolut lächerlich Karl E.
        Du hast hier eine wertfreie objektive Berichterstattung erlebt.
        Ich finde, Du solltest Dich dafür schämen dass Du indirekt forderst diese einzuschränken.

        Die Bundesregierung hat genau das mitgeteilt. Lies es halt nach.


      • Ich empfinde so und es ist meine Meinung. Die Bundesregierung schreibt hier etwas was aus meiner Sicht unnötig und angstmache ist, dazu stehe ich. Du hast ne andere Sicht. Meinungen unterscheiden sich halt und ich finde auch dass man das auf AP nicht hätte bringen müssen, aber ich bin nicht AP und will hier nichts verbieten,, meine Meinung lass ich mir aber ebenfalls nicht verbieten.


    • Warum,... Karl E. hat doch im großen und ganzen Recht. Auch bei 3G und 2G war dies so.


  • Hat jemanden schon einen gescheiten Bericht von EU Kommission gehört? Unsinn hoch drei


    • Was genau ist Unsinn? Oder haust du hier bloß Stammtischparolen raus?

      Erstens gibt es noch überhaupt keinen Bericht der EU Kommission und zweitens ist das oben lediglich eine Einschätzung der Bundesregierung zum derzeitigen Zeitpunkt, vermutlich basierend auf den Erfahrungen aus 4G. Ich frage nochmal, was genau ist da Unsinn?


      • Ja, habe ich. Es gibt viele vernünftige Berichte der EU.
        Die dämlichen EU Staaten kochen nur lieber ihr eigenes Süppchen.
        Würden die EU Staaten besser zusammenarbeiten und hier und da mal auf Vorgaben und Ideen der EU Kommission (und Weitere) hören, würde es uns allen deutlich besser gehen.

        Im Übrigen auch bei der Flüchtlingsdebatte, dem möglichen Brexit, der Position zur USA und der Handlungs- und Wettbewerbsfähigkeit gegen die Großmächte der Welt.


      • Die Kommission hat sich in der Vergangenheit durch eine ausgesprochene, teilweise unsinnige Regulierungswut ausgezeichnet:

        https://www.welt.de/wirtschaft/gallery127608343/Das-sind-die-absurdesten-Gesetze-aus-Bruessel.html

        Das Geschacher um die derzeitige Kommission nach der Europawahl lässt zudem Zweifel an ihrer demokratischen Legitimation aufkommen.
        Ich bezweifle stark, dass es "uns allen besser ginge", (die Annahme ist ohnehin rein spekulativ) wenn diese Bürokraten nicht immer wieder in die Schranken verwiesen würden.
        Wenn die Regierungen "ihr eigenes Süppchen kochen", dann setzen Sie den Willen ihrer Wähler um.
        Dazu sind sie nicht nur dank demokratischer Legitimation berechtigt, sondern als anständige Demokraten sogar verpflichtet.

        Quelle: welt.de


      • So leid es mir tut, aber das ist absolut keine Annahme und die Aussage ist keineswegs spekulativ.

        In der Flüchtlingsfrage z.B. ergäbe sich doch schon rein rechnerisch eine weitaus bessere Verteilung, wenn jedes EU Land mitziehen würde.
        Gemeinsame Bemühungen und Investitionen in die Zukunft, seien es Start Ups oder Bildung, würden einheitlich und mit deutlich mehr Ressourcen und Geld selbstverständlich wettbewerbsfähiger und besser.

        Ich weiß nicht genau, was ich zu Zitaten aus Axel Springer'schen Händen groß sagen soll, außer dass solche auf Bildzeitungsniveau verfassten Kommentare und Berichte gerne über das Ziel hinaus schießen und eher die Schlagzeile im Blick haben denn die objektive Berichterstattung.
        Es ist übrigens mitnichten nur Firlefanz beschlossen worden, was Du jedoch gänzlich unter den Tisch kehrst.

        "Das Geschacher um die derzeitige Kommission nach der Europawahl lässt zudem Zweifel an ihrer demokratischen Legitimation aufkommen."

        Tatsächlich ist es nicht das erste Mal dass so der Kommissionspräsident ernannt wurde und die Legitimation ist selbstverständlich gegeben, wenn auch mit einem bitteren Beigeschmack.
        Der EU Kommission aber deshalb die demokratische Legitimation absprechen zu wollen ist hanebüchener Unsinn.


      • Die bessere Verteilung in der Flüchtlingsfrage wäre für die besser, die jetzt schon welche aufnehmen. Die Wähler in den vor allem osteuropäischen Ländern, die keine aufnehmen, sehen das aber anders. Die stehen in der Flüchtlingsfrage hinter der ablehnenden Haltung ihrer Regierungen und empfänden in der Aufnahme eine Verschlechterung. Also ist es Blödsinn, dass es allen besser ginge.
        Übrigens kocht auch die Bundesregierung ihr eigenes Süppchen. Schließlich verhält sie sich den Bemühungen Macrons einer tieferen europäischen Integration gegenüber zurückhaltend bis ablehnend, und das ist auch gut so.
        Eine Vergemeinschaftung von Staatsschulden würde ein gigantisches Haftungsrisiko für den deutschen Steuerzahler bedeuten, für Schulden die andere gemacht haben. Eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung wäre auch nur zum Nachteil deutscher Arbeitnehmer, die für die viel größere Arbeitslosigkeit im europäischen Ausland Beiträge leisten müssten, wobei noch nicht mal klar wäre, ob die Kostenparität zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern Bestand hätte. Eine vergemeinschafte Rentenversicherung könnte dazu führen das hier das Rentenalter auf 72 erhöht wird, während anderswo großzügige Frühverrentenprogramme durchgeführt werden.
        Wenn es also große soziale und wirtschaftliche Verwerfungen in der Union gibt, ist diese schlicht nicht zu einer tieferen Integration in der Lage. Wenn die demokratischen Vertretungen der Einzelstaaten in Rat und Parlament solchen oder ähnlichen Unsinn, der auch schon von der Kommission vorgeschlagene wurde, ablehnen, ist das nicht nur ihr verbrieftes Recht, sondern auch überaus vernünftig.
        Der geschilderte Firlefanz ist überall nachlesbar, nicht nur in der Springerpresse. Dass es auch vernünftige Vorschläge gab, die auch umgesetzt wurden, will ich nicht bestreiten, aber die Firlefanz-Vorschläge sind es, die ein bezeichnendes Licht darauf werfen, wie die Kommission denkt und arbeitet, und wie weit sie vom normalen Bürger und einer pragmatischen Denkweise damit entfernt sind.

        Dass die Vorgehensweise bei der Bestimmung des Kommissionspräsidenten zu einer fragwürdigen demokratischen Legitimation der Kommission führt, ist nicht von mir, nur dass andere in den Parteien, der Presse usw. viel drastischere Worte gewählt haben:

        https://www.focus.de/politik/ausland/europawahl/kommentar-schluss-mit-dem-geschacher-manfred-weber-auszubooten-waere-betrug-am-waehler_id_10864646.html

        https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-eu-kommissionspraesidentschaft-uebergehen-der-spitzenkandidaten-ist-undemokratisch/24533704.html?ticket=ST-5832567-OAeIQjxcuCXcAl2Ak0Pa-ap5

        https://m.tagesspiegel.de/politik/diskussion-um-eu-spitzenposten-schlag-ins-gesicht-der-eu-buerger/24493268.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F


        Die großen Parteien, sowie die Mehrzahl der Wähler sind im Vorfeld der Wahlen vom "Spitzenkandidaten-Prinzip" ausgegangen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Kommissare auch schon früher vorgeschlagen wurden.
        Wer EVP gewählt hat, weil er Weber wollte, ist genauso getäuscht worden, wie wer Sozialisten wählte, weil er Timmermanns wollte. Im Nachhinein hatte keiner eine Chance. Obwohl die Wahl unter dem Versprechen einer indirekten Kommissionswahl nach dem "Spitzenkanditatenprinzip" versprochen wurde, wurde das aufgrund politischer Willkür im Nachhinein kassiert. Wenn das Deine Vorstellung von "demokratischer Legitimation" ist, warum nicht gleich eine "Kommissionsdiktatur"? Auf die Stimmen kleiner Staaten bräuchte man keine Rücksicht zu nehmen, und mit der raschen Durchsetzung von Beschlüssen für alle wäre man schnell auf Augenhöhe mit China und den USA. Nur mit Demokratie hätte das nichts zu mehr zu tun. Das ist nicht hahnebüchen, sondern mehr als eine Meinung: ein Fakt.

        Quellen: Focus, Handelsblatt, Tagesspiegel

        m7934


      • Dein letzter Absatz reicht eigentlich um den kompletten Roman zu beschreiben.
        Nichts, aber auch gar nichts von dem was Du schreibst ist im Ansatz so korrekt.
        Eimer Wertegemeinschaft geht es immer besser wenn sie zusammenarbeitet. Das wissen sogar Schimpansen, weshalb diese ja auch in Gruppen leben.

        Ich werde jetzt nicht auf jeden einzelnen Punkt weitergehen, denn wenn Du glaubst dass die ganzen osteuropäischen Länder gegen Flüchtlinge sind hast Du absolut keine Ahnung vom Tagesgeschehen.

        Ich verstehe nicht mal worauf Du hinaus willst? Du findest es gut dass Deutschland an Europa wie kein anderes Land profitiert und durch die offenen Grenzen hunderte Milliarden gemacht hat und macht (Zollfreier Export ist gut für s Geschäft, was Du bestimmt begreifst) aber auf der anderen Seite lieber für sich bleiben, da der arme Deutsche dann ja ein höheres Rentenalter einsetzen würde während es allen anderen gut geht?

        Bitte was?
        Sorry, aber das hat absolut nichts mit der Faktenlage zu tun und ich finde es fast schon traurig, dass so eine Meinung überhaupt in irgendjemandem kochen kann..

        Ich wünsche Dir alles Gute.
        Hoffentlich brauchst Du niemals Hilfe.

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