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US-Gesetzgeber bremsen Facebooks digitale Währung aus

US-Gesetzgeber bremsen Facebooks digitale Währung aus

Die Gesetzgeber im US-Kongress haben Facebook aufgefordert, die Kryptowährung Libra vorerst nicht zu starten, um das Vorhaben genauer untersuchen zu können. Die digitale Währung soll in Hinblick auf Sicherheit und die Risiken am Finanzmarkt näher untersucht werden.

Der Antrag wurde von den demokratischen Leitern des Komitees für Finanzen im Repräsentantenhaus gestellt. Da sich Facebook bereits in den Händen von mehr als einem Viertel der Weltbevölkerung befinde, sei es unerlässlich, dass Facebook und seine Partner die Pläne für Libra unverzüglich einstellten, bis die Regulierungsbehörden und der Kongress die Möglichkeit haben, das Vorhaben näher zu untersuchen.

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So sieht Calibra aus, die Wallet-App für Libra. / © Calibra/Facebook

Facebook führt das Projekt zusammen mit mehreren anderen Unternehmen wie Visa, Lyft, Spotify und Vodafone an. Das digitale Wallet Calibra wird von einer Facebook-Tochterfirma betreut. Die eigentliche Implementierung von Libra wird von einer Schweizer Organisation, der Libra Association durchgeführt. Berichten zufolge wurde das Schreiben an Mark Zuckerberg, Sheryl Sandberg und David Marcus, den Vorstandsvorsitzenden von Libra, übergeben.

Die Behörden in den USA sind besorgt, dass Produkte und Dienstleistungen wie diese, reguliert wreden müssen, um keine Risiken darzustellen. So könnten sie die globale Finanzstabilität gefährden. Facebook hat angekündigt, dass Libra Teil des regulierten Systems sei, doch das scheint der US-Regierung nicht zu reichen.

Während die Bitte nach einer Pause von der Libra Association wahrscheinlich respektiert wird, könnte die Verzögerung gering sein. Der Kongress will am 17. Juli eine Anhörung abhalten.

Haltet Ihr diesen Schritt für sinnvoll, was ist Eure Meinung zu Libra?

Quelle: Engadget

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4 Kommentare

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  • Mal abgesehen von den beteiligten Protagonisten, die Idee einer nicht schwankenden "Weltwährung" finde ich ziemlich cool. Schätze auch mal, ob der anderen großen Namen, dass das Ding durchaus Bestand hat und erfolgreich sein kann.


  • Geld entsteht NICHT durch die Sparer sondern weltweit durch jeden NEUEN Kredit. Ein einfacher Buchungssatz also. Drum konnte auch Griechenland durch einaches Giralgeld in den Büchern der bank "gerettet" werden. Ist ja Nix mehr durch Gold gedeckt. Ein € 10,- Schein ist nur dadurch etwas Wert weil es die BANK hergibt. Und wenn jetzt eine unkontrollierte Währung daherkommt wird das ganze noch schlimmer...


  • Firlefanz! Hat der Knilch nicht schon Knete genug? Jetzt auch noch in Kryptowährung? Statt einer neuen Währung sollte er in seinem Saftladen lieber Transparenz, einen ordentlichen und vor allem verlässlichen Datenschutz einführen und endlich besser kontrollieren, was sich alles auf seiner Schmutzplattform abspielt. Wenn er das erledigt hat, kann er von mir aus auf "Banker" machen.


    • So sehe ich das auch. Zudem ist noch nicht klar, wie Libra auf dem Markt zugänglich sein wird. Da ich keinen Facebook-Account habe ist noch nicht klar, ob ich mich mit Libra auseinandersetzen muss oder ob ich sowieso keinen Zugang zu dieser Währung habe.

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