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2 Min Lesezeit 10 Kommentare

Ist das schon künstliche Intelligenz? Hier ist die Antwort!

Das Thema künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Smartphone-Hersteller bewerben Kameras oder gleich ihr ganzes Betriebssystem damit und auch in Autos oder gar Kühlschränken soll sie Einzug halten. Doch was gehört wirklich dazu? 

Das Thema künstliche Intelligenz ist zugegebenermaßen ein breites Feld. Hierzu fallen immer wieder Schlagwörter wie die Automatisierung von Prozessen, Maschinelles Lernen, Deep Learning (Maschine Learning auf Steroiden), Algorithmen, künstliche neuronale Netzwerke, Mustererkennung oder Robotik. Viele Worte für teils komplizierte Prozesse.

Viele Fortschritte und Anwendungen einer künstlichen Intelligenz, welche dieser Tage in aller Munde sind, beruhen dabei auf Algorithmen auf Basis Maschinellen Lernens. Diese Algorithmen suchen nach Mustern in einem Wust von Daten und spucken anschließend Empfehlungen für Netflix, was Ihr wahrscheinlich zum Alexa gesagt habt oder welche App Ihr voraussichtlich als nächstes öffnet.

Was ist wirklich künstlich intelligent?

Doch beherbergt ein Gerät wirklich eine künstliche Intelligenz? Ist dieser oder jener Vorgang wirklich einer KI zuzuschreiben?  Ein interessantes und in Teilen auch unterhaltsames Flussdiagramm von TechnologyReview soll Antworten liefern. Als Basis dienen Basis-Tätigkeiten wie Sehen, Hören, Lesen, Bewegen und Hinterfragen, an denen man sich entlang hangeln kann. 

artificial intelligence flow chart
Dieses kleine Flussdiagramm hilft Euch dabei, künstliche Intelligenz zu erkennen. / © TechnologyReview

Das Ergebnis: Ein Programm, dass Texte liest und anschließend auf Muster analysiert ist dem Themenfeld des "Natural language processing" (NLP) zuzuordnen und somit auf der Künstlichen Intelligenz. Ein Gerät, dass sehen kann, aber nicht identifizieren kann, was es sieht, ist wahrscheinlich einfach nur eine Kamera.

Das Thema KI wird immer breiter gefächert

Doch die Begriffsbezeichnung "Künstliche Intelligenz" ist stetig im Wandeln und wird auch gerne etwas zurechtgebogen, um selbst einfachste Algorithmen oder Computerprogramme damit zu bewerben. Der Dank dafür geht im übrigen zu großen Teilen ins Silicon Valley, wo der Begriff zu Marketing-Zwecken immer weiter aufgebläht wird. 

Daher sollte man, wie generell im Leben, immer etwas Skepsis walten lassen, wenn etwa sofort der KI-Stempel aufgedrückt wird. Und dabei kann dieses Flussdiagramm eine kleine aber feine Hilfe sein.

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10 Kommentare

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  • Mann sollte sich unter KI nicht zu viel vorstellen den solange die keine geführt hat ist sie nicht so intelligent wie manche glauben lassen möchten


  • Stephen Hawking sagte einst:

    Künstliche Intelligenz bringt auch viele Nachteile mit sich
    Hawking wies darauf hin, dass Künstliche Intelligenz und Roboter im Allgemeinen schon jetzt Millionen von Jobs gefährden würden. Doch das sei nicht alles — diese könnten nicht nur Jobs, sondern auch die Menschen an sich gefährden. „Künstliche Intelligenz könnte einen eigenen Willen entwickeln“, warnte er und fügte hinzu: „Die Entwicklung Künstlicher Intelligenz könnte entweder das Schlimmste oder das Beste sein, was den Menschen passiert ist.“ Dabei setzen immer mehr große Firmen wie Google, Amazon und Apple auf Künstliche Intelligenz und sehen sogar ihre Zukunft darin.

    Technologen sollen sich mehr auf den Nutzen für den Menschen an sich konzentrieren.
    solle es allerdings besser sein, sich auf die Vorteile Künstlicher Intelligenz für die Menschen zu konzentrieren, anstatt dauerhaft zu versuchen, Künstliche Intelligenz zu verbessern.

    „Ich fürchte, dass die künstliche Intelligenz den Menschen insgesamt ersetzen könnte. Wenn Menschen Computerviren entwerfen, wird jemand eine künstliche Intelligenz entwerfen, die sich selbst verbessert und vermehrt. Das wird eine neue Lebensform sein, die den Menschen überragt.“


  • Das Flussdiagramm wäre vielleicht eine Hilfe, wenn man etwas darauf entziffern könnte. Warum ist es von Hand geschrieben?


  • KI ist auch nur ein Marketingbegriff. In Wirklichkeit ist da nichts Intelligentes drin. Darüber schreibt die "c't" auch in Ausgabe 24 (10.11.2018). Die heutige KI lernt auch die Fehler die jemand macht und macht sie nach. Echte Intelligenz lernt aus Fehlern anderer und macht sie nicht nach, kann also selber entscheiden ob es richtig ist was der andere macht (das gilt zwar nicht für alle Menschen, aber das ist ein anderes Thema).


    • Du sagst es ja slebst schon. Wenn die alleinige Definition von Intelligenz darin läge, dass aus Fehlern anderer gelernt wird, um diese dann nicht zu wiederholen, dann muss man vielen "natürlichen Intelligenzen" leider auch die Intelligenz absprechen.


      • Das ändert aber nichts daran dass es sich nicht wirklich um KI handelt was uns da so alles als KI kredenzt wird.


      • Also mal ehrlich ... welcher Hersteller macht denn ehrliches Marketing oder Promotion?

        Nutella ist kein gesunder Fitness-Brotaufstrich
        VW Diesel-Motoren sind nicht sauber
        Auch Persil kriegt nicht alle Flecken raus
        Clausthaler bringt keine Hunde zum Platz machen
        und KI ist eben nicht immer intelligent

        Um diesen Unterschied zwischen Werbung und Realität zu erkennen, brauchts dann eben die natürliche Intelligenz.


      • <<< natürliche Intelligenz >>>
        Gibt es das überhaupt? So intelligent scheint der Mensch auch nicht zu sein..... ;-)

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