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Facebook will mit WhatsApp Business endlich Geld verdienen

WhatsApp ist werbefrei und kostenlos, belastete den Etat von Facebook bei der Übernahme aber trotzdem um satte 22 Milliarden Dollar. Zeit, endlich Geld mit dem Messenger zu verdienen, und dafür testet Facebook derzeit verschiedene Optionen für WhatsApp Business.

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WhatsApp nutzt gefühlt jeder Smartphone-Besitzer. Da liegt es nahe, dass die App auch zum Einsatz kommt, um mit Unternehmen in Kontakt zu kommen. Diesen Ansatz will Facebook nutzen, um mit WhatsApp Business kostenpflichtige Dienste einzuführen, wie WhatsApp-Manager Matt Idema im Interview mit dem Wall Street Journal sagt. Es sollen aber nur Unternehmen zur Kasse gebeten werden, für den privaten Nutzer bleibt WhatsApp weiterhin kostenfrei.

Schon im Frühsommer begann WhatsApp mit dem Test der Business-Funktionen, das Pilotprojekt findet in Indien statt. Unternehmen können sich mit einem Tool verifizieren lassen und werden dann in WhatsApp mit einem speziellen Symbol angezeigt. Das signalisiert dem Kunden, dass er hier tatsächlich mit der gewünschten Firma kommuniziert. Die Unternehmen können jedoch nicht einfach so jeden x-beliebigen WhatsApp-Nutzer anschreiben. Wer sich auf diesem Weg austauschen möchte, muss sich explizit per Opt-in dafür anmelden.

Nachrichten können nicht gelöscht werden

Entsprechende Chats mit Unternehmen statt mit normalen Kontakten sollen klar optisch abgegrenzt werden. Das geschickt mit einem kleinen grünen Symbol im Kontaktbild und mit einer Unterlegung in Gelb im Chatverlauf. Nachrichten aus solchen Firmen-Chats können nicht gelöscht werden.

"Wir wollen eine Grundlage dafür schaffen, damit Menschen Unternehmen Kurzmitteilungen schicken können und die Antworten, die sie wollen, bekommen“, sagte Idema der Zeitung. „Wir haben vor, dafür von Unternehmen in der Zukunft Geld zu verlangen.“ Ähnlich funktioniert das auch mit dem Facebook Messenger, der allerdings über Werbung Geld einbringen soll. Das hatte Facebook auch nach der Übernahme für WhatsApp ausgeschlossen.

Via: t3n

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Top-Kommentare der Community

17 Kommentare

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  • Glaubt Facebook wirklich damit geld zu machen die firmen sind nicht dumm xD


    • ...das dachte ich von intelligenten Mit-Menschen auch...bis whatsapp auftauchte :-)

      Nutzt einen Messenger, der kein Geld mit Daten verdient sondern halt Geld kostet vor der Nutzung und sicher ist...Threema!


      • C. F.
        • Blogger
        vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Du wirst leider einen eingefleischten (oder heißt es "süchtigen"?) WhatsApp-Fanboy nie zum Umdenken und Umschwenken bringen können. Auch nicht, wenn Du an seine Intelligenz (und damit Vernunft) appelierst.


  • Denke die IT-Sicherheitsbeauftragten haben viel zu Lachen, wenn die blödi Chefs mit WA tatsächlich Kundensupport betreiben wollen?! 😅😂

    Selten so gelacht Facebook, wird bestimmt so ein Mega-Hit wie das Facebook Phone oder die vergriffenen Ocolus VR Brillen!

    Keine Macht dem Zucker... ☕


  • C. F.
    • Blogger
    vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Jetzt sollen Firmen auch noch dafür zahlen, daß deren Nutzer- und Kundendaten ausgewertet werden...tz tz tz


    • Aries vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Bei uns ist WhatsApp verboten, weil das Telefonbuch ausgelesen wird und dieses sowie Metadaten an Facebook übertragen werden (Aussetzung aufgrund laufender Verfahren hin oder her).

      Ich bin mir aber sicher, dass unser Marketing früher oder später auf diesem Wege die Kunden ansprechen möchte.


  • Hahahaha, dieses "endlich" klingt fast so, als würde Facebook nicht schon genug Money mit irgendwas machen... Selten so gelacht. xD


  • Telegram regelt 🤗


    • Aries vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Sollte wohl heißen "Telegram rules"

      Das sehe ich ganz anders!
      Telegram ist in London nach anglo-amerikanischem Recht registriert und hat seinen Sitz demnach in Berlin. Ein Impressum auf der Website fehlt jedoch, was gegen deutsches Recht verstößt. Es fehlt auch eine Büroadresse, stattdessen ist eine Briefkastenadresse in London im Firmenverzeichnis eingetragen.

      Unter dieser Adresse findet sich eine Firma, die ihren Hauptsitz auf den Seychellen hat und deren Geschäsftführer in Belize und den Jungferninseln gemeldet sein sollen.

      Die Gebrüder Durow, die als Gründer gelten, treten nirgendwo als vertretungsberechtigt auf. Einer der Brüder leitet wohl die Entwicklung, der andere finanziert Telegram über seine Foundation. Aber auch diese Foundation ist alles andere als druchsichtig organisiert.

      MTProto ist von der Fachwelt zerrissen und Telegram hatte bereits einen Datenskandal, weil Daten geklaut wurden. Nikolai Durow hält dennoch daran fest. Das könnte ja bedeuten, dass sie sich ein Hintertürchen offen lassen wollen.

      Die Durow-Brüder lagen mit der russischen Regierung im Clinsch. Das macht sie aber noch nicht vertrauenwürdig. Erst Recht nicht, wenn man ein so verworrenes Eintumskonstrukt schafft und die verschlüsselung nicht so implementiert, wie es allgemein als sicher gilt. Aber auch WhatsApp hat die Verschlüsselung nachgewiesenermaßen nicht sauber implementiert, jedoch verwendet Telegram zusätzlich bereits gebrochene Verfahren.

      Ganz ehrlich, insgesamt ist mir WhatsApp lieber als Telegram. WhatsApp hat eine Firmenadresse, die man besuchen kann und wo auch Leute arbeiten. Es ist weltweit öffentlich kommuniziert, wie die Konzernverhältnisse sind. Auf der Website gibt es ein Impressum und klare AGB in denen erklärt wird, dass sie die Daten an Facebook weitergeben.

      Dass mir WhatsApp lieber ist als Telegram bedeutet aber nicht, dass ich WhatsApp nutze. Dagegen spricht die veröffentlichte Datenweitergabe und weil sie dazu von mir etwas verlangen, das ich praktisch nicht erfüllen kann und das rechtlich zudem nach weitläufiger Ansicht von Juristen nicht erlaubt ist.


  • Da wünschen wir viel Glück. Wer Fatzebuk, Watts ab & Co nutzt ist selber Schuld. Zensur freie Alternativen gibt es ja genug.


    • Wo zensieren denn die genannten Dienste? Die Dienste sind eher für das Gegenteil bekannt und haben folgerichtig vom Gesetzgeber einen auf den Deckel bekommen, dass mehr auf fragwürdige Inhalte geachtet werden muss.


      • Zensur im Sinne von Zurückhaltung was ich besser nicht über deren Server schicke. Das Geschäftsmodell ist vielfältig von Facebook.
        Ansonsten stimme ich natürlich zu.


      • Aries vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        WhatsApp zensiert zum Beispiel fremde Clients.
        Sie zensieren auch andere Provider, obwohl die Technik auf dem öffentlichen XMPP basiert.

        Anstatt der Community etwas zurückzugeben, schotten sie sich ab.
        Wo sind die Anwender, die fragen, warum man per E-Mail jeden erreichen kann und es egal ist, wer bei welchem Provider ist und welchen E-Mail-Client verwendet. Bei SMS war das auch egal. Aber bei Messengern kann man nur miteinander kommunizieren, wenn alle genau einen Provider und genau einen Client nutzen.

        Auch das ist eine Art von Zensur.

        Warum schicken wir nicht einfach alle zur Hölle, ob es nun WhatsApp, Telegram, Threema, Wire, Signal oder sonst etwas ist und setzen auf die Basis: XMPP? Unter Android gibt es die Clients Conversations und Pix-Arts, die aktuell am weitesten sind. Würden WhatsApp und alle anderen nur einen Teil des Geldes und KnowHows, das sie in ihren Dienst stecken, der Community zukommen lassen, wären die Probleme, die XMPP heute macht schnell Geschichte.

        Werbung könnte auch darüber gemacht werden und für die Verteilung der Werbung per XMPP könnte man ebenfalls Geld verdienen.


    • Freie Alternativen die keiner nutzt.


      • Das stimmt so nicht. In Bezug auf auf die große Mehrheit schon. Aber es es gibt viele kleine Gruppen die Alternativen nutzen. Also engere Freundeskreise oder Familien.
        Fataler Irrglaube ist aber dass man einen Messenger haben muss. Man muss nicht. Dann rufe ich halt an oder die gute alte SMS wenn's was gibt. Die Menschen machen sich selbst abhängig davon. Sie glauben ohne WA sind sie ausgeschlossen. Sind sie nicht. Man kommuniziert halt anders.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        "Freie Alternativen die keiner nutzt."

        Du meinst wohl, freie Alternativen, die keiner nutzen will.


  • So so..man will nun also auch die Adress Daten von Firmen auf die eigenen Server auslagern. Zum Glück gibt es derzeit schon wesentlich bessere und vor allem sicherere Alternativen! Einer Firma die darüber mit anderen Kunden kommunizieren will ist in diesem Punkt nicht mehr zu helfen. Allein schon in Bezug auf Mai 2018. Da werden sich noch einige kleinere Unternehmen "freuen" wenn Sie weiterhin Kundendaten über diesen Kommunikationsweg verschicken! Privat muss das jeder für sich selber abschätzen aber wenn es um Firmen- und Kundendaten geht, ist dieser Messenger ein NoGo !!

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