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Die Firma Yota, die vor allem Modems und Router herstellt, hat ihr gleichnamiges Smartphone gezeigt und das ist tatsächlich einmal anders als alle anderen. Wir schauen uns das Android-Smartphone mit Doppel-Display in einem Video genauer an.

Während auf der Vorderseite des YotaPhone ein ganz normaler Touchscreen dominiert, findet Ihr auf der Rückseite ein E-Ink-Display das 4,2 Zoll groß und mit 200 ppi ausreichend scharf ist, um Texte ganz bequem zu lesen. 

Android läuft allerdings nur auf dem Hauptbildschirm, von dem man die Inhalte an das E-Ink weiter schicken kann, entweder über ein Icon oder indem man mit zwei Fingern von oben nach unten über das Display streicht. Einen typischen Anwendungsfall seht Ihr im Video: Das PDF einer Buchungsbestätigung einfach per Fingerstreichen rüberschicken - dort bleibt es dann auch stehen, wenn der Akku leer ist. Aber das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die ein solches zweites Display bietet. Schaut es Euch einfach an!

Hier noch einmal die technischen Daten im Überblick:

  • CPU: Qualcomm Snapdragon MSM 8960 Dual-Core mit 1,5 GHz
  • OS: Android 4.2 Jelly Bean
  • Größe: 67 x 131 mm
  • Gewicht: 140 Gramm
  • Display: LCD mit 1.280 x 720 Pixeln (Front), E-Ink mit 200 ppi (Rückseite)
  • Speicher: 2 Gigabyte RAM, 32 oder 64 Gigabyte intern (nicht erweiterbar)
  • Akku: 2.100 mAh
  • Kamera: 12 Megapixel (Rückseite), 720p (Front)
  • Konnektivität: LTE, WiFi, Bluetooth

Wie Ihr im Video an einigen Stellen gut sehen könnt, funktioniert die Bedienung noch nicht perfekt - es ruckelt manchmal kräftig und die Steuerelemente reagieren nicht besonders präzise. 

Aber Yota hat auch noch Zeit - die Markteinführung ist erst für Ende 2013 geplant. Ich bin sehr gespannt, ob sich dieses innovative Smartphone-Konzept durchsetzt oder vorher auf der Strecke bleibt. Da bleiben wir natürlich für Euch dran.

Link zum Video

(Foto: kwe/AndroidPIT)

31 Kommentare

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  • wie leicht zerbricht der bildschirm auf der rückseite?

  • Als Konzept gefällt mir das super! Zur Darstellung von Barcodes ist das doch perfekt geeignet: Bordkarte, Bahnfahrkarte, Kundenkarte, Eintrittskarte etc.
    Müsste nur mit einer Passcode-kompatiblen App kombiniert werden: Bombe!
    Ich fürchte nur, bis so ein e-Ink-Display zum Standard zählt, wurden optische Barcodes universell durch NFC-Tags abgelöst ...
    Aber dann bleibt immer noch die e-Reader-Funktion.

  • nah ich finde es wird dann nciht so einfach eine Schuthülle zu finden, wie dies Klappteile oder etwas in der art, was den hinteren Bildschirm nciht abdeckt

  • Finde die Idee nicht schlecht. Mal was ganz anderes.
    Yota war mir bis jetzt kein Begriff.

  • geile Idee und wenn wirklich so akkusparend ist wie gesagt wird absolut genial würde ich direkt kaufen :)

  • Die meisten Kommentare würden sich hier erübrigen, wenn man sich das Video angesehen und nicht nur den Text gelesen hätte.

  • ich finds eher doof...
    gescheiten Akku und man braucht das Display gar nicht...

    Beim Note 2 mit akkufresser Skype schafft man selbst da locker den Tag durch zu kommen (aber ohne GPS da schaut die sache auf Dauer wohl auch anders aus^^)

  • Was hat ein Technikblog mit Nägel zu tun?! Gestörter Typ...

  • also man kann schon Blätter, aber leider nur auf Dokumenten und nicht bei allem, trotzdem bleibt das andere Display an wie man auf dem Video sehen kann.


    Und lieber Verfasser dieses Löste, du hast Nägel wie eine Durchschnittsfrau eklig

  • *unsinn

  • Da beide Displays trotzdem an bleiben und man auf dem INK Display nicht Blättern kann ist es totaler Undinn

  • Argh! Volkan!! -.-

    Dir sind die Möglichkeiten und Anwendungsbereiche solchen eines eInk Displays offensichtlich nicht bekannt. Sonst würdest Du nicht schreiben dass es unnötig ist und keiner es braucht. Gerade in diesen Zeiten wo die meisten bzw alle Smartphones an ihren Akkulaufzeiten jämmerlich scheitern.

    Zu dem Phone an sich habe ich mich in einem anderen Bericht hier auf Pit geäußert - meine Befürchtung ist dass der Launch ende 2013 mit diesen Hardwarespecs zu spät sein könnte. Nicht dass die Hardware nicht reichen wird, bzw dass es kein gutes Gerät ist, ganz um Gegenteil!!
    Das Problem liegt an der Masse der User - es muss immer das Neueste und Beste sein. Und bis Ende 2013 wird es davon eine ganze Menge geben...

  • Da iat die Litre App bestimmt vorinstalliert xD

  • Sehr geil :) auf die Idee muss man erstmal kommen. Find ich gut.

  • Also ende 2013 Anfang 2014 kann ich mir wieder n neues smartphone leisten. Wenn es dann nicht was anderes mega geiles gibt könnt ich mir sowas schon ganz gut vorstellen... Aber mit besseren specs dann ;)

  • Das Problem ist nur wenn es erst Ende 2013 auf den Markt kommt ist die Hardware doch schon wieder total veraltet. Wer will sich das phone denn dann noch kaufen?

  • Finde die Idee auch gut. Nur der Gedanke es immer auf einem Display abzulegen, erzeugt doch unbehagen.

  • Ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber noch nicht perfekt.
    Ich finde das eine klasse Idee.
    Wie einige schon geschrieben haben, werden hier zwei Dinge vereint, die zusammen gehören.
    Bei Smartphones vermisse ich schon lange eine optische Anzeige, die eingehende Nachrichten darstellen kann ohne immer den Bildschirm einzuschalten. Wenn dann noch Uhrzeit und so manches Andere angezeigt wird, wäre das prima.
    Weiter sollte aus Akkuspargründen auch komplett über e'ink bedient werden können.
    Ob man unbedingt ebooks damit lesen will, muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Ich persönlich hoffe schon lange auf ein 7" Tab mit einem LCD und einem bunten e'ink im Stiel des Microsoft Curier Projektes.

  •   7

    @ Alexandra Koenig:

    Der Vorteil dieses E-Ink-Displays ist es, dass es nur beim Laden des Bildes Strom verbraucht. Sobald das Bild einmal dargestellt ist, verbraucht es keinen Strom mehr, da es nicht beleuchtet ist. Ich sehe darin gerade beim Lesen von viel Text (egal ob RSS-Feeds, Bücher oder Mails) den Vorteil, dass so der Akku sehr viel länger durchhält. Außerdem liest es sich auf solchen Displays in meinen Augen auch über einen längeren Zeitraum angenehmer als auf den normalen beleuchteten LCD-Displays. Und es funktioniert sogar in direktem Sonnenlicht. Also hat es nur Vorteile :-)

    Außer das der Bildschirm auf der Rückseite natürlich leichter zerkratzt.

    Ich finde die Idee auch super.

  • Da beide Display typen PRO und Cons hat ist das genial, da die cons bei einem die pro beim anderen sind und sich so perfekt ergänzen.
    Normale displays haben das Problem mit der ablesbarkeit im sonnenlich, hohen stromverbrauch. Genau dies gleicht der ebook disblay aus und kann dazu noch die Buchstaben schärfer darstellen (finde ich zumindests) dazu kann man sein backcover schön personalisieren und jeden tag ein anderes bild haben ohne stromverbrauch. Ebook Diesplays haben als cons keine ablesbarkeit im dunkeln sehr langsame bildaufbaung und das sind die stärken des Normalen screens.

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