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So macht Ihr Euren Play Store kindersicher(er) [EVERGREEN]

Smartphone-Nutzer werden immer jünger, und die App-Industrie hat das unlängst erkannt. Sei es das eigene Handy oder das der Eltern, Kinder fangen früh an, mit der Technik herumzuspielen. Deswegen ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass sie sich und der Kreditkarte ihrer Eltern nicht schaden können. Wir geben ein paar kleine aber effektive Tipps. Update: Aus aktuellem Anlass haben wir unseren Evergreen noch einmal nach oben geholt.

htc one google play store
© ANDROIDPIT

Wie zahlreiche Fälle aus den USA immer wieder gezeigt haben, kann im Spannungsverhältnis zwischen unbeaufsichtigten Kindern und den App-Stores dieser Welt einiges schiefgehen. Zum einen wäre da das Risiko unkontrollierter Ausgaben, das für Apple und Google bereits vor Gericht geendet ist. Dann wäre da die Tatsache, dass sich gerade auch im Google Play Store viele Apps tummeln, die für Kinder einfach nicht geeignet sind, obwohl sie diese ganz gezielt im Visier haben. Die größere Problematik dahinter haben wir hier beleuchtet.

Google gibt Eltern mittlerweile ein paar Möglichkeiten an die Hand, zumindest ein Stück weit Vorsorge zu tragen. Als allererster Schritt sollte das Herunterladen von Apps aus unbekannten Quellen deaktiviert werden, falls es das nicht schon ist. Das geschieht in den Einstellungen unter dem Punkt Sicherheit. Entfernt hier das Häkchen bei Unbekannte Herkunft und setzt bei der Gelegenheit eines bei Apps verifizieren.

play store safe
© ANDROIDPIT

Als nächstes öffnet die Play-Store-App und geht dort ebenfalls in die Einstellungen, wo Ihr einen Unterpunkt namens Nutzersteuerung findet. Unter Filter für Inhalte habt Ihr die Möglichkeit, Apps, die aufs Smartpohone geladen werden dürfen, nach “Altersfreigabe” zu beschränken. Apps sind im Play Store grundsätzlich in drei Stufen eingeteilt, in alle, niedrig, mittel und hoch. Diese Stufen korrespondieren zwar nicht mit konkreten Altersangaben, orientieren sich jedoch am durchschnittlichen Reifegrad von jungen Nutzern.

Voreingestellt sind alle Stufen, eine Veränderung der Einstellung erfordert das Erstellen eines Passwortes. Das ist wichtig, damit das Kind diese Veränderungen nicht eigenmächtig rückgängig machen kann.

play store safe2
© ANDROIDPIT

Zuletzt sollten Käufe im Play Store passwortgeschützt sein. Hier stand Google einmal in der Kritik beziehungsweise vor Gericht, da nur alle 30 Minuten ein Passwort bei App-Käufen abgefragt wurde (zum Artikel), sodass für Kinder ein Zeitfenster entstand, in dem sie frei schalten und walten konnten. Unter dem Punkt Passwort für Käufe erforderlich in den Einstellungen solltet Ihr den Haken bei Für alle Käufe bei Google Play auf diesem Gerät setzen. So sind keine App- oder In-App-Käufe ohne das Passwort möglich.

Das waren nur drei kleine Tipps, die aber bereits einen großen Unterschied machen können, sollten Eure Kinder häufiger mal ihre Finger an Euer Smartphone bekommen oder bereits ihr eigenes haben. Aber selbstverständlich ersetzt nichts davon die essenzielle Vermittlung der Medienkompetenz.

21 Kommentare

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  • Vyv 22.07.2014 Link zum Kommentar

    Hallo Allerseits,

    ich lese schon seit geraumer Zeit alle Artikel die hier geschrieben werden über eure App mit, allerdings hat mich dieser Artikel nun tatsächlich dazu bewogen mich bei euch zu Registrieren, um mein bisschen Senf dazu zu schreiben.
    Kinder sind nicht dumm, sie wachsen mit Technik um sie herum auf. Sie lernen durch beobachten, dabei bemerken das Erwachsene erst später welches Wissen sie sich dadurch aneignen.
    Die meisten Tipps hier mögen für maximal fünf bis zehn Minuten ihre Gültigkeit haben, aber das Wissen um den Haken bei "Unbekannte Quellen" haben sie nach spätestens dieser Zeit herausgefunden. Auch lernen sie recht schnell, wie man untereinander .apk Dateien austauscht. Ich habe sogar die Erfahrung gemacht, dass sie nicht lange dafür brauchen herauszufinden, wie man per Router gesperrte Seiten einfach mit der Eingabe von "https" umgehen kann.
    App-Käufe mit Passwort zu sichern finde ich noch am effektivsten, allerdings sollte man nicht nachlässig handeln und dieses Passwort unter allen Umständen für sich behalten.

    Kinder sind raffiniert, und das ist auch gut so. Das gehört sogar gefördert.
    Ich finde es noch dazu ausgesprochen toll, dass hier ein solches Thema überhaupt behandelt wird.

  • Ist bei euch der PlayStore auch extrem langsam?
    Kann seit gestern Nacht um 3 keinerlei Apps oder Updates mehr laden. Das tröpfelt da im Kilobyte-Bereich nur so durch :-(
    Gestestet an 4 Internetanschlüssen mit 3 Geräten. Überall das selbe.
    Hat das etwa keiner von euch?

  • Einfach den Kindern kein Geld bei Goolge aufladen oder die Kreditkarte angeben. Und dann gibt es noch die Möglichkeit, mit einer App den Playstore mit einer PIN zu sperren.

  • Guter und meiner Meinung nach wichtiger Artikel. Stephan.

    Draußen spielen Brettspiele usw... alles richtig.. Aber heute wachsen die Kids eben mit der neuen Technik auf.. Um so wichtiger früh genug gemeinsam als Eltern mit den Kids dieses Thema zu bearbeiten.... ansonsten machen es andere... das könnten dann die falschen sein.
    Weiter so mit solchen Themen
    Danke

  • Vor einiger Zeit habe ich genau nach solchen Einstellungen gefragt und mir dafür ähnliche Kommentare abgeholt. Mein Kind spielt Brettspiele, Fangen, Trampolin, fähr Fahrrad usw. Dennoch hat Sie mit 11 ein Smartphone bekommen. Diese Apps, Einstellungen usw. geben den Eltern und den Kindern ein Stück Sicherheit, denn es soll auch schon Erwachsene gegeben haben, die mit einem falschen Klick, Käufe, Abos usw. abgeschlossen haben. Somit finde ich den Beitrag super, und freue mich das auch dieses Thema betrachtet wird.

    • @Jürgen B.: Es ist ein äußerst wichtiges Thema, das ich immer wieder gerne aufgreife (wie du an den zwei Links im Artikel ja siehst). Leider ist das Leserinteresse bei so etwas doch äußerst gering. Auch wenn es generell um die große Frage der Rolle von Kindern im globalen App-Geschehen geht und die Frage, wie wir damit umgehen.

  • Ich finde man sollte den Kindern bis zu einem gewissen Alter generell den Zugang zum Play Store unterbinden und neue apps nur in gemeinsamer Absprache installieren. Dann können es auch kostenpflichtige apps sein.

  • Na klar - da gab es die Gameboys noch nicht 😉

  •   11

    Zdlock is ein fake lock app is noch ausbaufähig aber schon super. Der home screen sieht normal aus nur um auf bestimmte apps im appdrawer zugreifen zu können is nen separater pin/entsperrgeste notwendig.

  • man sollte generell ein Passwort setzen können, auch für den ganzen kostenlosen kram ...

  •   11

    ¿? Was für ein quatsch hier gepostet wird.

    Absichern sollte man alles was nichts für Kinder ist vom telefonieren bis hin zu banking apps wenn Kinder schon am Smartphone spielen nie ohne Beaufsichtigung.

    Geht raus oder spielt zusammen ein Brettspiel wer das kind vor der Konsole, tv oder Smartphone alleine lässt sollte sich keine Kinder anschaffen. Armes Deutschland.

  • Am sichersten ist es, wenn man nur die Stufe "Alle" auswählt.
    Demetsprechend nach unten lockerer

  • ich glaube hoch ! bin aber nicht sicher . ☺

  • Ich finde es ist ein unnötiger Bericht

  • Ist jetzt Niedrig oder Hoch die sicherste Einstellung?

  • Flugzeugmodus an - Keine ungewollten App Käufe. (Am eigenen Handy)
    Prepaid Simkarte dem Kind geben, dazu noch eine Google Play Card.

    Schon ist man sicherer!
    Die meisten kleinen Kinder spielen doch eh keine Online Spiele. Gibt meiner Meinung nach auch viel zu wenig Spiele, die eine Internet Verbindung benötigen um zu laufen!

    Trotzdem hilfreich der Beitrag (:

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