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Die besten VR-Headsets, die es aktuell zu kaufen gibt
HTC Vive Samsung Virtual Reality 7 Min Lesezeit Keine Kommentare

Die besten VR-Headsets, die es aktuell zu kaufen gibt

Obwohl VR immer noch nicht im Mainstream angekommen ist, gelingt es der Virtuellen Realität immer noch, die meisten Leute zu verzaubern, die es ausprobieren. Außerdem werden hochwertige VR-Brillen immer erschwinglicher. Egal ob Ihr ein High-Tech-Geschenk für den Gamer oder Nerd in Eurem Leben sucht oder selber in die VR einsteigen wollt: Hier ist unser Leitfaden zu den aktuell besten VR-Headsets, die es zu kaufen gibt.

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VR-Brillen ohne Kabel

Oculus Go

Erschwingliches und tragbares Einstiegs-Headset für Multimedia und einfache Spiele

VR mit einem kleinen Budget? Da musste man sich vor einiger Zeit noch mit dem Albtraum von billigen Headsets zufriedengeben, die auf Smartphones mit einer bestimmten Größe festgelegt waren. Während sich Googles Cardboard VR immer noch für Leute eignet, die erst einmal ihre Zehen in den VR-Pool halten wollen, ist die echte tragbare VR-Lösung in diesem Jahr mit der Oculus Go endlich da. Ein leichtes Headset für unter 300 Euro, das keine Verbindung zu einem anderen Gerät benötigt.

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Das preiswerteste VR-Headset ist nichts für Hardcore-Gamer. / © AndroidPIT

Die Oculus Go ist ideal für das Anschauen von 360-Grad-Videos, VR-Filmen und damit überwiegend visuelle Erlebnisse. Da es keine Tracking-Funktionalität gibt, ist das Spielerlebnis sehr eingeschränkt. Die einzige Möglichkeit ist, über das Headset auf bestimmte Elemente zu zeigen, aber die Bewegung im Raum ist nicht möglich. 

Damit Ihr Euch ein noch besseres Bild von den Einsatzmöglichkeiten machen könnt, haben wir bereits eine Liste mit den besten Apps und Spielen für die Oculus Go für Euch zusammengestellt.

Preis: 220 Euro (32 GByte Speicher) | 260 Euro (62 GByte Speicher)

Lenovo Mirage Solo

Eigenständiges Daydream-VR-Headset mit Tracking und Android-Apps

Die Mirage Solo von Lenovo ist eine weitere VR-Brille, die weder ein Smartphone noch einen PC benötigt. Der Hauptvorteil gegenüber der Oculus Go besteht darin, dass die Mirage Solo das "Worldsense Tracking"-System nutzt, um Euro Position mit 6 Freiheitsgraden (6DoF) zu erfassen. Das bedeutet, dass mit Ihr interaktivere Anwendungen und vor allem auch Spiele möglich sind.

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Den Tagtraum leben. / © AndroidPIT

Für mobile VR-Spiele ist das Headset definitiv besser als die Oculus Go. Hier laufen Spiele wie Rez Infinite, Hunter's Gate, Virtual Virtual Reality und mehr ohne Probleme. Außerdem kann auf die wichtigsten VR-Video-Plattformen zugegriffen werden. Wenn man denn will, kann man die Brille auch mit dem PC verbinden, um einfache PC-VR-basierte Software zu nutzen.

Das Mirage Solo ist ein Headset mit einem komfortablen Design, das ein tieferes Eintauchen in die Virtual Reality ermöglicht als der Oculus-Mitbewerber. Der Nachteil ist jedoch, dass es nicht nur doppelt so viel kostet, sondern von Google auch relativ wenig Unterstützung für die Daydream-VR-Plattform gibt. Das lässt mich natürlich fragen, ob es wirklich eine gute langfristige Investition für den Preis ist.

Wenn Ihr nach dem aktuell besten Standalone-Headset für die virtuelle Realität sucht, seid Ihr bei der Mirage Solo richtig. Wenn ihr noch etwas warten könnt: Mit der Oculus Quest erscheint in Kürze ein neues und höherwertiges Standalone-VR-Headset, das ebenfalls rund 400 Euro kosten dürfte.

Preis: 400 Euro

VR-Headsets für den PC

Tatsache ist, dass das absolut beste VR-Erlebnis aktuell immer noch die Verbindung mit einem PC erfordert. Wenn Ihr nicht wisst, ob Euer PC bereit dafür ist, könnt Ihr hier einen Blick rein werfen:

Oculus Rift

Komfortabel, großartige Controller und umfangreiche Inhalte

Oculus ist ein etablierter Name im VR-Bereich und die Rift war ein wegweisendes Gerät dafür. Die 20 Infrarot-LEDs in dem Headset werden von externen Sensoren erfasst und so die Position im Raum ermittelt. Mit dem passenden Setup können Bewegungen in drei Dimensionen erfasst werden, sodass sich der Benutzer in einer 3D-Umgebung bewegen kann.

Mit den besonders ergonomischen Touch-Controllern kann man mit Elementen in der virtuellen Realität interagieren und das Headset bietet integrierten Sound mit Over-Ear-Kopfhörern.

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Die Touch-Controller der Rift sind fantastisch. / © AndroidPIT

Allerdings merkt man der Oculus Rift ihr Alter stellenweise an, besonders wenn es um die Bildschirmauflösung geht, da die derzeit niedriger ist als bei der Oculus Go. Die große Auswahl an Apps, Spielen und Multimedia-Inhalten im gut sortierten Oculus Store sowie auf Gaming-Plattformen wie Steam machen sie jedoch weiterhin zu einem starken Gerät. Im Vergleich zur HTC Vive ist die Rift zwar weniger leistungsstark, aber die Controller und das Headset sind ergonomischer und komfortabler für die meisten Menschen.

Als zusätzlichen Bonus wird die Oculus Rift normalerweise mit einem Paket aus 6 Spielen verkauft: Robo Recall, Luckyʼs Tale, Quill, Medium, Dead and Buried und Toybox.

Preis: 400 Euro

HTC Vive / Vive Pro

Raumgroßes, immersives VR-Erlebnis für Spiele und alles andere, aber es braucht Platz

Mit der HTC Vive könnt Ihr das VR-Erlebnis mit völliger Immersion erleben - und wir sprechen nicht nur von Spielen. Die HTC Vive-Fernbedienung kann als alle Arten von virtuellen Objekten fungieren: eine Spielzeugwaffe, ein Zeichenstift, ein Hammer und natürlich virtuelle Hände. Im Gegensatz zur Oculus Rift könnt Ihr mit der Vive (und dank der Zusammenarbeit von HTC mit Valve) sogar Anrufe empfangen, Nachrichten anzeigen lassen und beantworten, Euren Kalender einsehen und vieles mehr - ohne die 3D-Welt verlassen zu müssen.

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Das immersivste VR-Erlebnis kommt immer noch von HTC. / © AndroidPIT

Ein herausragendes Merkmal der HTC Vive ist die raumhohe Ortung, die es dem Benutzer ermöglicht, sich in einem 4,5×4,5 Meter großen Bereich zu bewegen, wobei der ganze Körper in der virtuellen Umgebung erkannt wird. Das erfordert jedoch, dass die Sensoren großzügig um den Einsatzbereich platziert werden.

Preis: 600 Euro

Geld ist kein Problem? Dann besorgt Euch die HTC Vive Pro

Die ursprüngliche Vive ist mittlerweile deutlich unter die UVP gesunken, die HTC noch zum Marktstart aufgerufen hatte. Aber HTC hat inzwischen auch noch das ultimative High-End- und Hochpreissystem für Virtual-Reality-Fans im Angebot, denen die Kohle im Geldbeutel brennt.

Die neuere HTC Vive Pro verfügt über eine verbesserte Bildqualität (2.880 x 1.600 Pixel - kombiniert), integrierte Kopfhörer und eine großformatige Raumnutzung für das ultimative VR-Erlebnis. Natürlich kostet das entsprechend mehr. Das Gute: Sowohl die HTC Vive als auch dessen Pro-Variante werden mit einer kostenlosen Testversion des Viveport-Service von HTC geliefert, wo Ihr gleich mit Spielen und Apps losstarten könnt.

Preis: 880 Euro

Samsung Odyssey+

HTC Vive und Oculus Rift beherrschten einige Jahre lang den Virtual-Reality-Markt, aber jetzt beginnen andere Hersteller aufzuholen. Während viele der alternativen VR-Headsets mit Microsofts Windows Mixed Reality-Plattform nur schwer gegenüber der Rift und Vive zu empfehlen sind, ist das überarbeitete Odyssey-Headset von Samsung eine gute Option.

Die Odyssey+ hat die gleiche Bildschirmauflösung wie die Vive Pro und kann High-End-VR-Spiele, einschließlich derer von Steam, ausführen. Nicht notwendig sind dafür externe Sensoren, wie sie bei der Vive verwendet werden. Die Ortung ist nämlich direkt in das Headset integriert - genau wie bei der Mirage Solo. Der Funktionsumfang fällt kleiner als bei der Vive aus, wofür der geringere Preis und das kinderleichte Einrichten entschädigt.

Das Headset verfügt zudem über einen neuen "Anti-Screen-Door-Effect (SDE)", der die Pixel pro Zoll auf den OLED-Displays für ein klareres Bild effektiv verdoppelt. Mit integrierten AKG-Kopfhörern und guten Controllern bildet die Odyssey+ ein starkes Paket für den Preis, kommt aber nicht mit einem Starterkit von Spielen wie die Rift oder Vive daher. Leider ist die Odyssey+ derzeit nur in den USA zu haben.

Preis: 500 US-Dollar

Playstation VR

Erschwinglich, komfortabel, nur für die Verwendung mit der PS4 (Pro)

Die PlayStation VR ist nicht die leistungsstärkste oder hochauflösendste in unserer Liste, aber sie ist bei weitem die bequemste und am komfortabelsten zu bedienen. Dies macht sie zu einer Top-VR-Option für den Preis. Um das Headset verwenden zu können, benötigt Ihr eine PlayStation 4 oder PS4 Pro und eine PlayStation Kamera, die für die Positionsbestimmung genutzt wird. 

astrobotDu Ihr könnt die normalen PS4-Controller in vielen Spielen verwenden. / © Sony PlayStation

Um mit Spielen zu interagieren, könnt Ihr die PS Dualshock Controller oder speziellen PlayStation Move VR Controller verwenden, mit denen Ihr Eure Hände in der virtuellen Welt bewegen könnt. Ausgestattet mit einem OLED 1080p-Display beträgt das Sichtfeld etwa 100 Grad.

Ein weiterer Vorteil der PSVR gegenüber PC-Headsets, der gleichzeitig auch ein Nachteil ist, sind die PS-exklusiven Titel. Dazu gehört auch unser Lieblings-Spiel Astro Bot Rescue Mission. Natürlich muss man dafür auf PC-exklusive Titel verzichten. Der beste Weg, an eine PlayStation VR zu kommen, ist, sich ein Bundle mit einer Konsole, Move-Controllern und Spiel zu schnappen.

Preis: 300 Euro

Habt Ihr schon einmal Virtual Reality ausprobiert? Welches Headset ist das Beste für Euch? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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