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Zwei Nummern auf einem Handy: Das geht auch ohne Dual-SIM

Wenn Euch eine Handynummer nicht mehr ausreicht, gibt Euch die geniale App Flyp einfach noch eine. Zwei Nummern auf einem Handy, oder noch mehr gefällig? Dual- und Triple-SIM-Smartphones sind schon verfügbar, doch selten mit dem Modell, das Ihr haben wollt. Mit diesem Dienst bekommt Ihr zwei Nummern und mehr mit einem SIM-Slot.

Flypsi Inc. startet in den USA einen neuen Dienst, der Euch bis zu sechs zusätzliche Handynummern besorgt. Die kosten 2,99 US-Dollar pro Monat oder 29,99 US-Dollar pro Jahr. Die zusätzlich Nummern werden vollständig in der Flyp-App verwaltet und sie bieten SMS, Anrufe (eingehend und ausgehend) und Mobilboxen für entgangene Anrufe. Farbcodes markieren, welche Anrufe oder Konversationen zu welcher Nummer gehören. So kommt man nicht durcheinander, wenn man zwei Nummern mit einem Handy nutzt.

flyp screenshot
Farbcodes markieren, welche Ereignisse zu welchen Flyp-Nummern gehören. / © Flypsi Inc.

Die Anwendungsfälle sind vielseitig. Man kann vor allem endlich Beruf und Privates trennen, ohne ein zweites Smartphone mit sich herumzuführen oder, wie oben schon erwähnt, auf ein Dual-SIM-Smartphone umzusteigen, das für einen vielleicht die zweite Wahl darstellt. Ein anderer Fall, wenn man zwei Nummern mit einem Handy nutzen will, ist vielleicht, wenn man eine Nummer nur vorübergehend verwenden will und nach einem Monat wieder abstreifen will, weil der andere Euch nicht mehr erreichen können soll. Dafür gibt es die Flyp-Nummer. Im Demo-Video erklärt Flyp, wie sie sich das Modell vorstellen.

Wie das funktioniert? Es handelt sich nicht um einen VoIP-Dienst, wie man annehmen könnte. Die eigens entwickelte Technologie versorgt Flyp mit echten Handynummern, die sie von Netzbetreibern beziehen und auf deren Frequenzen nutzen. Euer Datenvolumen wird nicht angetastet und eine WLAN-Verbindung ist nicht nötig.

Der Haken an der Sache ist, dass der Service erst noch nach Deutschland kommen muss. Wir können die Android-App noch nicht herunterladen. David Shack, der Marketing-Chef von Flypsi, erklärt uns, dass Flyp nur für US-Nummern funktioniert (in beide Richtungen). Manche Nutzer außerhalb des Landes können schon SMS über Flyp-Nummern versenden, allerdings auch bloß an US-Nummern. Doch man werfe ein Auge auf die Möglichkeit, sich international auszubreiten, da die Nachfrage recht groß erscheint. Und genau darauf hat auch Flyp ein Auge und arbeitet derzeit an einer internationalen Expansion, zu der wir aber noch keinerlei Details verraten dürfen.

Wie attraktiv wäre für Euch die Möglichkeit einer virtuellen Wegwerfnummer, die Ihr aktivieren und deaktivieren könnt, wie es Euch beliebt? Was wären Eure Gründe, zwei Nummern auf einem Handy zu haben? Wir sind begeistert von der Idee und wollen gerne Eure Meinung dazu lesen.


Titelbild: © Flypsi Inc.

Quelle: Flypsi Inc.

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Top-Kommentare der Community

  • M.P. 22.06.2015

    Hallo Eric Herrmann, wir leben hier nicht in den USA sondern in Europa, folglich funktioniert es bei uns NICHT, und es ist nicht absehbar ob es jemals bei uns funktionieren wird. Also müsste in die Überschrift ein Hinweis hinein (in den USA...). Sonst machst Du uns nur den Mund wässrig, um anschließend beim Artikel lesen enttäuscht zu werden. Nimm es bitte nicht persönlich, aber ich habe mich schon öfters mal zu früh gefreut.

44 Kommentare

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  • Was nutzt mir dieser Dienst, wenn es mir nicht möglich ist, die zweite Nummer von einem selbstausgesuchten Provider mit Vertrag dort verwalten zu lassen? Zum Beispiel Firmenkarte ohne Datenvolumen und ein preiswerter, eigener Vertrag mit Datenflat. Aber daß scheint ja dort nicht zu funktionieren. Irgendwelche Nummern, deren Kosten bei Benutzung nicht bekannt sind, sind nutzlos!

  • Eine o. mehrere Festnetz-Nr.`n fände ich aber NOCH attracktiver, weil dann f. die geringen Kosten von ca. 30,- EUR/Jahr, die Smartphones zum meist kostenfreien Tarif -wg. der Festnetz-FLAT- angerufen werden können...! Bei manchen Netzanbietern gibt es die Deutschlandweit funktionierende Festnetznr. auf dem Smartphone f. um die 5,- EUR/Monat - bietet aber eben nicht jeder SIMkarten-Anbieter, eig. sogar nur die Wenigsten! Und weil bei mir die bei SKYPE gekaufte Festnetz-Nr. NIE funktionierte, ist SKYPE nun für mich dafür auch kein möglicher Anbieter mehr!

  • Ich finde es reichlich schwachsinnig hier Apps vorzustellen, die es in Deutschland gar nicht gibt, und meiner Meinung nach auch nie geben wird.
    Hier werden die User mit reißerischen Überschriften heiß gemacht und dann kommt nichts brauchbares dabei raus. Das ist Bildzeitung Niveau.

  • So etwas brauche ich schon lange. Es gibt Kunden, die meine Privatnummer nichts angeht.
    Typisch: Deutschland hinkt in solchen Innovationen mal wieder weit hinterher. Wir sind ja schon froh, wenn wir Netz haben und nicht auf Trommeln und Morsen umsteigen müssen.

    c.M

  • Bringt für mich jetzt nichts, den ich will keine neuen Nummern, sondern meine bestehenden verwaltet haben, die meine Kontakte bereits kennen. Wer ein Dienst Phone hat bzw. braucht, bekommt den Vertrag über seinen Arbeitgeber, dem bringt eine bei einem Dienst buchbare Nummer auch nichts.
    Ich denke, wenn es nach DE kommt, dann wird der Dienst Eigner eines Nummern Pools gegenüber der Bundes Netz Agentur und man hat selbst keine Rechte dran, also für Dienst Phones viel zu ungewiss.

  • Genau danach suche ich seit langem! Tolle Innovation!!!

  • Wäre echt gut die Idee..

  • Variante 1:
    Die meisten die ein Dual-SIM Gerät nutzen, hatten vorher 2 Handies, z.B. Dienst und Privat Handy und das ist schon sehr lästig mit 2 Smartphones immer rum rennen zu müssen.
    Variante 2:
    Ich arbeite in der Schweiz und wohne in Deutschland und brauche aus beruflichen Gründen immer meine schweizer und meine deutsche Handynummer bei mir. Solche Berufspendler gibt es schon sehr viele.
    Variante 3:
    Ich habe schon oft beim Urlaub in Spanien, Kanada oder USA mir eine lokale SIM Karte beschafft, um auch in dem Land unterwegs online zu sein. Da ging es mir aber meist nur um Daten, nie um lokale Telefonie. Ich brauche keine spanische Telefonnummer, auch wenn nun eine habe.

    In Summe kann ich sagen, dass ich den Service nicht brauche.
    Ein Service, wo ich meine nationale Handynummer international kostenfrei weiter leiten kann, wäre schon eine Hilfe.

  • Hallo Eric Herrmann, wir leben hier nicht in den USA sondern in Europa, folglich funktioniert es bei uns NICHT, und es ist nicht absehbar ob es jemals bei uns funktionieren wird. Also müsste in die Überschrift ein Hinweis hinein (in den USA...). Sonst machst Du uns nur den Mund wässrig, um anschließend beim Artikel lesen enttäuscht zu werden. Nimm es bitte nicht persönlich, aber ich habe mich schon öfters mal zu früh gefreut.

  • Nicht nur, dass die Überschrift reißerisch klingt, auch der Inhalt des Artikels lässt wenig Recherche vermuten. Da es um Vergabe von Rufnummern geht, hat die Bundesnetzagentur hier ein Wörtchen mitzureden. Wurde diese im Rahmen der Recherchen für den Artikel befragt? Die Antwort dürfte wohl "nein" lauten. Auf der Seite jener Organisation ist zu lesen "Rufnummern sind Nummern, durch deren Wahl der Nutzer im öffentlich zugänglichen Telefondienst eine Verbindung zu einem bestimmten Ziel aufbauen kann." Bei der im Artikel vorgestellten Technik handelt es sich nicht um einen "öffentlich zugänglichen Telefondienst", ergo ist auch eine Rufnummernvergabe nicht möglich. Siehe auch §6 TNV.

    • C B 22.06.2015 Link zum Kommentar

      "Bei der im Artikel vorgestellten Technik handelt es sich nicht um einen "öffentlich zugänglichen Telefondienst", ergo ist auch eine Rufnummernvergabe nicht möglich. Siehe auch §6 TNV."

      Ich glaube, Du liegst falsch. Falls die Nummer von einem Netzbetreiber bezogen wird, dann ist sie öffentlich zugänglich.

      • Es geht nicht um die Nummer, die vom Netzbetreiber bezogen wird, sondern um die Technik an sich. Telefonnummern werden an eine vergeben (ja, auch an Firmen, aber bei der o.g. Technik geht es ja auch um Personen) und mithilfe dieser Nummern sind besagte Personen zu erreichen. Deshalb muss man bei Abschluss eines Vertrages, zu dem es eine Telefonnummer gibt (z. B. Mobilfunkvertrag), auch die persönlichen Daten bereithalten, ggf. auch den Personalausweis. Man ist selbst "Eigentümer" (bewusst in Gänsefüßchen gehalten) der Nummer. Niemand anderes kann sich derer bemächtigen - außer durch z.B. Diebstahl der SIM-Karte. Bei der im Artikel genannten Technik bekommt man die Rufnummer nicht unmittelbar, sondern der Betreiber des Services, der gewisse Dienste über das Internet an die Person weiterleitet. Da sehe ich gewisse juristische Schwierigkeiten.

      • Hallo Frank, welcher Formulierung des Artikels hast du entnommen, dass die Nummernvergabe bei Einsatz der Technik in Deutschland nicht rechtskonform ausgestaltet werden könnte? Woher nimmst du die Gewissheit, dass die Firma im Falle eines deutschen Angebots die Rufnummern nicht wie üblich vergibt und als Provider, wie jeder andere Provider auch, die Nummern nur verwaltet? Habe ich etwas überlesen oder du zuviel gemutmaßt?

  • Bin sofort dabei hoffe es kommt auch nach Österreich

  • Wiedermal lügt die Überschrift. Im deutschsprachigen Raum (dem Einzugsgebiet von AndroidBild.de) geht es eben nicht.

  • Ich habe ein dual sim handy, weil ich damit zwei netzverträge haben kann in meinem Fall eine sim von 1u1 für familientelefonie und festnetz und die zweite von netzclub für günstiges internet. Im Endeffekt nutze ich also eine zum gratis telefonieren und die andere zum gratis surfen

    • Und genau das ist auch meistens der Sinn von Dual-SIM und nicht unbedingt die 2 verschiedenen Nummern ^^
      Sowas von schlecht der Service. Das bietet viele Provider in Deutschland sowieso an. DuoBill/TwinBill etc.

      • Paul, vor dem Meckern lieber richtig lesen. Lt. Wikipedia (Stichwort "Alternate Line Service") bekäme ich bei meinem Provider Telekom maximal zwei Nummern, bei dem neuen US-Angebot sechs. Wenn es für dich kein brauchbares Angebot wäre, muss es ja nicht automatisch für alle anderen untauglich sein. Man könnte auch deinem Tonfall folgen und schreiebn: Sowas von schlecht der Kommentar.

  • Endlich eine eigene Nummer für die Abteilung Idioten

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