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2 Min Lesezeit 11 Kommentare

Xiaomi wandert auf Nokia-Lumia-Pfaden mit einer 48 Megapixel-Kamera

Nach Nokia und Huawei schickt sich mit Xiaomi der nächste Smartphone-Hersteller an, der in einem seiner Produkte eine Kamera verbauen wird, welcher über einen Bildsensor mit über 40 Megapixel-Auflösung aufzuwarten kann. 

Xiaomis Präsident Lin Bin sorgt mit seinem Post auf der chinesischen Micro-Blogging-Plattform Weibo aktuell für Aufregung. Der Eintrag zeigt eine Nahaufnahme eines Smartphone, dass vor allem durch die Kennzeichnung "48-MP" aufsehen erregt. Wird Xiaomi im Januar tatsächlich ein Smartphone mit einer 48 MP-Kamera präsentieren?Neben den Bild erwähnt Bin nur, dass er weiteres im Januar 2019 veröffentlicht wird. 

Das eine Hohe Megapixelzahl nicht zwangsläufig zu guten Fotoaufnahmen führt, darüber haben wir schon sehr oft berichtet . Bei Huawei nutzt man zwar auch einen Bildsensor mit sehr hoher Auflösung, setzt den aber geschickt zur Steigerung der Bildqualität ein. Ob nun Xiaomi die 48 Megapixel auch wirklich bei den Fotos nutzen wird, oder ob man ggf. durch intelligente Software Fotos in geringer Auflösung, aber dafür in bessere Qualität ausgeben wird ist noch unklar. Die technische Basis, also der Sensor, könnte von einem Sony IMX586-Sensor oderdem ISOCELL Bright GM1 von Samsung abgedeckt werden.

xiaomi 48 mp smartphone
Dieses Foto teilte der Präsident von Xiaomi.  / © Weibo

Die Angaben auf dem Smartphone müssen nicht zwangsläufig bedeuten, dass immer Fotos mit der nativen Auflösung des Sensors ausgenommen werden. Mit einem smarten Algorithmus könnten zum Beispiel vier Pixel zu einem Pixel kombiniert werden, um die Lichtempfindlichkeit zu steigern. Dieses wird bedeuten, dass das Xiaomi Smartphone besonders für Aufnahmen in dunklen Umgebungen geeignet sein könnte und Konkurrenz zu Googles Pixel 3 und Huaweis Mate 20 Pro, den beiden aktuell besten Night-Shot-Kameras, werden kann.

Via: Engadget

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11 Kommentare

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  • Bei Xiaomi sehe ich Chancen das die Megapixel auch von der Software gut unterstützt werden. Bei meinem A2 bin ich besonders von den Nachtaufnahmen wirklich beeindruckt.

    Weniger begeistern kann mich wieder die fett abstehende Kamera. Hier sollte Xiaomi wirklich den Platz mit Akku auffüllen, statt weiter Rasierklingen mit Kamerabuckel zu bauen. Dieses Schönheitsideal mit der schlanken Talie welches Xiaomi seinen neuen Geräten verordnet ist nun wirklich weder schön noch praktisch. Es ist nicht so, das ich mit dem Akku unzufrieden wäre, aber mehr ist immer gut und der Raum drängt sich ja förmlich auf.


  • das beste Foto das ich geknipst habe stammt von einem Nokia Oro mit 8 Megapixeln - halte nicht viel vom Pixelwahn


  • Viel schlimmer finde ich auf dem bild, das die camera heraus steht😭, wie beim iPhone und nicht plan, bzw fast plan mit der gehäuse rückseite ist , wie bisher bei xiaomi. gefällt mal garnicht...


    • Naja bei dem vermeintlichen Sensor ist das aber auch in gewisserweise verständlich. So ein großer Sensor braucht Platz - auch in der Tiefe.


      • Dann kann man auch das Gehäuse etwas dicker bauen und gleich den Akku etwas mehr Power.


      • Problem dabei ist aber, dass das Smartphone wahrscheinlich über 1cm dick werden müsste, um die Kamera plan zu verbauen. Und gerade bei den mittlerweile üblichen Phablet-Größen wird das schnell zu dick und unhandlich. Vor allem wenn dann auch noch extra eine Hülle dran kommt...


      • Welches über 5,5 Zoll große Smartphone kann noch mit einer Hand bedient werden?


      • Also ich kann mein V30 ziemlich gut mit einer Hand bedienen. ^^ Aber darum ging es doch gar nicht. Ich habe nirgends von der Benutzung mit einer Hand geredet.


      • V30 wenn man große Hände hat aber ich rede im allgemeinen.


      • Interessant ist ja stets, das alle die Eierlegende Wollmilchsau haben wollen.
        Physik und Technische Möglichkeiten sind derzeit begrenzt.

        10mm dickes Handy mit den genannten Kameratypen.. Warum nicht gleich ne Kompaktkamera oder ein Modulaufsatz fürs Handy


        Angenommen ein 9mm dickes Handy mit 48Mpx Cam und dank HypeAkku eine Leistung von 6000 mAh fällt zu Boden oder ähnliches , geht kaputt.
        1400€ im Ars..! Reparieren kostet dann 600€ weil ja bereits 5G ;)

        Ein Fotograf der sich dank dieser neuen Gerät keine Proficams mehr kauft, weil für seine Zwecke ausreichend ist dann ganz schön aufgeschmissen.

        Ernsthaft.. mir erschliesst sich sowas nicht ganz. Wenn meine Panasonic G9
        20 Mpx hat und ich damit Bilder schiesse, kann ich am Gerät und später am Rechner Bearbeitung machen. Aber ein Handy ist nun mal keine Cam und die Apps machen viel her, ersetzen jedoch kaum ne echte Cam oder noch nicht.
        Wohin soll also sowas führen ?

        Wenn ich an technische Handys denke, wie das Cat mit Lasermessung / Temparatur-IR-Sensor etc.. kann ichs eher nachvollziehen.
        Doch selbst da.. es ist nach wie vor eher Spielerei oder wenn ernstzunehmend, eine oberflächliche Übersicht verschaffende Erstmassnahme mit solchen Geräten. Ernsthafte und exakte Ergebnisse werden nur mit den dafür hergestellten Messgeräten OHNE LTE gemacht.

        Sonst könnte ich ja bald FLUKE als Spannungsmessgerätehersteller als neuen Player in der Smartphonebranche sehen.
        Ich kann dann mit dem Spannungsprüfer die Resultate direkt ins System beamen.. und dank 64mPx-Cam die Wärmeemissionen festhalten, wenn ich dann des Falt oder Rollodisplay benutze, kann ich gar vor Ort eine Analyse via Cloud erstellen..

        So in etwa ?

        n bisschen Ironie ist dabei, aber mir liegt diese Betrachtung, wenn es aufzeigt, worin der Sinn oben genannter Entwicklung liegt und es nicht nur ums Verkaufen von Ressourcen zur Bereicherung der Firmeninhaber dient


    • Das Teil auf dem Foto sieht eher aus wie eine Kompaktknipse und ist wahrscheinlich kein Smartphone.

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