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Xiaomi Mi VR Standalone: Oculus Go erobert China

Schon bald soll die eigenständige VR-Brille Oculus Go erscheinen. Jetzt hat Oculus eine Partnerschaft mit Xiaomi bekannt gegeben. So will Oculus China erobern, dort aber hat ein ganz anderer Konkurrent die Oberhand.

Zusammen mit Xiaomi will Facebook das eigenständige VR-Headset Oculus Go unter dem Namen Mi VR Standalone nach China bringen. Die Arbeitsteilung gestaltet sich so, dass Oculus die Hardware entwickelt und die Software bereit stellt. Xiaomi dagegen hilft bei den Anpassungen für China und stellt die VR-Brillen auch her. Laut Oculus wird auch die Mi VR Standalone auf das Oculus Mobile SDK setzen.

Warum Xiaomi als Partner? Hugo Barra, bei Facebook der Vice President of VR, arbeitete zuvor vier Jahre für Xiaomi und dürfte noch immer gute Kontakte dorthin haben. Konkrete Informationen zum Marktstart ergänzte Oculus bei der Gelegenheit nicht.

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Oculus, Qualcomm und Xiaomi präsentieren eigenständige VR. / © Oculus / Xiaomi

Diese Partnerschaft erlaubt es Facebook, einen Schritt in den chinesischen Markt zu wagen, ohne selbst aktiv zu werden. Xiaomi wiederum hat einen potenten Partner an der Seite, um das in China boomende Thema VR anzupacken. Einzig die technische Ausstattung könnte den beiden Partnern einen Strich durch die Rechnung machen:

Oculus Go: Snapdragon 821 bestätigt

Auf der CES-Pressekonferenz von Qualcomm hat Oculus außerdem einige Innereien der Oculus Go bestätigt. Allen voran den Chipsatz. Es handelt sich um den Snapdragon 821, der inzwischen schon fast anderthalb Jahre alt ist. Gerüchte hatten dies schon länger weiter getragen, nun ist dieses Detail offiziell. Ein Grund dafür könnte der niedrige anvisierte Preis sein, immerhin soll die Oculus Go 199 Dollar kosten. Deutsche Preise werden inklusive Umrechnung und Steuern höher liegen. Zuletzt zeigten Zertifizierungsunterlagen, dass die Oculus Go in zwei Speicherversionen erhältlich sein wird – 32 GByte und 64 GByte.

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Aus einem Holz geschnitzt: Xiaomi Mi VR Standalone und Oculus Go / © Oculus / Xiaomi

Vor allem der Prozessor macht stutzig: Längst hat Qualcomm den Snapdragon 845 präsentiert, der erheblich mehr Leistung liefern würde. Insofern wäre wenigstens der Vorgänger, der 835er, eine bessere Wahl für die eigenständige VR-Brille. In der Vive Wave, der nur in China erhältlichen eigenständigen VR-Brille von Vive, kommt der potentere Snapdragon 835 zum Einsatz.

Der 835er aber wird in der zweiten eigenständigen VR-Brille von Oculus zum Einsatz kommen, der sagenumwobenen Santa Cruz. Der Hauptunterschied zwischen beiden Oculus-Brillen ist, dass in der Go ein einfacher Controller zum Einsatz kommt, der lediglich an Ort und Stelle gedreht werden kann, sogenanntes Tracking in drei Dimensionen. Dagegen verwendet Santa Cruz einen Controller, der in sechs Dimensionen bewegt werden kann und damit in der VR wie eine Hand flexibel geführt wird.

Was haltet Ihr von Oculus Go? Seid Ihr gespannt auf den Marktstart?

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